FAC'T Gruppe - Hohenzollernring 70 - 48145 Münster

Schlie├čen

News

Auf dieser Seite finden Sie aktuelle Informationen und Neuigkeiten aus allen Leistungsbereichen der FAC'T Gruppe sowie zu interessanten und wichtigen allgemeinen Themen rund um Sekundärleistungen in Krankenhäusern und anderen Gesundheitseinrichtungen. Darüber hinaus bieten wir Medien und Journalisten auch das persönliche Gespräch an, um Markt- oder Fachthemen aus erster Hand belastbar zu vertiefen. Ansprechpartner für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ist Heiko Filthuth (0251 935-5790, heiko.filthuth@factpartner.de).


18.06.2018

Alle Optionen betrachten: Eine neue Zentralküche ist oft nicht die einzige Option

Das vom Patienten ausgewählte Essen zur richtigen Zeit korrekt zu servieren, erfordert eine enge Abstimmung zwischen Aufnahme und Pflege, Service, Logistik und Küche. Egal ob die Speisen im Haus produziert oder regeneriert werden, das Essen muss Patienten, Mitarbeitern und Gästen schmecken und korrekt ausgeliefert werden. Die Arbeit mit einer Vielzahl diätetischer Anforderungen gehört zu den täglichen Aufgaben der Köche, Diätassistenten und Servicekräfte. Hier sind Flexibilität und Prozessnähe von großer Bedeutung. Um diese Versorgung zu gewährleisten, setzen Krankenhäuser unverändert oft auf eigene Küchen. Sind diese in die Jahre gekommen, oder wird der Platz dringend anderweitig benötigt, gilt es, nach neuen Produktionsstandorten und -formen Ausschau zu halten. Gerade Verbünde können mit einer sorgfältigen Betrachtung und einem durchdachten Konzept Großinvestitionen in neue Zentralküchen vermeiden und sich dabei die Flexibilität in den Häusern erhalten. Wie die Lösung aussieht, hängt vom Einzelfall ab. So kann die Reduzierung der Küchenzahl im Zusammenhang mit der Umstellung des Produktionsverfahrens Entfernungen überbrücken und die Qualität erhalten helfen. Auch Überlegungen zur Versorgungsart, zur Logistik und zum Wahlleistungsangebot beeinflussen die Möglichkeiten. „Als FAC’T ermitteln gemeinsam mit den Häusern, was ihnen wirklich wichtig ist und denken und rechnen dann die Lösungen durch, die wirklich in Frage kommen“, sagt Verpflegungsbetriebswirt und Koch Dirk Herrmann. Er ist sich sicher: „Für jedes Haus gibt es eine gute Lösung!“

11.06.2018

FAC’T IT realisiert elektronische Fallakte

Das Unternehmen FAC‘T IT GmbH aus Münster entwickelt für die Modellregion Münster-Warendorf eine Plattform für eine elektronische Fallakte (EFA) und wird diese selbstständig betreiben. Im Rahmen des vom Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) durch die EU und das Land Nordrhein-Westfalen geförderten Projektes „I/E-Health NRW“ hat sich das Unternehmen für die InterComponentWare AG (ICW) als Softwarelieferant für die EFA-Plattform entschieden.

Mehr Sicherheit für Patienten und Angehörige In dem Projekt „Versorgungsszenario Geriatrie-Akte“ wird die elektronische Fallakte eingesetzt, um mehr Sicherheit für Patienten und Angehörige zu schaffen. Hierzu ist eine transparente Information und Kommunikation erforderlich. Übergänge in der Behandlungskette müssen besser gestaltet werden, um Fehlsteuerungen zu vermeiden. Die EFA ist zwar eine arztgeführte, einrichtungsübergreifende Patientenakte, allerdings obliegt es dem Patienten, seine Daten den einzelnen, gemeinsam an der Behandlung teilnehmenden Einrichtungen bereitzustellen. So stehen zukünftig relevante medizinische Informationen den jeweilig Weiterbehandelnden – wie Ärzten, anderen Krankenhäusern oder Rehakliniken – zur Verfügung.

