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Beratung für Krankenhäuser, Rehakliniken und Pflegeeinrichtungen

zu Planung & Bau, Technik, IT, Wirtschaftsdiensten und medizinischer Dokumentation

Wir beraten Krankenhäuser, Rehakliniken und Pflegeeinrichtungen in den Bereichen Planung & Bau, Technik, IT, Wirtschaftsdienste und medizinische Dokumentation, unabhängig davon, ob es sich um Eigenleistung der Häuser oder um Fremdleistungen handelt. Die Basis unserer Beratung sind unsere tägliche Betriebserfahrung und viele erfolgreich abgeschlossene Projekte. Unser Blick gilt dabei immer der optimalen Kombination aus Qualität und Wirtschaftlichkeit, Organisation und Kernprozessnähe. Mit effizienten Konzepten und innovativen Ideen unter Berücksichtigung der technischen Entwicklungen schaffen wir für unsere Kunden wirklich umsetzbare und zukunftssichere Lösungen. Neutral und unabhängig berücksichtigen wir die spezifischen Rahmenbedingungen ohne den Blick auf die auch außerhalb liegenden Optionen zu verschließen.

Wir beraten Sie in den folgenden Bereichen:

David Neurohr B.Eng. MBA
Bereichsleiter Beratung
Telefon 0251 935-5769
E-Mail  david.neurohr@factpartner.de

  Offene Stellen

QuickChecks zu Rechtssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Organisation

Unsere bekannten QuickChecks liefern eine erste fundierte Bewertung mit konkreten Handlungsvorschlägen, zum Beispiel in einem QuickCheck Technik, QuickCheck IT, QuickCheck Reinigung, QuickCheck Gastronomie oder QuickCheck ZSVA.

Im QuickCheck betrachten wir (soweit zutreffend) die Einhaltung der normativen und gesetzlichen Vorgaben, das wirtschaftliche Potenzial durch eine Verbesserung der Fremdleistungskonditionen oder die Ablösung von Fremdleistungen durch Eigenleistungen sowie die sich aus einer Verbesserung der Organisation ergebenden Vorteile. Am Ende eines QuickCheck stehen immer konkrete, mit Kosten und Erlösen bewertete, priorisierte und wirklich umsetzbare Handlungsempfehlungen – das garantieren wir! Und wenn danach der Wunsch nach einer niedrigschwelligen Umsetzungsbegleitung oder einem Nachaudit besteht, leisten wir auch dies gerne.

Eine Übersicht aller QuickChecks finden Sie im Beratungsportfolio der FACT Gruppe. Unsere QuickChecks werden jeweils auf die individuellen Bedürfnisse und Schwerpunkte angepasst.

Technische Due Diligence für Krankenhäuser in ganz Deutschland

In der technischen Due Diligence bewerten wir die Zustände von Anlagen und Liegenschaften, identifizieren Risiken und Investitionskosten, entwickeln Zukunftsszenarien und Personalkonzepte oder prüfen und treffen Aussagen, die für Make or Buy-Entscheidungen, Zentralisierungsüberlegungen oder Fusionen entscheidend sind. Die technische Due Diligence kommt häufig im Zusammenhang mit geplanten Krankenhausfusionen oder Krankenhausverkäufen zum Einsatz. Auftraggeber für eine technische Due Diligence sind auch Wirtschaftsberatungen oder, in Absprache mit dem Verkäufer, potenzielle Käufer eines Krankenhauses. Die Ergebnisse der technischen Due Diligence fließen häufig in neue Bewirtschaftungskonzepte und Investitionsplanungen ein.

Beratung zur Textilversorgung, IT-Strategieberatung, öffentliche Ausschreibungen, Servicegesellschaften und mehr

Das Beratungsportfolio der FACT Gruppe umfasst eine Vielzahl weiterer teilstandardisierter und individueller Beratungsleistungen für Krankenhäuser, Rehakliniken und Pflegeeinrichtungen in ganz Deutschland:

