FACT Gruppe - Hohenzollernring 70 - 48145 Münster - 0251 935-2000

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Medizintechnik-Planung

mediplan - Ingenieurbüro für Krankenhausplanung

Wir unterstützen seit 1965 Krankenhäuser bei der Planung, Vergabe und Umsetzung ihrer Baumaßnahmen und Investitionsprojekte in der Medizintechnik. Wir planen Notaufnahmen (ZNA) und OP-Abteilungen, Intensivstationen (ITS) und Intermediate Care Abteilungen (IMC), Labore und Sterilgutaufbereitungen (ZSVA, AEMP), Neonatologien, Neurologien, Kardiologien, Endoskopien und viele andere Funktionsbereiche und Fachabteilungen im Krankenhaus. Außerdem beraten wir zur Beschaffung von Medizintechnik und Labortechnik und führen vergleichende Angebotseinholungen und elektronische öffentliche Ausschreibungen als VgV-Verfahren oder EU-Verfahren durch. Soweit dies möglich und gewünscht ist, setzen wir Methoden des Building Information Modelling (BIM) ein.

Die mediplan Krankenhausplanungsgesellschaft mbH in Hamburg ist ein Unternehmen der FACT Gruppe, Münster.

Medizintechnische Fachplanung für Krankenhäuser über alle HOAI-Leistungsphasen

Wir unterstützen Krankenhäuser über alle Leistungsphasen der HOAI, von der Grundlagenübermittlung mit Prüfung des Kostenrahmens (LP 1) über die Vorplanung mit Kostenschätzung (LP 2) und die Entwurfsplanung mit Kostenberechnung (LP 3) sowie die Genehmigungsplanung (LP 4), die Ausführungsplanung (LP 5) und die Vorbereitung der Vergabe mit Ermittlung der Mengen und Aufstellung der Leistungsverzeichnissen (LP 6), bis zur Mitwirkung bei der Vergabe (LP 7), der Objektüberwachung und Dokumentation (LP 8) und der Objektbetreuung einschließlich der Gewährleistungsverfolgung (LP 9). Wir beteiligen uns regelmäßig an öffentlichen Ausschreibungen für die Medizintechnik-Planung, auch in Bietergemeinschaften zum Beispiel mit Architekten und anderen Fachplanern.

Herstellerneutrale Planung und Fördergelder

Wir arbeiten grundsätzlich herstellerneutral. Bei unseren Planungen greifen wir auf umfangreiche eigene Datenbanken zurück, auch aus der Bewirtschaftung von Medizintechnik, und verwenden die Daten und Angaben der Hersteller mit Augenmaß. Die Anforderungen der Nutzer stimmen wir fachlich kompetent und durchaus auch kritisch mit den Notwendigkeiten und technischen Möglichkeiten ab, so dass wirklich gute, angemessene, praxistaugliche und zukunftssichere Lösungen entstehen.

Mit der Identifikation von Fördermöglichkeiten und der Unterstützung bei der Antragstellung stehen wir unseren Auftraggebern zur Seite. Und natürlich behalten wir zu jedem Zeitpunkt eines Projektes den aktuellen Kostenstatus genau im Blick und weisen auf mögliche Abweichungen zur frühzeitigen Gegensteuerung hin.

Vorteile der Medizintechnikplanung mit mediplan

Als ein Unternehmen der FACT Gruppe arbeiten wir eng mit unseren Kolleginnen und Kollegen der FACT Medizintechnik zusammen, die über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Bewirtschaftung medizintechnischer Geräte und Anlagen in Krankenhäusern verfügen. So sind wir in der Lage, auch eigene Erfahrungen aus dem täglichen Betrieb in unsere Beratungen und Planungsleistungen einfließen zu lassen.

Wir sind außerdem bestens vernetzt mit vielen anderen Bereichen die FACT Gruppe wie dem Baumanagement, der TGA-Fachplanung, dem Energiemanagement, der Krankenhaus-IT und der Gebäudebetriebstechnik. Damit können wir ganzheitliche Lösungen anbieten, Folgekosten höchstrealistisch abschätzen und auf komplementäre Planungskapazitäten zurückgreifen.

