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Bauprojektmanagement für Krankenhäuser

Umbauten im Bestand, Neubauten, Projektmanagement

Wir übernehmen das Projektmanagement und die Projektsteuerung für Baumaßnahmen in Krankenhäusern, Rehakliniken und Pflegeeinrichtungen in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Bremen, Hamburg und darüber hinaus. Unser Team aus Architekten, Ingenieuren, Projektleitern, Fachplanern und Zeichnern verfügt über langjährige Erfahrung im Krankenhausbau, im Bauen im Bestand und im Bauen im laufenden Betrieb von Gesundheitseinrichtungen.

Erfahrung im Krankenhausbau

Unsere sehr guten Prozesskenntnisse in Krankenhäusern und anderen Gesundheitseinrichtungen und unser tiefes Verständnis der Herausforderungen beim Bauen im Krankenhaus beschleunigen und vereinfachen die Kommunikation mit den Bauherren erheblich. Die hygienische Absicherung von Baumaßnahmen, externe Wegführungen zur Trennung von Patientenströmen und Handwerkern und eine hohe Kreativität und Flexibilität verbunden mit einem präzisen und zielorientierten Baucontrolling sind unser Tagesgeschäft im Krankenhausbau.

Wir sind eng vernetzt mit unseren Fachplanungsbüros für Technische Gebäudeausrüstung und Medizintechnik sowie unseren eigenen technischen und infrastrukturellen Betriebsbereichen. So sorgen wir dafür, dass Theorie und Praxis, Planung und Umsetzung auf das engste miteinander verbunden sind.

Projektmanagement und Projektsteuerung für Gesundheitseinrichtungen

Zu unseren Leistungen und Erfahrungen für Krankenhäuser, Rehakliniken und Pflegeeinrichtungen gehören:

  • aktives Projektmanagement und Projektsteuerung
  • Zielplanung
  • Architektenleistungen, Planungsleistungen
  • Ausschreibung, Vergab und Bauleitung
  • Risikoermittlung und Risikobewertung
  • Kostenanalyse und Qualitätsanalyse
  • Planungsprüfung und Prüfung von Vergabeunterlagen
  • Erstellung von Bauhandbüchern als Leitfaden für Baumaßnahmen
  • zentrale Ansprechpartner über alle HOAI-Leistungsphasen
  • Umgang mit beweglichen und unklaren Zielen
  • Rückgriff auf eigene Fachplanungsbüros und Betriebsbereiche
  • pragmatische Lösungen für komplizierte Herausforderungen
  • Koordination einer integralen Gesamtplanung

Beispiele aus dem Baumanagement im Krankenhaus

In enger Zusammenarbeit mit der technischen Abteilung und dem beauftragten Architekten planen und begleiten wir beispielsweise einen der Zielplanung entsprechenden komplexen Krankenhausumbau im Bestand und im laufenden Betrieb. Die Maßnahme beinhaltet sowohl die Errichtung neuer Gebäude, als auch den dauerhaften und den temporären Umbau von Stationen, OP-Sälen und Funktionsbereichen. Dabei stellen wir als Bauherrenvertreter einerseits sicher, dass alle Aufgaben pünktlich, korrekt und im Rahmen des vereinbarten Budgets abgeschlossen werden, andererseits behalten wir die Lebenszykluskosten im Sinne eines baubegleitenden Facility Management im Auge, damit auch die späteren Betriebskosten planungsgerecht ausfallen.

Im Auftrag eines Trägers im Gesundheits- und Sozialwesen erarbeiten wir zum Beispiel gemeinsam mit dessen technisch und kaufmännisch Verantwortlichen sowie leitenden Ärzten und Pflegekräften Standards für die künftige Gestaltung und Ausstattung der verschiedenen Stations- und Funktionsbereiche. Die durch diese Standardisierung prognostizierten Kosteneinsparungen sind erheblich. In diesem Zusammenhang entsteht außerdem ein Handbuch Bau, das Prozesse und Vorgaben für alle künftigen Baumaßnahmen allgemeinverständlich beschreibt und regelt.

Ansprechpartner im FACT Baumanagement

Dipl.-Ing. (FH) Architekt Klaus gr. Beilage
Bereichsleiter Baumanagement
Telefon 0251 935-5910
klaus.gr.beilage@factpartner.de

Karriere & Jobs im Baumanagement

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News aus dem FACT Baumanagement

29.06.2020

Integrale Gesamtplanung – alle Planungsleistungen aus einer Hand

Die Koordination kleinerer Bauvorhaben im Krankenhaus liegt oft in den Händen der technischen Abteilung, die solche Aufgaben neben dem Tagesgeschäft erledigen muss. Die Koordination der zahlreichen an einer Maßnahme beteiligten Planungsbüros kostet jedoch viel Zeit und damit Geld.

