20.11.2017

Gründung eines eigenen Energieversorgers

Immer mehr Krankenhausträger gründen eigene Energieversorger innerhalb ihrer Organschaft, um sich wirtschaftliche Vorteile zu sichern, unter anderem durch die Bündelung von Energiemengen und die umfassendere Umsetzung und Verfolgung von Energieprojekten wie einem Energieaudit. Die zusätzlichen Erträge werden beispielsweise für die Finanzierung wichtiger technischer und infrastruktureller Projekte genutzt.

Ein Referentenentwurf (Stand 06.10.2017) zur dritten Verordnung zur Änderung der Energiesteuer- und der Stromsteuer-Durchführungsverordnung hat jüngst eine Einschränkung der Möglichkeit, selber Energieversorger zu werden, formuliert (§ 1a Abs. 1a  StromStV). Wer ausschließlich Strom in der eigenen Anlage liefert, soll laut Referentenentwurf nicht als Versorger gelten.

Krankenhausträger die mehrere Liegenschaften versorgen und dafür auch das öffentliche Netz nutzen, sind sie nach Ansicht der Experten von encadi nicht betroffen. Große Einzelhäuser hingegen, beispielsweise Universitätskliniken, werden vermutlich eine Wahlmöglichkeit erhalten, da der Gesetzgeber nicht die Aktivitäten von Energiegesellschaften einschränken, sondern die Abwicklung der immer häufiger werdenden Mieterstrommodelle ändern will.

13.11.2017

Building Information Modelling

Wäre es nicht schön, schon vor Baubeginn das neue Objekt virtuell begehen und sich umschauen zu können? Wäre es nicht hilfreich, wenn Änderungen am Baukörper direkt Änderungen in allen Gewerken aufzeigen würden?

Die Lösung dafür gibt es bereits und sie heißt Building Information Modelling, kurz BIM. Mit BIM ist es möglich, einzelne Arbeitsplätze, Räume oder ganze Gebäude virtuell zum Leben zu erwecken. Dabei ist vor allen Dingen das Zusammenwirken von Gebäude- und Raumplanungen, technischen Installationen und geplanten Einrichtungen wichtig. Außerdem kann BIM genutzt werden, um Arbeitsabläufe, beispielsweise in Operationssälen und Funktionsbereichen, von Anwendern durchspielen zu lassen und darauf basierend die Einrichtung optimal zu planen. Ingenieure und Fachplaner unterschiedlicher Gewerke arbeiten so an einem gemeinsamen Modell und können Inkompatibilitäten und Überschneidungen schneller erkennen.

BIM ist auch ein Marketing-Tool. Schon bei der privaten Küchenplanung kommen BIM-Elemente zum Einsatz und helfen nicht nur bei der Planung, sondern auch beim Verkauf: Kann ich etwas sehen, kann ich leichter entscheiden. Und so kommen auch bei öffentlichkeitsrelvanten Bauprojekten gerne animierte 3D-Ansichten zum Einsatz, deren Fokus weniger technisch und mehr optisch ist.

Hier liegt auch eine der Einschränkungen von BIM. Wände, Böden, Fenster und Bilder sind zwar schön anzusehen, benötigen aber enorme Rechenkapazitäten. In der täglichen Planung kommen daher eher reine Rastermodelle zum Einsatz, die nicht schön in der Ansicht aber hochfunktionell sind.

Außerdem lebt ein umfassendes BIM von der Bereitstellung möglichst vieler herstellerneutraler Geräte- und Anlagendaten. Nur diese dürfen, zumindest bei Projekten öffentlicher Träger, später in die Ausschreibungsunterlagen eigebunden werden.

Der Einsatz von BIM kann viele Vorteile für Bauherren, Planer und Nutzer bringen. Investitionen in herstellerneutrale Daten und die erheblichen Zusatzaufwendungen bei der Planung mit BIM lassen jedoch viele Architekten und Fachplaner den Einsatz noch mit Zurückhaltung sehen.

06.11.2017

FAC'T wird Mitglied im EFA e.V.

Die FAC’T ist als Mitglied dem EFA beigetreten, dem zentralen Netzwerk aller im Umfeld der elektronischen Fallakte (EFA) tätigen Akteure. Als zukünftiger Provider für die elektronische Fallakte und Tochterunternehmen eines großen Krankenhausträgers sieht die FAC’T Gruppe den Mehrwert des Netzwerkes vor allen Dingen im Austausch von Erfahrungen. Denn es gilt, mit der Einführung der EFA die Umsetzung der Primärziele der Krankenhäuser, nämlich der IT-technischen Unterstützung des Abbaus von Sektorengrenzen und der Erhöhung der Zuweiserbindung durch digitalen Komfort, in den zentralen Blick zu nehmen. Als EFA-Provider sieht die FAC’T vor allen Dingen die Steigerung der prozessualen Effizienz durch gute IT-Lösungen und die störungsfreie Bereitstellung technisch ausgereifter Anwendungen mit dem dazugehörigen Service als ihre wesentliche Aufgaben. Mit dem Hosting und Providing solcher EFA-Lösungen will das Unternehmen eine noch höhere anwendungsübergreifende  Transparenz und die Erweiterung des eigenen Portfolios um einen für Gesundheitseinrichtungen wesentlichen Baustein erreichen.

26.10.2017

Wissenschaftliche Erkenntnisse und DIN gehen auseinander, FAC’T legt Einspruch ein

Der aktuelle Entwurf der DIN 1946-4:09-2017 berücksichtigt die wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Raumklassenzuordnung für Operationssäle, zu Messverfahren bei der Hygieneabnahme, zur Größe einer Ia-TAV-Decke und zum mikrobiologischen Monitoring nicht ausreichend, so die Meinung der Fachleute aus dem Bereich Technische Hygiene der FAC’T Gruppe. Sollte der aktuelle Entwurf in dieser Form verabschiedet werden, so wäre von einer geringen Akzeptanz der Planer und Betreiber von Krankenhäusern auszugehen und die modifizierte Norm liefe Gefahr, nicht den Status einer allgemein anerkannten Regel der Technik zu erlangen. Thomas Benen, technische Hygiene der FAC’T Gruppe und Matthias Vahrson, Sachgebietsleiter Bau im Klinikum Dortmund, haben daher einen entsprechenden Einspruch erarbeitet und fristgemäß beim DIN Deutsches Institut für Normung e.V. eingereicht. „Technische Normen müssen wissenschaftlich fundiert, praxisnah und umsetzbar sein, damit sie sich durchsetzen und zum Standard werden“, verweist Benen auf die Anforderungen, die Betreiber und Planer der Anlagen gemeinsam haben. „Wir versprechen uns von unserem Einspruch eine Verbesserung, die auch der Krankenhaushygiene zugutekommt.“

23.10.2017

Jahresbericht Franziskus Stiftung Online

Druckfrisch und außerdem online verfügbar ist der Jahresbericht 2016 der St. Franziskus-Stiftung Münster, deren Tochter die FAC’T Gruppe ist. Mit über 10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wurden in 2016 rund 340.000 stationäre Patienten behandelt. Zur Verfügung standen dafür unter anderem 3.740 Krankenhausbetten.

Besondere Aufmerksamkeit schenkt der Jahresbericht unter der Rubrik EINZIGARTIG + VIELFÄLTIG der Kompetenz der FAC’T Gruppe in der Medizintechnik. Neben der Bewirtschaftung medizintechnischer Geräte und Anlagen in Krankenhäusern umfasst deren Leistungsspektrum auch die komplette Medizintechnik-Planung, die seit über 50 Jahren von der mediplan GmbH (www.mediplan.eu), einer Tochter der FAC’T, erbracht wird.

Zu den Kunden der FAC’T zählen über 200 Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen, für die Betriebs- und Beratungsleistungen in 20 Tätigkeitsfeldern aus dem Sekundär-/Tertiärbereich erbracht werden. Dazu gehören Bau, Technik und IT, Unterhaltsreinigung, Speisenversorgung und Service sowie medizinische Dokumentation und Langzeitarchivierung.

16.10.2017

Facility Management eng mit den Primärprozessen im Krankenhaus verknüpfen

Das strategische, operative und dispositive Facility Management sollte eng verknüpft mit den Primärprozessen des Krankenhauses sein. Dies ist eine der Empfehlungen der 2. Auflage des Standardwerkes „Krankenhaus-Managementlehre – Theorie und Praxis eines integrierten Konzeptes“, das jetzt erschienen ist. Kritisch beleuchtet werden in diesem Zusammenhang von den Autoren Dr. Nils Brüggemann und Dipl.-Ing. Tobias Krüer verschiedene Erbringungsmodelle für Facility Management Dienstleistungen. Dabei wird auch deutlich, dass die Nutzenpotenziale der verschiedenen Dienstleistungsbereiche des Facility Management sehr unterschiedlich sind. Es beinhaltet wesentlich mehr als Gebäudereinigung, Hausmeisterdienste und Speisenversorgung, denn vor allem auch die komplexeren Dienstleistungen wie IT, Medizintechnik, medizinische Schreibdienste und Gebäudefachplanung, Beauftragtenfunktionen und Kommunikationstechnik sind feste Bestandteile eines integrierten Facility Managements.

Als Trend sehen die Autoren die enge Partnerschaft zwischen Krankenhaus und Systemdienstleister, dessen Beteiligung an der Weiterentwicklung der Primärprozesse sowie die professionalisierte Prozessentwicklung auch in den Sekundär- und Tertiärbereichen, um gemeinsam neue Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung und Kostensteuerung des Krankenhauses zu identifizieren und umzusetzen.