  • In der Textilberatung/Beratung zur Wäscheversorgung konzipieren wir nach einer Ist-Aufnahme die Versorgung mit Berufsbekleidung und Flachwäsche neu (ggf. einschließlich einer Fachberatung zur Versorgung mit Bekleidungsautomaten), erstellen Vertragsdokumente und Leistungsbeschreibungen und führen danach eine Neuvergabe durch.
  • Die IT-Strategieberatung umfasst die Schaffung von Transparenz in den klinischen Systemen, medizinischen Informationssysteme und Anwendungen, die Formulierung einer klaren IT-Strategie und der Meilensteine zu ihrer Umsetzung und die Konzeption einer dafür geeigneten IT-Organisation.
  • Wir steuern und begleiten öffentliche Vergaben wie EU-Ausschreibungen und VgV-Verfahren für Dienstleistungen, Bauleistungen und Planungsleistungen nach HOAI. Dafür erstellen wir die kompletten fachlichen und rechtlichen Vergabeunterlagen, entwickeln die jeweilige Bewertungsmatrix, führen elektronische Vergaben durch (eVergabe), prüfen und bewerten Angebote, geben Vergabeempfehlungen und begleiten aus dem Verfahren entstehende Dienstleisterwechsel.
  • Für die Gründung von Servicegesellschaften oder deren Bewirtschaftung nehmen wir Organisationsberatungen und Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen vor, vergleichen Eigenleistungen und Fremdleistungen inhaltlich, prozessual und wirtschaftlich, erstellen Bewirtschaftungsverträge und begleiten die Umsetzung von Gründung und Bewirtschaftung.
  • Wir übernehmen Interims-Management-Aufgaben, zum Beispiel als technische Leiter oder IT-Leiter, und viele weitere individuelle Beratungsleitungen für Krankenhäuser, Rehakliniken und Pflegeeinrichtungen.

Vergabeprojekte im Facility Management (eVergabe, VgV-Verfahren, EU-Vergabeverfahren) führen wir bundesweit auch für gewerbliche und öffentliche Auftraggeber im Immobilienmanagement durch.

Audits der Unterhaltsreinigung und Speisenversorgung, Voraudits und Nachaudits

In standardisierten Audits prüfen wir die Einhaltung vereinbarter Leistungen, dokumentieren Abweichungen und geben konkrete Handlungsempfehlungen zu Korrekturen. Regelmäßige Audits in der Unterhaltsreinigung und der Speisenversorgung von Krankenhäusern helfen dabei, den gewollten Standard zuhalten und können unabhängig davon durchgeführt werden, ob Dienstleister, eigene Servicegesellschaften oder Mitarbeiter des Hauses die Leistungen erbringen. Punktuelle Audits empfehlen wir unter anderem in der Wäscheversorgung und der Krankenhaustechnik. Audits können in Vorbereitung auf angekündigte Begehungen der Aufsichtsbehörden auch kurzfristig stattfinden, zum Beispiel in den Bereichen Betriebssicherheit, Medizintechnik, Hygiene, Datenschutz, Arbeitssicherheit und Brandschutz. Nachaudits unterstützen die Abarbeitung von Mängel aus den offiziellen Begehungen und Sachverständigenberichten.

Beispiele für Beratungsprojekte im Krankenhaus

Im Rahmen des QuickChecks einer technischen Abteilung prüfen wir in Stichproben die Einhaltung der technischen Normen und Gesetze, ermitteln, welche kostenintensiven Fremdleistungen durch werthaltige Eigenleistungen ersetzt werden können und wie die dafür erforderlichen Ressourcen zu erhalten sind. Gestützt wird die Analyse durch einen Abgleich der aktuellen Kosten mit Marktdaten im Rahmen eines Benchmarks. Gemeinsam mit der technischen Leitung entwickeln wir ein zukunftsfähiges Szenario für den Betrieb der technischen Abteilung.

In Vorbereitung auf eine Verschmelzung von zwei Krankenhausträgern prüfen wir beispielsweise verschiedene Szenarien zur Zentralisierung der Küchen, der Zentralen Sterilgutversorgungsabteilungen (ZSVA) und des Medikalproduktelagers einschließlich der Apotheke. Unsere Ausarbeitungen erfolgen über mehreren Entscheidungsstufen und beinhalten schlussendlich ein fertiges und vollständig berechnetes Betriebskonzept auf Vollkostenbasis für das ausgewählte Szenario.

