FAC'T Gruppe - Hohenzollernring 70 - 48145 Münster

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News

Auf dieser Seite finden Sie aktuelle Informationen und Neuigkeiten aus allen Leistungsbereichen der FAC'T Gruppe sowie zu interessanten und wichtigen allgemeinen Themen rund um Sekundärleistungen in Krankenhäusern und anderen Gesundheitseinrichtungen. Darüber hinaus bieten wir Medien und Journalisten auch das persönliche Gespräch an, um Markt- oder Fachthemen aus erster Hand belastbar zu vertiefen. Ansprechpartner für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ist Heiko Filthuth (0251 935-5790, heiko.filthuth@factpartner.de).


15.07.2019

Datenschutz und DSGVO – Sicherheit geht vor

Mehr als 70 Bußgelder wurden seit Inkrafttreten der DSGVO in Deutschland verhängt – in einer Höhe von bis zu 80.000€. Bestraft wurde damit unter anderem ein Fall, in dem personenbezogene Gesundheitsdaten in einer Publikation veröffentlicht worden waren. Ein weiterer Fall betraf die Verarbeitung von Daten ohne Rechtsgrundlage. Die Beispiele zeigen, dass trotz großer öffentlicher Aufmerksamkeit auch Gesundheitseinrichtungen noch Nachholbedarf im Bereich Datenschutz haben. Dabei muss der Aufwand, datenschutzkonforme Prozesse zu schaffen, nicht riesig groß sein. Eine kurze Erstprüfung und durchdachte sowie erprobte Standards ermöglichen auch kleinen Pflegeeinrichtungen, Seniorenheimen und Einzelkliniken eine rasche Umsetzung der Datenschutzstandards, die neben der DSGVO auch die kirchlichen Datenschutzgesetze einschließen können. Fragen zur Umsetzung eines gesetzeskonformen Datenschutzes im Gesundheitswesen beantwortet der Bereich Datenschutz der FAC‘T Gruppe.

08.07.2019

FAC'T exklusiv zum Download

Die neue Ausgabe der FAC'T exklusiv steht ab sofort zum Download bereit. In ihr betrachten verschiedene Fachleute die Verbindung von sekundären mit den primären Leistungen in Gesundheitseinrichtungen und geben Impulse zur Prüfung und Optimierung der Schnittstellen. Ein Blick über den Tellerrand erörtert außerdem die Rolle und den Nutzen von Servicegesellschaften und zeigt, mit welchen Werten und Regeln die FAC'T Gruppe ihre Leistungen entwickelt, erbringt und lebt.

FAC'T exklusiv Nr. 28

01.07.2019

Sekundär- und Kernprozesse clever verzahnen

Was in einem Krankenhaus, einer Rehaklinik oder einer Pflegeeinrichtung zu den Primär- und was zu den Sekundärleistungen gehört, ist an vielen Stellen eindeutig: Medizin und Pflege sind unzweifelhaft Primärbereiche, Technik und Wäscheversorgung, Reinigung und Gastronomie gehören dem sekundären oder gar tertiären Sektor an. Weniger klar mögen die Zuordnungen bei der Sterilgutversorgung, der IT oder der medizinischen Dokumentation sein, die auch räumlich und personell extrem eng mit dem Kerngeschäft verzahnt sind. In unserer Definition gehören auch sie zu den Sekundärbereichen.

Neben der selbstverständlich einwandfreien Leistungserbringung müssen Sekundärleistungen vor allen Dingen gut in die Primärprozesse integriert sein. Sie müssen diese optimieren, unterstützen und entlasten, ihren Ablauf fördern und Störungen vermeiden. Die Fähigkeit dazu weist bei uns in der FAC’T beispielsweise die Zertifizierung zur Integralen Prozessverantwortung im Gesundheitswesen auch formell nach.

