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Technische Dienstleistungen für Krankenhäuser, Rehakliniken und Pflegeeinrichtungen

Service, Bewirtschaftung und Beratung

Wir unterstützen Krankenhäuser, Rehakliniken und Pflegeinrichtungen bei der Bewirtschaftung ihrer technischen Anlagen und Geräte. Unsere Leistungen reichen von der Erbringung einzelner Dienstleistungen bis zum ganzheitlichen Betrieb der Haustechnik, je nachdem, was unsere Kunden für sich als beste Lösung definiert haben.

Technische Beratung und QuickChecks

Aus der Betriebserfahrung heraus beraten wir technische Leiter, Geschäftsführer und Vorstände zur optimalen Bewirtschaftung ihrer technischen Geräte und Anlagen. Gemeinsam mit der technischen Abteilung prüfen wir die Einhaltung der Normen und Vorschriften, zeigen Organisationsverbesserungen auf und geben konkret umsetzbare und kosten-/erlösbewehrte Hinweise zur Handlungsfeldern und wirtschaftlichem Potenzial in der Gebäudebetriebstechnik. Diese QuickChecks werden in enger Zusammenarbeit mit unserem Geschäftsbereich Beratung abgewickelt.

Wir begleiten Krankenhäuser, Rehakliniken und Pflegeeinrichtungen bei der Reorganisation ihrer technischen Abteilung, übernehmen Projektaufgaben und Interimsfunktionen. Zu unseren Leistungen gehören:

  • QuickChecks, Audits und Nachaudits zur Einhaltung der technischen Normen und Gesetze
  • Entwicklung der Instandhaltungsstrategie
  • Optimierung der technischen Eigenleistungen und Kostenentwicklungsszenarien
  • Verbesserung der technischen Organisation, auch trägerweit
  • Effizienzsteigerung in Prozessen und Dokumentation
  • Begleitung des Customizing und des Roll-out von CAFM-Systemen
  • transparente Darstellung der Leistungen der technischen Abteilung
  • Benchmarking mit vergleichbaren Häusern
  • Risikomanagementberatung und Gefährdungsbeurteilung
  • technische Due Diligence für Fusionen und Kooperationen
  • Übernahme der technischen Leitung
  • Aufstellung einer Schulungs- und Qualifikationsmatrix für Mitarbeiter

Technischer Service für Krankenhäuser, Rehakliniken und Pflegeeinrichtungen

Unsere mobilen Serviceteams erbringen eine Vielzahl von Wartungen, Instandhaltungsleistungen und Prüfungen. Dazu gehören:

  • Aufzugswartungen
  • Brandschutzklappenwartungen
  • Prüfungen Elektroverteilungen nach DIN VDE 0100-710
  • Prüfungen FI-Schalter (RCD) nach DIN VDE 0100-710
  • Funktionstests der Batteriestromversorgung (BSV)
  • Lichtrufanlagenwartungen und Lichtrufanlageinspektion
  • Netzanalysen
  • Fäkalienspülenwartungen und Fäkalienspülenprüfungen (A0 Wert)
  • Patientenbettenwartungen und Pflegebettenwartungen
  • Rauchabzugsanlagenwartungen und Wärmeabzugsanlagenwartungen
  • Wartungen von Raumlufttechnik-Anlagen (RLT) inkl. Partikelzahlmessungen nach DIN 1946-4 und Luftkeimzahlbestimmungen
  • Türenwartungen (Automatiktüren, Feststellanlagen, Fluchtwegsicherungstüren)
  • Prüfungen ortsveränderlicher Geräte nach DGUV Vorschrift 3
  • Hygieneinspektionen nach VDI 6022
  • Trinkwasserbeprobungen und Trinkwassergefährdungsanalysen nach TrinkwV
  • Prüfung Leitern und Tritte
  • Abarbeitung von Mängeln nach Sachverständigenprüfungen
  • Unterstützung bei der Gefährdungsbeurteilung nach BetrSichV 2015

Wir arbeiten eng mit den Servicebereichen unserer Medizintechnik zusammen, um auch medizintechnische Wartungen und Prüfungen aus einer hand anzubieten.

Bewirtschaftung der Technik

Für ausgewählte Einrichtungen übernehmen wir die Bewirtschaftung der gesamten technischen Geräte und Anlagen. Unsere Leistungen erbringen wir entsprechend unserer ipv®-Zertifizierung für Integrale Prozessverantwortung im Gesundheitswesen auf das engste verzahnt mit den Kernprozessen der Einrichtung. Faire und ergebnisbezogene Dienstleistungsverträge regeln den Leistungsumfang sowie die Schnittstellen zu den Primärbereichen und anderen Sekundärleistungen und sorgen so für maximale Transparenz. Unser sehr hoher Eigenleistungsanteil und die enge Verzahnung mit unseren eigenen Bau- und Planungsbereichen, der IT sowie der Medizintechnik helfen uns dabei, gleichzeitig qualitativ und wirtschaftlich sehr gute Arbeit zu leisten.

  • Übernahme aller Betreiberplichten für die Technik, Betriebsübergang oder Personalbeistellung der technischen Abteilung oder einzelner Mitarbeiter
  • engste Verzahnung mit den Primärprozessen und anderen Sekundärleistungen
  • ipv®-Zertifizierung für Integrale Prozessverantwortung im Gesundheitswesen
  • faire und transparente Verträge

Beispiele für technische Leistungen im Krankenhaus

Mit Hilfe eines QuickChecks erfolgt beispielsweise die Standortbestimmung der technischen Abteilung eines Krankenhauses im Vorfeld einer altersbedingen Nachbesetzung der technischen Leitung. Stichprobenartige geprüft wird die Einhaltung der technischen Normen und Gesetze sowie der Systematik zu deren Überwachung. Die Organisation der Abteilung sowie deren Kernprozesse werden im Hinblick auf Qualifikation, Effizienz und Zukunftsfähigkeit durchleuchtet und Anforderungen an die neue technische Leitung über ein Stellenprofil dokumentiert. Die wirtschaftliche Betrachtung umfasst Fremdleistungen und Eigenleistungen und zeigt Verhandlungspotenzial bei den Fremdleistungen und sinnvolle und auch tatsächlich realisierbare Umstellungen von Fremd- auf Eigenleistungen unter Berücksichtigung der Qualifikationen, erforderlicher Fortbildungen und der daraus resultierenden Kosten und Erlöse auf. Die Umsetzung der Maßnahmen wir auch die Auswahl des neuen technischen Leiters werden begleitet, um eine Realisierung sicherzustellen.

