FACT Gruppe - Hohenzollernring 70 - 48145 Münster - 0251 935-2000

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Inhouse-Logistik für Krankenhäuser

Wir übernehmen die Verantwortung für den gesamten innerbetrieblichen Transport im Krankenhaus. Vom Patientenbegleitservice bis zu Transport- und Versorgungsdienstleistungen bieten wir alle Leistungen aus einer Hand an. Damit reduzieren wir die Schnittstellen in der Versorgung deutlich und schaffen so messbare Mehrwerte.

Die Erfahrungen aus unserer täglichen Arbeit sind die Basis für Beratungsprojekte, in denen wir logistische Betriebskonzepte entwickeln und die Betriebsorganisation planen.

Bündelung logistischer Aufgaben vom Wareneingang bis zum Ziel

Wir organisieren und bündeln die Transporte innerhalb eines Krankenhauses und reduzieren damit den Gesamtaufwand. Die Bandbreite der Transportleistungen ist dabei umfassend:

  • Arzneimittel
  • Medikalware
  • Sterilgut
  • Wäsche
  • Speisen und Getränke
  • Post
  • Hol- und Bringdienste
  • Abfall uvm.

Wir arbeiten eng mit den Versorgern zusammen, beispielsweise den Küchen der FACT GS oder dem medicalORDERcenter für Medikalprodukte, Arzneimittel und Sterilgut.

Versorgungsassistenten und Modulsystempflege

Unsere Versorgungsassistenten erfassen digital die Bedarfe in den standardisierten Modulschränken und Modulkörben. Sie verräumen auch die Lieferung direkt in die Schränke in den Stations- und Funktionsbereichen sowie den OPs. Dabei sind alle Abläufe nahtlos in die Primärprozesse des Krankenhauses und die Krankenhaus-IT integriert. So können sich die Pflegenden ganz auf Ihre eigentliche Arbeit konzentrieren.

Wir konzipieren und Implementieren die Arbeit mit Korb-Modulsystemen auch dort, wo wir nicht die operative Dienstleistung übernehmen und arbeiten dabei eng mit den Bedarfsträgern und den jeweiligen Versorgern zusammen.

Patientenbegleitdienst

Die Begleitung mobilitätseingeschränkter und bettlägeriger Patienten zu ihren Terminen innerhalb des Krankenhauses ist nicht nur eine logistische, sondern auch eine sehr menschliche Aufgabe. Mit viel Fingerspitzengefühl und Erfahrung ist unser Patientenbegleitdienst permanent im Haus unterwegs und sorgt dafür, dass alle Patienten gut an ihr Ziel kommen. Durch die Einbindung des Patientenbegleitdienstes in die zentrale Logistiksteuerung vermeiden wir auch hier Leergänge, wenngleich die Mitarbeiter im Patientenbegleitdienst besonders für diese Aufgabe geschult sind.

Logistikberatung für Krankenhäuser

Wir betrachten die Krankenhauslogistik ganzheitlich und aus unserer umfassenden Betriebserfahrung heraus. So erreichen wir, das die logistischen Dienstleistungen die Primärprozesse unterstützen, weil sie voll darin integriert sind. Mit dem Fokus auf eine sinnvolle Bündelung von Aufgaben und eine gute IT-Unterstützung erreichen wir Mehrwerte, die sich in der Wirtschaftlichkeit und der Leistung messen lassen. Wir beraten gemeinsam mit unserem Geschäftsbereich Beratung zu:

  • Konzeption der Inhouse-Logistik
  • Bedarfsermittlung und Leistungsempfehlung
  • Planung der logistischen Umsetzung
  • Anpassung von logistischen Prozessen und Systemen
  • Einführung und Pflege von Modulsystemen
  • Anschaffung von IT-Systemen zur Unterstützung der Logistik

Beispiele aus der Inhouse-Logistik im Krankenhaus

Im Rahmen eines Neubauprojektes konzipieren wir die logistischen Prozesse für die künftige ganzheitliche Versorgung innerhalb des Krankenhauses. Wir erheben für jede Leistungsart Kennzahlen und bilden aus diesen mit Hilfe von Erfahrungen aus vergleichbaren Projekten eine logistische Leistungsmatrix. Dazu erstellen wir Leistungsbeschreibungen, die alle Aufgaben transparent und eine Leistungsbewertung möglich machen. Die entschiedene Konzeption setzen wir gemeinsam mit der neuen Zentrallogistik des Krankenhauses in mehreren Schritten in die Praxis um.