Leistungen der mediplan Krankenhausplanung

  • Planung von Medizintechnik und Labortechnik für Neubauten sowie Erweiterungsbauten und Umbauten im laufenden Betrieb
  • Festlegung der medizintechnischen Ausstattung auf Basis von Raumprogramm, Grundrissentwürfen und sonstigen Anforderungen des Krankenhauses
  • medizintechnische Planung über alle HOAI-Leistungsphasen
  • hervorragende Kenntnis des Medizintechnikmarktes
  • konventionelle 2D Planung, 3D-Rendering und Building Information Modelling (BIM)
  • Planung von Notaufnahmen, OP-Abteilungen, ITS, IMC und Neonatologie, von diagnostische und therapeutische Einrichtungen wie Neurologie, Kardiologie, Endoskopien, von Großgeräten der Radiologie wie CT, MRT und Durchleuchtungen sowie von Nukleardiagnostik und Bestrahlungstherapie (Afterloading-Systeme, Linearbeschleuniger)
  • Planung von Laboren und Aufbereitungsanlagen von Medizinprodukten (ZSVA, AEMP)
  • Planung von Austausch und Ersatz von CT, MRT und anderen Großgeräten
  • Durchführung von Angebotseinholungen, Ausschreibungen und elektronischen Vergaben für Medizintechnik und Labortechnik (VgV, EU-weite Ausschreibung, e-Vergabe)
  • Überwachung von Vormontagen, Montagen und Lieferung der Medizintechnik bis zur Abnahme
  • Betriebsorganisationsplanung und Beratung zur Prozessplanung sowie zum Aufbau medizinischer IT
  • Ermittlung des Kapazitätsbedarfs und der Raumbeziehungen
  • Unterstützung beim Risikomanagement nach DIN EN 80001-1:2011

Weitere Informationen zur Medizintechnik-Planung finden Sie auf der Webseite der mediplan Krankenhausplanungsgesellschaft mbH.

Beispiele für medizintechnische Fachplanung

Für einen großen privaten Klinikkonzern planen wir zum Beispiel die Radiologie, Operationssäle (unter anderem Sektio-OPs und Ambulanz-OPs), eine ITS/IMC mit Intensivstationsbetten, Endoskopie, Sterilisation, Labor, Neurologie, Ophthalmologie, Kardiologie, Physiotherapie, Neonatologie, Pathologie, Urologie, ZSVA, Bettenhaus, Notfallaufnahme und Dialyse. Wir begleiten den Träger von den ersten medizinischen Überlegungen bis zu Übergabe der Bereiche und Geräte in den täglichen Betrieb.

Eine international renommierte Hochleistungsklinik für die Behandlung von Herz-, Thorax- und Gefäßerkrankungen unterstützen wir fortlaufend bei medizintechnischen Umbauten, Modernisierungsmaßnahmen und Ersatzbeschaffungen im laufenden Betrieb. Dazu gehören der Umbau einer Transplantationsstation, Beschaffungen von Sonographie-, EKG- und Labor-Geräten sowie von radiologischen und kardiologischen Großgeräten, die Ausstattung der Zentralsterilisation mit einer neuen Steuerungs-Software, die Sanierung und Erweiterung einer Intensivstation sowie der Bau eines Hybrid-OP inkl. aller Nebenräume.

Ansprechpartner bei mediplan

Stephan Geiersbach
Dr. Christine Bertram
Dominik Hennemann
Geschäftsführung mediplan
Telefon 040 380208-0
hamburg@mediplan.eu
www.mediplan.eu

Karriere & Jobs in der Medizintechnik-Planung

Unsere offenen Stellen finden Sie auf www.medipan.eu.

