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TGA-Planung

Fachplanung für die technische Gebäudeausrüstung

Wir planen die technische Gebäudeausrüstung (TGA) von Krankenhäusern, Schulen und Kitas, Rehakliniken und Pflegeeinrichtung sowie Industrieobjekten und Verwaltungsgebäuden über alle HOAI-Leistungsphasen. In enger Zusammenarbeit mit unseren Auftraggebern und deren Architekten und technischen Abteilungen planen wir technische, medizintechnische und labortechnische Anlagen ganzheitlich. Dabei haben wir besonders den langfristigen Betrieb und die damit verbundenen Anforderungen an Folgekosten, Betriebskosten und Flexibilität im Blick.

Unsere Leistungen:

Dipl.-Ing. (FH) Ulrich Heeke
Bereichsleiter TGA-Planung
Telefon 0251 935-5961
E-Mail  ulrich.heeke@factpartner.de
 

 Offene Stellen

  • Fachplanung für Gebäudesystemtechnik
  • Fachplanung für Heizungstechnik und Sanitärtechnik
  • Fachplanung für Raumlufttechnik und Klimatechnik
  • Fachplanung für Elektrotechnik und Informationstechnik
  • Fachplanung für Reinraumtechnik und Hygienetechnik
  • Fachplanung für Sprinklertechnik und Feuerlöschtechnik
  • Fachplanung für Energieversorgungsanlagen (z.B. Blockheizkraftwerke BHKW)
  • Fachplanung für erneuerbare Energien (z.B. Solaranlagen, Photovoltaikanlagen, Wärmepumpen)
  • Fachplanung für Netzersatzanalagen und Trafostationen
  • Fachplanung für Beleuchtungsanlagen
  • Fachplanung für Einbruchmeldeanlagen
  • Fachplanung für Aufzugsanlagen
  • Unterstützung innerhalb der Projektentwicklung
  • Bearbeitung aller HOAI-Leistungsphasen bei der Planung und Bauleitung von medizinischen und labortechnischen Anlagen
  • Berücksichtigung von Wirtschaftlichkeit und Energieverbrauchsoptimierung
  • Bestandsanalysen und Bestandsintegrationsplanung

Gebäudeautomation für mehr Energieeffizienz und Nachhaltigkeit

Wir planen, realisieren und warten die Gebäudeautomation in Krankenhäusern und anderen technisch anspruchsvollen Gebäuden. Unser Fokus liegt auf der automatischen und intelligenten Steuerung, Überwachung, Regelung und Optimierung von Heizungs- und Lüftungssystemen und anderen Anlagen. Von der Fachplanung bis zum Betrieb achten wir auf Nachhaltigkeit, eine anwenderfreundliche Steuerung, Wirtschaftlichkeit, Energieeffizienz, Wartungsfreundlichkeit und Sicherheit.

Betriebserfahrung und Vernetzung für die bestmögliche TGA-Planung

Wir sind eng mit den anderen Bereichen der FACT Gruppe verzahnt: Mit unserem Baumanagement, unserer Medizintechnik-Fachplanung und unserem Energiemanagement stimmen wir uns bei gemeinsamen Projekten eng ab und nutzen gemeinsame Ressourcen und Techniken. Die Bereiche Gebäudebetriebstechnik, Medizintechnik, Kommunikationstechnik und IT sowie die Wirtschaftsbereiche ermöglicht uns den direkten Zugriff auf Betriebsspezialisten, deren Wissen wir in unserer TGA-Fachplanung und in der MSR-Technik nutzen, um die Praxisauglichkeit unserer Ideen zu verifizieren und die Betriebsfolgekosten möglichst genau abzuschätzen.

Planung, Ausführung und Service zur Gebäudeautomation

Zur Gewährleistung eines energetisch optimalen Betriebs müssen alle technischen Anlagen in der Gebäudeautoamtion zusammengeführt und integriert werden. Ein deutlich höherer Bedienkomfort ist eines der Merkmale einer ganzheitlichen und gewerkeübergreifenden Gebäudeautomation. Integriert werden können Lüftungs-, Wärme,- und Kälteanlagen, aber auch andere technische Komponenten wie Zutrittskontrollsysteme, Förderanlagen, Brandmeldezentralen oder Licht- und Jalousieanlagen. Dabei sind auch Segmentsteuerungen für Zonen und Einzelräume möglich.