Wir übernehmen beispielsweise in einem größeren Haus der Grund- und Regelversorgung alle logistischen Prozesse und führen diese in Abstimmung mit den bisherigen Leistungserbringern (Pflege, Zulieferer) in einer eigenen Inhouse-Logistik zusammen. Zur Disposition aller Transportaufträge führen wir eine zentrale IT-Lösung ein. Die logistischen Leistungen passen wir auf der Basis eines Rahmenvertrages laufend an, so dass alle bedarfsgerecht alle Transporte durchgeführt werden können. In regelmäßigen Jours Fixes stimmen wir die vorhersehbaren Bedarfsänderungen ab, passen bei Bedarf Prozesse an und berichten über die Leistungskennzahlen der Inhouse-Logistik.

Ansprechpartner in der FACT Inhouse-Logistik

Sven Merschmeier
Bereichsleiter Inhouse-Logistik
Telefon 0251 935-5777
sven.merschmeier@factpartner.de

Karriere & Jobs in der Inhouse-Logistik

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News der FACT Inhouse-Logistik

30.03.2020

Höhere Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit durch zentrale Sterilgutaufbereitung, Warenversorgung und Krankenhausapotheke

Bei der medicalORDERinstruments GmbH (MOIN) in Ahlen und Bochum, Schwesterunternehmen der FACT Gruppe und mit deren Inhouse-Logistik eng verbunden, werden täglich mehr als 700 Sterilguteinheiten qualitativ hochwertig und unter aktuellen hygienischen sowie gesetzlichen Bedingungen aufbereitet. Die Nachhaltigkeit der zentralen Aufbereitung ist ein wesentlicher Baustein der täglichen Arbeit. Dabei steht sie keineswegs im Widerspruch zu den ökonomischen Erwartungen der Kunden.

Allein die Tatsache, dass bei der MOIN Instrumente für mehr als 18 Kliniken und 800 Arztpraxen an zwei Stellen zentral aufbereitet werden, sorgt für eine deutliche Einsparung an Ressourcen. Dank der optimalen Auslastung der Sterilisatoren in den Abend- und Nachtstunden lässt sich der Energieverbrauch wesentlich reduzieren. Die Arbeitskräfte produzieren vor Ort in einer Manufaktur die OP-Siebe, die am nächsten Tag in den Kliniken wieder zum Einsatz kommen.

Die zentrale Aufbereitung spart viele Ressourcen, sorgt jedoch für zusätzliche Transportwege. Schließlich müssen die Instrumente erst von der Klinik zur MOIN gebracht werden und nach der Sterilisation wieder zurück. Je nach Rotationsanalyse und Gebrauch durch die Operateure bedeutet dies, dass die Kliniken eine höhere Anzahl an Instrumenten vorhalten müssen. Bereits in der Investitionsplanung ist daher das Zeitfenster für die Aufbereitung inklusive Transport eine wichtige Entscheidungsgrundlage für die Aufstockung der Siebtitel. Die Kosten für Transport und zusätzliche Instrumente sind für Kliniken dennoch von Vorteil, da die finanziellen Aufwendungen unter aktuellen rechtlichen Bedingungen für kleinere Kliniken als Gesamtkonzept nur noch schwer und in der Regel nicht wirtschaftlich umzusetzen sind.

Die Zentralisierung eines Sterilisationsbetriebs auf der grünen Wiese ist in der Planung nur ein Teilansatz, denn neben der MOIN befinden sich im gleichen Betrieb auch die Warenhandelsgesellschaft medicalORDERservices GmbH und die zwei großen Krankenhausapotheken der medicalORDERpharma. Zusammen bilden sie das medicalORDERcenter (MOC).

Der in einem Tourenplan festgelegte Sterilguttransport steht bei allen Warentransporten an erster Stelle – andere Waren gehen mit jeder Lkw-Tour je nach Priorität mit zu den versorgten Kliniken. Dabei achtet die MOIN immer auf eine maximale Befüllung der Ladefläche. Das MOC schlägt alle von den Kliniken bestellten Waren als Knotenpunkt um; eine zentrale Bestellplattform dient der Erfassung, Buchung und Disposition. So wird der Lieferverkehr an die Kliniken maximal eingeschränkt und unnötige Transporte können vermieden werden. Die Bündelung der Warenströme von Arzneimitteln, Medizinprodukten, Verwaltungs- und Büromaterialien sowie Sterilgütern hat wirtschaftliche Vorteile sowohl für die Lieferanten als auch für die versorgten Kliniken.