Karriere & Jobs in der Beratung

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News aus der FACT Beratung

14.11.2022

Standort bestimmen, Zukunft gestalten

Manchmal braucht es zunächst eine professionelle Standortbestimmung, die zukünftige Ausrichtung eines oder mehrerer Sekundärbereiche im Krankenhaus zu gestalten. Sichtbar werden müssen dabei die Handlungsnotwendigkeiten und die Handlungsmöglichkeiten, die Rahmenparameter für eine Neuausrichtung sein können. In den technischen Gewerken gehören dazu unter anderem die Rechtssicherheit, also die Einhaltung der gesetzlich oder normativ geforderten Wartungen und Prüfungen.

Die Standortbestimmungen der FACT Gruppe stehen für eine Vielzahl von Sekundärleistungen zur Verfügung: Technik und Medizintechnik, Speisenversorgung und Unterhaltsreinigung, Logistik, Schreibdienst und Zentralsterilisation sind nur einige davon. Gemeinsam haben alle Standortbestimmungen, dass sie neutral und mit hoher Fachlichkeit notwendige Veränderungen aufzeigen und konkrete sowie praktisch wirklich umsetzbare Vorschläge zur zukünftigen Ausrichtung enthalten.

24.10.2022

Wäscheversorgung weitergedacht

Die Wäscheversorgung gehört in Krankenhäusern zu den kostenintensiven nichtmedizinischen Leistungen, die – mit häufig langfristigen Vertragsbeziehungen – extern eingekauft werden. Zudem ist insbesondere die Berufsbekleidung prädestiniert für persönliche Vorlieben und Wünsche, denen angemessen Rechnung getragen werden sollte. Das führt mitunter zu einem schleichenden Abbau an Wirtschaftlichkeit und Versorgungsqualität. Daher macht es Sinn, sich in mehrjährigen Abständen mit dem Thema zu beschäftigen und die Erwartungen mit den  erhaltenen Leistungen zu vergleichen.

Ein wahrnehmbarer Qualitäts- und Serviceverlust war in den letzten Jahren einer der häufigsten Anlässe für Projekte zur textilen Vollversorgung. Gleichauf damit waren es auslaufende Verträge aus öffentlichen Ausschreibungen. In beiden Fällen besteht Handlungsbedarf und in beiden Fällen ist Augenmaß gefragt. Denn die Herausforderung liegt nicht nur in einer fundierten, durchdachten Ausschreibung mit fairen Verträgen, sondern auch darin, die Mitarbeitenden mitzunehmen, wenn es darum geht, Berufsbekleidung nach dem aktuellen Stand auszuwählen und die mit einer Optimierung der Versorgung einhergehenden Veränderungen zu akzeptieren.

Projekte zur Neukonzeption und Ausschreibung der Versorgung mit Berufsbekleidung und Flachwäsche haben durchschnittlich eine Laufzeit von sechs bis neun Monaten. Hinzu kommt eine Vorlaufzeit von ebenfalls ca. sechs Monaten, die eine Wäscherei benötigt, um die benötigten Wäschestücke zu beschaffen und die eigene Organisation auf die neue Versorgung einzustellen. Ein sinnvolles Zieldatum für den Projektbeginn ist damit gut ein Jahr vor einem möglichen Vertragsende. Ein Blick auf die Vertragslaufzeiten und Kündigungsfristen ist hier häufig hilfreich.

22.08.2022

Beratung auf Basis eigener Betriebserfahrungen – wissen was wirklich geht

Weit über einhundert Krankenhäuser und Krankenhausträger haben in den letzten Jahren Beratungsleistungen der FACT Gruppe in Anspruch genommen, beispielsweise zur Technik und Medizintechnik, zur IT, zur Sterilgutversorgung (AEMP/ZSVA) und Wäscheversorgung, zu den Wirtschaftsdienste oder zur medizinischen Dokumentation. Einer der Hauptgründe für die Beauftragung: Das umfassende und aktuelle Betriebs-Know-how der beteiligten Mitarbeitenden. Denn wer bei FACT berät, trägt i.d.R. in der Gruppe selbst Betriebsverantwortung und stellt, nach einer Zusatzqualifikation, einen Teil der eigenen Ressourcen für Beratungsprojekte zur Verfügung. So können die Spezialisten bei Auftraggeber und Auftragnehmer auf Augenhöhe kommunizieren und tatsächlich umsetzbare Verbesserungsvorschläge stehen im Fokus.

In welchen Bereichen berät die FACT? Hier ist der Link zur Beratungsmatrix.