Mit unserem ganzheitlichen Ansatz der Gebäudeautomation als Teil der TGA-Planung haben wir nicht nur Neubauten und Neuinstallationen im Blick, wir optimieren auch vorhandene Gebäudeleittechnik, um einen zukunftsfähigen und möglichst Energiesparenden Betrieb zu ermöglichen. Dabei sind wir Ansprechpartner für Fachplaner, ausführende Unternehmen und Betreiber der Gebäudeautomation.

Wir übernehmen folgende Aufgaben:

Planung

  • Bestandsaufnahme mit Prüfung der technischen Möglichkeiten
  • Berechnungen und Kostenschätzungen zur Optimierung mit Betrachtung der Fördermöglichkeiten
  • Fachplanung Gebäudeautomation
  • Integrationsplanung TGA
  • Inbetriebnahmemanagement nach VDI 6039

Ausführung

  • Werks- und Montageplanung
  • Planung und Bau von Schaltschränken
  • Bauleitung
  • Elektroinstallation Gebäudeautomation
  • Montage, Anschluß und Inbetriebnahme der Gebäudeautomation
  • Programmierung Gebäudeautomationsanlagen
  • Visualisierung der Management- und Bedieneinrichtungen
  • Energiemanagement, Energiefluss

Service

  • Wartung nach VDMA
  • Zyklische Wartung nach FACT Qualitätsstandard
  • Störungsmanagement
  • Anlagenbetrieb
  • Optimierungen im laufenden Betrieb

Beispiele für die TGA-Planung im Krankenhaus

Im Rahmen der Teilerneuerung des Operationstraktes planen wir zum Beispiel in einem denkmalgeschützten Baukörper die Integration modernster gebäudesystemtechnischer Anlagen mit dem Blick auf die hygienischen Erfordernisse einerseits und die Lebenszykluskosten der Anlage andererseits. Die enge Zusammenarbeit mit dem Architekten, dem Medizintechnikplaner und der technischen Abteilung des Krankenhauses entsteht so eine moderne und zugleich wirtschaftliche Einheit, die den aktuellen Erkenntnissen zu Arbeitsprozessen und Abläufen im OP entspricht.

Als Fachplaner begleiten wir beispielsweise einen Krankenhausträger bei allen technischen Baumaßnahmen und übernehmen die Verantwortung für die Umsetzung der Anlagenintegration im Rahmen des jeweiligen Projektes. Die TGA-Planung umfasst unter anderem Labore und Reinräume, Operationssäle und Blockheizkraftwerke (BHKW).

Karriere & Jobs in der TGA-Planung

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News aus der FACT TGA-Planung

02.05.2022

RLT-Anlage mit Fördermitteln aktualisieren

Die Coronapandemie hat noch einmal deutlich gemacht, wie wichtig raumlufttechnische Anlagen für Krankenhäuser sind. Im Fokus steht nun nicht nur das Vorhandensein einer RLT-Anlage, sondern vor allem deren raumbezogene Steuerung. Denn nur diese macht es möglich, Virenbelastungen in der Luft aus Infektionszimmern abzuleiten, ohne andere Räume dadurch zu kontaminieren.

Erhebliche finanzielle Mittel für eine Anlagenertüchtigung in der Raumlufttechnik und für die dazugehörige Gebäudeautomation stellt aktuell das Förderprogramm Corona-gerechte stationäre raumlufttechnische Anlagen sowie Zuluft- und Abluftventilation des Bundes zur Verfügung.

Das komplette Know-how zur Umsetzung hat die FACT Gruppe: Die TGA-Planung übernimmt die Konzeption der Anlage, die encadi kümmert sich um die Antragstellung bei den Fördermittelgebern, die Gebäudeautomation sorgt für die passgenaue Steuerung, auch in Zusammenhang mit anderen technischen Anlagen, und die technische Abteilung übernimmt die Wartung und Instandhaltung. In der Umsetzung arbeiten die Bereiche Hand in Hand, ohne dass der Auftraggeber sich um die Abstimmung kümmern muss.

  • Förderfähig sind Maßnahmen, die die Viruslast nachweislich verringern
  • Förderfähig sind Anlagen für Räume, in denen sich mehrere Menschen aufhalten (interpretierbar)
  • Gefördert wird bis zu 80% der Maßnahme mit maximal 200T€
  • Die Umsetzung muss innerhalb 1 Jahres erfolgen
  • Die maximale Fördersumme wird bei einem Investitionsvolumen von 250T€ erreicht (Eigenanteil 50T€)

Beispiele für die geförderte Um- und Aufrüstung sind Filterein- und -umbauten sowie Filterwechsel, Maßnahmen zur Erhöhung der Frischluftzufuhr und Reinigung der Umluft, nachträgliche Anbindungen notwendiger Nebenräume an die RLT-Anlage, Einbauten von Gebäudeautomationstechnik, Konzepterstellungen für die infektionsschutzgerechte Lüftung, Begleitmaßnahmen wie Beratungs- und Planungsleistungen, Hygienemanagement und Brandschutz.