Perspektivisch will die FAC‘T Gruppe, die Teil eines der größten konfessionellen Krankenhausträger in Deutschland (der St.-Franziskus-Stiftung Münster) ist, die Fallakte auch in den eigenen Einrichtungen einsetzen. Oliver Seebass, Geschäftsführer der FAC‘T IT GmbH, ist sehr zufrieden mit der Entscheidung: „Es freut uns, dass wir mit ICW einen kompetenten Partner gefunden haben, der bereits von Anfang an der Spezifikation der Fallakte auf Basis von IHE mitgearbeitet und entwickelt hat.“ Das gilt auch für Dr. Ralf Bandner, Vorstand der ICW AG: „Die ICW eHealth Suite unterstützt bereits seit Jahren die Anforderungen der IHE und der EFA Spezifikation. Wir freuen uns mit unserem neuen Kunden, der FAC’T IT GmbH, dieses Projekt umzusetzen“, so Brandner.

(kma, Juni 2018)

04.06.2018

Re-Zertifizierung nach GEFMA 734 für exzellente FM-Beratung

Um ein Krankenhaus, eine Rehaklinik oder eine Pflegeeinrichtung kompetent zu allen Sekundärleistungen beraten zu können, ist es notwendig, die Leistungen und Prozesse in ihrem täglichen Ablauf und ihre Relevanz für die Kernprozesse zu kennen und zu verstehen. Die individuellen Nutzeranforderungen in Bezug auf Prozessanpassungen, aber auch neue technische Lösungen und Erkenntnisse müssen berücksichtigt und mit Betriebserfahrungen abgeglichen werden, um kompetent Auskunft zu geben und nachhaltige, wirklich umsetzbare Verbesserungsvorschläge machen zu können. Fragen der Wirtschaftlichkeit, der Eigen- und Fremdleistungen sind dabei eng mit der Organisation und der vom Kernprozess geforderten integralen Einbindung verbunden. Die dafür notwendige Verfügbarkeit und Flexibilität muss bei aller Wirtschaftlichkeit gewährleistet sein, um den Betrieb nicht zu stören oder zu unterbrechen. Eine große Rolle spielen dabei standardisierte und effiziente, aber dennoch auf den Einrichtungsalltag abgestimmte Sekundärprozesse mit wenigen Schnittstellen, einer ausgeglichenen Risikoverteilung und einem Wertschöpfungsbeitrag als Ergebnis.

Mit der Re-Zertifizierung nach GEFMA 734 („FM Exzellenz“) weißt die FAC’T Gruppe einmal mehr nach, dass Sie über eine außerordentlich hohe Beratungskompetenz verfügt und diese auch strukturiert und abgegrenzt von den Betriebsleistungen erbringt.

29.05.2018

Wieviel Multimedia braucht ein Krankenhaus heute?

Ein Patienten-WLAN ist im Krankenhaus inzwischen ein Muss und spätestens dann unverzichtbar, wenn der Gebäudekörper einen guten Datenempfang über Mobilfunk nicht zulässt. Doch nicht alle Patienten bringen eigene Endgeräte für den Internetzugang und Fernsehempfang mit. Vor allen Dingen ältere Menschen erwartet, sich die Liegezeit mit einem umfassenden Fernsehprogramm und anderen medialen Angeboten wie zum Beispiel elektronischen Zeitschriften verkürzen zu können. Trifft das Krankenhaus diese Erwartungen, kann sich dies bei Entscheidungen für elektive Aufenthalte und in der Patientenbewertung sehr positiv niederschlagen.

Um das richtige Maß an Multimedia-Ausstattung zu finden müssen ist wichtig, die Patientenwünsche zu kennen und mit den Möglichkeiten des Hauses in Einklang zu bringen. Darauf basierend lässt sich ein Patiententerminal maßgeschneidert bestücken – oder auch eine alternative oder ergänzende Lösung schneidern, zum Beispiel mit Smart-TV und WLAN. Über die den Kosten gegenüberstehende Erlösmöglichkeiten kann übrigens eine Patientenbefragung Aufschluss geben. Denn schließlich muss bei allem Komfort die Leistung auch bezahlbar bleiben.