„Krankenhaus-Managementlehre – Theorie und Praxis eines integrierten Konzeptes“ ist erschienen bei Kohlhammer, ISBN 978-3-17-030883-1, und ist auch als E-Book verfügbar.

09.10.2017

Kunden und Nutzerzufriedenheit unverändert sehr hoch

Sowohl die Kunden, als auch die Nutzer der von der FAC’T Gruppe betreuten Krankenhäuser sind unverändert sehr zufrieden mit deren Leistungen. Dies ist das Ergebnis der jüngsten Kunden- und Nutzerzufriedenheitsumfragen, die am 25.09.2017 vorgestellt wurden.

Die Nutzer, vorwiegend Pflegepersonal und Ärzte, bewerten die Leistungen von und die Zusammenarbeit mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der FAC’T Gruppe im täglichen Betrieb durchgängig mit Schulnoten zwischen „sehr gut“ und „gut“. Ein direkt vergleichbares Bild ergab die Kundenzufriedenheitsumfrage, bei der Auftraggeber und Verantwortungsträger der Häuser befragt wurden. Sie bewerteten sowohl die Qualität der Leistungen, als auch die Zusammenarbeit und die Bereitschaft zur Weiterempfehlung mit „sehr gut“.

Ebenfalls abgefragt wurden die Mitarbeiterzufriedenheit innerhalb der FAC’T Gruppe und die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Geschäftsbereichen. Die Gesamtbewertung “gut“ bestätigte die Attraktivität der FAC’T Gruppe als Arbeitgeber.

Geschäftsführer Alois Beulting dankte Kunden, Nutzern und Mitarbeitern für die Teilnahme. Er hob  den messbaren Vorteil der tiefen Integration der FAC’T Gruppe in die Kernprozesse der Krankenhäuser hervor und lobte die gute Zusammenarbeit und die hohe Motivation und Einsatzbereitschaft im Interesse gemeinsamer Ziele von Kunde und Dienstleister.

29.09.2017

FAC’T Gruppe führt automatische Poolfahrzeug-Verwaltung ein

Neben den klassischen Dienstfahrzeugen verfügt die FAC’T Gruppe auch über einen Pool von Fahrzeugen, die den Krankenhäusern und eigenen Mitarbeitern für Geschäftsfahrten zur Verfügung stehen. Mit der Einführung einer automatischen Poolfahrzeug-Verwaltung wurde nun der Verwaltungsaufwand bei gleichzeitiger Erhöhung der Fahrzeugauslastung minimiert.

Registrierte Benutzer können Poolfahrzeuge Online buchen und dabei neben dem Bedarfszeitraum auch die Fahrzeugklasse auswählen. Die Verfügbarkeiten sowie die Fahrzeugkosten sind direkt bei der Buchung sichtbar. 30 Minuten vor dem Bedarfstermin erhält der Benutzer die konkrete Fahrzeugzuweisung sowie dessen genauen Standort. Das Abholen eines Schlüssels entfällt, die Fahrzeugöffnung erfolgt schlüssellos über die Chipkarte des Benutzers oder seine Smartphone-App. Am Ende des Bedarfszeitraums muss das Fahrzeug nur am vereinbarten Standort abgestellt sein, damit der Mietvorgang abgeschlossen werden kann. Der Tankstand wird automatisch an das Fuhrparkmanagement übermittelt, genauso wie der Kilometerstand. Das steuerlich anerkannte Fahrtenbuch wird automatisch geführt.

25.09.2017

Selbstfahrende Reinigungsmaschinen sind im Kommen

Selbstfahrende Arbeitsgeräte gibt es schon seit Jahrzehnten. Oft verrichten sie ihren Dienst jedoch dort, wo sie wenig öffentlich wahrgenommen werden. Sie erkennen häufig anhand von Induktionsschleifen ihre fest vorgegebenen Wege; doch auch alternative Lenktechnologien wie Sensor- oder Funksignale existieren bereits. Eine Erkennung und Umfahrung von Menschen oder Hindernissen ist damit kein Problem mehr. Grenzen erfährt die Technologie, wenn es beispielsweise um das Öffnen und Schließen von Türen ohne Kraftbetätigung, die Nutzung von Aufzügen oder die Versorgung mit Reinigungsmaterial geht. Doch auch diese Barrieren sind überwindbar. Insbesondere bei Neubauten können Aufzüge für selbstfahrende Geräte eingeplant, Induktionsschleifen und Antennen für die Lenkung und die  Türöffnung verbaut und Nachfüllsilos für Reinigungsmaterial an den Ladepunkten berücksichtigt werden.

Ob die Maschinen allerdings wirklich günstiger sind als manuelle Arbeit, insbesondere wenn sie nur in Teilbereichen der Reinigung eingesetzt werden können, muss individuell betrachtet werden. Genauso wie, vor allen Dingen für christlich geprägte Einrichtungen, die ethische Frage nach dem Ersatz von Menschen durch Maschinen.

16.09.2017

Bodenbeschichtung statt Sanierung

Die Versiegelung von Böden mit transparenten oder farbigen Polyurethane, also Kunststoffen bzw. Kunstharzen stellt für viele Häuser eine attraktive Alternative zur Bodensanierung dar. Ein deutlich geringerer finanzieller Aufwand (ca. 25% der Sanierungskosten) und eine wesentlich geringere Betriebsbeeinflussung während der Arbeiten sind die Hauptgründe. Sind Bodenbeläge abgenutzt, optisch nicht mehr ansprechend oder passen nicht mehr zum Farbkonzept des Hauses, wird häufig eine Neuverlegung als einzige Option bedacht. Hier setzt die FAC’T Gruppe mit einem speziellen Team für die Bodenbeschichtung an.

Der Einsatz von klarem Lack dient der Werterhaltung eines noch akzeptablen Bodens, da der schädliche Einfluss von Desinfektionsmitteln gestoppt wird. Eine halbjährliche Dispersionsbeschichtung sorgt dafür, auch tiefergehende Schäden zu vermeiden. Farbiger Lack kommt zum Einsatz, wenn Bodenveränderungen wie starke Abnutzungen oder deutliche Laufstraßen sich nicht mehr mit einer normalen oder einer Grundreinigung beheben lassen. Diese Art der Versiegelung ist auch dann anwendbar, wenn ein vorhandener Boden nicht mehr ins Farbkonzept des Hauses passt.

Die Zufriedenheit der Häuser mit der Bodenbeschichtung als Alternative zur Sanierung ist hoch, Fragen zum Thema beantworten Ihnen die Ansprechpartner die Ansprechpartner im Geschäftsbereich Reinigung & Service der FAC‘T Gruppe.

11.09.2017

Ausschreibungen für Facility-Management-Leistungen

Ausschreibungen, die direkt oder indirekt auf den niedrigsten Preis abzielen - und damit auch eine große Zahl von Ausschreibungen öffentlicher Auftraggeber - werden von FM-Anbietern immer weniger bedient. Das geht aus der aktuellen Lünendonk®-Studie zum Facility-Services-Markt in Deutschland hervor (www.luenendonk-shop.de). Demnach entscheiden sich fast dreiviertel aller Anbieter gezielt gegen eine Teilnahme, weil sich der hohe Aufwand bei einer rein preisorientierten Vergabe ohne Berücksichtigung von Qualitätskriterien zumeist nicht rechnet. Auch unklare und sich widersprechende sowie einseitig ausgeprägte Verträge und Leistungsbeschreibungen, kurze Abgabefristen und lange Zahlungsziele schrecken die potenziellen Auftragnehmer ab.

Dem entgegen steuert die GEFMA, Dachverband der deutschen Facility Management Unternehmen, dem Anbietern und Nutzern gleichermaßen angehören (http://www.gefma.de/bestellungen.html). Sie bietet neben umfangreicher Literatur auch Musterverträge und Muster-Leistungsverzeichnisse für verschiedene FM-Module sowie für Systemdienstleistungen an, die Interessen beider Parteien gleichermaßen berücksichtigen. Berücksichtigt werden dabei sowohl leistungs- wie auch ergebnisorientierte Vergaben.

Die FAC’T Gruppe begleitet als zertifizierter Berater Ausschreibungen für technische und infrastrukturelle Dienstleistungen im Facility-Management, schwerpunktmäßig im Gesundheitswesen aber auch für Büro- und Gewerbeimmobilien. Das umfangreiche Bewirtschaftungsgeschäft der Gruppe in über 70 Krankenhäusern liefert dabei ein Maximum an Praxiserfahrung für die Beratungsprojekte. Mehr als 500 Beratungs- und Ausschreibungsprojekte wurden in den letzten Jahren begleitet. Zu den klassischen Ausschreibungsthemen gehören die Unterhaltsreinigung, die Wäscheversorgung, technische bzw. medizintechnische Leistungen, die Energieversorgung sowie Bau- und Projektmaßnahmen u.a. in der Medizintechnik.

04.09.2017

Krankenhaus 4.0 – was ist wirklich umsetzbar?

Krankenhaus 4.0, Facility Management 4.0, Industrie 4.0 – diese Liste ließe sich beliebig fortsetzen. 4.0 steht inzwischen als Synonym für mehr Digitalisierung im Krankenhaus, im Facility Management, in der Industrie. Dabei kommen neue, digitale Technologien zum Einsatz, um die bestehenden Prozesse zu verändern, zu verkürzen und im Idealfall zu verbessern.