Doch das Wissen um eine möglichst gute Integration von Primär- und Sekundärprozessen stammt nur sehr eingeschränkt aus der Theorie: Fast 20 Jahre tägliche Praxiserfahrung haben uns dabei geholfen, wirklich clevere Verknüpfungen herzustellen, sodass die Sekundärleistungen einen echten, messbaren Wertbeitrag liefern. Welche Wege wir dazu gehen und wie wir vielleicht auch einen Beitrag zur Verbesserung Ihrer Schnittstellen leisten können, dazu lesen Sie mehr in der neuen FAC’T exklusiv, die in diesen Tagen verschickt wird!

24.06.2019

Viele Pflichtunterweisungen bereits online möglich

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der FAC’T Gruppe können zahlreiche der gesetzlich vorgeschriebenen Pflichtunterweisungen inzwischen zeit- und ortsunabhängig absolvieren. Möglich macht dies die Zusammenarbeit mit einem großen Online-Lernportal, das die mit den Spezialisten der FAC’T erstellten Inhalte auf geschäftlichen wie privaten Computern, Tabletts und Handys sicher nutzbar macht.

Das Lernen selber erfolgt beispielsweise über Filme, wobei die Nutzer nach jeder Sequenz inhaltsspezifische Fragen beantworten und damit die tatsächliche Teilnahme nachweisen müssen. Sind alle Teile einer Online-Schulung erfolgreich absolviert, kann eine Teilnahmebescheinigung erstellt werden. Die Absolvierung wird als Pflichtunterweisung dokumentiert.

Die Unabhängigkeit von Zeit und Ort verbunden mit der Integration unternehmensspezifischer Inhalte machen die Online-Pflichtunterweisungen zu einem wichtigen Teil des Schulungsprogrammes der FAC’T. Gleichzeitig werden auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an digitale Medien herangeführt, die in ihrem Arbeitsalltag damit nicht oder nur wenig zu tun haben. Ganz ersetzt werden die Präsenzschulungen durch das Online-Angebot übrigens nicht: Auch weiterhin werden Unterweisungen in der klassischen Form angeboten.

17.06.2019

Investitionen in kontinuierliche Fortbildung

Kein Beruf kann heute noch mit einem unveränderten Wissensstand von vor 10 Jahren zeitgemäß ausgeübt werden. Die Digitalisierung und zahlreiche Innovationen tragen wesentlich dazu bei, dass vom Handwerker bis zum Ingenieur, von der Reinigungskraft bis zum Informatiker Fortbildungen unverzichtbar sind. In der FAC’T Gruppe werden diese gleich auf mehreren Ebenen angeboten.

Ganz am Anfang der beruflichen Laufbahn stehen die Berufsausbildung oder das Studium. Mechaniker und Elektroniker verschiedenster Fachrichtungen, Fachinformatiker, Handwerksberufe, Gebäudereiniger und kaufmännische Kräfte werden in den Betriebsstätten der FAC’T Gruppe und in deren Zentrale ausgebildet. Besonders qualifizierte und motivierte Auszubildende können bereits neben der Berufsausbildung studieren und Ihren Abschluss als Bachelor of Science (B.Sc.) oder Bachelor of Engineering (B.Eng.) erwerben. Studenten mit einem Studienabschluss beginnen ihren Weg ins praktische Berufsleben bei der FAC’T häufig als Trainees oder schon während des Studiums als Praktikanten.

Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der FAC’T Gruppe stehen dann vielfältige fachliche Fort- und Weiterbildungen zu Aneignung neuer Fähigkeiten zur Verfügung. Die Bandbreite reicht von Herstellerschulungen über interne Fortbildungen bis zu berufsbegleitenden Weiterbildungen. Zu letzteren gehört beispielsweise ein eigener Ausbildungsgang zum Fachwirt für Facility Management im Gesundheitswesen. Gesellen im Handwerk steht der berufsbegleitende Besuch der Meisterschule offen, anderen Berufszweigen ein begleitendes Studium. Weit mehr als einhundert Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter qualifizieren sich so jedes Jahr weiter.