22.05.2018

Querfinanzierung im Facility Management – Ein Blick über den Tellerrand

Ein guter FM-Dienstleister beleuchtet gemeinsam mit seinem Auftraggeber, welche Ziele dieser erreichen möchte – unabhängig davon, ob diese in Eigenregie oder durch den Dienstleister erbracht werden. „Potenziale aufzuzeigen, bedeutet, den Blick über den Tellerrand hinaus schweifen zu lassen“, sagt Heiko Filthuth, Leiter Geschäftsentwicklung der FAC’T Gruppe. Er wirbt dafür, auch jene Bereiche und Leistungen zu betrachten, die von den Betreibern selbst kaum wahrgenommen werden, da sie beispielsweise aufwendig und teuer sind oder nicht im Mittelpunkt des täglichen Geschehens stehen. Zu diesen Bereichen zählen unter anderem das Abfallmanagement sowie die IT-Sicherheit und der Datenschutz. Auch dort kann ein Dienstleister seine Stärken unter Beweis stellen: Indem er gebündelte Pakete anbietet, kann er auch weniger lukrative Leistungen erbringen. Wie sich wirtschaftliche und weniger wirtschaftliche Leistungen gegenseitig tragen können, zeigt Filthuth an einem Beispiel: „Einsparungen bei den Energiekosten können wir für Innovations- und Optimierungsprojekte wie die Ortung von Geräten oder die Verbesserung der technischen Abläufe nutzen. Dadurch können wir wiederum Einspareffekte erzielen, die anderen Stellen zugutekommen.“ Hierbei ist entscheidend, einen ganzheitlichen Blick auf die Prozesse im Haus zu werfen – denn nur so lassen sich Synergien nutzen und Kosten gegenseitig tragen.

14.05.2018

Wie aus Dienstleistern Partner werden

Wer als Dienstleister Krankenhäuser und andere Einrichtungen optimal unterstützen möchten, muss nicht nur sein eigenes Kerngeschäft beherrschen, sondern sich auch genau mit den medizinischen Prozessen auskennen. Schließlich sollten die Sekundär- und Tertiärleistungen, die ein Facility-Management-Dienstleister erbringt, optimal mit dem Primärbereich des Krankenhauses verflochten sein. Das Spektrum reicht dabei von der Übernahme der Verantwortung für die Leistungserbringung über die Bündelung verwandter Leistungen bis hin zur beratenden Unterstützung.

Die Einstellung des Krankenhauses und die Spezialisierung des Dienstleisters auf das Gesundheitswesen sind es, die aus einem Dienstleister einen Partner machen. Dienstleister wie die FAC’T Gruppe zertifizieren sich nicht nur krankenhausspezifisch, sondern bringen auch eigene Praxiserfahrung und Know-how aus dem Kerngeschäft mit. Sie kennen sich also mit den Besonderheiten des Gesundheitswesens bestens aus. Möchte ein Krankenhaus dem Ansatz der partnerschaftlichen Zusammenarbeit folgen und sichergehen, dass ein Dienstleister dies wirklich leisten kann, sollte es auf die ipv®-Zertifizierung setzen. ipv® steht für Integrale Prozessverantwortung und garantiert, dass ein Dienstleister die fachlichen und methodischen Kompetenzen besitzt, um die Betreiberp­flichten eines Krankenhauses übernehmen zu können. Gerade im Bereich von Systemdienstleistungen gibt dieses Zertifikat Sicherheit; denn es zeigt, dass hier auch wirklich Profis am Werk sind. ipv®-zertifizierte Dienstleister leisten mehr als bloße Erfüllungsgehilfen – sie avancieren im Facility Management zum wichtigsten strategischen Partner eines Krankenhauses.

07.05.2018

Datenschutzgrundverordnung und kirchliches Datenschutzgesetz – das Wichtigste in Kürze

Der 25. Mai 2018 zählt zu den wichtigsten Stichtagen des Jahres für alle Datenschützer. Denn an diesem Tag tritt die neue EU-Datenschutzgrundverordnung in Kraft. Regelungen zur Auftragsverarbeitung (früher Auftragsdatenverarbeitung), ein Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten, Datenschutz-Folgeabschätzungen sowie neue Melde- und Informationspflichten gehören zu den wichtigen Änderungen, die auch Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen betreffen. Da es sich um eine EU-Verordnung handelt, sind Übergangsfristen nicht vorgesehen und die Strafen für Missachtungen erheblich. Dieses und andere wichtige Datenschutzthemen sind in der aktuellen Datenschutz-Kundeninformation der FAC’T Gruppe zusammengefasst, die zum Download bereitsteht. Ansprechpartner für die Datenschutzberatung und die Übernahme von Datenschutzmandaten finden Sie hier.