Für einen Krankenhausträger erbringen wir zum Beispiel über einen Rahmenvertrag die ganze Bandbreite der Wartungs- und Instandhaltungsleistungen, die dessen technische Abteilung bisher an eine Vielzahl unterschiedlicher Unternehmen vergeben hatte. Zu unseren Aufgaben gehört die pünktliche, rechts- und normenkonforme Erbringung sowie die Dokumentation in der CAFM-Software des Hauses (Computer Aided Facility Management). In der Leistungserbringung sind wir enger Partner der technischen Abteilung und berücksichtigen die krankenhausspezifischen Besonderheiten bei Zugängen und Raumverfügbarkeiten.

Nach ausführlicher Prüfung auf strategischer und operativer Ebene übernehmen wir beispielsweise die Verantwortung für die technische Abteilung eines Krankenhauses. Die Mitarbeiter wechseln bei Wahrung ihres Besitzstandes in das Team der Gebäudebetriebstechnik der FAC‘T Gruppe. Durch die Einführung des zentralen Computer Aided Facility Management (CAFM), die Ablösung von Fremdleistungen durch Eigenleistungen der FAC’T, die Ausschöpfung von Rahmenvereinbarungen und anderer Skalierungseffekte und Standardisierungen steigen so Effizienz und Wirtschaftlichkeit. Gleichzeitig wird die enge Anbindung an die Primärprozesse des Hauses durch die Einbringung neuer Aspekte und Möglichkeiten weiter vertieft.

Ansprechpartner in der FACT Gebäudebetriebstechnik

Dipl.-Wirt.-Ing. (FH) Hendrik Orschel
Bereichsleiter Gebäudebetriebstechnik
Telefon 0251 935-5969
hendrik.orschel@factpartner.de

Andreas Imholt
Leiter mobile Serviceteams
Tel. 0251 935-5965
andreas.imholt@factpartner.de

Karriere & Jobs in der Gebäudebetriebstechnik

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News aus der FACT Gebäudebetriebstechnik

10.08.2020

Technische Dienstleistungen in der Zukunft

Insbesondere sich selbstüberwachende technische Systeme werden in Zukunft vermehrt zum Einsatz kommen. Sie übermitteln mithilfe von Sensoren ihren Betriebszustand an zentrale Systeme, die diese mit vorgegebenen Solldaten abgleichen und bei Abweichungen frühzeitig Technikereinsätze auslösen können. Die Grenzen dieser „Predictive Maintenance“ (vorhersagenden Wartung) stellen jedoch alte Gebäudekörper dar, bei denen Neuinstallationen wirtschaftlich nicht sinnvoll oder technisch nur schwer umsetzbar sind.

Der höhere Spezialisierungsbedarf und der Fachkräftemangel werden außerdem eine Auftrennung von Leistungen vorantreiben. Spezialisten werden dort, wo dies technisch möglich und rechtlich zulässig ist, mithilfe von Virtual-Reality-Systemen Personen mit weniger Fachwissen an einem anderen Ort anleiten und unterstützen. Systemisch gehören dazu auch die Zusammenführung von Mensch und Material direkt am Arbeitsort und die Zusammenstellung von interdisziplinären Arbeitsteams. Der Einsatz von Datenbrillen und räumlich getrenntem Backup von Spezialisten wird in vielfacher Form erprobt, in medizinischen Bereichen gehört die Anwendung heute schon zum Standardrepertoire moderner Krankenhäuser.

03.08.2020

Vernetzt in die Zukunft

Ohne eine umfassende und vernetzte technische Ausstattung kann heute keine moderne Gesundheitseinrichtung mehr existieren – ebenso wenig ohne erfahrene Fachkräfte für den Betrieb der Gebäude-, Medizin- und Kommunikationstechnik sowie für das Beauftragtenwesen. Dabei geht es um die medizinische Technik, die für Diagnose, Operationen, Lebenserhaltung und Therapie zwingend benötigt wird sowie hoch verfügbar und gut in die IT-Infrastruktur eingebunden sein muss. Hinzu kommt die grundlegende Technik des Gebäudes: von Energieversorgung, Lüftung und Förderanlagen über Lichtrufsysteme und Telefonie bis hin zu Sterilgutversorgung und Küchen. Und schließlich, oft an die technischen Bereiche angedockt, das Beauftragtenwesen mit Arbeitssicherheit, Brandschutz und einer Vielzahl weiterer Themen.

Zu den großen Herausforderungen in den technischen Bereichen von Krankenhäusern gehört zweifellos eine angemessene, zukunftssichere und zugleich wirtschaftliche Ausrichtung. Dies betrifft gleichermaßen die Aufrechterhaltung eines normen- und rechtssicheren Betriebes, den daraus resultierenden organisatorischen und prozessualen Aufbau der technischen Bereiche und die kluge Aussteuerung zwischen Eigen- und Fremdleistungen. Hier können QuickChecks zur Analyse des Status sowie zur Ableitung von Handlungsfeldern sehr nutzbringend sein.

Die wichtigste Maßnahme der Zukunftssicherung ist in der Krankenhaustechnik die Entwicklung einer Fachkompetenz, die sich auf die Kernbereiche konzentriert. Leistungen, die nur punktuell benötigt werden und deren Erbringung Spezialwissen und -equipment erfordert, lassen sich oft in Zusammenarbeit mit einem spezialisierten Dienstleister wirtschaftlicher erbringen. Regelmäßig anfallende und zeitkritische Aufgaben wie Rufdienste können hingegen in Teams vor Ort am besten abgebildet werden, haben doch diese Mitarbeiter das beste Know-how über die vorhandenen Gebäude und Anlagen mit ihren Besonderheiten. All dies setzt jedoch zwingend Fachkräfte voraus, die frühzeitig und strategisch gewonnen oder ausgebildet, gebunden und regelmäßig gezielt weiterqualifiziert werden müssen. Auch mobile Arbeitslösungen bekommen in diesem Zusammenhang einen immer höheren Stellenwert, um die Flexibilisierung zu unterstützen.

25.05.2020

Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit miteinander verbinden

Die Wartung und Instandhaltung der technischen Anlagen in einer Gesundheitseinrichtung unterliegt Gesetzen, Verordnungen und Normen – nach letzter Zählung sind es rund 3.000. Sie alle müssen berücksichtigt und ihre Inhalte umgesetzt werden, um einen rechtssicheren Betrieb sicherzustellen. Doch dem sind ökonomische Grenzen gesetzt, die nicht zuletzt zulasten der Nachhaltigkeit gehen können. Das müssen sie aber nicht.

Ein erster Ansatz für die Verbindung von Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit sowie Bedarfsgerechtigkeit findet sich oft im Energieverbrauch. Hier sind die gezielte Anlagensteuerung und deren Anpassung bei und nach Baumaßnahmen, die möglicherweise zu einer geänderten Nutzung und damit zu anderen Heiz-, Be- und Endlüftungsbedürfnissen und -zeiten führen, ein erster maßgeblicher Schritt. Auch das Bewusstsein der Nutzer für eine nachhaltige Lüftung von Räumen und gegen Energieverschwendung trägt zu Einsparungen bei, kostet (außer für eine Aufklärung) selten Geld und schützt die Umwelt.