Neue Führungskräfte, solche aus den eigenen Reihen und Quereinsteiger, absolvieren nach einer zentralen Einführung für neue Führungskräfte ein Basistraining, dass sich über mehrere Monate erstreckt und in Tageseinheiten Führungstechniken und Führungsgrundsätzen vermittelt und die Führung in der täglichen Arbeit trainiert. Es wird durch ein passives Telefoncoaching durch den jeweiligen Trainer sowie die aktive Unterstützung durch die eigene Führungskraft ergänzt. Die enge Zusammenarbeit aller Führungskräfte rundet die Fortbildung dauerhaft ab.

Auch für die persönliche Weiterentwicklung gibt es in der FAC’T Gruppe zahlreiche Angebote: Allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern stehen unter anderem die Fortbildungen der Einrichtungen der St. Franziskus-Stiftung Münster offen, zu der die FAC’T Gruppe gehört. Zudem reist jährlich eine bunt gemischte Gruppe aus verschiedenen Standorten, Hierarchieebenen und Berufsgruppen für eine Woche ins italienische Assisi, um dort den Spuren von Franz von Assisi, dem Namenspatron der Franziskus Stiftung, nachzugehen. Getreu dem franziskanerischen Motto „Wenn es dir guttut, dann komm“, werden auf der Reise geistliche Impulse zum weltlichen Programm angeboten. Auch dies ist ein fester Bestandteil der Fortbildungen bei der FAC’T Gruppe.

12.06.2019

FAC’T erfüllt Standards für Bio-Produkte

Die Kennzeichnung der Verwendung von Bio-Produkten in der Gastronomie setzt voraus, dass permanent fest definierte Standards zur Erzeugung dieser Produkte eingehalten werden und deren Einhaltung auch überwacht wird. Dies gilt auch für Krankenhausküchen wie die der FAC’T Gruppe. Die europäischen Vorgaben dazu sind in Deutschland im Ökolandbaugesetz festgeschrieben.

Diese Bio-Zertifizierung wurde nun von der Zentralküche der FAC’T Zentralküche am St. Bernhard-Hospital Kamp-Lintfort erreicht. Die Auditoren der QC&I, einer der ältesten Zertifizierungsstellen für ökologische Produkte in der EU, hatten vorher den Betrieb geprüft, inspiziert und evaluiert sowie der Kontrollstelle der Erteilung der Bio-Zertifizierung empfohlen. Möglich wurde dies, weil das Team um Andrej Dause, Leiter Gastronomie & Service am Standort Kamp-Lintfort, die Produktherkunft lückenlos dokumentiert und damit die für die Zertifizierung notwendige Menge an Bio-Produkten nachweisen kann.

27.05.2019

Eigen- und Fremdleistungen aufeinander abstimmen

Zur Abstimmung von Eigen- und Fremdleistungserbringung empfiehlt sich eine Prüfung der einzelnen Leistungsbausteine: Wird die Leistung weitgehend kontinuierlich benötigt? Ist die Leistungsmenge konstant hoch? Lohnt es sich, für diese Leistung fachliche Ressourcen aufzubauen? Auch die Frage nach der Verfügbarkeit qualifizierter Mitarbeiter ist ein immer wichtiger werdender Faktor. Es gibt Häuser, die Leistungen auslagern müssen, weil es ihnen an Fachkräften fehlt. Für Verbünde kommt die Dimension der haus- oder einrichtungsübergreifenden Leistungserbringung als weitere Option hinzu. Auch hier können eine durchdachte Instandhaltungsstrategie und ein gut gepflegtes CAFM hilfreich sein: Die Art und Menge der Leistungen ist transparent und kann dem Qualifikationsprofil der Mitarbeiter gegenübergestellt werden. Schulungsbedarfe werden sichtbar und können bei der Personalentwicklung oder Neueinstellungen berücksichtigt werden. Gerade bei Verbünden bietet sich die Prüfung einer Trennung zwischen den hausspezifisch tätigen Mitarbeitern und einem hausübergreifenden Instandhaltungsteam an, das klar definierte, planbare und spezialisierte Leistungen erbringt, die ansonsten im freien Markt zugekauft werden müssten.