Download

30.04.2018

Fehlende Rechts- und Normensicherheit aufdecken

Mehr als 1.100 Gesetze und Normen beziehen sich auf technische Anlagen in Gebäuden, ein großer Teil von ihnen ist für Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen relevant. Sie unterliegen Änderungen, die von den technisch Verantwortlichen beobachtet und hinsichtlich ihrer Relevanz für das eigene Objekt geprüft werden müssen. Und nicht nur das: Verstöße stellen Betriebsrisiken dar und werden von den Behörden durchaus schmerzhaft geahndet.

Zur Verringerung des Risikos können Geschäftsführung und technische Leitung zunächst Prozesse etablieren, die sicherstellen, dass Veränderungen erkannt und auf ihr Zutreffen geprüft werden. Datenbanksysteme wie REG-IS informieren über Änderungen und liefern damit zumindest den ersten Teil der Informationen. Sinn macht dies vor allen Dingen dann, wenn eine Instandhaltungsstrategie festgelegt wurde, die je Anlage deren Rechtsvorschriften, die daraus resultierenden Pflichten und schlussendlich auch die konkreten Wartungs- und Inspektionstermine beinhaltet.

Gefährdungsbeurteilungen und andere intervall-verändernde Maßnahmen finden hier ebenfalls Niederschlag. Werden nun relevante Änderungen in Gesetzen oder Normen identifiziert, ist es ein Leichtes zu prüfen, wo diese im eigenen Haus zur Anwendung kommen – und darauf basierend die Instandhaltungsplanung zu verändern. So können Eigenleistungen gezielt angepasst, Fremdleistungen konkret vorgegeben und damit die Instandhaltungskosten gesteuert werden.

Ein bewährter Startpunkt, um Defizite in der Normen- und Rechtssicherheit zu identifizieren und eine ganzheitliche Instandhaltungsstrategie zu entwickeln, sind die QuickChecks der FAC’T Gruppe. Hier wird zunächst in Stichproben ermittelt, wo Handlungsnotwendigkeiten bestehen. Aus der eigenen Betriebserfahrung heraus ermitteln die Prüfer (alle von ihnen haben selber Betriebserfahrung in einem Krankenhaus), wo systematische Probleme liegen, und geben konkret umsetzbare Handlungsempfehlungen, beispielsweise wie eine Instandhaltungsplanung zu erstellen wäre. Risiken werden so reduziert und gleichzeitig Prozesse vereinfacht. Dass dabei oft auch wirtschaftliche Potenziale erkannt werden, ist ein schöner Nebeneffekt.

23.04.2018

Wirkliche Partner an der Seite des Krankenhauses – die neue FAC’T exklusiv ist da

Der Gang durch ein beliebiges Krankenhaus zeigt, wie unverzichtbar heute die tiefe Integration und enge Verzahnung aller Prozesse ist. Die Servicekraft am Empfang, die den Weg zur Aufnahme weist. Der Begleitdienst, der den Patienten sofort danach zu seinem Zimmer fährt. Die Wartung der Drehtür, die in einer besucherarmen Zeit durchgeführt wird. Und das Team aus Medizintechnik und IT, das nach dem Tagesbetrieb auf dem Weg zur Einschleusung im OP ist. Integration und Verzahnung müssen gelebt werden, damit all dies reibungslos funktioniert.

Voraussetzung dafür sind, das zeigt die Erfahrung, einerseits eine hohe branchenspezifische und dementsprechend prozessuale Kompetenz des Dienstleisters, andererseits der Wille des Hauses, gemeinsam Prozesse zu gestalten und Ziele zu verfolgen. Die Fähigkeit zur Integralen Prozessverantwortung kann die ipv®-Zertifizierung des Dienstleisters bestätigen, Willen und Erfahrungen lassen sich am besten im Dialog ermitteln.

Die neue FAC’T exklusiv zeigt, wo Primär- und Sekundärleistungen entlang des Kernprozesses von der Aufnahme bis zur Entlassung zusammenwirken. Eine mehrseitige Prozessgrafik stellt dabei dar, wie die Leistungen zusammenwirken und miteinander verzahnt sind. Nur durch eine wirkliche Partnerschaft, das ist unsere Überzeugung, ist so eine Integration möglich.

Die FAC'T exklusiv Nr. 25 steht zum Download bereit.