21.03.2022

Gebäudeautomation effizient regeln - Energie sparen

Unter dem Namen Mess-, Steuerungs- und Regeltechnik finden sich in Krankenhäusern unterschiedlichste Arten der Gebäudeautomation. Im Kern geht es darum, technische Anlagen so zu steuern und zu regeln, dass sie ihre Anforderungen optimal erfüllen. Zentrale Anlagentechnik kann ebenso zum Einsatz kommen wie Raum- oder Zonenregelungen und sensorgesteuerte Automatismen. Auch der energetisch optimierte Betrieb ist ein wichtiger Teil der neuen Gebäudeautomation.

Die steigende Sensibilität für den Energieverbrauch hat der Gebäudeautomation in den letzten Jahren einen gewaltigen Schub verpasst. Ein „Ein oder Aus“ der Raumlufttechnik für ganze Gebäudeteile entspricht keiner energiebewussten Technik. Einzelne Räume sollen situations- und nutzungsabhängig geheizt oder klimatisiert werden, Licht soll nur dort angeschaltet werden, wo es gerade gebraucht wird, und Jalousien sollen sonneneinfallsabhängig herunter- und bei stärkerem Wind hochgefahren werden. Zur Minimierung von Wartezeiten an Aufzügen sollten Besucher- und Patientenströme z. B. über eine Indoornavigation geführt werden, die mit den Logistikprozessen des Krankenhauses abgestimmt ist.

Der Schlüssel zu einer guten, wertschöpfenden und energiesparenden Gebäudeautomation ist die Ganzheitlichkeit. Die Integration verschiedener Anlagen in ein Gesamtkonzept ermöglicht es, neue Abhängigkeiten voneinander zu definieren und eine zentrale, die Arbeitsprozesse unterstützende Steuerung einzurichten. Neben Lüftungs-, Wärme- und Kälteanlagen sind auch Zutrittskontrollsysteme, Förderanlagen, Brandmeldeanlagen, Licht- und Jalousieanlagen Teil einer ganzheitlichen Gebäudeautomation.

Wichtig ist, dass die technische Planung, die Umsetzung und der Service möglichst in einer Hand liegen. Ein Blick auf die vorhandenen Anlagen und eine Voranfrage bei infrage kommenden Fachfirmen zeigen, welcher Planer und Dienstleister die Kompetenz besitzt, die für die Prozesse definierten Systeme einzubeziehen sowie voll integriert zu steuern und zu betreuen. In enger Abstimmung mit den verschiedenen Gewerken und der technischen Gebäudeausrüstung entstehen so auch in Bestandsgebäuden zielgerichtet gesteuerte und wirtschaftlichere Betriebsmodelle.

24.01.2022

Gebäudeautomation hilft Energiekosten einzusparen

Die Explosion der Energiekosten hat viele Krankenhäuser hart getroffen. Schmale Budgets erfordern clevere Maßnahmen, um zumindest einen Teil der Mehrkosten durch Verbrauchssenkungen zu reduzieren. Die FACT Gruppe bietet dazu gleich zwei Lösungsansätze.

Zum einen kann der Fachbereich Gebäudeautomation dabei unterstützen, eine vorhandene Mess-, Steuerungs- und Regeltechnik so zu programmieren und zu optimieren (und ggf. aufzurüsten), dass Energie nur dort aufgewendet wird, wo sie wirklich gebraucht wird. Schon die Veränderung der Soll-Temperatur um nur ein Grad oder eine Nachtabschaltung nicht genutzter Bereiche kann dabei erste, wesentliche Effekte bringen.

Zum anderen steht Krankenhäusern mit der encadi, einem Unternehmen der FACT Gruppe, ein Partner zur Seite, der ganzheitlich zum Thema Energie berät und die Umsetzung der Beratungsergebnisse aktiv unterstützt. Von steuerrelevanten kaufmännischen Veränderungen über das Energiemanagement bis zur Energiebeschaffung nimmt sich das junge Team von Ingenieuren und Kaufleuten wirklich aller Energiethemen an.