20.05.2019

Baubegleitendes Facility Management - Folgekosten bereits in der Bauplanung minimieren

Im Krankenhaus St. Joseph-Stift in Bremen wird neu gebaut. Bauherr, Architekten und Planer, Ingenieure und Handwerker, technische Leiter und kaufmännisch Verantwortliche treiben das Projekt gemeinsam voran. Eine der Aufgaben: das baubegleitende Facility Management. Dass die Bewirtschaftungskosten eines Krankenhauses schon nach wenigen Jahren dessen Baukosten deutlich überschreiten, ist allgemein bekannt. Trotzdem liegt die Aufmerksamkeit vielfach immer noch zu großen Teilen auf der Bausumme und in erschreckend geringem Maße auf den Folgekosten. Wie diese Folgekosten schon bei der Bauplanung und Bauausführung bedacht, kalkuliert, berücksichtigt und im Idealfall minimiert werden können, damit beschäftigt sich seit vielen Jahren die FAC’T Gruppe. Ihre Lösung: das baubegleitende Facility Management. Der Facility Manager weist Planer und Bauherren seit dem Planungsbeginn auf Dinge hin, die im späteren Betrieb schwierig zu bewirtschaften sind und deutliche Mehrkosten verursachen. Und: Er belässt es nicht bei Hinweisen, sondern unterstützt die Baubeteiligten mit Alternativvorschlägen und Informationen zu den Betriebskosten. Die übergroßen Glasflächen und durchdachte Lüftungssysteme, die eine teure Klimatisierung vermeiden, sind inzwischen hinlänglich bekannte Handlungsfelder. Flurwände, Ecken und Türzargen, die schön anzusehen sind aber nach wenigen Monaten durch schwere Ver- und Entsorgungswagen sowie Betten schnell beschädigt und damit teuer im Unterhalt sind, hat hingegen nicht jeder Architekt im Blick. Gleiches gilt für Böden, die nur mit hohem Aufwand gut zu reinigen sind, Beleuchtungen an Stellen, an denen das Tageslicht völlig hinreichend ist, und Lüftungsanlagen, die zwar der heutigen Raumnutzung entsprechen, aber bei Veränderungen nicht sektorenweise gesteuert und abgeschaltet werden können. Der enge Schulterschluss zwischen Betrieb und Bau ist ein wesentlicher Schlüssel für Krankenhausbauten, die sich mit dem Ziel einer bedarfsgerechten technischen Verfügbarkeit bewirtschaften lassen und deren Betriebskosten auch langfristig niedrig bleiben.

13.05.2019

Erfahrungen mit BIM seit 2015

Bereits 2015 hat die mediplan Krankenhausplanungsgesellschaft, ein Unternehmen der FAC’T Gruppe, die Mehrwerte des Building Information Modelling (BIM) aufgegriffen und ein Konzept zur Nutzung von BIM in der Medizintechnikplanung entwickelt. Als Ergebnis daraus wurde schon ein Jahr später die erste gesamte Medizintechnikplanung eines Maximalversorgers mit BIM realisieren.

Entsprechend der Philosophie einer Herstellerunabhängigkeit setzen wurden im Building Information Modelling neutrale Ausstattungselemente und dreidimensionale Ansichten eingesetzt. Die dafür notwendigen technischen Daten sammelt mediplan seit vielen Jahren in eigenen Datenbanken, die gemeinsam mit anderen Quellen BIM-Modelle der Krankenhäuser füllen.

Ist auf dieser Basis die Planung erfolgreich abgeschlossen, kann aus den BIM-Daten die herstellerneutrale Ausschreibung erfolgen. Die neutralen Daten können nach der Vergabe durch herstellerspezifische Informationen ersetzt werden, so dass ein finaler Prüfungslauf vor der Umsetzung möglich ist.