Die FAC’T Gruppe beschäftigt sich intensiv mit der Übertragung dieser digitalen Technologien auf die täglichen Arbeitsprozesse in den Sekundär- bzw. Tertiärbereichen von Krankenhäusern und anderen Gesundheitseinrichtungen. IT-Spezialisten, Krankenhausverantwortliche und Anwender aus Pflege und ärztlichem Dienst betrachten gemeinsam, welche Technologie einen nachhaltigen Wertbeitrag leisten kann, ohne Mitarbeiter, Patienten und Besucher zu überfordern.

Einen Auszug aus diesen Ergebnissen liefert die aktuelle FAC’T exklusiv, in der Innovationen aus den verschiedenen Bereichen vorgestellt und kritisch beleuchtet werden. Zu Wort kommen dabei auch Prof. Dr. Markus Thomzik, Professor für Innovations- und Facility Management an der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen, sowie verschiedene Branchenspezialisten.

Die aktuelle FAC’T exklusiv steht hier zum kostenlosen Download bereit.

28.08.2017

Krankenhaustechnik: Handlungsfelder bestehen unverändert

Zahlreiche QuickChecks und Beratungsprojekte belegen auch für das erste Halbjahr 2017 den weiterhin bestehenden prozessualen und organisatorischen Handlungsbedarf in den technischen Abteilungen vieler Krankenhäuser. Dabei liegen Bedarfe und Möglichkeiten oft eng beieinander. So können erhöhte Betriebskosten durch die Nachsteuerung bei der Einhaltung relevanter Normen und Gesetze vielfach von einer Kostensenkung durch die Optimierung der Eigenleistungen kompensiert werden.

Der Schlüssel zu einer gut funktionierenden und effizienten Technik ist, das zeigen alle Projekte, die Betriebsorganisation. Moderne CAFM-Systeme (Computer Aided Facility Management) bilden von der Störungsaufnahme oder Wartungsplanung bis zur Einsatzplanung, Dokumentation und Rückmeldung an den Auftraggeber nahezu den gesamten Prozess ab. Neben kostenintensiven Software-Anschaffungen stehen inzwischen auch branchenspezifische Hostingmodelle, wie etwa bei der FAC’T Gruppe, zur Verfügung. Sie verbinden idealerweise die reine Systemnutzung mit bereits vorbelegten Strukturen, Daten und Vorlagen, so dass auch die Einführungszeit minimiert werden kann.

11.08.2017

Die neuen Azubis sind da: Herzlich willkommen!

Die neuen Azubis mit den Ausbildungskoordinatorinnen der FAC'T Gruppe.

Sie sind zwischen 16 und 30 Jahre alt und wagen, meist direkt nach der Schule, nun den Sprung ins Berufsleben. 10 junge Männer und Frauen haben am 1. August 2017 Ihre Berufsausbildung bei der FAC’T Gruppe begonnen. Dabei sind die Ausbildungsberufe so vielfältig wie die Menschen: Informatikkaufleute und Tischler, Medizintechniker und Gebäudereiniger, Fachinformatiker und Maler. Auch ein Student für Wirtschaftsingenieurwesen beginnt sein Duales Studium, das eine Ausbildung zum Elektroniker für Gebäude und Betriebstechnik beinhaltet. Sie alle werden in den kommenden Jahren ihren Beruf von der Pieke auf in einer der FAC’T Betriebsstätten zwischen Bremen und dem Niederrhein erlernen.

Im Rahmen eines Einführungstages wurden die neuen Auszubildenden mit zahlreichen Informationen und kleinen Workshops auch von den Ausbildungskoordinatorinnen in der FAC’T Zentrale in Münster willkommen geheißen. Nach diesem ersten Kennenlernen steht der nächste gemeinsame Termin bereits vor der Tür. Dann werden alle derzeitigen Auszubildenden der FAC’T Gruppe sich zu einem Aktionstag treffen.

09.08.2017

Bewerbung leicht gemacht – neues Bewerberportal

Das neue Job Portal der FAC’T Gruppe ist Online! Unter https://www.factpartner.de/de/fact/karriere/job-portal/ stehen aktuell mehr als 40 offene Stellen in den Regionen Bremen, Münsterland, Ahlen-Hamm, Rhein-Ruhr und Niederrhein sowie verschiedene ortsübergreifende und ortsunabhängige Stellen zur Verfügung. Gesucht werden Fach- und Führungskräfte aus den Bereichen Gebäude, Technik und IT sowie Voll- und Teilzeitkräfte in Krankenhausreinigung, Service und medizinischer Dokumentation.

Das neue Job Portal soll vor allen Dingen den Bewerbungsprozess vereinfachen. Die Suche nach offenen Stellen lässt sich über Tätigkeitsbereich, Region und Ort einschränken und ermöglicht so ein rasches Auffinden passender offener Stellen. Abhängig von der ausgeschriebenen Position ist die Bewerbung dann über einfache Formulare oder über den Upload von Bewerbungsschreiben, Lebenslauf und Anlagen möglich. Und auch das Bewerbungsverfahren selber wird beschleunigt: Die im Hintergrund laufende persönliche Auswahl und Einladung von Bewerbern stützt sich auf die elektronischen Daten und kann damit zeitnah erfolgen.

31.07.2017

Unterhaltsreinigung regelmäßig auditieren

Qualitätsmanagementsysteme sind in der Unterhaltsreinigung immer mehr in Schulungsprogrammen und damit in den Tagesablauf eingebunden. Dennoch ist es sinnvoll, sensible Bereiche wie die Unterhaltsreinigung und die Bettenaufbereitung regelmäßig zu auditieren. Dabei sollte zunächst die Übereinstimmung zwischen Leistungsverzeichnis bzw. Leistungsbeschreibung und tatsächlich erbrachten Leistungen geprüft werden. Unabhängig davon, ob die Unterhaltsreinigung in Eigenleistung, von einer eigenen Servicegesellschaft oder durch einen Dienstleister erbracht wird, müssen die definierten und in der Regel mit den Hygienefachkräften und den kaufmännischen Entscheidern vereinbarten Anforderungen mit den erbrachten Leistungen übereinstimmen. Eine ausführliche Begehung liefert zudem häufig Verbesserungsvorschläge in Bezug auf Arbeitssicherheit und praktische Arbeitsweisen. Die Reinigung empfindlicher Oberflächen, Werterhaltungsmaßnahmen oder die Arbeit in Wahlleistungsbereichen sind häufige Themen. Der Abschlussbericht kann den Vergleich mit aktuellen Leistungswerten und Kosten enthalten, so dass bei Bedarf nachjustiert werden kann. Ausführliche Informationen zu Reinigungsaudits der FAC’T Gruppe erhalten Sie im Geschäftsbereich Beratung.

24.07.2017

Zertifizierte Beratung nach GEFMA 734

Der Geschäftsbereich Beratung der FAC’T Gruppe ist nun auch nach GEFMA 734 zertifiziert. Diese Richtlinie der German Facility Management Association (GEFMA) bescheinigt dem Berater die Qualifikationen und Kompetenzen im FM-Excellence-Programm, die für die Implementierung von Systemdienstleistungen notwendig sind. Kunden können über die Zertifizierung nach GEFMA 734 Berater erkennen, die komplexe betriebswirtschaftliche, organisatorisch-rechtliche und technisch-prozessuale Schnittstellen in eine funktionierende vertragliche Leistungsbeziehung zwischen Dienstleister und Auftraggeber bringen können.

David Neurohr, Mitglied der Geschäftsführung und Leiter des Geschäftsbereiches Beratung der FAC’T Gruppe, freut sich über die Zertifizierung: „Wir haben hart daran gearbeitet, Standards und Benchmarks zu schaffen, mit denen wir Krankenhäuser noch besser dabei unterstützen können, ihre Sekundär- bzw. Tertiärleistungen zu bewerten und darauf basierend systematisch zu optimieren. Das zahlt sich jetzt aus!“ Neben der Beratung mit Hilfe der bekannten FAC’T QuickChecks unterstützt der Geschäftsbereich Beratung Häuser auch bei der Optimierung der Eigenleistungen, der Reorganisation bei Fusionen und Nachfolgen, bei Ausschreibungen und der Gründung eigener Servicegesellschaften ohne Dienstleisterbeteiligung.

Vorgenommen wurde die Zertifizierung der FAC’T Gruppe durch die Quality Austria, einem der großen europäischen Zertifizierer für Dienstleistungen im Gesundheitswesen.

17.07.2017

Austausch ist wichtig: Tagung technischer Leiter im Krankenhaus

Zu einer zweitätigen Tagung trafen sich jetzt knapp 40 technische Leiter von Krankenhäusern im Kloster Vinnenberg. Kurzvorträge zu aktuellen Themen und der Austausch eigener Erfahrungen standen dabei im Vordergrund. So berichtete Dr. Michael Schmidt, encadi GmbH, über den aktuellen Stand zu Energiemangementsystemen und lud zum Best Practice über den Umgang mit den verschiedenen Modellen ein. Energieaudits seien, so Schmidt, eine Alternative für kleinere Einrichtungen, doch auch hier sollte der Zertifizierungsordner nicht im Regal verschwinden sondern zur Umsetzung der Maßnahmen führen. Barbara Kemper vom Kompetenzzentrum Mikrobiologie und Hygiene stellte die Wichtigkeit der Bauhygiene im Krankenhaus am Beispiel vergangener Prüfungen vor und rief dazu auf, die Hygienefachleute bei Umbaumaßnahmen einzubeziehen, um böse Überraschungen bei der Abnahme zu vermeiden. Dirk Plenter, FAC’T Gruppe, moderierte den Austausch über technische Rahmenvereinbarungen und rechtliche sowie normative Änderungen. Er unterstrich dabei die Möglichkeiten, die sich aus gemeinsamen Verhandlungen und Beschaffungen sowie aus einem regelmäßigen Austausch ergeben.