Ein zweiter wichtiger Hebel ist die Steuerung der Instandhaltungsmaßnahmen für die technischen Anlagen des Hauses. Hier gibt es zwei grundsätzliche Instandhaltungsstrategien: Zum einen kann ein Gerät oder eine Anlage mit minimaler Instandhaltung bis zum Ausfall genutzt werden. Dies schont zunächst den Geldbeutel und die Ressourcen. Dem gegenüber stehen jedoch eine nichtbudgetierte Ersatzbeschaffung, die aufgrund der Spontaneität zu höheren Kosten führt, und das Risiko von Störungen im Primärbereich, wenn beispielsweise eine Anlage nicht zur Verfügung steht oder eilige Arbeiten den laufenden Krankenhausbetrieb stören. Die zweite Möglichkeit – eine kontinuierliche, vorbeugende, bedarfsgerechte Wartung – führt zu höheren laufenden Kosten, verlängert dafür aber die Nutzungsdauer im besten Fall bis zu einer geplanten „Ziel-Nutzungsdauer“ und ist somit nachhaltiger. Steht absehbar eine Ersatzbeschaffung an, kann diese frühzeitig budgetiert und wirtschaftlich bedacht durchgeführt werden. Durch eine gute Planung können Geräte- und Anlagenstillstandszeiten vermieden werden und eventuelle Baumaßnahmen außerhalb des Regelbetriebs stattfinden und auch die Nerven und Ressourcen des Primärbetriebs schonen.

Nachweislich große Mehrwerte bringt außerdem die gemeinsame Nutzung von Ressourcen. Dabei kann es sich um Räume, aber auch beispielsweise um medizinische Geräte handeln, die von mehreren Personen oder Abteilungen genutzt und dadurch besser ausgelastet werden. Zu den bekanntesten Beispielen gehören Hybrid-OPs und zentrale Funktionsbereiche, wie beispielsweise für Ultraschalluntersuchungen, die – soweit medizinisch möglich – fachspezifische Operationssäle und abteilungsbezogene Ultraschallgeräte ablösen. Ergeben sich daraus erweiterte Nutzungszeiten, so kann dies unter anderem ambulanten Patienten entgegenkommen, die in den frühen Morgen- oder den Abendstunden einbestellt werden. Doch auch in anderen Bereichen sind gemeinsame Nutzungen zur Schonung von Ressourcen denkbar: die Cafeteria, die zu bestimmten Zeiten von Mitarbeitern und zu anderen Zeiten von Gästen sowie abends für Vorträge genutzt werden könnte, die Servicemitarbeiter, die bedarfsabhängig unterschiedliche Tätigkeiten erbringen, oder das Teilen von Fahrzeugen, Büros und Parkplätzen, die ansonsten große Teile des Tages ungenutzt bleiben würden.

17.02.2020

Langfristig Kosten sparen mit baubegleitendem Facility Management

Das Krankenhaus St. Joseph-Stift in Bremen baut für mehr als 25 Millionen Euro einen neuen Baukörper, saniert mehrere Ebenen und Bereiche mitten im Krankenhausbestand und erweitert seine Fläche deutlich. Mit dem Neubau sind in den nächsten Jahren auch zahlreiche Umbauten und Umzüge verbunden. Martin Koch, stellvertretender Betriebsstättenleiter, begleitet das Projekt von Anfang an. Ihm sind vor allen Dingen die Folgekosten und Nachhaltigkeit bei der späteren Nutzung wichtig.

Baubegleitendes Facility Management ist das Stichwort für Koch. Er sieht dies gleich unter zwei Aspekten: Der eine ist die Optimierung der Wirtschaftlichkeit der Immobilie über den gesamten Gebäudelebenszyklus, der andere die Prozessoptimierung im Kerngeschäft, die durch die Maßnahme in besonderer Weise gefördert wird. Beide Aspekte haben einen hohen ökonomischen und ökologischen Wert, sind aber zunächst nicht zum Nullpreis zu haben – denn Investitionen in Arbeit und Material sind erforderlich.

Dass so viele umweltverträgliche Baustoffe wie möglich eingesetzt werden, setzt Koch als selbstverständlich voraus. Zusätzlich erlauben flexible Raummodelle spätere Änderungen ohne große Baumaßnahmen. Kochs Augenmerk richtet sich im Projekt auf drei Aspekte: die Integration von möglichst intelligenter und wartungsfreundlicher Technik, die Verwendung von Materialien und Gegenständen, die langfristig besser und damit günstiger gepflegt, instand gehalten und gewartet werden können, und den qualitativen Abschluss der Arbeiten, sodass Folgeschäden und Reklamationen minimiert werden.

Da ist zum Beispiel die Gebäudeleittechnik. Klug geplant und umgesetzt, ermöglicht sie es, im laufenden Betrieb Störungsmeldungen elektronisch zu empfangen und damit tätig zu werden, ohne dass Mitarbeiter, Patienten oder Besucher den technischen Dienst informieren müssen. Die individuelle Steuerung von Be- und Entlüftung, Heizung und Beleuchtung für jeden einzelnen Gebäudeteil kann dabei helfen, Energiekosten zu sparen, und ist ebenso relevant, wenn Räume einmal anders als zunächst geplant genutzt werden. Wenn der Auftraggeber dies wünscht, steht einem investiven Mehraufwand für die intelligenten Gebäudesysteme eine Verringerung der Betriebskosten gegenüber – und das jährlich.

Auch der Materialeinsatz ist für Koch ein Thema. Zu gut kennt er Beschädigungen an Wänden, Ecken und Türen durch den Betten- und Wagentransport, die auch ein neues Gebäude schnell abgenutzt aussehen lassen. Der Einsatz von Schutzflächen und -kanten und die Verwendung besonders stabiler Materialien mit nicht zu lackierenden Oberflächen können diesen Effekt deutlich verringern, sodass sich Mehraufwände durch wegfallende Folgekosten für Nachbesserungen und Instandhaltungen schon innerhalb kürzester Zeit amortisieren. Und dies berücksichtigt noch nicht eine höhere Zufriedenheit der Mitarbeiter, Patienten und Besucher, die sich lange über schöne und unbeschädigte Flur- und Zimmerwände sowie Türen freuen können!

Ist ein Baukörper fertiggestellt und soll an den Bauherrn übergeben werden, schaut Martin Koch noch einmal ganz genau hin. Denn eine korrekte Abnahme, ausführlich beschriebene Mängel und die nachhaltige Mängelverfolgung sind wirtschaftlich wichtig. Sie sichern die Ansprüche des Bauherrn und stellen gleichzeitig sicher, dass keine unnötigen Folgekosten aufgrund nicht fachlich korrekt ausgeführter Leistungen entstehen. Ein Beispiel dafür ist die Abnahme der Oberböden und Sockelleisten: Sind hier Materialien nicht korrekt eingesetzt, Wandanschlüsse nicht richtig vorgenommen, Böden während der Bauzeit nicht ausreichend geschützt, versiegelt und am Ende der Maßnahme nicht korrekt gereinigt, entstehen laufende Mehrkosten in der Unterhaltsreinigung – die nie zu einem guten Ergebnis führen werden und deren Mitteleinsatz auch die Umwelt dauerhaft belastet.