06.05.2019

Technik muss nicht alles selber machen

Betreiber von Krankenhäusern sollten sich stets vor Augen führen, dass technische Abteilungen eines einzelnen Hauses oft nicht alles selber machen können. Auf die richtige Vernetzung und auf die Kenntnis, die richtigen Dinge selbst zu tun, kommt es an. Auch die Zusammenarbeit mit verlässlichen Partnern ist gefragt – von Wartungen, Prüfungen, Instandsetzungen und Instandhaltungen über das Bau- und Energiemanagement sowie die Medizintechnik bis hin zur IT. Durch eine enge Zusammenarbeit lassen sich Prozesse etablieren, die eine echte Unterstützung für das Haus sind und zudem die Umsetzung normativer und gesetzlicher Veränderungen sicherstellen. Die FAC’T Gruppe aus Münster unterstützt beispielsweise Krankenhäuser, Rehakliniken und Pflegeeinrichtungen mit Beratungs- und Serviceleistungen sowie gegebenenfalls der Bewirtschaftung der gesamten Technik. Das Unternehmen setzt genau dort an, wo das jeweilige Haus es benötigt und übernimmt beispielsweise Wartungs- und Prüfleistungen in Bereichen, in denen die jeweilige Einrichtung keine eigene Kompetenz oder Ressourcen hat.

29.04.2019

Energiemanagement für jede Einrichtungsgröße

Bald ist es wieder so weit: Die nächsten Energieaudits stehen für all diejenigen Häuser an, die sich beim letzten Mal nicht für ein Energiemanagementsystem entschieden haben. Nun heißt es erneut: Akten raus, Daten zusammentragen und einen Auditor bestellen. Oder das Energiemanagement liegt in den Händen von Profis wie der encadi, eine Tochtergesellschaft der FAC’T, die nicht nur punktuell auf das erfolgreiche Audit, sondern vor allen Dingen laufend auf energetische und wirtschaftliche Effekte hinarbeiten.

Bezogen auf die anstehenden Energieaudits hat encadi zwei Ansätze entwickelt:

Einzelhäuser und kleine Verbünde können auf ein laufendes kleines Energiemanagement zurückgreifen. Hier werden Energiesparprojekte konkret definiert und bis zu ihrem Ergebnis verfolgt. Die Einsparungen können die überschaubaren Kosten und das regelmäßige Energieaudit finanzieren. Der Vorteil für das Haus: niedrige laufende Kosten statt wiederkehrende hohe Investitionen ohne deutlichen Nutzen.

Trägerverbünden bietet encadi die Begleitung bei der Einführung eines Energiemanagementsystems an, die auch gefördert werden kann. Und auch hier haben die Ingenieure pfiffige Lösungen parat, die zur wirklichen Umsetzung nachhaltiger Energieprojekte und zur Einsparung von Kosten und Abgaben dienen.

23.04.2019

Datenschutz-Kundeninformation Nr. 12

Die Bewertung von Messengerdiensten aus Datenschutzsicht und die Verschlüsselung von E-Mail-Kommunikation sind zwei der Kernthemen aus der aktuellen Datenschutz-Kundeninformation der FAC'T Gruppe, die ab sofort online verfügbar ist. Regelmäßig werden hier datenschutzrelevante Themen mit dem Schwerpunkt Gesundheits- und Sozialwesen zusammengetragen. Dabei finden insbesondere auch Referenzen zu den kirchlichen Datenschutzgesetzen (KDG-DVO und andere) Berücksichtigung, die im normalen Datenschutzalltag weniger Beachtung finden.

Datenschutz-Kundeninformation Nr. 12

15.04.2019

BIM steigert die Qualität der Krankenhausplanung

Building Information Modelling (BIM) ermöglicht, Gebäudeteile und Geräte schon in der Planungsphase so anzulegen, dass sie Verknüpfungen zu anderen Elementen haben und mehrdimensional in einem Objekt sichtbar sind. Für die Medizintechnikplanung kann dies bedeuten, dass zur OP-Leuchte die notwendigen Anschlüsse verknüpft sind, CT oder MRT mit der Deckenlast verbunden werden und alle Elemente zusammen ein Raumfunktionsprogramm bilden, das seinerseits eine Verknüpfung mit dem Gebäudekörper aufweist. Durch die Verbindung technischer, funktionaler und zeichnerischer Daten in einem Modell wird es für das Planungsteam und den Auftraggeber möglich, gemeinsam an der Entwicklung einer bestmöglichen Lösung zu arbeiten.