05.08.2019

Logistik-Experten können helfen

Im Bereich der Krankenhauslogistik gibt es häufig Leistungen, die sich effizienter, schneller und kostengünstiger gestalten lassen. Eine gute Logistiksoftware hilft beispielsweise dabei, alle routinemäßigen sowie spontanen Transportaufträge zu erfassen und in Echtzeit zu planen – selbst über mehrere Standorte hinweg. So erhöht sich die Effizienz, da die Zahl der Leergänge reduziert und die Reaktionszeit beschleunigt wird. Zugleich wird das Pflegepersonal entlastet und kann sich auf seine eigentlichen pflegerischen Aufgaben konzentrieren. Voraussetzung für den IT-Einsatz ist wie überall eine gut funktionierende IT-Infrastruktur. Die häufig schon vorhandenen WLAN können, müssen aber nicht ausreichend dimensioniert und technisch vorbereitet für weitere Einsatzzwecke sein. Guter Rat muss auch hier nicht teuer sein: Spezialisten, wie die der FAC’T Gruppe, erheben den Ist-Zustand und unterbreiten konkrete Vorschläge, die der Weg von dort zum gewünschten Soll sein kann, mit welcher Projektdauer zu rechnen ist und wann ein Return-on-Invest erwartet werden kann. All das ermöglicht nicht nur viel fachliches Wissen, sondern auch die tägliche Betriebserfahrung in der Krankenhauslogistik.

29.09.2018

Inhouse-Logistik im Krankenhaus: Die Serviceschnittstelle (Teil 3)

Die optimale Ausgestaltung der Inhouse-Logistik im Krankenhaus ist abhängig von der gegebenen Dienstleistungs- und Infrastruktursituation. Eine Dreiteilung der Betrachtung ist ein guter erster Schritt, um mögliche Potenziale in der Inhouse-Logistik zu heben. Die erste Säule ist dabei die aktuelle Versorgungsstruktur: Wer liefert was wann wohin, auf welcher Vertragsbasis? Die zweite Säule beschäftigt sich mit Fragen der IT: Welche Techniken und Systeme sind wo verfügbar, gibt es eine relevante IT-Zielplanung? Und schließlich die dritte Säule: Was will das Haus konzeptionell und was kann es investieren? Nur wenn alle drei Säulen betrachtet sind, können valide Aussagen zur Effizienzsteigerung getätigt werden.

Lässt sich die Inhouse-Logistik eines Krankenhauses also effizienter gestalten? Es lohnt auf jeden Fall, sich die Logistikleistungen bewusst zu machen und, auch ohne IT, Transportleistungen durch eine gute Logistikleitung zu optimieren. Zudem sollte die Logistik auch bei Investitionen und Zielplanungen, seien sie für IT, Gebäude oder Technik, einbezogen werden.

10.09.2018

Inhouse-Logistik im Krankenhaus: Die Serviceschnittstelle (Teil 2)

Auch in der Inhouse-Logistik liegen Licht und Schatten eng beieinander, und das gleich in mehrfacher Hinsicht. Denn erbringt beispielsweise der Wäscheversorger Abholung und Transport auf Stationsebene unentgeltlich, weil sein Fahrer in dieser Zeit ansonsten nur warten würde, entsteht eine zusätzliche Leistung für die Inhouse-Logistik, die dort Aufwände und damit Kosten verursacht, die es bisher nicht gab. Genauso wäre es bei der Speisenversorgung durch einen Dienstleister, der den Transport der Wagen auf die Station personell eingeplant und damit kalkuliert hat. Wird diese Leistung dort zur Eigenerbringung entnommen, kann dies zu einer geringeren Personalauslastung beim Versorger führen, was sich einerseits in dessen Kosten und andererseits in der Bereitschaft, über eine Leistungsreduzierung an dieser Stelle zu verhandeln, niederschlagen kann.

Und dann sind da IT und Datenschutz. Will eine Inhouse-Logistik Gegenstände wie Betten automatisch orten, ist eine geeignete IT-Infrastruktur erforderlich, deren Reichweite oft über das, was aus medizinischer oder Patientensicht relevant ist, hinausgehen kann. Auch Sockelgeschosse, Wirtschaftsbereiche und Keller müssen dann entsprechend ausgeleuchtet oder anderweitig versorgt sein. Investitionen im sechsstelligen Bereich sind hier keine Ausnahme. Ist die Ortung der Logistik-Mitarbeiter Teil des Konzeptes, weil Voraussetzung für eine optimale Disposition, kommen erhebliche Datenschutzfragen auf, deren Klärung erwirkt werden muss. Zwischenlösungen wie freiwillige Standortmeldungen durch die Mitarbeiter nach Erledigung jedes Transportauftrages können eine Zwischenlösung sein, schränken die Effizienz der Logistik jedoch ein.

Teil 3 zur Ausgestaltung der Inhouse-Logistik erscheint im Laufe des Monats.

