FACT Gruppe - Hohenzollernring 70 - 48145 Münster - 0251 935-2000

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Komplettbetreuung der Krankenhaus-IT

FACT IT GmbH

Wir übernehmen für Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtung die Bewirtschaftung der gesamten IT, von der Komplettbetreuung am Standort über zentrale Rechenzentrumsleistungen bis zur hochqualifizierten Beratung für die klinische Anwendung. Unsere Leistungen orientieren sind am Kernleistungsbereich eines Krankenhauses und sind auf das engste mit den medizinischen und pflegerischen Kernprozessen verzahnt. Über 100 Systemspezialisten, Anwendungsbetreuer, Fachinformatiker, IT-Kaufleute, Krankenhausspezialisten, Sicherheitsexperten und Datenschutzbeauftragten sorgen gemeinsam dafür, dass die Krankenhaus-IT wunschgemäß funktioniert.

Wir stellen die richtige strategische Ausrichtung der IT sicher und sorgen für deren Umsetzung sowie eine effektive Unterstützung der Anwender in der täglichen Routine. Dafür arbeiten wir auch eng mit den Bereichen Medizintechnik, Gebäudebetriebstechnik und Kommunikationstechnik zusammen.

IT-Beratung für Krankenhäuser

Spezialisten für IT-Strategie, klinische Systeme und ORBIS

Wir beraten Krankenhäuser und deren Träger bei der strategischen, zukunftsfähigen Ausgestaltung ihrer eigenen IT: Von der Struktur und Qualifikation der eigenen IT-Abteilung über Fragen der IT-Sicherheit und Informationssicherheit sowie des Datenschutzes, der Optimierung der jeweiligen Applikationslandschaft oder einzelner Bestandteile des eingesetzten Krankenhausinformationssystems (KIS) bis zur sinnvollen Hardwareausstattung und Infrastruktur decken wir die ganze Bandbreite der Beratung ab. Dazu erstellen wir gemeinsam mit dem Bereich Beratung QuickChecks und übernehmen, falls erforderlich, auch Managementaufgaben.

Leistungen für die Krankenhaus-IT

Von Anwenderservice bis zu zentralen Rechenzentrumsleistungen

  • Anwenderservice für die IT-Infrastruktur
  • Anwenderschulungen
  • Behebung von Hard- und Softwarestörungen im First- und Second-Level-Support
  • Compliance, Datenschutz und IT-Sicherheit sowie Informationssicherheit
  • Einbindung von Peripheriegeräten
  • Einrichtung und Wartung von Servern und Netzwerkressourcen
  • Fehleranalysen und Störungsbeseitigungen im Netzwerk
  • First- und Second-Level-Support für alle Standard- und Spezial-Anwendungen
  • Implementierung von Virenschutzlösungen
  • Komplettbetreuung der Standort-IT inkl. ORBIS
  • Konzeption und Umsetzung von Schnittstellen und Kommunikation zwischen medizinischen Spezialsystemen unter Einbindung und Koordination der Systemanbieter
  • ORBIS Formularentwicklung und Einführungsbegleitung
  • proaktive Überwachung der IT-Infrastruktur, der Applikationen und Schnittstellen
  • Schnittstellen und Kommunikation zu Medizintechnik, Gebäudebetriebstechnik und Kommunikationstechnik
  • Serverhosting
  • Serviceprozesse und Qualitätsstandards nach ITIL, ISO 9000 und ISO 27001
  • Sicherstellung der Rechtskonformität
  • Update- und Patchmanagement der von uns betreuten IT-Infrastruktur
  • zentraler Rechenzentrumsbetrieb mit Anbindungsmöglichkeit per MPLS

Beispiele für IT-Betrieb und IT-Beratung im Krankenhaus

Für einen großen Krankenhausträger übernehmen wir beispielsweise sämtliche IT-Aufgaben vom Hosting der Applikationen und Daten im Rechenzentrum über die Vor-Ort-Betreuung sämtlicher Nutzer an allen Standorten. Neben dem Anwenderservice für alle Applikationen einschließlich des KIS ORBIS gehören auch die Standardisierung und zentrale Beschaffung von Hardware, Software und Infrastruktur zu unseren Aufgaben. Dazu halten wir den Vorsitz des etablierten IT-Strategieboards, in dem alle relevanten IT-Entscheidungen diskutiert und trägerweit entschieden werden.

In der Beratung konzipieren wir zum Beispiel für einen Träger im Gesundheits- und Sozialwesen die technische, organisatorische und personelle Struktur einer zukunftssicheren zentralen IT. Dabei unterstützen wir bei der Umsetzung der IT-Sicherheit nach KRITIS, nehmen interimsweise die Aufgabe der zentralen IT-Leitung wahr und beraten bei einer Vielzahl von fachlichen und informationstechnologischen Entscheidungen mit Richtungsweisung für die kommenden Jahre.