Building Information Modelling steigert die Qualität der Krankenhausplanung, weil alle Projektbeteiligten - Bauherrenvertreter, Architekten, Fachplaner und Nutzer – miteinander an einem einzigen Planungsmodell arbeiten. Veränderungen an einer Stelle können so automatisch Korrekturhinweise an einer anderen auslösen, jede Plananpassung ist damit durchgängig. Zudem versetzt die dreidimensionale Ansicht in BIM vor allen Dingen die Nutzer in die Lage, sich eine Raumausstattung, beispielsweise in einem OP-Saal oder einem Labor, besser vorzustellen. Sie können so durch ihre Erfahrungen noch besser dazu beitragen, dass die Anordnung von Geräten und Raumteilen, aber auch Räumen und ganzen Funktionsbereichen so erfolgt, dass die spätere tägliche Arbeit bestmöglich unterstützt wird.

01.04.2019

Neue Qualifikationskurse Hygienebeauftragte in der Pflege

Die gesetzlichen Hygieneanforderungen in den Einrichtungen des Gesundheitswesens sind in den letzten Jahren stetig angestiegen. Die Krankheitserreger werden zudem immer resistenter.

Um das theoretische Wissen über Keime und die praktische Anwendung von Schutzmaßnahmen zur Verhinderung von Krankenhausinfektionen besser ans Krankenbett transportieren zu können ist es notwendig, Hygienewissen direkt an die Pflegenden weiter zu geben. Diese Aufgabe sollen Hygienebeauftragte in der Pflege übernehmen. Als Multiplikatoren und zur Unterstützung der in den Einrichtungen tätigen Fachkrankenschwestern/­pfleger für Hygiene und Infektionsprävention (Hygienefachkräfte) sollen sie dabei helfen, hygienerelevantes Wissen noch weiter in die tägliche Arbeit zu integrieren.

Das Robert-Koch-Institut hat in einer Empfehlung definiert, dass zur Umsetzung einer adäquaten Hygiene in den Einrichtungen des Gesundheitswesens Hygienebeauftragte in der Pflege einzusetzen sind. Die Vereinigung der Hygienefachkräfte der Bundesrepublik Deutschland e.V. hat die Grundlagen für eine definierte und qualifizierte Fortbildung in einer Leitlinie festgelegt.

Der Qualifikationskurs „Hygienebeauftragte in der Pflege“ für examinierte Pflegekräfte findet als Inhouse-Schulung statt. Bis zu 25 Pflegende (evtl. weitere Beschränkung durch die Raumgröße), auch aus anderen Häusern und Einrichtungen, können an einem Kurs teilnehmen. Die Durchführung und Zertifizierung der Teilnehmer erfolgt unter der Leitung des Geschäftsbereiches Hygieneberatung der FAC‘T Gruppe. Eine Einbindung der Hygienefachkräfte des Auftraggebers ist ausdrücklich erwünscht und im Kursablauf fest vorgesehen. Auch ein Auffrischungskurs wird angeboten.