10.07.2017

FAC’T Mitarbeiter unterstützen Arco Iris – Jeder Cent zählt

Unter dem Motto „Großes aus Kleinem – jeder Cent zählt“ unterstützen mehrere hundert Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der FAC’T seit Anfang 2017 die Arbeit der Fundacion Arco Iris in Bolivien. Dafür spenden sie monatlich automatisch den Centbetrag ihres Nettogehaltes.

Die Fundacion Arco Iris ist eine von Pfarrer Josef Neuenhofer gegründete Stiftung, die sich mit über 200 einheimischen Mitarbeitern um Kinder und Jugendliche kümmert, die entweder auf der Straße, in schwierigen Familienverhältnissen oder in einer der Einrichtungen von Arco Iris leben. Zur Stiftung gehört das Hospital Arco Iris mit seinen mobilen Ambulanzen, das schwerpunktmäßig Kinder und ihre Eltern versorgt. Alleine die Leistungen des Krankenhauses mit seinen vergleichsweise großen Geburts- und Kinderstationen, nehmen jeden Tag über 500 ambulante Patienten in Anspruch, deren Versorgung zum großen Teil aus Spenden bezahlt werden muss.

Ein kleines Team der FAC’T war bereits in Bolivien, hat viele der Kinder und der Mitarbeiter kennengelernt und sich ein eigenes Bild davon gemacht, wie wichtig die Spenden sind und wofür sie eingesetzt werden. Dabei wurde auch eine weiterreichende Partnerschaft zwischen der FAC’T Gruppe und der Fundacion Arco Iris geschlossen.

03.07.2017

Mehr Platz – neue Schreinerei der FAC’T in Greven

Seit 17 Jahren betreibt die FAC’T Gruppe eigene Schreinereien, in denen für Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen maßgeschneiderte Möbel gebaut und defekte Teile repariert werden. Instandhaltungsarbeiten, der Bau von Korb-Modulschränke, Apothekenausstattungen oder Stationsmöbel – der Bedarf und das Arbeitsfeld sind breit. In der Region Münster wurde nun am Maria-Josef-Hospital in Greven eine neue, größere Schreinerei in Betrieb genommen. Vier Gesellen und zwei Lehrlinge werden dort ab September Werkstattleiter Georg Sandknop unterstützen. Dabei steht ihnen ein kompletter Maschinenpark zur Verfügung, denn die Anforderungen im Krankenhaus sind hoch. Lediglich die CNC-Technik lohnt sich noch nicht, so Sandknop. Dafür schätzt er die enge Zusammenarbeit mit den örtlichen Handwerksbetrieben, die eine wechselseitige Unterstützung bei Aufträgen ermöglicht. Die Schreinerei ist Teil der Gebäudebetriebstechnik der FAC’T Gruppe, die mit rund 1650 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen und Niedersachen im technischen und infrastrukturellen Betrieb ihrer Gebäude und Liegenschaften unterstützt.

26.06.2017

Namensschilder, Rufnummern und Fotowände - Fallstricke im Datenschutz

In vielen Krankenhäusern ist es üblich, dass Beschäftigte Namensschilder mit ihrem Vor- und Nachnamen tragen. Dass es sich dabei um einen Vorgang nach dem Bundesdatenschutzgesetz handelt, ist vielfach nicht bewusst. Auch der Aushang von Mitarbeiterfotos, auf Stationen hilfreich für die Orientierung der Patienten und Besucher, sollte mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern abgestimmt sein. Und selbst die Aufnahme einer privaten Rufnummer in den Alarmplan ist datenschutzrechtlich abzustimmen. Diese und weitere Themen behandelt die aktuelle Datenschutz-Kundeninformation der FAC'T Gruppe. Wünschen Sie eine Beratung zum Datenschutz oder möchten Sie ein Datenschutzmandat im Sozial- oder Gesundheitswesen in erfahrene und professionelle Hände geben, so sprechen Sie gerne unser Qualitätsmanagement an!

Download Datenschutz Kundeninformation Nr. 8

21.06.2017

Suffizienz – die Maximierung der Nachhaltigkeit

Gesetzliche Vorschriften sorgen dafür, dass die Nachhaltigkeit bei Baumaßnahmen immer mehr an Bedeutung gewinnt. Dabei ist die Effizienz, die Optimierung des Ressourcenverbrauchs, oft der ausschließlich gewählte Lösungsansatz. Doch die daraus generierten Effekte werden zunehmend geringer: Physikalische und technische Grenzen sowie der Rebound-Effekt fordern weiter greifende Lösungsansätze.

Ein bisher unterschätzter aber durchaus wirksamer Lösungsansatz ist die Suffizienz. Hier steht die Frage nach der grundsätzlichen Notwendigkeit von Flächen, technischen Anlagen und Ausstattungen im Vordergrund. Suffizienz steht im Krankenhausbau für die Entscheidung, bestimmte Räumlichkeiten oder technische Anlagen nicht oder kleiner zu bauen. Jeder nicht gebaute Raum ist nachhaltiger als jeder noch so effiziente Baukörper.

Doch ist Suffizienz in diesem Bereich wirklich umsetzbar? Klaus gr. Beilage, Krankenhausarchitekt und Leiter des Baumanagement bei der FAC’T Gruppe, sieht die Suffizienz als zusätzlichen aber notwendigen Ansatz  zu mehr Nachhaltigkeit:  „Für mich steht die Suffizienz nie alleine. Sie geht beim Thema Nachhaltigkeit einher mit Effizienz, also der besseren Ausnutzung der vorhandenen Ressourcen, und Konsistenz, also der Durchgängigkeit von Maßnahmen. Nur wenn alle drei zusammen wirken, sind wir auf der Nachhaltigkeitsskala ganz oben.“

13.06.2017

Mitgabepflicht für Entlassbriefe greift zum 1. Oktober 2017

Nachdem sich der GKV-Spitzenverband und die Deutsche Krankenhausgesellschaft im vergangenen Jahr über das Entlassmanagement nach einer Krankenhausbehandlung geeinigt haben, greift nun die nachträglich noch verlängerte Frist. Ab dem 01.10.2017 müssen Patienten direkt bei der Entlassung aus dem Krankenhaus einen Entlassbrief erhalten. Dieser muss alle für die Weiterbehandlung und Anschlussversorgung des Patienten erforderlichen Informationen, alle getroffenen Maßnahmen und Verordnungen (§92 Abs. 1 S. 2 Nr. 6) sowie Beurteilungen (§92 Abs. 1 S. 2 Nr. 7 SGB V) enthalten.

Ist der Diktat- und Transkriptionsprozess in einer Klinik noch nicht auf diese Frist eingestellt, besteht dringender Handlungsbedarf. Möglichkeiten zur Optimierung gibt es viele. Ein in Stufen erstelltes Diktat hilft bei der Vermeidung einer „Bugwelle der Nacharbeitung“. Die digitale Diktatlenkung durch eine zentrale Schreibdienstleitung sorgt für Überblick und ermöglicht die Priorisierung der vorhandenen Diktate zur Einhaltung der Fristen. Zeitkritische Rückstaus können so frühzeitig erkannt und behoben werden. Auch die digitale Vidierung kann den Prozess weiter beschleunigen.

Die FAC’T CONTEXT, ein Geschäftsbereich der FAC’T Gruppe, unterstützt Kliniken bei der Verbesserung und Beschleunigung der Arztbriefschreibung. Rund 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind dafür an verschiedenen Standorten und in Projekten im Einsatz.

06.06.2017

Ausbildung und Studium bei der FAC’T Gruppe

Jedes Jahr suchen wir zwischen 15 und 20 junge Menschen, die eine IT-, eine technische, eine handwerkliche oder eine kaufmännische Ausbildung bei uns absolvieren möchten. Ihnen bieten wir eine qualifizierte, praxisnahe und vielseitige Ausbildung durch erfahrene Ausbilder sowie innerbetriebliche und externe Fortbildungsmöglichkeiten. Ein gutes Arbeitsklima und nette Kolleginnen und Kollegen helfen im Ausbildungsalltag und bei dem Einstieg ins Berufsleben. Am Ende einer erfolgreichen Ausbildung bestehen sehr gute Aussichten auf eine langfristige Anstellung in einer unserer Betriebsstätten.

Besonders motivierten und qualifizierten Bewerberinnen und Bewerbern bieten wir die Finanzierung eines dualen Studiums zum Bachelor of Science (B.Sc.) oder Bachelor of Engineering (B.Eng.) in der Fachrichtung Ingenieurwesen/Facility Management an. Unsere Partner dabei sind die Hochschule Gelsenkirchen (www.w-hs.de/bachelor-dual) sowie die Duale Hochschule Baden-Württemberg in Stuttgart (www.dhbw-stuttgart.de), die diese hochqualifizierten und anerkannten Bachelor-Studiengänge anbieten. Die Praxiseinheiten des Studiums bzw. die Ausbildung finden dabei in unseren Unternehmen und Betriebsstätten statt.