Für Projekte von bis zu ca. 3 Mio€ übernimmt die FACT im Geschäftsfeld Beratung, Planung & Bau die Koordination aller Planungsbüros als Gesamtplaner. Der Auftraggeber hat damit nur noch einen zentralen Ansprechpartner für alle Planungsleistungen, dessen Koordinationsaufwand bei der Beauftragung als Gesamtplaner bereits im Leistungspaket enthalten ist. Auch zusätzlich beauftragte Planungs- und Ingenieurleistungen werden mit koordiniert, um die Schnittstellen zwischen den Planungsbüros zu optimieren.

Kleinere und hochgradig standardisierte Projekte wie die Planung und Einbringung eines Linksherzkathetermessplatzes (LHKM) können mit einer Abrechnung außerhalb der HOAI angeboten werden.

Die eigenen Planungsleistungen der FACT Gruppe umfassen die Objektplanung (Gebäudeplanung, Gebäudetechnik, Betriebsorganisation, Logistik, Hygienekonzeption, Ausschreibung, Bauleitung uvm.), die TGA-Fachplanung (Heizungs- und Sanitärtechnik, Raumluft- und Klimatechnik, Elektro- und Nachrichtentechnik, Reinraum- und Hygienetechnik, Brandmeldetechnik, Fördertechnik, Mess-, Steuer- und Regeltechnik, Energieversorgungsanlagen und erneuerbare Energien), die Medizintechnik-Fachplanung (Betriebsorganisationsplanung, Fachplanung und Fachbauleitung) und das Energiemanagement (energetische Konzeption). Hinzu kommt ein Fachplanernetzwerk für Innenarchitektur, Tragwerksplanung, Bauphysik, Akustik, Landschaftsarchitektur, Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, Vermessung und Verkehrsplanung.

Gemeinsam realisieren die Fachplaner unter der Gesamtplanung der FACT die Projekte bedarfsgerecht.

27.04.2020

Sorgfalt bei der Bauabnahme zahlt sich aus

Ist ein Baukörper fertiggestellt und soll an den Bauherrn übergeben werden, muss auch das baubegleitende Facility Management noch einmal ganz genau hinschauen. Denn eine korrekte Abnahme, ausführlich beschriebene Mängel und die nachhaltige Mängelverfolgung sind wirtschaftlich wichtig. Sie sichern die Ansprüche des Bauherrn und stellen gleichzeitig sicher, dass keine unnötigen Folgekosten aufgrund nicht fachlich korrekt ausgeführter Leistungen entstehen.

Ein Beispiel dafür ist die Abnahme der Oberböden und Sockelleisten: Sind hier Materialien nicht korrekt eingesetzt, Wandanschlüsse nicht richtig vorgenommen, Böden während der Bauzeit nicht ausreichend geschützt, versiegelt und am Ende der Maßnahme nicht korrekt gereinigt, entstehen laufende Mehrkosten in der Unterhaltsreinigung – die nie zu einem guten Ergebnis führen werden und deren Mitteleinsatz auch die Umwelt dauerhaft belastet.

Die Bilanz aus Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit ist bei Baumaßnahmen deutlich positiv. Zwar entstehen Kosten durch das baubegleitende Facility Management, diese werden jedoch sowohl ökonomisch als auch ökologisch mehr als aufgewogen. Die Nachhaltigkeit der Maßnahme steigt, folgt man der einschlägigen Literatur, um mehr als 20 Prozent, wenn schon in der Planungsphase und der anschließenden Bauzeit auf einen geringen Energieverbrauch, auf kurze, durchdachte Wege und auf umweltfreundliche Materialien geachtet wird. Eine kluge Technik ermöglicht zudem nicht nur eine vorbeugende Instandhaltung, sondern auch die spätere einfache Regulierung der Verbräuche, zum Beispiel bei Nutzungsänderungen. Positive wirtschaftliche wie nachhaltige Effekte ergeben sich aus Energieeinsparung, Materialschonung, Reduzierung von Instandhaltungs- sowie Reinigungskosten und vor allem durch optimale Prozessabläufe im Kerngeschäft.

14.04.2020

Langfristig Kosten sparen mit baubegleitendem Facility Management

Das Krankenhaus St. Joseph-Stift in Bremen baut für mehr als 25 Millionen Euro einen neuen Baukörper, saniert mehrere Ebenen und Bereiche mitten im Krankenhausbestand und erweitert seine Fläche deutlich. Mit dem Neubau sind in den nächsten Jahren auch zahlreiche Umbauten und Umzüge verbunden. FACT begleitet das Projekt von Anfang an und achtet dabei auf die Folgekosten und die Nachhaltigkeit bei der späteren Nutzung.