News von der mediplan

13.05.2019

Erfahrungen mit BIM seit 2015

Bereits 2015 hat die mediplan Krankenhausplanungsgesellschaft, ein Unternehmen der FAC’T Gruppe, die Mehrwerte des Building Information Modelling (BIM) aufgegriffen und ein Konzept zur Nutzung von BIM in der Medizintechnikplanung entwickelt. Als Ergebnis daraus wurde schon ein Jahr später die erste gesamte Medizintechnikplanung eines Maximalversorgers mit BIM realisieren.

Entsprechend der Philosophie einer Herstellerunabhängigkeit setzen wurden im Building Information Modelling neutrale Ausstattungselemente und dreidimensionale Ansichten eingesetzt. Die dafür notwendigen technischen Daten sammelt mediplan seit vielen Jahren in eigenen Datenbanken, die gemeinsam mit anderen Quellen BIM-Modelle der Krankenhäuser füllen.

Ist auf dieser Basis die Planung erfolgreich abgeschlossen, kann aus den BIM-Daten die herstellerneutrale Ausschreibung erfolgen. Die neutralen Daten können nach der Vergabe durch herstellerspezifische Informationen ersetzt werden, so dass ein finaler Prüfungslauf vor der Umsetzung möglich ist.

15.04.2019

BIM steigert die Qualität der Krankenhausplanung

Building Information Modelling (BIM) ermöglicht, Gebäudeteile und Geräte schon in der Planungsphase so anzulegen, dass sie Verknüpfungen zu anderen Elementen haben und mehrdimensional in einem Objekt sichtbar sind. Für die Medizintechnikplanung kann dies bedeuten, dass zur OP-Leuchte die notwendigen Anschlüsse verknüpft sind, CT oder MRT mit der Deckenlast verbunden werden und alle Elemente zusammen ein Raumfunktionsprogramm bilden, das seinerseits eine Verknüpfung mit dem Gebäudekörper aufweist. Durch die Verbindung technischer, funktionaler und zeichnerischer Daten in einem Modell wird es für das Planungsteam und den Auftraggeber möglich, gemeinsam an der Entwicklung einer bestmöglichen Lösung zu arbeiten.

Building Information Modelling steigert die Qualität der Krankenhausplanung, weil alle Projektbeteiligten - Bauherrenvertreter, Architekten, Fachplaner und Nutzer – miteinander an einem einzigen Planungsmodell arbeiten. Veränderungen an einer Stelle können so automatisch Korrekturhinweise an einer anderen auslösen, jede Plananpassung ist damit durchgängig. Zudem versetzt die dreidimensionale Ansicht in BIM vor allen Dingen die Nutzer in die Lage, sich eine Raumausstattung, beispielsweise in einem OP-Saal oder einem Labor, besser vorzustellen. Sie können so durch ihre Erfahrungen noch besser dazu beitragen, dass die Anordnung von Geräten und Raumteilen, aber auch Räumen und ganzen Funktionsbereichen so erfolgt, dass die spätere tägliche Arbeit bestmöglich unterstützt wird.

13.11.2017

Building Information Modelling

Wäre es nicht schön, schon vor Baubeginn das neue Objekt virtuell begehen und sich umschauen zu können? Wäre es nicht hilfreich, wenn Änderungen am Baukörper direkt Änderungen in allen Gewerken aufzeigen würden?

Die Lösung dafür gibt es bereits und sie heißt Building Information Modelling, kurz BIM. Mit BIM ist es möglich, einzelne Arbeitsplätze, Räume oder ganze Gebäude virtuell zum Leben zu erwecken. Dabei ist vor allen Dingen das Zusammenwirken von Gebäude- und Raumplanungen, technischen Installationen und geplanten Einrichtungen wichtig. Außerdem kann BIM genutzt werden, um Arbeitsabläufe, beispielsweise in Operationssälen und Funktionsbereichen, von Anwendern durchspielen zu lassen und darauf basierend die Einrichtung optimal zu planen. Ingenieure und Fachplaner unterschiedlicher Gewerke arbeiten so an einem gemeinsamen Modell und können Inkompatibilitäten und Überschneidungen schneller erkennen.