Qualifikationskurs Hygienebeauftragte in der Pflege

25.03.2019

Technische Hygiene: Risiken erkennen und beherrschen

Die Art und Anzahl der im Krankenhaus erforderlichen hygienischen Inspektionen und Prüfungen ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Techniker und Hygienefachkräfte müssen gemeinsam Konzepte entwickeln, um die erkannten Risiken zu beherrschen. Die technische Hygiene ist einer der Schlüsselbausteine. Die hygienische Inspektion raumlufttechnischer Anlagen, die Partikelzahlmessungen im OP, ständige Trinkwasserbeprobungen und die Validierung von Sterilgutaufbereitungsgeräten sind nur einige Bereiche, in denen Hygiene, Technik und Mikrobiologie an einem Strang ziehen müssen. In welchem Umfang dies vorgeschrieben und notwendig ist, regeln zahlreiche Normen und Gesetze. Und immer häufiger auch individuelle Abstimmungen zwischen den Hygieneverantwortlichen. Neben den fachlichen Herausforderungen aus Qualifizierung, Erfahrung und Equipment ist die technische Hygiene auch in besonderem Maße zeitlichen Beschränkungen unterworfen. Leistungen müssen zu festen Terminen durchgeführt werden – und das zu Zeiten, die eng mit dem medizinischen und pflegerischen Personal abgestimmt sind, um die Primärprozesse im Haus nicht zu stören. Hygienische Inspektionen in OP-Sälen sind mitten in der Nacht keine Seltenheit. In der FAC’T Gruppe werden die Vorteile eines engen Schulterschlusses von Hygiene und Technik besonders deutlich. Ein Mikrobiologe überwacht und dokumentiert in enger Abstimmung mit der Hygieneberatung der FAC‘T Gruppe und der Hygieneabteilung des jeweiligen Hauses die Leistungen der technischen Hygiene und sichert deren Qualität. Ein eigenes Team aus Spezialisten für technische Hygiene übernimmt dann diese Inspektionen und Prüfungen für zahlreiche Häuser, für die sich der Aufbau von eigenem Spezial-Know-how nicht lohnt.

18.03.2019

Unwissenheit schützt nicht vor Strafe

Bei der letzten Zählung mögen es um die 2.000 Gesetze, Verordnungen und Normen gewesen sein, mit denen sich die technische Leitung eines normalen Akutkrankenhauses beschäftigen muss. Sie muss prüfen, welche dieser Vorschriften für die Gebäude, Anlagen und Geräte des Hauses relevant sind, und diese ständig im Blick halten. Herausforderung dabei ist, dass die Normen und Gesetze sowie auch deren Auslegungen sich in diesem Bereich ständig ändern können. Eine verpasste und nicht zeitgerechte Ergänzung, Modifizierung oder Löschung birgt Risiken in sich, die im besten Fall mit Geld zu korrigieren sind und im schlimmsten Fall zu Freiheitsstrafen führen können – denn Nichtwissen schützt auch hier nicht vor Strafe. Diese Veränderungen im Blick zu halten und damit technische Leitungen zu informieren, hat sich das Unternehmen Rödl & Partner zum Ziel gesetzt. Ihr Dienst REG-IS informiert proaktiv über die Veränderung von technisch relevanten Gesetzen und Normen. Hat eine technische Leitung die in ihrer Verantwortung stehenden Gebäudeteile, Anlagen und Geräte erfasst und im System hinterlegt, erhält sie automatisch Informationen zu Veränderungen, die ihre spezifischen Anlagen- und Gerätegruppen betreffen. Die Entscheidung darüber, welche Maßnahmen daraus abgeleitet werden, trifft die technische Leitung selber. Einen Schritt weiter geht die FAC’T Gruppe mit ihren Leistungen: Hier werden einerseits den relevanten Anlagen schon im Rahmen eines QuickChecks die korrekten Gesetze und Normen zugewiesen, um diese besser verfolgen zu können. Andererseits bietet FAC‘T die Begleitung bei der Entwicklung einer Instandhaltungsstrategie, die für Anlagen klar definiert, welche Inspektion zu welchem Zeitpunkt auf welcher normativen oder rechtlichen Grundlage durchgeführt werden muss. Häuser, die zusätzlich das bei der FAC’T betriebene krankenhausspezifische CAFM-System mitnutzen, erhalten die ständig aktuellen Arbeitsvorschriften sowie Prüf- und Checklisten für ihre Eigenleistungen sogar automatisch und können sich damit auch hier von zeitintensiven Recherchen und Formularanpassungen entlasten.