EFRE-Projekt: I/E-Health NRW Elektronische Fallakte

EFRE-Projekt: Eingabefreie Station

PARCURA-Projekt: Partizipative Einführung von Datenbrillen in der Pflege im Krankenhaus

Ausgangssituation
Für Beschäftigte in der Krankenhauspflege gehören Personalmangel, Zeitdruck und große Arbeitsmengen zum Alltag. Auf kardiologischen Normalstationen kommen die kurze Verweildauer und eine infolgedessen hohe Fluk­tuationsrate der zu behandelnden Personen hinzu.

Die Versorgung vieler zunächst unbekannter Personen und von Erkrankten mit einem hohen Überwachungsbedarf ist mit einem entsprechend hohen Arbeitsaufwand verbunden. Speziell im Nachtdienst ist außerdem zu beachten, dass pflegerische und ärztliche Ansprechpersonen für die Pflegekräfte nur selten vor Ort sind.

Um negative Auswirkungen auf die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die Qualität der Pflege­arbeit zu verhindern und die Bedingungen für gute Interaktionsarbeit zu verbessern, können Datenbrillen ein passendes technisches Hilfsmittel sein.

Forschungsfragen

  • Können Datenbrillen interaktive Pflegearbeit im Krankenhaus unterstützen und dazu genutzt werden, die Interaktions- und Arbeitsbedingungen des Pflegepersonals zu verbessern? Welche Anwendungsfälle sind denkbar?
  • Welche rechtlichen, organisatorischen und technischen Rahmenbedingungen sind bei der Einführung von Datenbrillen im komplexen System Krankenhaus zu berücksichtigen?
  • Was ist speziell mit Blick auf die Interaktionsarbeit erstrebenswert: Aus Sicht der Pflegekräfte? Aus Sicht der Patient/innen und ihrer Angehörigen? Und was ist realistisch?
  • Welches Vorgehen empfiehlt sich bei der Einführung eines soziotechnischen Systems wie der Datenbrille in die Pflegeprozesse in einem Krankenhaus? Wie geht man konkret vor?

Ziel

Mit dem Ziel, die Qualität der Arbeit in der Pflege zu verbessern und die Interaktionsarbeit zu erleichtern, sollen im Projekt PARCURA Funktionalitäten für Datenbrillen entwickelt werden, die auf die beschriebene Bedarfslage der Pflegekräfte zugeschnitten sind.

Darüber hinaus soll an diesem konkreten Beispiel ein Vorgehensmodell zur partizipativen Einführung einer technischen Neuerung entwickelt werden, das über das Erprobungsgebiet "Kardiologische Normalstation im Nachtdienst" hinaus Anwendung finden kann.

Vorgehensweise

Die exemplarische Einführung der Datenbrille geschieht in einem methodisch fundierten beteiligungsorientierten Prozess. Dazu werden in einem ersten Schritt die zu beteiligenden Funktionen und Personen der am Projekt teilnehmenden Krankenhäuser identifiziert (Pflegekräfte, Verwaltung, ärztliches Personal, Arbeitsmedizin, Fach­personal für Hygienefragen, Personalvertretung, Patientenvertretung, IT/Datenschutzbeauftragte etc.).

Zur Ableitung des konkreten, durch die Datenbrille zu leistenden Unterstützungsbedarfs werden anschließend in Zusammenarbeit mit den Beteiligten eine umfassende Bestandsaufnahme und eine Anforderungsanalyse durch­geführt.

Auf dieser Grundlage wird ein Prototyp der Datenbrille entwickelt, der zunächst pilothaft erprobt und anschließend in den Realbetrieb eingeführt und iterativ weiter optimiert wird.

Parallel zu diesem Einführungsprozess und diesen mit gestaltend erfolgt eine ganzheitliche, die Faktoren Mensch, Technik und Organisation umfassende Wirkungsanalyse der veränderten Arbeitsprozesse im Hinblick auf die Qualität der Interaktionsarbeit und der Arbeitsbedingungen des Pflegepersonals. Dieser Schritt umfasst auch die Wirkungsanalyse des Einführungsprozesses selbst sowie die Einbeziehung der Patientenperspektive und der Heterogenität der beteiligten Personen.

Die erzielten Erkenntnisse und Ergebnisse werden darüber hinaus projektbegleitend von Anfang an kontinuierlich auf ihre Übertragbarkeit in andere Einsatzfelder eines Krankenhauses und in vergleichbare weitere Anwen­dungs­kontexte hin analysiert.

Ergebnis

Am Beispiel der Einführung einer Datenbrille in der Pflege im Krankenhaus liefert das Projekt PARCURA ein auch in andere Anwendungskontexte transferierbares Vorgehensmodell für die partizipative und sozialverträgliche Einführung digitaler Assistenzsysteme mit dem Ziel, die Qualität der Arbeit in der Pflege zu verbessern und die Interaktionsarbeit zu erleichtern.