BIM ist auch ein Marketing-Tool. Schon bei der privaten Küchenplanung kommen BIM-Elemente zum Einsatz und helfen nicht nur bei der Planung, sondern auch beim Verkauf: Kann ich etwas sehen, kann ich leichter entscheiden. Und so kommen auch bei öffentlichkeitsrelvanten Bauprojekten gerne animierte 3D-Ansichten zum Einsatz, deren Fokus weniger technisch und mehr optisch ist.

Hier liegt auch eine der Einschränkungen von BIM. Wände, Böden, Fenster und Bilder sind zwar schön anzusehen, benötigen aber enorme Rechenkapazitäten. In der täglichen Planung kommen daher eher reine Rastermodelle zum Einsatz, die nicht schön in der Ansicht aber hochfunktionell sind.

Außerdem lebt ein umfassendes BIM von der Bereitstellung möglichst vieler herstellerneutraler Geräte- und Anlagendaten. Nur diese dürfen, zumindest bei Projekten öffentlicher Träger, später in die Ausschreibungsunterlagen eigebunden werden.

Der Einsatz von BIM kann viele Vorteile für Bauherren, Planer und Nutzer bringen. Investitionen in herstellerneutrale Daten und die erheblichen Zusatzaufwendungen bei der Planung mit BIM lassen jedoch viele Architekten und Fachplaner den Einsatz noch mit Zurückhaltung sehen.

23.01.2017

Gerätesharing in der Medizintechnik

Die starke Regulierung der Medizintechnik sorgt für zusätzliche Sicherheit, ist aber mit erheblichem Aufwand verbunden. Ordnungsgemäß arbeitende Geräte tragen zur schnellen Wiederherstellung der Patientengesundheit bei. Neuanschaffungen müssen gezielt und unter Berücksichtigung der eingeschränkten Unterstützung durch die Kostenträger erfolgen. Gerade hierbei wären oft Arbeitsabläufe weiter zu optimieren und damit Betriebskosten zu senken und die Produktivität zu steigern. Doch die Krankenhäuser finden sich in der Situation wieder, auch alte Geräte unter Beachtung der Sicherheitsanforderungen so lange wie möglich einsetzen zu müssen. Den Bewirtschaftern der Geräte – eigenen Mitarbeitern oder externen Dienstleistern – fällt dabei die Aufgabe zu, eine Balance zwischen der sicherheitskonformen Instandhaltung und dem Rat zu neuen Geräten zu finden. Als ein probates Mittel zur Reduzierung der Investitionsbedarfe hat sich dabei die Frage nach deren Notwendigkeit einer Ersatz- oder Neubeschaffung sowie die Auslotung der Möglichkeiten eines hausinternen Gerätesharings erwiesen. Einem geringen Aufwand steht hier ein deutlich messbarer Nutzen gegenüber.

20.07.2015

50 Jahre mediplan

Seit 1965 steht mediplan für herstellerneutrale medizin- und labortechnische Einrichtungsplanung. mediplan plant für Krankenhäuser deren Medizin- und Labortechnik sowie die medizinische IT-Infrastruktur. Zusätzlich unterstützt mediplan Häuser bei der Realisierung der Projekte, analysiert die Betriebsorganisation und entwickelt Vorschläge zur Prozessoptimierung.

Der Ehrgeiz ist es, die beste Lösung zu finden: exakt auf den Bedarf zugeschnitten, innovativ und wirtschaftlich. Dazu wird die operative Expertise mit topaktuellem Fachwissen verknüpft. Alle Projekte profitieren vom Know-how hervorragend ausgebildeter Mitarbeiter und ausgesuchter Partner.

mediplan arbeitet verantwortungsvoll, kostenbewusst und flexibel - anders ausgedrück: mit nachhaltiger Wirkung.

Als FAC'T Gruppe gratulieren wir der mediplan zu ihrer langen Erfolgsgeschichte und wünschen dem ganzen Team auch für die Zukunft alles Gute!

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