Dieses baubegleitende Facility Management hat zwei wichtige Aspekte: Der eine ist die Optimierung der Wirtschaftlichkeit der Immobilie über den gesamten Gebäudelebenszyklus, der andere die Prozessoptimierung im Kerngeschäft, die durch die Maßnahme in besonderer Weise gefördert wird. Beide Aspekte haben einen hohen ökonomischen und ökologischen Wert, sind aber zunächst nicht zum Nullpreis zu haben – denn Investitionen in Arbeit und Material sind erforderlich. Dass so viele umweltverträgliche Baustoffe wie möglich eingesetzt werden, setzt die FACT als selbstverständlich voraus. Zusätzlich erlauben flexible Raummodelle spätere Änderungen ohne große Baumaßnahmen. Das Augenmerk richtet sich im Projekt auf drei Aspekte: die Integration von möglichst intelligenter und wartungsfreundlicher Technik, die Verwendung von Materialien und Gegenständen, die langfristig besser und damit günstiger gepflegt, instandgehalten und gewartet werden können, und den qualitativen Abschluss der Arbeiten, sodass Folgeschäden und Reklamationen minimiert werden.

Ein Beispiel ist die Gebäudeleittechnik. Klug geplant und umgesetzt, ermöglicht sie es, im laufenden Betrieb Störungsmeldungen elektronisch zu empfangen und damit tätig zu werden, ohne dass Mitarbeiter, Patienten oder Besucher den technischen Dienst informieren müssen. Die individuelle Steuerung von Be- und Entlüftung, Heizung und Beleuchtung für jeden einzelnen Gebäudeteil kann dabei helfen, Energiekosten zu sparen, und ist ebenso relevant, wenn Räume einmal anders als zunächst geplant genutzt werden. Wenn der Auftraggeber dies wünscht, steht einem investiven Mehraufwand für die intelligenten Gebäudesysteme eine Verringerung der Betriebskosten gegenüber – und das jährlich.

Auch der Materialeinsatz ist ein Thema. Zu gut kennt die FACT Beschädigungen an Wänden, Ecken und Türen durch den Betten- und Wagentransporte, die auch ein neues Gebäude schnell abgenutzt aussehen lassen. Der Einsatz von Schutzflächen und -kanten und die Verwendung besonders stabiler Materialien mit nicht zu lackierenden Oberflächen können diesen Effekt deutlich verringern, sodass sich Mehraufwände durch wegfallende Folgekosten für Nachbesserungen und Instandhaltungen schon innerhalb kürzester Zeit amortisieren. Und dies berücksichtigt noch nicht eine höhere Zufriedenheit der Mitarbeiter, Patienten und Besucher, die sich lange über schöne und unbeschädigte Flur- und Zimmerwände sowie Türen freuen können!

20.05.2019

Baubegleitendes Facility Management - Folgekosten bereits in der Bauplanung minimieren

Im Krankenhaus St. Joseph-Stift in Bremen wird neu gebaut. Bauherr, Architekten und Planer, Ingenieure und Handwerker, technische Leiter und kaufmännisch Verantwortliche treiben das Projekt gemeinsam voran. Eine der Aufgaben: das baubegleitende Facility Management. Dass die Bewirtschaftungskosten eines Krankenhauses schon nach wenigen Jahren dessen Baukosten deutlich überschreiten, ist allgemein bekannt. Trotzdem liegt die Aufmerksamkeit vielfach immer noch zu großen Teilen auf der Bausumme und in erschreckend geringem Maße auf den Folgekosten. Wie diese Folgekosten schon bei der Bauplanung und Bauausführung bedacht, kalkuliert, berücksichtigt und im Idealfall minimiert werden können, damit beschäftigt sich seit vielen Jahren die FAC’T Gruppe. Ihre Lösung: das baubegleitende Facility Management. Der Facility Manager weist Planer und Bauherren seit dem Planungsbeginn auf Dinge hin, die im späteren Betrieb schwierig zu bewirtschaften sind und deutliche Mehrkosten verursachen. Und: Er belässt es nicht bei Hinweisen, sondern unterstützt die Baubeteiligten mit Alternativvorschlägen und Informationen zu den Betriebskosten. Die übergroßen Glasflächen und durchdachte Lüftungssysteme, die eine teure Klimatisierung vermeiden, sind inzwischen hinlänglich bekannte Handlungsfelder. Flurwände, Ecken und Türzargen, die schön anzusehen sind aber nach wenigen Monaten durch schwere Ver- und Entsorgungswagen sowie Betten schnell beschädigt und damit teuer im Unterhalt sind, hat hingegen nicht jeder Architekt im Blick. Gleiches gilt für Böden, die nur mit hohem Aufwand gut zu reinigen sind, Beleuchtungen an Stellen, an denen das Tageslicht völlig hinreichend ist, und Lüftungsanlagen, die zwar der heutigen Raumnutzung entsprechen, aber bei Veränderungen nicht sektorenweise gesteuert und abgeschaltet werden können. Der enge Schulterschluss zwischen Betrieb und Bau ist ein wesentlicher Schlüssel für Krankenhausbauten, die sich mit dem Ziel einer bedarfsgerechten technischen Verfügbarkeit bewirtschaften lassen und deren Betriebskosten auch langfristig niedrig bleiben.