Jungen Menschen, die ihr Studium oder ihre Ausbildung bereits abgeschlossen haben oder die sich in ihrem Masterstudium befinden, bieten wir ein Traineeprogramm an. In 12 Monaten lernen sie die ganze Bandbreite unserer Leistungen kennen. Gemeinsam finden wir dann den Geschäftsbereich, in der sie ihre Karriere starten können.

24.05.2017

Wie Schreibdienstleistungen erfolgreich auf mehrere Schultern verteilt werden

Ist ein räumlich und organisatorisch zentraler Schreibdienst nicht möglich, wird die Transkription von Diktaten oft auf Sekretariate, dezentrale Schreibkräfte und externe Dienstleister verteilt. Eine zentrale Schreibdienstleitung übernimmt dabei die Disposition der Diktate und die fachliche Verantwortung. Bei vielen digitalen Diktatsystemen ist für die Leitung am Bildschirm sichtbar, welche Diktate gerade wo in Bearbeitung sind, eine einfache Disposition ungeschriebener Diktate wird damit möglich und erlaubt die optimale Auslastung der verteilten Ressourcen.

Wer sich in welchem Umfang an den Schreibdiensten mit Ressourcen oder deren Nutzung beteiligt, wird im Rahmen einer Reorganisation festgelegt und regelmäßig überprüft. Sehen die Diktanten, wie gut der Prozess läuft, kommen weitere Kliniken des Hauses häufig auf eigenen Wunsch hinzu. Denn die Wertschöpfung durch den Schreibdienst ist hoch: Die dezentralen Ressourcen in Kombination mit der zentralen Steuerung steigern die Effizienz deutlich, ohne dass die Organisation gravierend verändert wird. Das wissen alle Beteiligten zu schätzen.

19.05.2017

Adressänderung bei der FAC'T Gruppe

Auch wenn wir nicht umgezogen sind, so hat sich durch eine Neuvergabe der Hausnummern an unserem zentralen Standort durch die Stadt Münster unsere Adresse geändert. Bitte ändern Sie unsere Kontaktdaten bei Ihnen wie folgt:

Firmenanschrift:

FAC'T Gruppe / FAC'T GmbH / FAC'T RS GmbH / FAC'T GS GmbH / FAC'T IT GmbH
Hohenzollernring 70
48145 Münster

Rechnungsanschrift:

FAC'T GmbH / FAC'T RS GmbH / FAC'T GS GmbH / FAC'T IT GmbH
Archiv- und Scan-Center
Am Hülsenbusch 39
59063 Hamm

Besuchsanschrift FAC'T Zentrale:

Hohenzollernring 56, 1. Etage
48145 Münster

Unsere weiteren Kontaktdaten und Rufnummer haben sich nicht verändert.

12.05.2017

Was einen professionellen Schreibdienst im Krankenhaus ausmacht

Einen Brief schnell nach Diktat schreiben können viele Sekretariatskräfte. Medizinisches Knowhow ist in fast allen Gesundheitsberufen vorhanden. Aber nur beides zusammen liefert Krankenhäusern wirklich das, was sie im Schreibdienst benötigen: An fundierten Fähigkeiten in beiden Bereichen führt kein Weg vorbei.

Die Qualifikation der Schreibkräfte im Krankenhaus muss fundierte und umfangreiche Kenntnisse der medizinischen Terminologie, gute KIS-Kenntnisse und die Bereitschaft, sich immer wieder mit Rechtschreib- und Grammatikthemen auseinanderzusetzen, umfassen. Fortbildungen und individuelle Schulungen sind an der Tagesordnung, um die Qualität der Arztbriefe auf dem gewünscht hohen Niveau zu halten, denn grundsätzlich geht in der medizinischen Arztbriefschreibung Qualität vor Quantität.

Letztere ergibt sich übrigens nicht nur aus der reinen Transkriptionszeit, sondern aus dem Gesamtprozess. Neben dem direkten Schreiben im KIS mit der Nutzung vorhandene Daten und Textbausteine spielen auch die Qualität der Diktate und der Vidierungsprozess eine große Rolle.

08.05.2017

Erfolgreiche Reorganisation im medizinischen Schreibbüro

Zahlreiche Krankenhäuser sehen Handlungsbedarfe in ihrem Schreibdienst, personelle und prozessuale Themen sind die Hauptursachen. Der Schreibprozess berührt Ärzte, Sekretariate, das Medizincontrolling und natürlich den Schreibdienst. Um zu einem besseren Ergebnis zu kommen, müssen sich alle Bereiche ein wenig verändern. Dies zu moderieren und schlussendlich zu erreichen, geht mit Unterstützung von außen oft besser als in einem rein internen Projekt.

Die Schreibdienst-Profis der FAC’T CONTEXT steigen direkt in die Prozesse ein und haben ein Auge auf das Umfeld und die Schnittstellen. Dabei ist es ihnen wichtig, hierarchieübergreifend alle Beteiligten mitzunehmen und die sinnvollen Besonderheiten des Hauses zu wahren. Für den Erfolg einer Reorganisation im medizinischen Schreibbüro sehen die Profis vier Pfeiler: Die Sensibilität für persönliche und hausspezifische Bedürfnisse, ein starkes und zielgerichtetes Projektmanagement, die Bereitschaft, im notwendigen Umfang in die Veränderungen zu investieren, und die zügige und möglichst organische Umsetzung der Ergebnisse.

01.05.2017

Warum der medizinische Schreibdienst so wichtig ist

Der Arztbrief ist eine wichtige Grundlage für die Leistungsabrechnung. Viele Krankenhäuser weisen daher ihre Diktanten gründlich in eine effiziente Diktatpraxis ein und ermöglichen auch das Kennenlernen des Schreibdienstes. Denn sind Diktat- und Schreibpraxis aufeinander abgestimmt, werden beispielsweise Textbausteine im Krankenhausinformationssystem genutzt und Priorisierungen im gegenseitigen Verständnis verwendet, reduzieren sich Rückfragen auf ein Minimum und die Produktivität steigt auf beiden Seiten.

Beim Einsatz von Spracherkennungssystemen muss das Haus entscheiden, wofür es die Zeit der Ärzte verwendet. Formatierungen, Qualitätsprüfungen und andere Nachbearbeitungen sind hier trotzdem notwendig, um die Einheitlichkeit und Qualität der Arztbriefe zu sichern. Der wirkliche Mehrwert wird damit fraglich. Bewährt hat sich daher oft ein Mittelweg: Ärzte, die sich dies zutrauen und die Zeit dafür haben, schreiben ihre Dokumentation selber und geben diese in einen Prüfungsprozess, um die einheitliche Qualität der Dokumente im gesamten Haus sicherzustellen. In allen anderen Fällen übernimmt der Schreibdienst wie gewohnt den Gesamtprozess.

Den Kontakt zur FAC'T CONTEXT, den Spezialisten für Schreibdienstleistungen und damit verbundene Prozessberatungen finden Sie hier.

24.04.2017

Über den Tellerrand hinausschauen

Die strategische Entwicklung eines Unternehmens hängt wesentlich von der Bereitschaft seiner Mitarbeiter zur Fortbildung und dabei zum Blick über den Tellerrand ab. Dass dieser lohnt, zeigen zwei Beispiele aus der Praxis der FAC’T Gruppe: Im ersten Fall werden Service- und Kommunikationsschulungen für Mitarbeiter in patientennahmen Diensten auch technischen Mitarbeitern zugängig gemacht. Die dadurch steigende Kompetenz der Techniker im Umgang mit Patienten und Mitarbeitern des Krankenhauses machte sich in der Kundenzufriedenheit positiv bemerkbar. Im zweiten Beispiel absolvieren Mitarbeiter berufsbegleitend eine Fortbildung oder ein Studium, beispielsweise zu Themen, die für die Krankenhäuser als Kunden der FAC’T Gruppe relevant sind. Das Plus an Wissen um und damit Verständnis für deren Arbeitsfelder und Bedürfnisse führt zu einer weiteren Verbesserung der gemeinsamen Zielorientierung bei ergebnisorientierten Systemdienstleistungen. Die Schulungs- und Fortbildungsaktivitäten der FAC'T Gruppe werden in der zentralen FAC'T Akademie gebündelt.

14.04.2017

EDV und Kirche – Änderungen im Datenschutzrecht

Die neue Anlage 2 zu §6 der KDO regelt den Einsatz von Arbeitsplatzcomputern. Sie enthält nun unter anderem das konkrete Verbot, private Programme auf dienstlichen Geräten zu nutzen und personenbezogene dienstliche Daten auf privaten Geräten zu verarbeiten. Die IT-Richtlinie zur Umsetzung der Anlage 2 definiert drei Datenschutzklassen und leitet aus diesen Mindestanforderungen zum Schutz ab. Auch geregelt ist die Nutzung von Cloud-Dienstleistungen. Hier ist der Anbieter künftig auf die KDO zu verpflichten, außerdem muss der physikalische Speicherort der Daten im Geltungsbereich des BDSG liegen.

Die aktuelle Datenschutz-Kundeninformation der FAC’T Gruppe behandelt dieses Thema und erläutert außerdem, was sich durch die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in anderen Gesetzen ändert, welche Gefahren bei Autofill-Mechanismen drohen und wie Datenschützer Smart-Watches und andere Wearables bewerten.