Download

16.04.2018

Qualitätskriterien in Ausschreibungen richtig berücksichtigen

Geht es bei einer Ausschreibung nicht nur um den niedrigsten Preis, sondern vielmehr um die anforderungsgerechte Erbringung von Dienstleistungen, wird es kompliziert. Nicht nur, dass sich diese zu Beginn des Verfahrens nicht immer eindeutig oder vollständig beschreiben lassen, auch die Definition der Qualität der Erbringung spielt eine große Rolle. Denn nur so können Leistungen, Nutzen und Risiko in ein Gleichgewicht gebracht werden.

Qualität meint dabei nicht die Vorlage von Daten und Unterlagen, die quasi Teilnahmevoraussetzung sind, jedoch teilweise als Qualitätskriterien herangezogen werden. Zu Beginn der Verhandlungen werden hier die Bieter quasi auf das gleiche Qualitätsergebnis gesetzt, nach dem Motto: „Die Qualität haben alle bestanden, jetzt lasst uns über den Preis reden.“ Die wirkliche Berücksichtigung der Qualität kann für den Auftraggeber einen durchaus nennenswerten Aufwand darstellen – und dabei sehr bereichernd sein. Denn wer sich ernsthaft mit den Prozessen und Leistungen seiner möglichen Dienstleister auseinandersetzt, hat die Chance, deren Kompetenz zu entdecken und echte Lösungen zu finden, die ihn in seinem Primär-geschäft weiterbringen.

Solche Ausschreibungen wollen gut geplant werden, damit der Aufwand überschaubar bleibt, rät David Neurohr, Geschäftsbereichsleiter Beratung der FAC‘T Gruppe und Spezialist für Ausschreibungen. „Oft müssen die Qualitätskriterien, zugesicherte und vereinbarte Servicelevel, die Leistungseigenschaften und -qualitäten beschreiben, bereits vorher festgelegt und bekannt gemacht werden. Wir sehen immer häufiger, dass Dienstleister nicht mehr bereit sind, sich an Ausschreibungen zu beteiligen, wenn dies nicht der Fall ist oder eher nach Pflichterfüllung klingt. Dem steuern wir, wo immer möglich, mit ergebnisorientierten Ausschreibungen oder Verhandlungsverfahren entgegen, in denen Bewerber eigene Innovationen und Ideen einbringen können und sollen. Der Erkenntnisgewinn für den Auftraggeber ist meist erheblich!“ Und ist das unterm Strich teurer? „Im Gegenteil“, meint Neurohr. Er stellt immer wieder fest, dass Bewerber mit tiefen Prozesskenntnissen in der Lage sind, bessere Lösungen zu finden, als es das Haus selber könnte.

09.04.2018

Wieviel darf die Unterhaltsreinigung kosten?

Immer mehr Einrichtungen verzichten auf Kostensenkungen zugunsten von mehr Qualität und weniger Risiko. Denn sauber ist, zumindest in Gesundheitseinrichtungen, nicht gleich rein. Ob eine Reinigung hygienisch einwandfrei durchgeführt wurde, können weder Besucher noch Nutzer auf Anhieb feststellen. Festgelegte Abläufe und eine gründliche Schulung der Reinigungskräfte, so viel ist sicher, spielen eine entscheidende Rolle bei der Risikoreduzierung.

Es ist wichtig, dass Reinigungsdienstleister über die nachweisliche Expertise in der Krankenhausreinigung verfügen und dafür Sorge tragen, dass ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter immer wieder nachweislich für den Einsatz im Krankenhaus geschult werden. Ein Leitfaden für Hygieneverantwortliche definiert, dass bei der Vergabe von Reinigungsdienstleistungen Mitarbeiterschulungen und deren Nachweis Auswahlkriterien einer Vergabe sein sollten.

Werkzeuge für die Durchführung und Dokumentation von Schulungen gibt es inzwischen viele – auch solche, die eine im Reinigungsgeschäft typische Mehrsprachigkeit berücksichtigen. Bilder und Anleitungen in verschiedenen Sprachen helfen dabei, dass alle Reinigungskräfte verstehen und sich bewusstmachen, was von ihnen erwartet wird.