27.06.2022

Erstellung und Überarbeitung von Krankenhausalarm- und Einsatzplänen (KAEP)

Großschadenslagen mit einem Massenanfall von Verletzten (MANV) können Krankenhäusern in besonderem Maße betreffen, sei es als Ort eines Schadens oder als Teil der Rettungskette. Neben Naturkatastrophen, Bränden, Bombenfunden, Anschlägen oder Unglücken können heute auch Cyberattacken einen Notfall auslösen, bei dem die Krankenhausalarm- und Einsatzplanung (KAEP) zum Tragen kommt. Ein aktueller KAEP ist dafür unverzichtbar, doch leider oft nicht in der notwendigen Aktualität vorhanden.

Der KAEP beinhaltet verbindliche Vorgehensweisen für die verschiedenen vorstellbaren internen (Schaden im Krankenhaus) und externen (Schadenslage außerhalb des Krankenhauses) Schadenslagen. Er nennt Verantwortliche mit ihren Funktionen im Schadensereignis, beispielsweise die Krankenhauseinsatzleitung (KEL), beinhaltet Prozesse und Strukturen zur Vorbereitung bei Bekanntwerden einer Schadenslage, beispielsweise die Umnutzung von Räumen, und beschreibt die vielfältige Kommunikation, die damit verbunden ist. Ist hier schon ein kleiner Teil nicht mehr aktuell, beispielsweise nach Umbaumaßnahmen, kann dies gravierende Folgen haben.

Die Spezialisten der FACT Gruppe unterstützen Krankenhäuser interdisziplinär bei der Erstellung und Aktualisierung ihrer Krankenhausalarm- und Einsatzpläne mit umfassendem Praxiswissen und erprobten Vorlagen und Handlungsempfehlungen.

30.05.2022

QuickChecks erhöhen die Transparenz

Die bekannten QuickChecks der FACT Gruppe beinhalten standardisierte Erhebungen, professionelle Einschätzungen und konkrete Empfehlungen, die vor allen Dingen ein Ziel haben: Mehr Transparenz im analysierten Sekundärbereich. Für ein gutes und wirklich nutzbares Ergebnis ist die Mitarbeit der Fach- und Führungskräfte des Auftraggebers unverzichtbar. Gemeinsam mit diesen ermitteln die Betriebsspezialisten der FACT Gruppe die relevanten Informationen und Kennzahlen. Eine kritische Hinterfragung sowie Fachbegehungen helfen bei der Verifizierung. Konkrete, fundierte Verbesserungsvorschläge und Handlungsempfehlungen einschließlich der wirtschaftlichen Auswirkungen sind nur einige der Ergebnisse.

QuickChecks führt die FACT Gruppe unter anderem in diesen Bereichen durch: Technik, Medizintechnik, Kommunikationstechnik, IT, Speisenversorgung, Unterhaltsreinigung, Wäscheversorgung, Logistik, AEMP/ZSVA, Labor und Schreibdienste.

25.04.2022

Wäscheversorgung neu konzipieren und vergeben

Die Preise für die textile Vollversorgung von Krankenhäusern durch Wäschereien sind in den letzten Monaten stark gestiegen, unter anderem auf Grund der hohen Energiepreise. Zudem ist der Wäschereimarkt in Bewegung: Aufkäufe und Fusionen, aber auch Schließungen, haben die Zahl der Anbieter in den letzten Jahren verändert. Grund genug, einen Blick in die Wäscheversorgung zu werfen und zu prüfen, wie diese in den kommenden Jahren effizient für das Haus und gleichzeitig gut für die Mitarbeitenden gestaltet werden kann.

Ob Flachwäsche oder Wahlleistungssortiment, TPS oder OP-Wäsche, Berufsbekleidung oder Bewohnerwäsche: In Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen spielt die Wäscheversorgung eine wichtige Rolle. Sie muss gut durchdacht sein und so reibungslos funktionieren, dass kein unnötiger Bestand an Kleidungsstücken aufgebaut wird und Wäsche nicht verlorengeht. Für die Berufskleidung bieten Versorgungssysteme wie Wäscheautomaten und Ausgaberäume gute Möglichkeiten, die Zahl der Berufsbekleidungsstücke zu reduzieren. Eine Reduzierung der Bekleidungsvielfalt hat auch wirtschaftliche Auswirkungen und die Qualität der Berufskleidung steht im direkten Zusammenhang mit der Mitarbeiterzufriedenheit.