Die Bilanz aus Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit ist, so das Fazit, bei Baumaßnahmen deutlich positiv. Zwar entstehen Kosten durch das baubegleitende Facility Management, diese werden jedoch sowohl ökonomisch als auch ökologisch mehr als aufgewogen. Die Nachhaltigkeit der Maßnahme steigt, folgt man der einschlägigen Literatur, um mehr als 20 Prozent, wenn schon in der Planungsphase und der anschließenden Bauzeit auf einen geringen Energieverbrauch, auf kurze, durchdachte Wege und auf umweltfreundliche Materialien geachtet wird. Eine kluge Technik ermöglicht zudem nicht nur eine vorbeugende Instandhaltung, sondern auch die spätere einfache Regulierung der Verbräuche, zum Beispiel bei Nutzungsänderungen. Positive wirtschaftliche wie nachhaltige Effekte ergeben sich aus Energieeinsparung, Materialschonung, Reduzierung von Instandhaltungs- sowie Reinigungskosten und vor allem durch optimale Prozessabläufe im Kerngeschäft.

20.01.2020

Verwaltung von Gesundheitsimmobilien

Servicewohnen für ältere Menschen, Ärztehäuser, Seniorenwohnanlagen: Gesundheitsimmobilien werden inzwischen nicht nur von Trägern des Gesundheits- und Sozialwesens, sondern auch von privaten und gewerblichen Investoren errichtet oder erworben. Wichtig bei der Verwaltung sind daher gleichermaßen eine sehr gute Marktkenntnis sowie die professionelle kaufmännische und technische Verwaltung mit Blick auf die Werterhaltung über den gesamten Lebenszyklus der Immobilie.

Die Immobilienverwaltung der FACT Gruppe hat sich auf genau diese Gebäude spezialisiert. Mit der ganzen Kompetenz eines der großen Dienstleister für Facility Management im Gesundheitswesen übernehmen wir alle Aufgaben des kaufmännischen, technischen und infrastrukturellen Facility Management. In der Immobilienverwaltung gehören dazu beispielsweise die Mietbuchungen und die Überwachung des Zahlungsverkehrs, die Betriebskostenabrechnung, das Management aller Wartungs- und Dienstleistungsverträge, die Budgetplanung und das Controlling sowie Projekte wie die Optimierung der Energiebilanz und große wie kleine Baumaßnahmen.

Flyer Immobilienverwaltung

25.11.2019

Instandhaltungsteams der FAC’T Gruppe wachsen zusammen

Zum Jahreswechsel wachsen die mobilen Serviceteams der FACT Gruppe in den Bereichen Gebäudebetriebstechnik und Medizintechnik enger zusammen. Sie übernehmen vor allen Dingen planbare Aufgaben wie Prüfungen und Instandhaltungen in Krankenhäusern, Rehakliniken und Pflegeeinrichtungen in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Bremen und Hamburg. Um die Arbeit der Teams noch effizienter zu machen, haben sich deren Geschäftsbereichsleiter in enger Abstimmung entschieden, die Teams zum 01.01.2020 zu einer gemeinsamen Abteilung zusammenzuführen.

Eine Optimierung der Fahrtzeiten und - wege, beispielsweise durch gemeinsame Anfahrten, die gegenseitige Unterstützung bei Einsätzen vor Ort, die Teilung organisatorischer Erfahrungen und eine einheitliche Terminorganisation, Wartungsplanung und Kommunikation gehören zu den wichtigsten von der Zusammenlegung erwarteten Mehrwerte.

Die mobilen Serviceteams erbringen unter anderem folgende gesetzlich vorgeschriebene Prüfungen sowie Services, Wartungen und Reparaturen:

  • Prüfung ortsveränderlicher Geräte nach DGUV Vorschrift 3 (früher BGV A3)
  • sicherheitstechnische Kontrollen (STK) und messtechnische Kontrollen nach MPG/MPBetreibV
  • Konstanzprüfungen
  • CTDI-Messungen
  • Prüfung Leitern und Tritte
  • Prüfung Elektroverteilungen (DIN VDE 0100-710)
  • Prüfung FI-Schalter (RCD) (DIN VDE 0100-710)
  • Funktionstests der Batteriestromversorgung (BSV)
  • Brandschutzklappen
  • Fäkalienspülen
  • Patienten– und Pflegebetten
  • Raumlufttechnik-Anlagen (RLT) inkl. Partikelzahlmessungen und Luftkeimzahlbestimmungen
  • Validierung der Medizinprodukteaufbereitung (manuelle Aufbereitung, RDG, Dampfsterilisatoren)
  • Rauch– und Wärmeabzugsanlagen
  • Türen (Automatiktüren, Feststellanlagen, Fluchtwegtürsicherungen)
  • Lichtrufsysteme
  • Abarbeitung von Mängeln nach Sachverständigenprüfungen
  • Unterstützung bei der Gefährdungsbeurteilung nach BetrSichV 2015
21.10.2019

Planung, Bau und Betrieb von Brandmeldeanlagen

Die FAC’T Gruppe erweitert ihr Leistungsportfolie der technischen Planungen um den Bereich Brandmeldeanlagen. „Wir werden Planung, Bau, Betriebs, Prüfung und Wartung von Brandmeldeanlagen mit direkter Verbindung zur Feuerwehr künftig aus einer Hand anbieten“, so der Geschäftsbereichsleiter Gebäudebetriebstechnik Dirk Plenter. Ihm ist einerseits die immer mehr von den Kunden geforderte größere Unabhängigkeit von den Herstellern wichtig, andererseits möchten sein Team und er auch die Erfahrungen aus dem Umgang mit Brandmeldeanlagen in einer großen Zahl von Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen einbringen. „Die BMA ist ein wichtiger technischer Bestandteil eines jeden Neu- und Umbaus. Wenn es uns gelingt, bereits bei der Planung mögliche künftige Veränderungen im Gebäude zu berücksichtigen, können wir dem Auftraggeber viel Geld sparen.“ Plenter bezieht sich dabei auch auf das baubegleitende Facility Management, bei dem seine Kollegen und er Bauprojekte aus der Sicht des späteren Betriebs begleiten und damit helfen, Folgekosten gering und die Nutzungsflexibilität hoch zu halten.

Ein eigenes Fachplanungsbüro für die technische Gebäudeausrüstung (TGA) gehört bereits zur FAC’T Gruppe, der Schritt zu einer Ergänzung des Portfolios war damit nicht groß. Die Zertifizierung nach DIN 14675 ist in Vorbereitung, das dafür notwendige Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001 betreibt die FAC’T schon seit vielen Jahren.