Doch funktioniert das System wie geplant? Werden die Kräfte ordnungsgemäß geschult und setzen sie ihr Wissen in der Praxis um? Dies beantwortet am besten ein Reinigungsaudit. Hier prüfen die erfahrenen Profis der FAC’T Gruppe zunächst die Leistungsverzeichnisse auf deren Bedarfsgerechtigkeit. Anschließend schauen sie den Mitarbeitern in der Reinigung über die Schulter und – das ist das Besondere – geben auf Augenhöhe konkrete Hinweise zur Verbesserung der Prozesse und der Reinigungsleistung. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um hauseigene Mitarbeiter, Kräfte einer eigenen Servicegesellschaft oder Angestellte eines Dienstleisters handelt.

27.03.2018

Rechtliche Risiken bei Servicegesellschaften beherrschen

Die Nutzung eigener Servicegesellschaften ist und bleibt ein wichtiges Werkzeug für die Krankenhäuser, um auch die Sekundärleistungsbereiche zu professionalisieren. Damit verbunden ist aber immer wieder auch die Frage, ob Leistungen verbessert und ausgebaut werden sollen oder nur eine Arbeitnehmerüberlassung zur Kostenreduzierung stattfindet. Ist die Arbeitnehmerüberlassung gewollt, kann sich das Haus um die entsprechende Erlaubnis bemühen. Ist dies nicht gewollt und geschieht es, noch schlimmer, unbewusst, entsteht ein großes wirtschaftliches und rechtliches Risiko. Klare Werk- oder Dienstleistungsverträge, die nicht nur auf dem Papier stehen, sondern auch so gelebt werden, sind Voraussetzung, um das Risiko erheblich einzudämmen, und führen oft ganz nebenbei zu besseren, weil einmal mehr hinterfragten Prozessen.

Bei den Verträgen mit eigenen Servicegesellschaften sollte das Rad nicht neu erfunden, aber auch nicht versucht werden, mit cleveren Formulierungen aus alten Verträgen neue zu machen. Was schlussendlich zählt, ist das, was in der täglichen Arbeit wirklich umgesetzt wird. Es ist besser, sich ein wenig fachliche Hilfe bei der Differenzierung und Beschreibung der Leistungen der Servicegesellschaft zu holen und die guten Erfahrungen zu nutzen, die andere schon gemacht haben. So kann ein leistungsfördernder, guter und risikominimierter Werk- oder Dienstleistungsvertrag entstehen.

12.03.2018

FM-Impulsgeber 2018: Autorenpreis für FAC‘T

Das Fachmagazin und der GEFMA Arbeitskreis Integrale Prozessverantwortung verleihen jährlich den Autorenpreis, mit dem Beiträge ausgezeichnet werden, die sich mit zukunftsweisenden Konzepten der Systemdienstleistung beschäftigen. Den zweiten Platz belegten dieses Mal David Neurohr und Heiko Filthuth von der FAC’T Gruppe. Sie hatten sich mit der Ausgestaltung einer zukünftigen Abwicklung von Serviceaufträgen in der vorausschauenden Wartung beschäftigt und dazu ein innovatives Szenario entwickelt und aufgezeigt. „Wir freuen uns über die Auszeichnung und verstehen dies als Rückenwind, die Gedanken auch in der praktischen Umsetzung weiter zu entwickeln“, so Beratungsleiter David Neurohr. Verliehen wurde der Preis auf der FM-Denkfabrik im Vorabend der Branchenmesse INservFM. http://ipv-denkfabrik.de/autorenpreis/ oder http://www.facility-management.de/artikel/fm_Der_FM-Impulsgeber_2018_3135088.html

05.03.2018

Besondere Bedingungen beim Bauen im Bestand

Kein Krankenhaus, keine Gesundheitseinrichtung kann sich freisprechen von hygienischen Risiken und wendet entsprechend viel Energie für deren Beherrschung auf. Doch neben den dauerhaften Anforderungen gibt es in der Hygiene auch projektbezogene Themen, wie beispielsweise bei Umbaumaßnahmen im Gebäudebestand.

Bauen im Bestand wird dabei oft mit einer Operation verglichen: Der (Bau-)Körper ist verwundbarer, kleine Fehler können große Folgen haben und es bedarf eines Teams von Spezialisten und einer umsichtigen Planung, um die Risiken überschaubar zu halten. Die Verordnung über die Hygiene und Infektionsprävention in medizinischen Einrichtungen (HygMedVO, z. B. §2) schreibt dabei vor, dass Bauvorhaben vor der Durchführung hinsichtlich der hygienischen Anforderungen zu bewerten und zu begleiten sind.