Weiteres Ergebnis des Projekts sind die auf die Bedarfe von kardiologischen Normalstationen im Nachtbetrieb zugeschnittenen Softwaremodule, die sich für den Einsatz auf anderen Stationen eines Krankenhauses und relevanter weiterer Einrichtungen anpassen lassen.

Schließlich werden Handlungshilfen erarbeitet, die interessierte Krankenhäuser und sonstige hierfür in Frage kommende Einrichtungen bei der beteiligungsorientiert angelegten Einführung von Datenbrillen und ver­gleich­baren technischen Neuerungen zum Zweck der Verbesserung der Qualität der (Pflege-) Arbeit unterstützen.

Verbundpartner

An dem Forschungsvorhaben arbeitet ein interdisziplinärer Verbund aus drei Forschungspartnern und drei Umsetzungspartnern.

Projekttitel

Partizipative Einführung von Datenbrillen in der Pflege im Krankenhaus (PARCURA)

Förderkennzeichen

02L18A160

Projektlaufzeit

2020-2023

Förderkontext

Das Vorhaben wird im Rahmen des Programms "Zukunft der Arbeit" vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert.

Ansprechpartner in der FACT IT

Dipl.-Betrw. (FH) Detlef Lübben
Geschäftsführer FACT IT GmbH
Telefon 0251 935-5001
detlef.luebben@factpartner.de

Michael Euteneuer
Geschäftsbereichsleiter Service
Telefon 0421 347-45431
michael.euteneuer@factpartner.de

Matthias Güttler
Geschäftsbereichsleiter IT-Infrastruktur
Telefon 0251 935-5050
matthias.guettler@factpartner.de

Karriere & Jobs in der IT

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News aus der FACT IT

22.07.2014

IT-Strategie Grundlage für Kostensenkung

Für Krankenhausgruppen ist es oft die Harmonisierung der Systeme in den einzelnen Häusern, für alle Einrichtungen meist die Reduzierung der über Jahre hinzugekommenen Subsysteme: die IT-Strategieplanung bekommt wieder größere Aufmerksamkeit. Waren in den letzten Jahren vielfach operative Themen, neue Serverlandschaften, Releasewechsel und Support-Lösungen im Fokus, geht es nun darum, wieder den Blick für das "große Ganze" aufzugreifen. Gefragt sind dabei nicht hochtrabende Konzepte, sondern der bodenständige Blick auf die Perspektiven und Möglichkeiten der nächsten Jahre unter besonderer Berücksichtigung der Entwicklung bei den klinischen Systemen. Denn letztendlich sind sie es, die den Klinikalltag informationstechnisch bestimmen. Das Team der FAC'T IT um Oliver Seebass und Detlef Lübben ist dabei nicht nur als ORBIS-Spezialist (u.a. Formularservice) tätig, sondern konzipiert ganze Kliniknetze und betreibt - lokal und im eigenen Krankenhaus-Rechenzentrum - verantwortlich ganze Krankenhaus-IT-Abteilungen. Konsequenterweise ist die IT-Strategieberatung dabei ein wichtiger Baustein, der ohne Input der Spezialisten kaum realitätsnah abzudecken ist. Ist die Richtung klar, lassen sich nicht nur alle Investitionen darauf ausgerichtet planen, sondern sukzessive im Rahmen laufender Maßnahmen Infrastrukturen aufbauen, wie sie für künftige Technologien unverzichtbar sind. Fragen rund um die IT-Strategieberatung, Nutzwertanalysen und den wirtschaftlichen IT-Betrieb beantwortet Ihnen unsere FAC'T IT GmbH.

16.01.2014

Klinik-IT: Gut geschützt und voll vernetzt

Die Einführung einer effizienteren IT-Infrastruktur im Krankenhaus erfordert oft einen externen und neutralen Blick über die vorhandenen Einrichtungen. Hier zu investieren, kann den Zugang zu innovativen Lösungen und damit neuen Wegen zum Umgang mit Patientendaten eröffnen. Ein hervorragendes Beispiel dafür ist die gemeinsame IT-Struktur des St. Franziskus-Hospital in Münster und der geriatrischen Klinik Maria Frieden in Telgte. Hier ermöglicht eine WLAN-basierte Infrastruktur den gesicherten Zugang zu Patientendaten für Ärzte und Pflege. Die gleiche Infrastruktur wird auch für eine VoIP-Telefonanlage genutzt, was die Strahlungsemmission gegenüber der alten DECT-Technik deutlich verringert. Lesen Sie, was Michael Battige zu diesem Thema im Facility Managament Jahrbuch 2014 schreibt.