Wir beraten Krankenhäuser, Rehakliniken und Pflegeeinrichtungen bei der Prüfung und Neukonzeption der Wäscheversorgung auf Augenhöhe, zeigen Verbesserungsmöglichkeiten und sinnvolle Handlungsalternativen auf und begleiten unsere Auftraggeber durch den gesamten Prozess der Vergabe textiler Dienstleistungen – ob im VgV-Verfahren oder in einer vergleichenden Angebotseinholung. Viel Erfahrung und eine gute Marktkenntnis helfen uns dabei, für die Häuser/Einrichtungen und die Wäschereien faire Konditionen zur Wäscheversorgung zu vereinbaren.

31.01.2022

QuickChecks helfen bei der Transparenz

Die hohe Arbeitsbelastung in Krankenhäusern, nicht zuletzt durch den Fachkräftemangel, erfordert auch in den Sekundärbereichen durchdachte Prozesse, wirtschaftliche Effizienz und einen soliden Blick in die Zukunft. Seit mehr als 10 Jahren helfen die QuickChecks der FACT Gruppe Krankenhäusern dabei, genau diese Informationen zu gewinnen und auf der Basis wirklich umsetzbarer Handlungsempfehlungen notwendige Änderungen vorzunehmen. Neben dem QuickCheck Technik gibt es vergleichbare Leistungen auch für die Medizintechnik und Kommunikationstechnik, für Unterhaltsreinigung und Speisenversorgung, Wäscheversorgung und ZSVA/AEMP sowie viele weitere Bereiche.

Jeder QuickCheck beginnt mit einer Erhebung vorhandener Daten und Informationen. Diese bilden die Grundlage für Fachgespräche und Fachbegehungen, jeweils durchgeführt von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der FACT, die selbst in der täglichen Betriebsverantwortung stehen und damit den Leitungen der jeweiligen Bereiche beim Auftraggeber auf Augenhöhe begegnen. Thematisiert, geprüft und bewertet werden, je nach Abteilung, unter anderem die Einhaltung der Normen und Vorschriften, Kernprozesse und Schnittstellen, Fremdkosten und Eigenleistungen. Verschiedene Benchmarks helfen dabei, den richtigen Fokus zu setzen.

Die ersten Ansprechpartner für alle QuickChecks zeigen gerne an Beispielen, welche Art von Ergebnissen ein QuickCheck liefert und wie aus diesen konkrete Handlungsempfehlungen werden. Mehr Informationen zu den QuickChecks und weiteren Beratungsleistungen der FACT Gruppe finden Sie im Geschäftsbereich Beratung.

08.11.2021

Gefragte Medizinphysikexperten

Seit 2019 müssen Krankenhäuser Medizinphysikexperten (MPE) mit Fachkunde in diagnostischer Radiologie hinzuziehen, wenn sie neue Computertomografen (CT) oder Interventionsanlagen anschaffen. Ab dem 1. Januar 2023 ist die Beratung durch einen MPE bei dosisintensiven Untersuchungen und Behandlungen Pflicht. Die Aufsichtsbehörden fordern für die MPE-Beratung ein Zeitkontingent von 0,06 Vollzeitkräften (VK) pro CT-Scanner, 0,08 VK pro Angiografie-Anlage und 0,03 VK pro konventionellem Röntgengerät.

Doch Medizinphysikexperten sind eine rare Berufsgruppe, was unter anderem an der komplexen Ausbildung liegt. Sie beginnt in der Regel mit einem Masterstudium in medizinischer Physik, gefolgt von einem Sachkundenachweis über eine intensive praktische Ausbildung in der Röntgendiagnostik im Umfang von mindestens zwölf Monaten.

Die strahlenschutzverantwortlichen Geschäftsführungen benötigen ein Dosismanagementsystem, um ihren in § 108 der  Strahlenschutzverordnung (StrlSchV) festgelegten Meldepflichten bei Dosisüberschreitungen nachkommen zu können. Zwar ist dies nicht verpflichtend, bei der Menge an Untersuchungen und dem Umfang der geforderten Nachweise zur Optimierung der Strahlendosis aber dringend anzuraten. Ob sich das Krankenhaus dazu einer mit dem eingesetzten Krankenhausinformationssystem (KIS) verbundenen Software bedient oder eines der inzwischen auch als Cloud-Lösung zur Verfügung stehenden Systeme nutzt, ist ihm überlassen. Der Datenschutz und die IT-Sicherheit werden das Pendel jedoch oft zugunsten der KIS-nahen Applikation ausschlagen lassen und damit den IT-Abteilungen ein weiteres Projekt  aufbürden.