04.09.2018

Inhouse-Logistik im Krankenhaus: Die Serviceschnittstelle (Teil 1)

Die Zahl der Bereiche und Personen, die im Krankenhaus logistische Leistungen erbringen, ist erstaunlich vielfältig. Neben einer dedizierten Logistik-Abteilung können dies Pflegekräfte sein, die Patienten in Funktionsbereiche bringen, Textilversorger, die Wäsche auf die Stationen liefern, oder Lieferanten, die eine persönliche Auslieferung vornehmen. Dem gegenüber steht der Wunsch, Sekundärleistungen wie die Inhouse-Logistik immer effizienter und damit schneller und kostengünstiger zu machen. Ist es also sinnvoll, alle logistischen Leistungen in eine Hand zu geben?

Dafür spricht zweifellos die Möglichkeit, Leistungen miteinander zu kombinieren. So kann die Auslieferung der Speisewagen mit einem Patiententransport, die Einholung der Schmutzwäsche mit der Neubestückung der Korb-Modulsysteme und die Verräumung von Medikalprodukten mit dem Rücktransport von Schmutzgeschirr verbunden werden, um nur einige Beispiele zu nennen. Deutlich hilfreich kann dabei eine gute Logistiksoftware sein, in der alle routinemäßigen sowie spontan eingehenden Transportaufträge erfasst und disponiert werden. Sind dann noch die jeweils aktuellen Standorte der Logistik-Mitarbeiter bekannt, können Planung und Verteilung der Aufgaben quasi in Echtzeit und, das Krankenhaus 4.0 lässt grüßen, automatisch erfolgen. Der Lohn in diesem Szenario liegt auf der Hand: Eine deutliche Verringerung von Leergängen und eine schnellere Reaktionszeit schlägt sich in der Effizient der Leistungen nieder, reduziert Engpässe wie die Aufzugsnutzung und trägt speziell damit auch zur Zufriedenheit von Besuchern, Patienten und Mitarbeitern bei.

Teil 2 zur praktischen Umsetzung von Logistikprojekten sowie zum Thema IT und Datenschutz erscheint im Laufe des Monats.

07.11.2016

Starke Partner in der Krankenhauslogistik

Das medicalORDERcenter (MOC), Schwester der FAC’T Gruppe, versorgt aus seinen Standorten in Ahlen und Bochum Krankenhäuser mit Arzneimitteln, Medizinprodukten sowie Sterilgütern. Täglich beliefert das MOC mehr als 50 Kliniken und weitere Einrichtungen. Auf über 16.000 Quadratmetern werden mehr als 35.000 Produkte mit einem Jahresumsatz von über 150 Millionen Euro gehandelt.

Der Umsatz ist seit dem Beginn im Jahr 2001 verzehnfacht worden und zeigt den Erfolg der letzten Jahre. Geschäftsführer und leitender Krankenhausapotheker Georg Rosenbaum ist stolz auf sein Führungsteam und die Leistungen seiner Mitarbeiter. „Die Versorgung mit Arzneimitteln, Medizinprodukten und Sterilgütern – modular und im Einzelnen natürlich auch unabhängig voneinander – ist für ein Krankenhaus an täglich 24 Stunden und 365 Tagen im Jahr betriebskritisch. Egal wie das Wetter ist, egal wie widrig die Umstände sind, wir müssen immer verlässlich für unsere Kunden da sein“, sagt Rosenbaum. Dabei muss der Versorgungsprozess nicht an der Rampe oder der Warenannahme des Krankenhauses enden. Die Logistikkette kann bis auf die Stationen und Funktionsbereiche in der Bestückung und Pflege von Korbmodulsystemen mittels Scanning ausgedehnt werden. Gemeinsam mit den Logistikspezialisten der FAC’T wird dies konzipiert und umgesetzt. Standardisierung ist für Rosenbaum ein Schlüssel zum Erfolg in der Versorgung von Kliniken mit einem großen Spektrum an Medizinprodukten. Die Auswahl der Produkte in enger Zusammenarbeit mit den Medizinern und Pflegekräften einerseits, andererseits die Bündelung der Einkaufspotenziale in einer überregionalen Einkaufsgemeinschaft, Clinicpartner eG, sichert den wirtschaftlichen Erfolg für die Kunden. „Von einfachen Produkten bis zu individuellen und unter höchsten Qualitäts- und Hygienestandards produzierten Chemotherapien bieten wir das gesamte Portfolio der Krankenhausversorgung“, erklärt Rosenbaum. Mehr als 250 Mitarbeiter beschäftigt das Unternehmen inzwischen – „und wir sind offen für weitere Kunden“, zeigt sich Rosenbaum zukunftsorientiert.

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