29.07.2019

Gut vernetzt – effizient gearbeitet: technische Infrastruktur im Krankenhaus

Die technische Infrastruktur eines Krankenhauses sollte kontinuierlich verbessert und nachhaltig modernisiert werden. Wobei die moderne Technik allein noch keine effektiven Prozesse garantiert. Intelligente Vernetzung ist hier ausschlaggebend. Bei einem technischen Problem erst den Haustechniker zu rufen und anschließend einen externen Dienstleister zu beauftragen ist zeitaufwendig und teuer. Besser und wesentlich effizienter ist es, Anlagen kontinuierlich zu überwachen und – zumindest in Krankenhausverbünden – eigenes Know-how zur Instandhaltung vorzuhalten. Störungen werden dabei vom System automatisch gemeldet, ein eigener Servicetechniker kann schnell und unkompliziert reagieren – das spart Zeit und Geld. Wenn die Disposition dann auch noch die Verfügbarkeit und die Standorte der Servicetechniker berücksichtigen kann, greift ein Rädchen ins andere und die Abhilfe erfolgt so schnell, dass der Primärprozess nicht beeinflusst wird.

27.05.2019

Eigen- und Fremdleistungen aufeinander abstimmen

Zur Abstimmung von Eigen- und Fremdleistungserbringung empfiehlt sich eine Prüfung der einzelnen Leistungsbausteine: Wird die Leistung weitgehend kontinuierlich benötigt? Ist die Leistungsmenge konstant hoch? Lohnt es sich, für diese Leistung fachliche Ressourcen aufzubauen? Auch die Frage nach der Verfügbarkeit qualifizierter Mitarbeiter ist ein immer wichtiger werdender Faktor. Es gibt Häuser, die Leistungen auslagern müssen, weil es ihnen an Fachkräften fehlt. Für Verbünde kommt die Dimension der haus- oder einrichtungsübergreifenden Leistungserbringung als weitere Option hinzu. Auch hier können eine durchdachte Instandhaltungsstrategie und ein gut gepflegtes CAFM hilfreich sein: Die Art und Menge der Leistungen ist transparent und kann dem Qualifikationsprofil der Mitarbeiter gegenübergestellt werden. Schulungsbedarfe werden sichtbar und können bei der Personalentwicklung oder Neueinstellungen berücksichtigt werden. Gerade bei Verbünden bietet sich die Prüfung einer Trennung zwischen den hausspezifisch tätigen Mitarbeitern und einem hausübergreifenden Instandhaltungsteam an, das klar definierte, planbare und spezialisierte Leistungen erbringt, die ansonsten im freien Markt zugekauft werden müssten.

06.05.2019

Technik muss nicht alles selber machen

Betreiber von Krankenhäusern sollten sich stets vor Augen führen, dass technische Abteilungen eines einzelnen Hauses oft nicht alles selber machen können. Auf die richtige Vernetzung und auf die Kenntnis, die richtigen Dinge selbst zu tun, kommt es an. Auch die Zusammenarbeit mit verlässlichen Partnern ist gefragt – von Wartungen, Prüfungen, Instandsetzungen und Instandhaltungen über das Bau- und Energiemanagement sowie die Medizintechnik bis hin zur IT. Durch eine enge Zusammenarbeit lassen sich Prozesse etablieren, die eine echte Unterstützung für das Haus sind und zudem die Umsetzung normativer und gesetzlicher Veränderungen sicherstellen. Die FAC’T Gruppe aus Münster unterstützt beispielsweise Krankenhäuser, Rehakliniken und Pflegeeinrichtungen mit Beratungs- und Serviceleistungen sowie gegebenenfalls der Bewirtschaftung der gesamten Technik. Das Unternehmen setzt genau dort an, wo das jeweilige Haus es benötigt und übernimmt beispielsweise Wartungs- und Prüfleistungen in Bereichen, in denen die jeweilige Einrichtung keine eigene Kompetenz oder Ressourcen hat.

11.03.2019

Wechsel in der technischen Leitung: Chancen nutzen

Ein anstehender oder gerade vollzogener Wechsel in der technischen Leitung und das ungute Gefühl, zu wenig über die Strukturen in diesem wichtigen Sekundärbereich zu wissen, sind die beiden häufigsten Gründe, warum QuickChecks in der Technik beauftragt werden. Treiber sind dabei kaufmännisch und technisch Verantwortliche zu gleichen Teilen. Steht eine wichtige personelle Veränderung in der Technik an, gilt es, bestehendes Wissen zu bewahren, insbesondere, wenn dies nur rudimentär dokumentiert ist. Gleichzeitig soll Raum für neue Strategien und Strukturen geschaffen werden. Die interimistische Begleitung oder Leitung der technischen Abteilung ist ein bewährtes Mittel, beides unter einen Hut zu bringen. Ein erfahrener technischer Leiter hilft dem ausscheidenden Kollegen bei der strukturierten Niederlegung und Übergabe von Informationen und arbeitet gleichzeitig mit dem Team und gegebenenfalls bereits einem Nachfolger daran, dieses Wissen so aufzubereiten und dessen Verwaltung so zu systematisieren, dass es der Grundstock für eine Neuausrichtung sein kann. Die Erstellung eines Anforderungsprofils für die technische Leitung kann dabei genauso zum Leistungsumfang gehören wie die fachliche Begleitung von Auswahlgesprächen und die Übergabe der neu geordneten oder gemeinsam reorganisierten Technik an die neue Leitung.

25.02.2019

Mobile Serviceteams unterstützen die hauseigene Technik

Keine technische Abteilung kann alle bei ihr anfallenden Leistungen selbst erbringen. Dienstleister übernehmen die Aufgaben, für die eine hauseigene Technik nicht die Ressourcen oder das Know-how hat. Gut, wenn die Abgabe von Leistungen nicht historisch bedingt oder vom Hersteller erzwungen ist, sondern bewusst und geplant erfolgt. Einer der Dienstleister für eine große Zahl verschiedener technischer Inspektionen, Wartungen und Prüfungen ist das mobile Serviceteam der FAC’T Gruppe. Entstanden aus der Überlegung, planbare Leistungen und Aufgaben, die Spezialwissen und -equipment erfordern, aus dem Tagesgeschäft herauszulösen und damit wirtschaftlicher zu machen, ist das Team heute in zahlreichen Krankenhäusern zwischen Hamburg und Bonn sowie der niederländischen Grenze und dem märkischen Land unterwegs. Die Konzentration auf spezialisierte Aufgaben und die Trennung dieser Aufgaben von der technischen Abteilung im Haus hat dazu geführt, dass Leistungen in der Regel schneller und damit effizienter erbracht werden können. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels kommt diese Strategie vielen Häusern zugute, die ihre knapper werdenden Ressourcen dort einsetzen müssen, wo sie akut gebraucht werden.  Die eigenen Erfahrungen gibt die FAC’T er inzwischen auch an größere Träger weiter, für die sich der Aufbau eines eigenen Teams lohnt. Dazu gehört auch die Erkenntnis, dass nicht jeder Techniker, losgelöst von seiner fachlichen Qualifikation, gleichermaßen gut geeignet ist für die Tätigkeiten und Aufgaben im mobilen Serviceteam. Zeitliche Flexibilität, die Bereitschaft, fast jeden Tag in einem anderen Haus zu arbeiten, und eine ausgeprägte Serviceorientierung zählt zu den wichtigsten Eigenschaften für ein gutes Serviceteam.