Eine Lösung für Krankenhäuser ohne eigene Medizinphysikexperten mit Fachkunde in diagnostischer Radiologie bieten schlüsselfertige Angebote von Dienstleistern mit entsprechender Expertise. Sie stellen den Häusern MPE-Leistungen im benötigten Umfang zusammen mit einem Dosismanagementsystem zur Verfügung, das in einem krankenhausspezifischen Rechenzentrum gehostet wird. Beratung und IT können so wachsen und durch eigene Ressourcen erweitert oder auf eine eigene IT transferiert werden.

27.09.2021

Patientenwege neu managen

Mit der Coronapandemie bekam die Steuerung des Patientenflusses eine ganz neue Bedeutung. Es ging nicht mehr nur um kurze Wege und die effiziente Auslastung der Aufzugsanlagen. Die Trennung von Personengruppen, beispielsweise Getestete und potenziell Infizierte, aber auch die Vermeidung von Begegnungswegen in zwei Richtungen wurden relevant.

Ein Lösungsansatz orientiert sich am Besucherstrommanagement von Flughäfen. Hier werden Passagiere durch das Erfassen von Daten
an verschiedenen Sicherheitsstationen zu voneinander getrennten Bereichen geleitet, in denen sie ihr Ziel finden. Ähnlich kann der Patientenfluss in Krankenhäusern gesteuert werden. Und tatsächlich werden ein paar moderne Flughafentechnologien wie biometrische Screenings oder bluetoothfähige Wegfindungstechnologien sogar schon in einigen Krankenhäusern eingesetzt.

Zusätzlich spielt der Zutritt zum Krankenhaus eine wichtige Rolle. Einige wenige Krankenhäuser haben bereits ihre Türen und Eingangssysteme aufgerüstet und digitalisiert. Intelligente Technologien können so beim Betreten nötige Daten aufnehmen, die Patienten mit ihren verschiedenen Bedürfnissen trennen und auf den „richtigen Weg“ bringen sowie generell dafür sorgen, dass die Anzahl der Besucher, die die Einrichtung betreten, begrenzt wird. Solche Technologien könnten an richtiger Stelle sehr hilfreich sein, um den Patientenfluss zu regulieren. Sie werden so oder so ähnlich schon mittelfristig in Krankenhäusern anzutreffen sein.

23.08.2021

QuickChecks helfen bei der Selbstreflexion

Ein Wechsel in der Geschäftsführung, eine neue kaufmännische oder technische Leitung, der Wunsch nach einer objektiven und praxisnahen Überprüfung, die Notwendigkeit von Veränderungen: Es gibt viele Situationen, in denen der bekannte QuickCheck Technik der FACT Gruppe Krankenhäusern helfen kann – und geholfen hat.

Eine gewisse Standardisierung in Kombination mit hausspezifischen Schwerpunkten hat es den über 100 Krankenhäusern, die bisher in einem QuickCheck betrachtet wurden, ermöglicht, ihre individuellen Bedürfnisse einzubeziehen und den Fokus passend zu den eigenen Zielen zu setzen. Und dies in allen Feldern der Krankenhaustechnik – also der Gebäudebetriebstechnik (Haustechnik), der Medizintechnik und der Kommunikationstechnik.

Die Grundelemente eines QuickCheck Technik sind in der Regel immer die gleichen: Prüfung und Bewertung der Rechts- und Normensicherheit in der Bewirtschaftung, Standortbestimmung für die Kernprozesse einschließlich einer Betrachtung der Organisation mit ihren Kompetenzen und Ressourcen sowie Prüfung der Fremdleistungen auf ihre Marktfähigkeit und das Potenzial der Erbringung in Eigenleistungen. Mit Blick in die Zukunft kann der QuickCheck um eine Bestimmung des digitalen Reifegrades für den zielgerichteten Ausbau der prozessualen IT-Unterstützung ergänzt werden. Die Schwerpunkte und gegebenenfalls hinzukommende oder nicht benötigte Aspekte machen einen QuickCheck standardisiert und flexibel zugleich.