01.02.2021

Neuer Bereich Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik

Mit dem 1. Januar 2021 hat die FACT Gruppe ihr Leistungsspektrum um die Bereiche Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik (MSR) sowie Gebäudeleittechnik (GLT) erweitert. Beide sind Teil des Geschäftsbereiches TGA-Planung, der seit vielen Jahren für Krankenhäuser und andere technisch anspruchsvolle Immobilien die Fachplanung der technischen Gebäudeausrüstung übernimmt.

Eine Automatisierung ist bei ausgedehnten gebäudetechnischen Anlagen unabdingbar. „Intelligente“ Sensoren und Fühler steuern die komplizierten, voneinander abhängigen und einander bedingenden Prozesse bei Heizung, Lüftung, Klima, Kälte, Wasser, Abwasser und Elektronik. All dies leistet die MSR-Technik – mit vielen konkreten Vorteilen: So wird einerseits eine einfachere Anlagensteuerung möglich, andererseits kann die Energiebilanz durch die Ausschöpfung der Energieeinsparpotenziale beträchtlich verbessert werden.

Die MSR-Technik der FACT Gruppe kann die Nutzung der vorhandenen Gebäudeleittechnik optimieren, neue Anlagen automatisieren, selbstständig konfigurieren, einbauen und programmieren. Auch die Fehlersuche, Störungsbeseitigung und Wartungen der MSR-Technik fällt in enger Zusammenarbeit mit dem Geschäftsbereich Gebäudebetriebstechnik in den neuen Bereich.

30.11.2020

Fachplanungsleistungen für Krankenhäuser aus einer Hand

Zur FACT Gruppe gehört neben der mediplan Krankenhausplanungsgesellschaft mit Sitz in Hamburg auch der Geschäftsbereich tgaplan als Fachplanungsbüro für die technische Gebäudeausrüstung sowie Planungsleistungen und die planerischen Gewerke der Gebäudebetriebstechnik. Fünfzehn der wichtigsten technischen Fachplanungsleistungen für Krankenhäuser werden damit inzwischen unter einem Dach erbracht.

 

Die TGA-Planung umfasst alle HOAI-Leistungsphasen und bietet eine ganzheitliche Planung mit einem klaren Blick auf Folgekosten, Betriebskosten und Flexibilität. Zu den Fachplanungsgewerken gehören Gebäudesystemtechnik, Heizungstechnik und Sanitärtechnik, Raumlufttechnik und Klimatechnik, Elektrotechnik und Informationstechnik, Reinraumtechnik und Hygienetechnik, Sprinklertechnik und Feuerlöschtechnik, Energieversorgungsanlagen wie Blockheizkraftwerke,

Solaranlagen, Photovoltaikanlagen und Wärmepumpen, Netzersatzanalagen und Trafostationen, Beleuchtungsanlagen und Einbruchmeldeanlagen. Die Gebäudebetriebstechnik steuert die Planung (und Inspektion) von Brandmeldeanlagen nach DIN 14675 sowie die Aufzugsplanung bei.

 

In der Medizintechnik-Planung werden unter anderem Notaufnahmen (ZNA) und OP-Abteilungen, Intensivstationen (ITS) und Intermediate Care Abteilungen (IMC), Labore und Sterilgutaufbereitungen (ZSVA, AEMP), Neonatologien, Neurologien, Kardiologien, Endoskopien und viele andere Funktionsbereiche und Fachabteilungen im Krankenhaus geplant.

 

Gewerkeübergreifend koordiniert das Geschäftsfeld Beratung, Planung & Bau vergleichende Angebotseinholungen, VgV-Verfahren und EU-Ausschreibungen für allen Gewerken.

22.06.2020

Verbesserung durch Vernetzung im Krankenhausbau

In Gesundheitseinrichtungen, insbesondere in Krankenhäusern, wird eigentlich immer gebaut. Dabei gehören die Finanzierung einerseits und die Bewältigung des Baubedarfes andererseits zu den größten Herausforderungen, mit denen sich kaum eine andere Branche so intensiv beschäftigen muss. Die FACT Gruppe bündelt deshalb im Geschäftsfeld Beratung, Planung & Bau die langjährige Expertise, die im Krankenhausbau im Bestand zwingend gebraucht wird, mit den immer wichtiger werdenden innovativen Ideen der technischen, medizintechnischen und energietechnischen Fachplanungen.