11.02.2019

Digitalisierung in der Gebäudebetriebstechnik konsequent umsetzen

Die voranschreitende Digitalisierung ermöglicht technische Innovationen, die jedoch nur dann zum Tragen kommen können, wenn sie konsequent umgesetzt werden. Ein Beispiel von vielen sind Fernwartungssysteme. Sie erlauben eine vorbeugende Instandhaltung der Technik, bevor ein Defekt passiert. Doch damit überhaupt ein Großteil der technischen Anlagen in Zukunft fernüberwacht, -gesteuert und gewartet werden kann, bedarf es entsprechender baulicher Maßnahmen und einer intelligenten Vernetzung der technischen Gebäudeausrüstung (TGA). Der rechtssichere Betrieb von Baukonstruktion und TGA einer komplexen Immobilie wie der eines Krankenhauses wird ohne moderne Informations- und Datenverarbeitungssysteme künftig kaum mehr leistbar sein. Der Grundstein hierfür wird bereits während der Konzeption eines Gebäudes gelegt – bei einem Neubau genauso wie bei einem größeren Umbau. Entscheidungen zu einer wirtschaftlichen, effizienten und nachhaltigen Technik werden genau hier getroffen.

21.01.2019

Gesetze und Verordnungen müssen eingehalten werden

Der Betrieb von technischen Anlagen wird durchgehend komplexer und überschneidet sich in vielen Bereichen eines Krankenhauses. Technische, qualitative und bauliche Anforderungen wollen dabei ebenso berücksichtigt werden wie ökologische und hygienische Aspekte. In Deutschland gibt es rund 2.000 Gesetze, Verordnungen und Normen, die Anwender von technischen Anlagen und Einrichtungen einhalten müssen. Viele davon sind für Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen von Belang. Diese Regelwerke sorgen dafür, die Risiken bei der Anwendung und bei Versagen von Technik zu verringern und dadurch Leben, Gesundheit und Eigentum von Menschen sowie die Umwelt bestmöglich zu schützen. Unabhängig davon, ob ein Krankenhaus seine technischen Anlagen selbst betreibt oder durch einen Dienstleister betreiben lässt, gibt es Hilfsmittel, um bei der hauseigenen Technik trotz vieler Auflagen rechtssicher zu sein. Das Online-Regelwerks-Informationssystem REG-IS bietet sich hier als eine Informationsquelle für den Betrieb von Immobilien an, ins besondere in Hinblick auf Prüfung und Instandhaltung. Der Clou: Grundlegende Informationen werden sowohl juristisch als auch praxisorientiert vermittelt.

13.08.2018

Technische Leistungen auf die Primärprozesse abstimmen

Von Einfahrtsschranken über Automatiktüren und Fahrstühle bis zur Energieversorgung und OP-Technik ist eine durchdachte, reibungslos funktionierende und abgestimmte Technik wesentlich für die Abläufe in einem Krankenhaus. Dabei werden viele Leistungen im Hintergrund erbracht: Prüfungen, Wartungen, Instandsetzungen, Partikelzahlmessungen und vieles mehr erfolgen in Zeiten, zu denen sie die Prozesse möglichst wenig stören. Eine vorbeugende Instandsetzung greift, bevor der Defekt passiert. Und ein gut organisierter Objektservice führt Reparaturen nicht nur rasch durch, sondern kommuniziert auch die Erledigung der Aufgabe. Patienten, Ärzte und Pflegepersonal sollen, das ist das Ziel aller Maßnahmen, in ihren oft hochgradig getakteten Abläufen nicht unterbrochen werden. Diese Leistungen nachweislich so zu erbringen, ist ein wesentliches Merkmal prozesserfahrener Facility Management Partner - wie der FAC’T Gruppe für Krankenhäuser Rehakliniken und Pflegeeinrichtungen. Für den reibungslosen Ablauf sorgen dabei neben den technischen Mitarbeitern in den Häusern auch im Gesundheitswesen erfahrene Ingenieure und Techniker in der zentralen technischen Bereichsleitung. Sie planen, steuern und überwachen die Leistungen haus- bzw. einrichtungsübergreifend und leisten so gleichzeitig einen wertvollen Know-how-Transfer. Dieser steht Häusern, die ihre technischen Anlagen selber betreiben, auch als einzelne Dienstleistung zur Verfügung.

04.12.2017

Automatisierte vorbeugende Wartung

Dass technische Anlagen alle Aggregatzustände kontinuierlich erfassen, Soll-, und Ist-Vergleiche durchführen und Störungen automatisch melden, ist heute nicht mehr ungewöhnlich. Dass nahezu der gesamte folgende Prozess ohne menschlichen Eingriff abläuft, ist es noch. Ein Blick in die (nahe) Zukunft:

Die Betriebstemperatur der Anlage ist leicht erhöht, der Geräuschpegel steigt und die Schwankungen neuralgischer Werte werden größer und häufiger. Verschiedene Sensoren melden diese Informationen an eine Gebäudeautomationsanwendung (GA), die diese mit den gespeicherten Merkmalen früherer Störungen des gleichen Modells in einer zentralen Datenbank vergleicht und erkennt: Hier ist absehbar mit einem Ausfall zu rechnen.

Diese Anwendung startet nun automatisch einen Beschaffungsprozess. Eine hinterlegte Leistungsbeschreibung für die Wartung wird zusammen mit den Gerätedaten auf einem Beschaffungsportal veröffentlicht, um einen Dienstleister zur Durchführung der Wartung zu ermitteln.

Auf der Dienstleisterseite vergleicht eine Software die im Beschaffungsportal vorliegende Projekte mit dem Leistungsspektrum und der Verfügbarkeit, die sich aus dem eigenen Computer Aided Facility Management (CAFM) ergeben. Bei Übereinstimmung bietet die Software des Dienstleisters automatisiert auf das Projekt.

Ist die Angebotsfrist abgelaufen, wertet das Beschaffungsportal die Angebote automatisch aus und erteilt dem Bestbieter den Auftrag.