Diese Aufgabe stellt Hygieniker und Hygienefachkräfte vor zusätzliche Herausforderungen: „Sie müssen nicht nur die Zeit, sondern auch das Fachwissen haben, die besonderen Risiken eines Bauvorhabens einzuschätzen und die Einhaltung der daraus ergangenen Vorschriften zu überwachen“, so Barbara Kemper, die im Kompetenzzentrum Mikrobiologie und Hygiene am St. Franziskus-Hospital in Münster Baumaßnahmen hygienisch betreut. Sie rät dazu, den Baubereich wann immer möglich hygienisch vom übrigen Krankenhausbetrieb zu trennen und separate Zuwege zu schaffen. Ist dies nicht möglich, müssen zusätzliche Reinigungen und Absprachen mit den Handwerkern dabei helfen, das Risiko zu reduzieren. Solche Maßnahmen sind, das weiß Kemper, am besten bereits in der Ausschreibung und Vergabe in enger Zusammenarbeit zwischen Hygiene und Baumanagement zu definieren. Während der Baumaßnahme sind nicht nur auf der Baustelle, sondern oft auch im übrigen Baubestand zusätzliche Reinigungen notwendig, bevor es am Schluss des Umbaus zur hygienischen Abnahme der neuen Bereiche kommt.

Kempers Fazit: Eine hygienisch sinnvolle Sicherung der Baustelle minimiert das erhöhte Infektionsrisiko, die frühzeitige Einbindung der internen und gegebenen falls externer Hygiene-spezialisten unterstützt den störungsfreien Bauablauf.

26.02.2018

Auditoren loben Energiemanagement durch FAC'T

Gleich drei von der FAC’T Gruppe in Technik und Energie betreute Krankenhäuser erhielten beim jüngsten Audit ein großes Lob für die vorbildliche und zugleich pragmatische Umsetzung eines wirtschaftlichen Energiemanagements. Sowohl in Bremen, als auch in Telgte und Greven hob die IFTA AG, Auditor des nach ISO 50001 umgesetzten Energiemanagementsystems, das Engagement der Häuser in Verbindung mit den zentralen Strukturen hervor. Der Pflegezustand der technischen Anlagen und die Dokumentationsqualität wurden ebenfalls positiv bewertet.

Erfreut zeigte sich Emanuel Bregulla, Geschäftsführer der encadi, der Tochtergesellschaft der FAC’T, die alle Energieprojekte umsetzt und langfristig begleitet: „Energiemanagement ist immer Teamwork zwischen dem Haus, den technisch Verantwortlichen und unseren Spezialisten. Wir freuen uns sehr, dass die Auditoren dies auch so wahrgenommen haben!“

19.02.2018

Ausbildung und Jobs für Geflüchtete

Die „Job- und Ausbildungsmesse für Geflüchtete“ soll den persönlichen Kontakt zwischen Flüchtlingen und Arbeitgebern ermöglichen und damit eine schnellere Integration in Deutschland und den Arbeitsmarkt unterstützen. Organisiert wird die Kontaktbörse vom Avicenna-Studienwerk im Rahmen des Projektes „Unsere Zukunft. Mit Dir!“ in Zusammenarbeit mit dem Jobcenter Münster sowie der VHS.

„Durch die Vielzahl unserer Leistungsbereiche und sind wir prädestiniert dafür, hier Angebote und Vorschläge zu machen“, findet Lucas Herrmann aus der Personalabteilung der FAC’T Gruppe. Er wird zusammen mit Kolleginnen aus zwei Fachbereichen den Geflüchteten auf der Jobmesse alle Fragen rund um die Möglichkeiten bei FAC’T beantworten und ist davon überzeugt, dass sich sprachliche und kulturelle Hürden überwinden lassen. „Schon heute arbeiten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus rund 20 Ländern bei uns. Erfahrungen haben wir also reichlich“. Die stellvertretende Personalleiterin Laura Fabel sieht das Engagement auch als gesellschaftliche Aufgabe: „Als Teil der St. Franziskus-Stiftung möchten wir unseren Beitrag dazu leisten, Geflüchteten eine Perspektive hier in Deutschland zu bieten. Wenn wir dadurch weitere gute Mitarbeiter für unser Unternehmen gewinnen, ist es eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten.“ Die Jobmesse findet am 23. Februar 2018 in Münster statt.