Die Erfahrung zeigt, dass auf diesem Weg der erforderliche Dreisprung tatsächlich gelingt. Er besteht aus einem nachhaltigen Bauprojektmanagement, das von der durchdachten, bedarfsgerecht abgestimmten und standardisierten Materialauswahl über das konsequente Baukostencontrolling bis hin zur nachhaltigen Mängelverfolgung das Gesamtprojekt aus der Sicht des Bauherrn begleitet. Dazu kommt die auf einen betriebswirtschaftlichen Nutzen ausgerichtete Technisierung, die nicht nur den gegenwärtigen Stand umsetzen, sondern auch künftige Änderungen antizipieren muss – auch und gerade, weil Räume heute multifunktional sein müssen, um eine geänderte oder geteilte Nutzung während des Lebenszyklus zu ermöglichen. Und weil auch hier Nachhaltigkeit großgeschrieben wird, nehmen wiederverwertbare, ressourcenschonende Materialien, CO2-Einsparungen und effiziente Energiekonzepte bei der Planung wie auch bei der Ausschreibung, der Vergabe und dem späteren Betrieb eine immer größere Rolle ein. Die Zukunft ist, zumindest hier, schon greifbar.

04.03.2019

BIM vereinfacht integrierte Planung

Eine hilfreiche Methode, um alle Bauwerks-, Anlagen-, Aus- und Einbaudaten digital zu modellieren, ist das sogenannte „Building Information Modeling“ (BIM). Mithilfe von Software kann BIM nicht nur sämtliche Gebäudestrukturen, technische Anlagen und Einrichtungen aufzeigen, sondern auch deren Zusammenwirken in den Fokus rücken. Es entsteht eine digitale Transparenz, die dabei hilft, ein Gebäude prozessual, energetisch und wirtschaftlich optimal zu konzipieren. Dank dieses ganzheitlichen Blicks lassen sich Probleme erkennen, die ohne BIM erst im Betrieb sichtbar wären. Außerdem können Synergieeffekte aufgedeckt werden, die langfristig zu Effizienzsteigerungen im Krankenhausbetrieb führen.

12.02.2018

Risiken in Bauprojekten beherrschen

Im Gesundheitswesen wird wieder viel gebaut. Anbauten, Umbauten und gelegentlich auch Neubauten beschäftigen Geschäftsführer, technische Leiter und viele andere Beteiligte im Krankenhaus gleichermaßen. Doch Bauprojekte bergen auch Risiken, die abzuschätzen und zu beherrschen nicht immer einfach ist.

Eines der häufigsten Risiken kann dabei gar nicht genug Beachtung finden: die mangelnde prozessuale Verbesserung durch den Neu- oder Umbau. Neben zusätzlichen Ressourcen oder notwendigen Instandsetzungen ist eine gute Baumaßnahme auch ein wesentlicher Baustein bei der Umsetzung mehrwerthaltiger prozessualer Verbesserungen.

„Mit jeder Investition muss etwas verbessert werden, möglichst so, dass die Investition rentabel ist“, sagt Ulrich Heeke, Geschäftsbereichsleiter tgaplan der FAC’T Gruppe. Und das heißt auch, dass jede Baumaßnahme die Prozessperspektive integriert. Hier sind krankenhauserfahrene Fachplaner, Ingenieure und Architekten gefragt. Denn nur wer das Kerngeschäft kennt und versteht, kann dieses Wissen in die Baumaßnahme einbringen und dabei helfen, sie rentabel zu machen. „Durch die Vielzahl der Projekte in derselben Branche tragen wir gute Ideen weiter, ganz im Sinne von Know-how-Transfer und Best Practice“, beschreibt Heeke seine Erfahrungen.

Und wie sieht es mit der Erbringung von Eigenleistungen bei der Planung von Baumaßnahmen aus, zum Beispiel durch eine eigene Bauabteilung oder den hauseigenen Architekten? Hier gilt es, die Versicherungsfrage sensibel zu klären, denn viele Versicherer setzen Grenzen für das, was bei einem intern verursachten Schaden geltend gemacht werden kann. Eine gute Mischung aus eigenen Erfahrungen im Haus und kompetenten Spezialisten, die das Primärgeschäft verstehen und den Markt mit seinen Möglichkeiten kennen, sind die beste Versicherung –auch und vor allem für prozessuale Verbesserungen.