Die Dienstleister-Software nimmt den Auftrag an, stellt ihn in seiner CAFM bereit, beauftragt den Servicetechniker auf seinem mobilen CAFM-Client mit der termingerechten Wartung und löst automatisch einen Versandauftrag für die dafür vermutlich benötigten Verschleißteile aus. Erst beim Auftraggeber treffen Servicetechniker und Teile zusammen.

Hat der Servicetechniker die Wartung durchgeführt, dokumentiert er auf seinem mobilen CAFM-Client seine Arbeit und die verbauten Verschleißteile. Diese Meldung fließt zur Abrechnung an das CAFM des Dienstleisters, dessen Software eine Rechnung generiert und diese im Beschaffungsportal einstellt. Gleichzeitig meldet die Gebäudeautomationsanwendung des Auftraggebers die erfolgreiche Wartung, die sie anhand der veränderten Sensordaten festgestellt hat. Die Beschaffungsplattform gibt darauf die Zahlungsfreigabe und der vereinbarte Betrag wird vom Auftraggeber an den Dienstleister überwiesen und auf beiden Seiten automatisch verbucht.

26.10.2017

Wissenschaftliche Erkenntnisse und DIN gehen auseinander, FAC’T legt Einspruch ein

Der aktuelle Entwurf der DIN 1946-4:09-2017 berücksichtigt die wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Raumklassenzuordnung für Operationssäle, zu Messverfahren bei der Hygieneabnahme, zur Größe einer Ia-TAV-Decke und zum mikrobiologischen Monitoring nicht ausreichend, so die Meinung der Fachleute aus dem Bereich Technische Hygiene der FAC’T Gruppe. Sollte der aktuelle Entwurf in dieser Form verabschiedet werden, so wäre von einer geringen Akzeptanz der Planer und Betreiber von Krankenhäusern auszugehen und die modifizierte Norm liefe Gefahr, nicht den Status einer allgemein anerkannten Regel der Technik zu erlangen. Thomas Benen, technische Hygiene der FAC’T Gruppe und Matthias Vahrson, Sachgebietsleiter Bau im Klinikum Dortmund, haben daher einen entsprechenden Einspruch erarbeitet und fristgemäß beim DIN Deutsches Institut für Normung e.V. eingereicht. „Technische Normen müssen wissenschaftlich fundiert, praxisnah und umsetzbar sein, damit sie sich durchsetzen und zum Standard werden“, verweist Benen auf die Anforderungen, die Betreiber und Planer der Anlagen gemeinsam haben. „Wir versprechen uns von unserem Einspruch eine Verbesserung, die auch der Krankenhaushygiene zugutekommt.“

28.08.2017

Krankenhaustechnik: Handlungsfelder bestehen unverändert

Zahlreiche QuickChecks und Beratungsprojekte belegen auch für das erste Halbjahr 2017 den weiterhin bestehenden prozessualen und organisatorischen Handlungsbedarf in den technischen Abteilungen vieler Krankenhäuser. Dabei liegen Bedarfe und Möglichkeiten oft eng beieinander. So können erhöhte Betriebskosten durch die Nachsteuerung bei der Einhaltung relevanter Normen und Gesetze vielfach von einer Kostensenkung durch die Optimierung der Eigenleistungen kompensiert werden.

Der Schlüssel zu einer gut funktionierenden und effizienten Technik ist, das zeigen alle Projekte, die Betriebsorganisation. Moderne CAFM-Systeme (Computer Aided Facility Management) bilden von der Störungsaufnahme oder Wartungsplanung bis zur Einsatzplanung, Dokumentation und Rückmeldung an den Auftraggeber nahezu den gesamten Prozess ab. Neben kostenintensiven Software-Anschaffungen stehen inzwischen auch branchenspezifische Hostingmodelle, wie etwa bei der FAC’T Gruppe, zur Verfügung. Sie verbinden idealerweise die reine Systemnutzung mit bereits vorbelegten Strukturen, Daten und Vorlagen, so dass auch die Einführungszeit minimiert werden kann.

17.07.2017

Austausch ist wichtig: Tagung technischer Leiter im Krankenhaus

Zu einer zweitätigen Tagung trafen sich jetzt knapp 40 technische Leiter von Krankenhäusern im Kloster Vinnenberg. Kurzvorträge zu aktuellen Themen und der Austausch eigener Erfahrungen standen dabei im Vordergrund. So berichtete Dr. Michael Schmidt, encadi GmbH, über den aktuellen Stand zu Energiemangementsystemen und lud zum Best Practice über den Umgang mit den verschiedenen Modellen ein. Energieaudits seien, so Schmidt, eine Alternative für kleinere Einrichtungen, doch auch hier sollte der Zertifizierungsordner nicht im Regal verschwinden sondern zur Umsetzung der Maßnahmen führen. Barbara Kemper vom Kompetenzzentrum Mikrobiologie und Hygiene stellte die Wichtigkeit der Bauhygiene im Krankenhaus am Beispiel vergangener Prüfungen vor und rief dazu auf, die Hygienefachleute bei Umbaumaßnahmen einzubeziehen, um böse Überraschungen bei der Abnahme zu vermeiden. Dirk Plenter, FAC’T Gruppe, moderierte den Austausch über technische Rahmenvereinbarungen und rechtliche sowie normative Änderungen. Er unterstrich dabei die Möglichkeiten, die sich aus gemeinsamen Verhandlungen und Beschaffungen sowie aus einem regelmäßigen Austausch ergeben.

03.07.2017

Mehr Platz – neue Schreinerei der FAC’T in Greven

Seit 17 Jahren betreibt die FAC’T Gruppe eigene Schreinereien, in denen für Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen maßgeschneiderte Möbel gebaut und defekte Teile repariert werden. Instandhaltungsarbeiten, der Bau von Korb-Modulschränke, Apothekenausstattungen oder Stationsmöbel – der Bedarf und das Arbeitsfeld sind breit. In der Region Münster wurde nun am Maria-Josef-Hospital in Greven eine neue, größere Schreinerei in Betrieb genommen. Vier Gesellen und zwei Lehrlinge werden dort ab September Werkstattleiter Georg Sandknop unterstützen. Dabei steht ihnen ein kompletter Maschinenpark zur Verfügung, denn die Anforderungen im Krankenhaus sind hoch. Lediglich die CNC-Technik lohnt sich noch nicht, so Sandknop. Dafür schätzt er die enge Zusammenarbeit mit den örtlichen Handwerksbetrieben, die eine wechselseitige Unterstützung bei Aufträgen ermöglicht. Die Schreinerei ist Teil der Gebäudebetriebstechnik der FAC’T Gruppe, die mit rund 1650 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen und Niedersachen im technischen und infrastrukturellen Betrieb ihrer Gebäude und Liegenschaften unterstützt.