18.02.2019

Baubegleitendes Facility Management

Häufig werden Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen mit einem absoluten Fokus auf die Errichtungskosten gebaut – ohne dabei die späteren Betriebs- und Folgekosten, aber auch die perspektivische Entwicklungsfähigkeit des Gebäudes und seine Lebenszykluskosten zu berücksichtigen. Das baubegleitende Facility Management berücksichtigt schon in der Planungsphase den gesamten Lebenszyklus einer Immobilie und vermeidet damit unnötig hohe Betriebskosten sowie mangelnde Veränderungs- und Erweiterungsfähigkeit. Auch wenn das baubegleitende Facility Management in der Konzeptions- und Bauphase für etwas höhere Aufwände sorgt, amortisieren sich diese durch eingesparte Betriebskosten innerhalb kurzer Zeit. Nachträgliche energetische, prozessuale und wirtschaftliche Verbesserungen am Gebäude wären, wenn überhaupt möglich, um ein Vielfaches teurer.

10.12.2018

Baucontrolling – Kostentransparenz und Verlässlichkeit

Es ist im Interesse jedes Bauherrn, die Baukosten laufend und lückenlos zu kontrollieren und insbesondere Nachträge auch gegenüber dem von der Bausumme honorierten Architekten kritisch zu hinterfragen. Hier setzt das Baucontrolling der FAC‘T an. Wir kontrollieren die Baukosten im Sinne des Bauherrn und sorgen für die Transparenz und Nachvollziehbarkeit aller Kosten. Das Baucontrolling umfasst unter anderem die Erstellung unterschriftsfähiger, geprüfter und von den Planern freigegebener Auf- und Nachträge, die Prüfung von Sicherheiten, Versicherungen und Freistellungsbescheinigungen der Vertragspartner, die rechnerische und fachtechnische Prüfung der Honorarrechnungen sowie die Plausibilitätsprüfung und den monatlichen Baukostenreport. Sachstandsberichte zu Maßnahmen, Kosten und Terminen können und auf Wunsch hinzukommen, genauso wie Mittelanforderungen inkl. Bauausgabebuch und Abstimmung mit dem staatlichen Baumanagement.

30.07.2018

Eiszeit bei 36 Grad

Deutschland ächzt Ende Juli unter einer Hitzewelle – und bei FAC’T geht ein Pinguin ein und aus. Architekt Torsten Gohrbandt war für den Foto-Spaß (Bild inzwischen entfernt, Foto zeigt Gohrbandt mit einem großen Papp-Pinguin unter dem Arm) zu haben, doch der Hintergrund ist ernst. Der Geschäftsbereich Baumanagement der FAC’T Gruppe betreut nämlich den Neubau der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin im St. Franziskus-Hospital Münster. Unter optimalen Bedingungen sollen hier Kinder und Jugendliche künftig noch schneller gesundwerden. Mit bester medizinischer Versorgung und Pflege durch optimale Ausstattung und mehr Platz auf den Stationen. Dazu gehören kindgerechte Patienten- und Familienzimmer mit Übernachtungsmöglichkeiten für die Eltern, das sogenannte Rooming-In, das das Gesunden der kleinen Patienten sehr fördert. Außerdem in Planung sind: Eine größere Kinderintensivstation, neue Spiel- und Stillzimmer sowie spezielle Therapieräume. Mehr zum Projekt unter www.mehr-raum-fuer-naehe.de. Der Pinguin, den Torsten Gohrbandt auf dem Foto unter dem Arm trägt, ist übrigens Teil eines Dekorationsvorschlages.