Download Datenschutz Kundeninformation Nr. 7

06.04.2017

Wenn frischer Kaffeeduft durch die Gänge zieht

Wenn frischer Kaffeeduft durch die Gänge des Krankenhauses zieht, dann hat das künftig einen ganz besonderen Grund: Die mobile Kaffeebar der FAC’T! Sie ist seit Anfang 2017 eine der Serviceleistungen, mit denen der Geschäftsbereich Gastronomie & Service seine Krankenhauskunden unterstützt. Die mobile Kaffeebar ist eine Art rollendes Café für die Zeit zwischen den Mahlzeiten. Ein Wagen ist mit Kaffee, Tee, Gebäck und anderen leckeren Kleinigkeiten bestückt und wird von den Servicemitarbeitern durch das Haus gefahren. Jeder im Haus  – Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter, Patienten und Gäste – kann die mobile Kaffeebar besuchen. Nach dem rollenden Buffet ist dies bereits das zweite Mobilkonzept, das zum Einsatz kommt.

Das Elisabeth-Hospital in Recklinghausen ist einer der ersten Kunden für dieses Servicemodell. „Die Reaktionen sind durchweg positiv“, freut sich Nicole Menczik, Leiterin Hotellerie & Service der FAC’T Gruppe, über die gute Annahme des neuen Angebotes. Treibende Gründe für die Umsetzung sind, so Menczik, ein besseres Eingehen auf die Patientenwünsche, eine höhere Flexibilität und ein wesentlich höherer Anteil tatsächlich verzehrter Lebensmittel.

03.04.2017

Trotz Vergaberecht … Bauen macht Spaß

Bauen macht Spaß – dieses positive Fazit zog Architekt Klaus gr. Beilage, Leiter Baumnagaement der FAC'T Gruppe, bei der Fachvereinigung Krankenhaustechnik e.V. anlässlich einer Fortbildung im Katholischen Klinikum Lünen-Werne. Er stärkte damit den technischen Leiter der Krankenhäuser den Rücken, die immer mehr als Bauherrenvertreter in komplexe Vergabeverfahren involviert werden. Dem voraus ging eine ausführliche Beleuchtung der aktuellen Vergaberechtssituation, die sich 2016 mit Inkrafttreten des Vergaberechtsmodernisierungsgesetzes noch einmal deutlich verändert hat. Aus Sicht der Krankenhäuser, so gr. Beilage, stellen sich vor allen Dingen differenzierte Fragen zur Auftraggebereigenschaft und zu Projekteigenschaften, die nicht zuletzt auch mit den ggf. greifenden Compliance Regeln des Hauses selber oder des Trägers sowie aus einem Fördermitteleinsatz entstehenden Verpflichtungen vereinbar sein müssen. Dieses Spannungsfeld sollte dem Auftraggeber auch dann bewusst sein, wenn er mit externen Partnern im Projektmanagement zusammenarbeitet.

27.03.2017

10 neue FM-Fachwirte bei der FAC'T Gruppe

Sie haben eineinhalb Jahre lang hart gearbeitet, Ihre Facharbeit erfolgreich abgeschlossen und alle Prüfungen bestanden: Die FAC’T Gruppe gratuliert ihren neuen Facility Management-Fachwirten! Ganze zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus so unterschiedlichen Unternehmensbereichen wie Medizintechnik, Datenschutz, Gebäudebetriebstechnik und Betriebsstättenleitung haben den GEFMA-zertifizierten Lehrgang erfolgreich absolviert. Seit vielen Jahren stellt die FAC’T Gruppe gemeinsam mit Geschäftspartnern jährlich eine eigene Ausbildungsgruppe, bei der auch der Schwerpunkt Gesundheitswesen gesetzt ist. „Uns ist es wichtig, das Gesamtverständnis für FM-Leistungen zu fördern. Die vielen zugehörigen Geschäftsbereiche können eigenständig agieren, aber nur mit dem Blick fürs Ganze entsteht ein echtes Facility Management“, so Alois Beulting, Geschäftsführer der FAC’T Gruppe.

17.03.2017

Schnittstellen zwischen Planung und Betrieb

Die Verbindung von Betrieb und Planung ist von essenzieller Bedeutung. Oft überholen die Betriebskosten die Erstellungs- und Anschaffungskosten bereits nach kurzer Zeit, es geht also um viel Geld!

Der Planungsprozess beginnt weit vor dem eigentlichen Umbau. Die Abstimmung mit allen Verantwortlichen - Verwaltung, ärztlicher und pflegerische Dienst, aber auch der technischen Leitung – ist unverzichtbar für ein gutes Ergebnis. Wichtig ist dabei, den Gesamtprozess im Rahmen der späteren Nutzung und die Gesamtkosten über den Gebäudelebenszyklus zu berücksichtigen. Schließt die Maßnahme medizintechnische Geräte und Einrichtungen ein, kommt die Abstimmung zur Leistungsplanung hinzu.

Diese ganzheitliche Nutzungs- und Lebenszyklusbetrachtung und deren Umsetzung gehört zu den Kernaufgaben in gleich mehreren Bereichen der FAC’T Gruppe: Das Baumanagement und die TGA-Planung (TGAplan) erstellen und begleiten Planungen mit einem besonderen Fokus auf die optimale Prozessunterstützung. Die Medizintechnik-Planung (mediplan) bezieht auch die medizinische Leistungsplanung und die Arbeitsauflaufplanung mit in ihre Beratung ein und die Gebäudebetriebstechnik sorgt im baubegleitenden Facility Management schon heute dafür, dass sich die zukünftigen Kosten in engen Grenzen halten.

13.03.2017

Gute Leistungen noch besser machen: Optimierung der Eigenbewirtschaftung

Vorschläge, die nur auf ein hohes rechnerisches Einsparpotenzial abzielen sind wenig hilfreich. Eine gute Optimierungsempfehlung ist auch umsetzbar. Gerade deshalb werden die QuickChecks der FAC’T Gruppe in den Häusern als sehr hilfreich und praxisnah bewertet. Bei FAC’T beraten Führungskräfte, die selber in der täglichen Betriebsverantwortung stehen. Sie reservieren einen Teil ihrer Zeit für Beratungsprojekte. Praxisnäher und fundierter kann eine Beratung kaum sein.  Typische Handlungsfelder sind in den technischen Betrieben die Einhaltung der Rechtssicherheit und Normen sowie die sinnvolle Nutzung der Facility-Management-Software. Dazu liefert die Prüfung der Verträge für externe Dienstleistungen das finanzielle Gegengewicht, sodass auch zusätzlich notwendige Maßnahmen oft kostenneutral sind. Besteht zudem die Möglichkeit, Fremdleistungen in Eigenleistungen umzuwandeln, wird das ganze Potenzial deutlich. In der Unterhaltsreinigung stehen die Prüfung der vertragsgemäßen Leistungserbringung und die Erhöhung der Qualität heute oft vor der Kostensenkung. Projekte in der medizinischen Dokumentation, Speisen- und Sterilgutversorgung werden oft aus prozessualen Problemen heraus oder aufgrund von Investitionsbedarf sowie zur Erarbeitung von Synergieeffekten zwischen mehreren Standorten angestoßen.

06.03.2017

Betreiberpflichten und Bewirtschaftung erfolgreich übertragen

Dem  Lockruf großer Einsparungen zu folgen, ist keine Erfolgsgarantie. Zahlreiche Projekte haben gezeigt, dass dies für Folgejahre gravierende Konsequenzen haben kann. Auch Projekte, bei denen Hersteller die Bewirtschaftung zu Niedrigpreisen übernehmen, erwiesen sich als problematisch: Zieht sich ein Hersteller – wie jüngst geschehen – aus der Bewirtschaftung wieder zurück, kann eine ungewollte Abhängigkeit bestehen bleiben.

Gute Beispiele beginnen oft mit der Frage, was die Fremdvergabe für das Haus bedeutet. Besteht die Bereitschaft, Verantwortung langfristig und konsequent abzugeben? Tragen die Mitarbeiter das Modell mit? Passen Haus und Dienstleister zusammen? Bewährt haben sich Verträge, die einen zugesicherten Zustand anstelle von zu erbringenden Leistungen beschreiben. Außerdem wichtig: ein ehrlicher Dialog über die Risiken und die Bereitschaft zur langfristigen Zusammenarbeit. Nicht zu unterschätzen sind auch die vielfältigen Schnittstellen. Der Dienstleister muss den Platz der eigenen medizintechnischen Leitung im Haus einnehmen und sich mit IT und Technik abstimmen und in Entscheidungs- und Beschaffungsprozessen für medizinische Geräte sein Know-how einbringen.

27.02.2017

ipv®-Denkfabrik im Dialog

Bereits zum vierten Mal trafen sich die ipv®-zertifizierte Dienstleister und ihre Kunden zum aktiven Dialog. Unter dem Namen „ipv®-Denkfabrik“ wurden aktuelle Facility-Management-Themen unter dem Gesichtspunkt der Systemdienstleistung mit Kurzvorträgen angerissen und anschließend in Gruppen diskutiert. Dazu gehörten das Spannungsfeld zwischen Werkvertrag und Arbeitnehmerüberlassung, die Hinzuziehung kundeneigener Informationen zur Ergebnismessung bei Systemdienstleistungsverträgen und der Wert der ipv®-Zertifizierung als Branchenstandard. Das innovative Arbeitsformat in Form von Worldcafès nach jedem Impulsvortrag verbunden mit dem daraus resultierenden Austausch von einer Vielzahl unterschiedlicher Meinungen und Eindrücke hat sich dabei einmal mehr als kompakter und nutzbringender Dialog für alle beteiligten bewiesen.

ipv® ist die Zertifizierung für integrale Prozessverantwortung für Dienstleister, die sich in besonderem Maße in die Prozesse ihrer Kunden einbinden und diese damit umfassend, strukturiert und rechtssicher von ihren Betreiberpflichten im Facility Management entlasten. Die ipv®-Denkfabrik stellt unter anderem Ausschreibungsleitfäden und Ausschreibungsvorlagen für Facility Management Leistungen zur Verfügung und agiert unter dem Dach der GEFMA (German Facility Management Association). Mehr unter http://ipv-denkfabrik.de.