19.09.2016

Schwere und sperrige Last zentimetergenau positioniert

Das sieht man nicht alle Tage: Am St. Franziskus-Hospital in Münster ließ die FAC’T Gruppe ein neues Rückkühlwerk installieren. Das Besondere dabei war der Bauplatz, lag er doch neben dem Hubschrauberlandeplatz auf dem Dach des mehrstöckigen Krankenhauses. „Mit rund 8 Tonnen ist der Rückkühler wahrlich kein Leichtgewischt“, so Ulrich Heeke, Leiter TGA-Planung der FAC’T Gruppe. „Auf Grund der räumlichen Gegebenheiten mussten wir einen 500-Tonnen-Autokran bestellen, der die nötige Traglast und Höhe mit der Manövrierfähigkeit am Boden verbindet.“

Das neue Rückkühlwerk emittiert überschüssige Wärme aus den 900kW Kälteanlagen des Hauses und ist wichtig für deren Effizienz und Funktion. Im Geschäftsbereich TGA-Planung der FAC’T Gruppe übernehmen Ingenieure die Fachplanung für Kälte- und Raumlufttechnische und elektrische Anlagen von Krankenhäusern und anderen großen Gesundheitseinrichtungen.

17.08.2015

Neue Kessel schweben ein

„Es ist zwar unser Tagesgeschäft, trotzdem freue ich mich immer, wenn wir so einen wichtigen Meilenstein in einem Projekt erreichen.“ Ulrich Heeke, Leiter der TGA-Fachplanung der FAC’T Gruppe, hat extra einen kurzen Stopp eingelegt, um bei der Anlieferung des ersten neuen Dampfdruckkessels im Krankenhaus dabei zu sein. Dieser wird in rund zwei Wochen den Dampf für die Küchen auf dem Krankenhausgelände sowie die zentrale Bettenaufbereitung liefern. Heeke und sein Team sind im Projekt für die Planung, die Baubegleitung und die Inbetriebnahme verantwortlich und übergeben die im Betrieb befindliche Kesselanlage schlüsselfertig an die Gebäudebetriebstechnik des Hauses. „Gerade die Sensibilität für Energiekosten führt dazu, dass die Erneuerung eines Kessels kein reiner Austausch mehr ist. Längst haben sich die Bedarfe geändert - immerhin ist eine Kesselanlage i.d.R. über 20 Jahre im Einsatz – und mit ihnen die Möglichkeiten, Energie - oder in diesem Fall Dampf - zu erzeugen. Wir sind daher mit unserer TGA-Fachplanung schon früh im Projekt involviert und haben auch ein Auge auf andere energietechnische Änderungen, die für das Haus oder uns absehbar sind.“

15.09.2014

Ganzheitliche Planung für die Zytostatika-Herstellung

Die Zubereitung von Zytostatika ist eine Aufgabe, die viele Krankenhäuser über ihre Zentralapotheke selber durchführen. Die dafür erforderlichen aseptischen und sterilen Herstellungsschritte sind laut GMP in einem Raum der Reinraumklasse B durchzuführen. Die raumlufttechnischen Anforderungen an diese Räume orientieren sich am EU-GMP-Leitfaden. Spezialist für die Planung solcher Arbeitsbereiche ist die tgaplan, das Planungsteam (nicht nur) für die technische Gebäudeausstattung in der FAC’T Gruppe. „Der Bedarf an einer ganzheitlichen Planung von Räumen und Arbeitsplätzen für die Zubereitung von Zytostatika ist im Moment auffällig hoch“, so Ulrich Heeke, Bereichsleiter tgaplan. Sein Team und er haben in den letzten Monaten zahlreiche Projekte umgesetzt und sind dabei auch tief in die Prozesse eingestiegen. „Aus den ursprünglichen TGA-Planungsprojekten sind komplexe, ganzheitliche Aufgaben geworden, die von A wie Ablaufplanung bis Z wie Zugangssteuerung reichen. Dass wir mit der medicalORDERpharma eine eigene Krankenhaus-Apotheke in der Gruppe haben, bei der wir gleiches umsetzen konnten, war außerordentlich hilfreich.“ Dokumentiert werden muss die Aufrechterhaltung der Reinraumklasse über die Messung von Raumdruck, Raumtemperatur, Raumfeuchte und Partikelzahl.  Die Gesamtplanung führen die TGA-Planer daher in enger Abstimmung mit der FAC’T Hygieneberatung und den Hygieneverantwortlichen des jeweiligen Hauses durch. Die Kontaktdaten der tgaplan finden Sie hier.

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