21.06.2017

Suffizienz – die Maximierung der Nachhaltigkeit

Gesetzliche Vorschriften sorgen dafür, dass die Nachhaltigkeit bei Baumaßnahmen immer mehr an Bedeutung gewinnt. Dabei ist die Effizienz, die Optimierung des Ressourcenverbrauchs, oft der ausschließlich gewählte Lösungsansatz. Doch die daraus generierten Effekte werden zunehmend geringer: Physikalische und technische Grenzen sowie der Rebound-Effekt fordern weiter greifende Lösungsansätze.

Ein bisher unterschätzter aber durchaus wirksamer Lösungsansatz ist die Suffizienz. Hier steht die Frage nach der grundsätzlichen Notwendigkeit von Flächen, technischen Anlagen und Ausstattungen im Vordergrund. Suffizienz steht im Krankenhausbau für die Entscheidung, bestimmte Räumlichkeiten oder technische Anlagen nicht oder kleiner zu bauen. Jeder nicht gebaute Raum ist nachhaltiger als jeder noch so effiziente Baukörper.

Doch ist Suffizienz in diesem Bereich wirklich umsetzbar? Klaus gr. Beilage, Krankenhausarchitekt und Leiter des Baumanagement bei der FAC’T Gruppe, sieht die Suffizienz als zusätzlichen aber notwendigen Ansatz  zu mehr Nachhaltigkeit:  „Für mich steht die Suffizienz nie alleine. Sie geht beim Thema Nachhaltigkeit einher mit Effizienz, also der besseren Ausnutzung der vorhandenen Ressourcen, und Konsistenz, also der Durchgängigkeit von Maßnahmen. Nur wenn alle drei zusammen wirken, sind wir auf der Nachhaltigkeitsskala ganz oben.“

03.04.2017

Trotz Vergaberecht … Bauen macht Spaß

Bauen macht Spaß – dieses positive Fazit zog Architekt Klaus gr. Beilage, Leiter Baumnagaement der FAC'T Gruppe, bei der Fachvereinigung Krankenhaustechnik e.V. anlässlich einer Fortbildung im Katholischen Klinikum Lünen-Werne. Er stärkte damit den technischen Leiter der Krankenhäuser den Rücken, die immer mehr als Bauherrenvertreter in komplexe Vergabeverfahren involviert werden. Dem voraus ging eine ausführliche Beleuchtung der aktuellen Vergaberechtssituation, die sich 2016 mit Inkrafttreten des Vergaberechtsmodernisierungsgesetzes noch einmal deutlich verändert hat. Aus Sicht der Krankenhäuser, so gr. Beilage, stellen sich vor allen Dingen differenzierte Fragen zur Auftraggebereigenschaft und zu Projekteigenschaften, die nicht zuletzt auch mit den ggf. greifenden Compliance Regeln des Hauses selber oder des Trägers sowie aus einem Fördermitteleinsatz entstehenden Verpflichtungen vereinbar sein müssen. Dieses Spannungsfeld sollte dem Auftraggeber auch dann bewusst sein, wenn er mit externen Partnern im Projektmanagement zusammenarbeitet.

17.03.2017

Schnittstellen zwischen Planung und Betrieb

Die Verbindung von Betrieb und Planung ist von essenzieller Bedeutung. Oft überholen die Betriebskosten die Erstellungs- und Anschaffungskosten bereits nach kurzer Zeit, es geht also um viel Geld!

Der Planungsprozess beginnt weit vor dem eigentlichen Umbau. Die Abstimmung mit allen Verantwortlichen - Verwaltung, ärztlicher und pflegerische Dienst, aber auch der technischen Leitung – ist unverzichtbar für ein gutes Ergebnis. Wichtig ist dabei, den Gesamtprozess im Rahmen der späteren Nutzung und die Gesamtkosten über den Gebäudelebenszyklus zu berücksichtigen. Schließt die Maßnahme medizintechnische Geräte und Einrichtungen ein, kommt die Abstimmung zur Leistungsplanung hinzu.

Diese ganzheitliche Nutzungs- und Lebenszyklusbetrachtung und deren Umsetzung gehört zu den Kernaufgaben in gleich mehreren Bereichen der FAC’T Gruppe: Das Baumanagement und die TGA-Planung (TGAplan) erstellen und begleiten Planungen mit einem besonderen Fokus auf die optimale Prozessunterstützung. Die Medizintechnik-Planung (mediplan) bezieht auch die medizinische Leistungsplanung und die Arbeitsauflaufplanung mit in ihre Beratung ein und die Gebäudebetriebstechnik sorgt im baubegleitenden Facility Management schon heute dafür, dass sich die zukünftigen Kosten in engen Grenzen halten.

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