16.02.2017

FAC‘T als Unify-Partner für das Gesundheitswesen zertifiziert

„Das hat uns schon eine Menge Energie gekostet, aber das war es wert!“ Alexander Stieber, Bereichsleiter Kommunikationstechnik der FAC’T Gruppe, freut sich, dass sein Team und er eine zusätzliche Qualifizierungshürde des Herstellers Unify genommen haben. Das Team plant und realisiert Telekommunikationsanlagen und Patientenentertainmentsysteme in Krankenhäusern, Reha-Zentren und anderen Gesundheitseinrichtungen. Neu ist für die TK-Spezialisten dabei nur das Zertifikat. Stieber: „Als FAC’T sind wir schon seit über 10 Jahren in diesem Segment tätig. Mit der Zertifizierung tragen wir den aktuellen Entwicklungen Rechnung, die wir sehr stark im Einklang mit den Geräten, den Leistungen und dem Preisgefüge von Unify wahrnehmen. Damit ist es für uns nur logisch, uns entsprechend zu qualifizieren und diesen Hersteller in den Blick zu nehmen.“ Neben Projekte zu neuen Anlagen und Systemen übernimmt das Team auch Wartungs- und Serviceaufgaben im 2nd und 3rd Level, also oberhalb dessen, was hauseigene IT- und Technikabteilungen leisten.

13.02.2017

Vorbeugende Instandhaltung und gemeinsame Gerätenutzung

Um trotz des steigenden Alters medizinischer Geräten eine hohe Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit garantieren zu können, sind fristgerechte Prüfungen und Wartungen unverzichtbar. Hierbei stehen vielen Häusern externe Dienstleister unterstützend zur Seite, entweder in beratender Funktion oder in der Durchführung zur vorbeugenden Instandhaltung. Oft sind dabei von den Medizintechnikern kreative Lösungen gefragt, insbesondere wenn Hersteller den Support nicht mehr gewährleisten und Geräte dennoch weiter betrieben werden müssen. Ist eine regelhafte Instandhaltung mit nicht mehr tolerierbaren Risiken behaftet oder wirtschaftlich wenig sinnvoll, sind die Techniker gefordert, das Haus bei der Beschaffung eines Neu- oder Ersatzgeräts zu beraten. Bei der Neuanschaffung gilt es, den 1:1 Ersatz zu hinterfragen. Vielfach bietet sich ein Gerätepooling an, bei dem mehrere Bereiche abgestimmt auf das gleiche Gerät zugreifen und es damit besser auslasten. Selbst die Entscheidung für ein leistungsstärkeres Equipment kann sinnvoll sein, wenn dadurch Durchlaufzeiten verringert und sich weitere Perspektiven der gemeinsamen Nutzung eröffnen.

06.02.2017

IT und Medizintechnik: Miteinander Mehrwerte schaffen

IT und Medizintechnik sind wichtige Partner, für das Krankenhaus und füreinander. Experten sind sich einig, dass Krankenhaus-IT und Medizintechnik in Zukunft immer enger zusammenarbeiten werden, um die für den Krankenhausbetrieb so wichtige Integration abzubilden und zuverlässig herzustellen. Diese Zusammenarbeit kann von Haus zu Haus unterschiedlich ausgestaltet sein. Manche Krankenhäuser fassen IT und Medizintechnik in einem Bereich zusammen, wobei situationsbedingt einer der beiden Bereiche federführend sein kann. Andere Häuser setzen auf einen engen Dialog und gut durchdachte Prozesse, die Spezialisten beider Bereiche im Sinne einer optimalen Lösung und Wertschöpfung mit Ärzten und Pflegekräften zusammenbringen. Für welche Variante sich ein Haus auch entscheidet: Wichtig ist, dass Medizintechnik und IT ständig miteinander kommunizieren. Bereits bei der Überlegung für neue Geräte spielt die Prüfung der Vernetzung nicht nur eine technische, sondern vor allem auch eine prozessuale Rolle, damit der Austausch von Daten krankenhausweit reibungslos abläuft. Dabei kann es auch sinnvoll sein, Zuständigkeiten projektweise zwischen IT und Medizintechnik zu vergeben.

30.01.2017

Klimaneutral unterwegs

Windenergie, Biomassekocher, Solarkocher… Mit der Unterstützung der zertifizierten myclimate Projekte über die DKV hat die FAC’T Gruppe nun eine 100%ige Kompensation für den CO2-Ausstoß ihrer Fahrzeugflotte geschaffen. Mit der zusätzlichen Abgabe pro Liter werden nach höchsten Standards zertifizierte Projekte in aller Welt unterstützt, die einen Gegenwert zum CO2-Ausstoß abbilden. Darüber hinaus hat die Gruppe auch die Zahl der elektrisch angetriebenen Fahrzeuge weiter erhöht, um dort, wo dies technisch möglich und sinnvoll ist, ganz auf einen Abgasausstoß zu verzichten.

23.01.2017

Gerätesharing in der Medizintechnik

Die starke Regulierung der Medizintechnik sorgt für zusätzliche Sicherheit, ist aber mit erheblichem Aufwand verbunden. Ordnungsgemäß arbeitende Geräte tragen zur schnellen Wiederherstellung der Patientengesundheit bei. Neuanschaffungen müssen gezielt und unter Berücksichtigung der eingeschränkten Unterstützung durch die Kostenträger erfolgen. Gerade hierbei wären oft Arbeitsabläufe weiter zu optimieren und damit Betriebskosten zu senken und die Produktivität zu steigern. Doch die Krankenhäuser finden sich in der Situation wieder, auch alte Geräte unter Beachtung der Sicherheitsanforderungen so lange wie möglich einsetzen zu müssen. Den Bewirtschaftern der Geräte – eigenen Mitarbeitern oder externen Dienstleistern – fällt dabei die Aufgabe zu, eine Balance zwischen der sicherheitskonformen Instandhaltung und dem Rat zu neuen Geräten zu finden. Als ein probates Mittel zur Reduzierung der Investitionsbedarfe hat sich dabei die Frage nach deren Notwendigkeit einer Ersatz- oder Neubeschaffung sowie die Auslotung der Möglichkeiten eines hausinternen Gerätesharings erwiesen. Einem geringen Aufwand steht hier ein deutlich messbarer Nutzen gegenüber.

16.01.2017

Alle Hygienethemen aus einer Hand

Hygieneberatung, technische Hygiene, Software für das Hygienemanagement und der direkte Laborzugriff: Die FAC’T Gruppe hat ihre Kompetenzen im Bereich der Hygieneberatung und der Hygieneleistungen für Krankenhäuser sowie andere Gesundheits- und Sozialeinrichtungen weiter ausgebaut. Zu den klassischen Leistungen der Hygienefachkräfte, die unverändert erbracht werden, sind weitere Bausteine hinzugekommen, die Einrichtungen helfen, sich hygienisch optimal aufzustellen. Die technische Hygiene konzentriert sich auf alle Hygieneaspekte raumlufttechnischer Anlagen (RLT-Anlagen) und nimmt z.B. die regelmäßigen Partikelzahlmessungen oder Wasserbeprobungen vor. Mit sanidia (www.sanidia.de) ist aus den Voranwendungen PlanDo und iMaik ein neues Softwareprodukt entstanden, das Hygienefachkräften erhebliche Zeiteinsparungen ermöglicht und unter anderem hygienisch relevante Daten als Teil eines Frühwarnsystems direkt aus dem KIS übernehmen kann. Durch das mikrobiologische Labor sind zudem die Wege extrem kurz. Die Kombination aus öffentlicher Aufmerksamkeit, Handlungsbedarf und eingeschränkten Ressourcen in den Einrichtungen ist ein wesentlicher Grund für die Nachfrage nach Hygieneleistungen.

09.01.2017

Viele Wege, ein Ziel: Bewirtschaftung der Medizintechnik im Krankenhaus

Eigenleistung, Fremdleistung, oder ein wenig von beidem? Wenn es um den technischen Betrieb der Medizintechnik geht, gibt es viele Wege zur wirtschaftlichen und verlässlichen Wartung, Prüfung und Instandhaltung und somit zur hohen Verfügbarkeit. Doch die erzwungene Gratwanderung zwischen Kosten und Risiken, zwischen Neuanschaffung und Erhalt, ist nicht immer einfach. In der neuen FAC’T exklusiv zeigen wir verschiedene Möglichkeiten mit ihren Vor- und Nachteilen und stellen vor, wie Krankenhäuser unterschiedlicher Größe den für sie richtigen Weg zum Ziel gefunden haben.

Außerdem werfen wir einen Blick auf den Wertbeitrag der Medizintechnik im Behandlungsprozess, der von vielen Häusern hoch geschätzt wird. Sie machen sich detaillierte Gedanken um die damit verbundenen Schnittstellen, auch außerhalb von Pflege und ärztlichem Dienst. Am Beispiel der IT und der Medizintechnik-Planung werfen wir - im Sinne eines Best Practice - einen Blick auf bewährte Schnittstellenvarianten und schauen, wohin uns die Zukunft führen kann.