26.09.2016

Bei Regen rausgehen - vereinfachte Gefährdungsabschätzung wichtigster Schritt

Die vereinfachte Gefährdungsabschätzung ist der erste und wichtigste Schritt, wenn es um die Sicherung vor urbanen Sturzfluten geht. Diese auch als „Starkregen“ bezeichneten Ereignisse treten künftig  immer häufiger auf. Ein Trend, der sich laut Dr. Malte Henrichs vom Institut für Wasser, Ressourcen und Umwelt (IWARU) der Fachhochschule Münster weiter fortsetzen wird. Was also können Krankenhäuser tun, um ihre sensiblen Infrastrukturen zu schützen? Henrichs berichtete anlässlich des Technikleitertreffens der FAC’T Gruppe nicht nur von der nachweislichen Wetterentwicklung, sondern auch von deren Ursachen und Vorgehensweisen zur Problembeherrschung. Eine seiner wichtigsten Empfehlungen lautet: „Bei Regen rausgehen“. Wo potenzielle Gefahren aus starken Niederschlägen lauern lässt sich, so Henrichs, schon bei normalen Regenschauern erkennen. Daraus gelte es Schlüsse zu ziehen und Verbesserungsmöglichkeiten zu entwickeln und umzusetzen. Eine topografische bzw. eine hydraulische Gefährdungsanalyse könne danach sinnvoll sein, wäre aber auch mit erheblichen Kosten verbunden. „Die Zusammenarbeit mit den Kommunen ist ein wichtiges Mittel der Risikobeherrschung“, bestätigt auch Dirk Plenter, Geschäftsbereichsleiter der Gebäudebetriebstechnik der FAC’T Gruppe. Er rät zum Gespräch mit den Tiefbauämtern, um eigene Schwachstellen zu erkennen und geeignete Ableitungskonzepte zu entwickeln, die denen der Kommune nicht entgegenlaufen. Was jeder technische Leiter außerdem tun kann, bringt Plenter so auf den Punkt: „Achten Sie auf Sedimentierungen, die durch den Trend zum Wassersparen noch deutlich eher auftreten und im Falle eines Falles den Wasserablauf behindern. Denken Sie dabei auch an die Dachrinnen. Und berücksichtigen Sie bei Bauvorhaben mit neuen Versiegelungsflächen einen angemessenen Wasserablauf.“ Informationen zur Überflutungsvorsorge finden sich unter anderem in den BWK Fachinformationen Starkregen und urbane Sturzfluten.

22.08.2016

Gefährdungsbeurteilungen: Chancen für DGUV Vorschrift 3 Prüfungen

Die Erstellung von Gefährdungsbeurteilungen ist gemäß §3 Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) für Arbeitgeber verpflichtend. Sie dienen der Einschätzung und Vermeidung von Risiken am Arbeitsplatz. Mit der Aufhebung der TRBS 2131 „Elektrische Gefährdungen“ hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales den Arbeitgebern mehr Eigenverantwortung übertragen und damit sowohl die Rechte, als auch die Pflichten erweitert. Notwendig wird damit nämlich die Durchführung eigener Gefährdungsbeurteilungen unter anderem für die ortsveränderlichen und ortsfesten Geräte, die heute nach DGUV Vorschrift 3 (früher BGV A3) geprüft werden.

Die Chance für Krankenhäuser liegt dabei auf der Hand: Mit durchdachten und professionellen Gefährdungsbeurteilungen wird es auch möglich, die Prüfungsintervalle im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften auszuweiten und z.B. aus einer jährlichen eine zwei-, drei oder sogar vierjährliche Prüfung zu machen. Der Schlüssel dazu liegt in der DGUV Vorschrift 3 selber. Dort heißt es in §5 Abs. 2. „Die Fristen sind so zu bemessen, das entstehende Mängel, mit denen gerechnet werden muss, rechtzeitig festgestellt werden.“

Eine Unterstützung bei den DGUV Vorschrift 3 Prüfungen leisten die mobilen Serviceteams aus dem Bereich der Gebäudebetriebstechnik der FAC’T Gruppe.

06.06.2016

In der Krankenhaustechnik auf Augenhöhe

Die Messe der Fachvereinigung Krankenhaustechnik (FKT) hat einmal mehr gezeigt: Die FAC’T Gruppe agiert auf Augenhöhe mit den technischen Leitungen der Krankenhäuser. Mit über 20 eigenen technischen Leitern in Krankenhäusern ist die Gruppe seit vielen Jahren mit der FKT verbunden, das Engagement bei der jüngsten Fachmesse Krankenhaus Technologie war damit selbstverständlich. Im Vordergrund des Interesses stand am FAC’T Stand die neue mobile App für CAFM-Systeme und die Unterstützung durch mobile Serviceteams. Die App trägt der steigenden Anzahl von Technikern Rechnung, die hausübergreifend eingesetzt werden und damit mobil über ihre Aufträge, aber auch Prüf- und Checklisten verfügen müssen. Voll integriert in die Prozesse verbindet sie eine erhebliche Reduzierung der im Zusammenhang mit der Dokumentation stehenden Aufwände mit einer extrem einfachen Handhabung. Die mobilen Serviceteams der FAC’T Gruppe unterstützen Krankenhäuser punktuell bei Wartungs- und Prüfleistungen, die diese häufig aus zeitlichen Gründen nicht aus eigenen Ressourcen erbringen können.

05.03.2016

Unterstützung der technischen Eigenleistung: Prüfungen, Service, Reparaturen

Sämtliche technischen Wartungen und Prüfungen macht kaum ein Krankenhaus selber. Verschiedene Dienstleister übernehmen Aufgaben, die nicht von der hauseigenen technischen Abteilung erledigt werden können. Mit unseren mobilen Serviceteams leisten wir genau diese Arbeit. Nur für Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen. Voll integriert in die hausinternen Abläufe. Mit allen erforderlichen Dokumentationen direkt im IT-System. Und für eine Vielzahl unterschiedlichster Aufgaben aus einer Hand.

Unser neues Datenblatt listet die verfügbaren Leistungen für die Gebäudebetriebstechnik und die Medizintechnik auf und nennt den direkten Ansprechpartner für ein konkretes Angebot. Wir freuen uns darauf, von Ihnen zu hören!

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25.01.2016

Höheres Risiko eines Haftungsfalls vermeiden

Die neue Betriebssicherheitsverordnung beinhaltet vor allen Dingen einen Paradigmenwechsel in Form der verpflichtenden Durchführung von Gefährdungsbeurteilungen. Krankenhäuser müssen nun an vielen Stellen eigenverantwortlich Gefahren einschätzen und festlegen, wie und wie oft sie diesen zum Beispiel durch Prüfungen begegnen. Das bringt mehr Freiheiten, aber auch ein erheblich höheres Risiko, dass ein Haftungsfall eintritt. Als Teil der Systemdienstleistung, aber auch in separaten Projekten, unterstützen wir Einrichtungen bei der Durchführung von Gefährdungsbeurteilungen und damit der Risikoreduzierung. Ansprechpartner sind die Geschäftsbereiche Beratung bzw. Gebäudebetriebstechnik.