Die neue FAC’T exklusiv Nr. 21 finden Sie in digitaler Form hier.

02.01.2017

FAC’T Gruppe startet Cent-Spende Aktion für Bolivien

Fast jede Lohn- oder Gehaltsabrechnung zeigt hinter dem Komma einen Centbetrag. „Auf diesen zu verzichten, ist für viele von uns kaum spürbar. Wenn wir aber alle auf diese (maximal 99) Cent verzichten, sammeln wir Monat für Monat einen Betrag an, mit dem wir gemeinsam ein uns wichtiges, caritatives Projekt unterstützen und dabei soziale Verantwortung übernehmen können.“, sagt Tobias Krüer, Geschäftsführer der FAC’T Gruppe.

Entschieden hat sich das Unternehmen für das Projekt La Paz in Bolivien. Dort lebt und arbeitet seit über 20 Jahren Pfarrer Josef Neuenhofer. Er kümmert sich insbesondere um „Wegwerfkinder“, die als Babys von ihren Eltern z.B. in einem Karton auf dem Friedhof abgestellt werden und damit nicht einmal eine Identität haben. Zwar braucht er nur 1,40€ pro Kind und Tag, inzwischen sind es aber über 6000 Kinder, denen er mit einem einheimischen Team aus rund 200  Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dabei hilft, schreiben und lesen zu lernen, eine Ausbildung zu machen und damit eine Perspektive für die Zukunft zu haben. Mit seinen Spenden will die FAC’T Gruppe für die nächsten zwei Jahre einen weiteren Schub geben.

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16.12.2016

Kirche organisiert Datenschutz neu

Der Start des katholischen Datenschutzzentrums für NRW ist nur eines der Themen in der neusten Ausgabe der Datenschutz Kundeninformation der FAC’T Gruppe. Weitere Themen sind die Nutzung öffentlicher Hotspots, der Datenschutz bei Facebook-Seiten, Datenschutzverstöße aus der Praxis und aktuelle Rechtsprechungen zum Thema. Die Datenschutz Kundeninformation erscheint 3-4 Mal jährlich und ist auf der Website der FAC’T Gruppe im Bereich News-Downloads abrufbar. Möchten Sie mehr zum Datenschutz in Gesundheits- und Sozialeinrichtungen wissen, wenden Sie sich gerne an das Datenschutzteam der FAC'T Gruppe unter datenschutzbeauftragter@factpartner.de.

Download Datenschutz Kundeninformation Nr. 6

12.12.2016

Aktuelles Unternehmensprofil online

Mit über 170 Gesundheits- und Sozialeinrichtungen als Kunden für operative Dienstleistungen, davon mehr als 70 Krankenhäuser, gehört die FAC’T Gruppe inzwischen zu den großen FM-Dienstleistern im deutschen Gesundheitswesen. Das auf die Betriebserfahrung aufsetzende Beratungsgeschäft blickt auf mehr als 500 erfolgreich abgeschlossene Projekte zurück. Diese Zahlen stammen aus dem gerade veröffentlichten Unternehmensprofil, das einen Überblick über die Vielfältigkeit der Leistungen bietet. Dabei setzt die FAC’T Gruppe nach wie vor auf drei Leistungsarten: Die Systemdienstleistung, die Unterstützung der Eigenleistung und die praxisorientierte Beratung. Das Unternehmensprofil steht ab sofort zum Download bereit.

Download Unternehmensprofil

05.12.2016

Zentralsterilisation: Die Patientensicherheit steht an oberster Stelle

Eine ZSVA mit allen gesetzlichen Ansprüchen, Richtlinien und Normen ist ein komplexes Thema und geht weit über das reinigen und sterilisieren hinaus. Deshalb ist die Entscheidung ‚make or buy’ für die ZSVA-Dienstleistungen mindestens ebenso komplex und bietet viele Optionen. Bei der Evaluierung werden unter anderem Anlagen und Instrumente geprüft, um einerseits den Investitionsbedarf zu erkennen und andererseits ein Auge auf den Reinigungsprozess zu lenken. Auch die Zusammensetzung der OP-Siebe und die Durchlaufzeiten in der Produktion werden kritisch betrachtet: Wann wurden die Siebe mit den Nutzern beziehungsweise Operateuren aktualisiert? Wie viele unterschiedliche Siebe für die Eingriffsart sind vorhanden? Wie stehen Anforderungsverhalten und Siebmenge im Verhältnis?

Einer der häufigsten Anstöße, sich mit der ZSVA zu beschäftigen, ist die Zusammenlegung zweier ZSVA-Standorte mit allen Fragestellungen, die sich daraus ergeben. Materialfluss, Umschlagshäufigkeit, Verpackungsarten, das Plus an OP-Sieben bei externer Versorgung sowie Raum und Maschinenkapazitäten müssten dabei akribisch geprüft und gegebenenfalls neu geplant werden. Ansprechpartner für ZSVA-Projekte ist der Geschäftsbereich Beratung.

28.11.2016

Qualitätsmanagement in der Krankenhausreinigung

Die Qualität der Reinigung spielt in Krankenhäusern eine besonders große Rolle. Franziska Schebitz, Bereichsleiterin Reinigung & Service der FAC’T Gruppe, beschäftigt sich intensiv mit den verschiedenen Qualitätsmanagementsystemen: „Die Anwendung muss dem Zweck dienlich sein. Die Bandbreite der Systeme reicht von einer ausgefeilten Excel-Tabelle bis zu einer komplexen Software, in der Raumbücher und Leistungsverzeichnisse hinterlegt sind.“ Manche Systeme eignen sich zusätzlich für visuell unterstützte Schulungen der Mitarbeiter, andere bieten die Erfassung der Reinigungsqualität über Tablets an und stellen die Daten der Reinigungsleitung in Echtzeit zur Verfügung. „Leistungsdefizite schaden der Wirtschaftlichkeit, Qualitätsdefizite in ungünstigen Fällen dem Ruf des Hauses“, erläutert Schebitz die Wichtigkeit der Qualitätskontrolle. Günstiger ist es, die Leistungen durch Profis beurteilen und verbessern zu lassen, den entsprechenden Kontakt finden Sie hier.

21.11.2016

Studieren bei FAC'T

Die Verbindung von Studium und Beruf ist ein brandaktuelles Thema. Dazu bietet die FAC'T Gruppe bereits seit einigen Jahren besonders motivierten und qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Bewerberinnen und Bewerbern ein duales Studium sowie ein reines Vollzeit-Studium an. Partner dabei sind die Hochschule Gelsenkirchen (www.w-hs.de/bachelor-dual) sowie die Duale Hochschule Baden-Württemberg in Stuttgart (www.dhbw-stuttgart.de), die jeweils hochqualifizierte und anerkannte Bachelor-Studiengänge (B.Sc. bzw. B.Eng.) in den Bereichen Ingenieurwesen/Facility Management durchführen. Die Praxiseinheiten des Studiums bzw. die parallel zum Studium stattfindende Ausbildung als Elektroniker/in für Energie- und Gebäudetechnik finden dabei bei der FAC'T statt.

Zum 01.09.2017 bzw. 01.10.2017 werden folgende Studienprogramme angeboten:

Bachelor of Science (B.Sc.) Wirtschaftsingenieurwesen - Facility Management
3-jähriges Studium in Gelsenkirchen mit Praxiseinheiten in Münster und anderen Standorten der FAC'T Gruppe

Bachelor of Science (B.Sc.) Wirtschaftsingenieurwesen - Facility Management und Elektroniker/in für Energie- und Gebäudetechnik
4-jähriges Studium in Gelsenkirchen mit gleichzeitiger Berufsausbildung bei der FAC'T in Münster

Bachelor of Engineering (B.Eng.) Wirtschaftsingenieurwesen - Facility Management
3-jähriges Studium in Stuttgart mit Praxiseinheiten in Münster und anderen Standorten der FAC'T Gruppe

Die vollständigen Stellenausschreibungen finden Sie auf unserer Karriereseite.

14.11.2016

Optimierung der Textilversorgung

Zur Wäscheversorgung um Krankenhaus gehört häufig auch ein Wäscheautomat.

Leistungsbeschreibungen, Organisationsprozesse und Vergabeverfahren sind das tägliche Brot von Textilingenieur Hartmut Gamm. Er liebt es, gemeinsam mit dem Haus eine Lösung für die Wäscheversorgung austüfteln, die dies nicht nur wirtschaftlich, sondern auch qualitativ weiterbringt. Ein besonders sensibles Thema ist dabei die Berufsbekleidung. Häufig sind deren Betrachtung und die Suche nach einer einheitlichen Lösung Teil eines Textilversorgungsprojektes.

Die Wirtschaftlichkeit besteht für Gamm aber nicht nur aus einem niedrigen Preis für eine vorgegebene Qualität und Leistung durch eine Wäscherei. Funktionierende Nahtstellen wie die Wäscheausgabe spielen auch bei der Wäscheversorgung eine große Rolle und nehmen bei guter Steuerung einen wesentlichen Einfluss. Das Haus entscheidet selber, ob es „nur“ die Ausschreibung der Leistung oder auch die prozessuale Betrachtung oder ein Projekt zur Berufsbekleidung wünscht.

„Unser Ziel ist letztendlich, uns nach dem Projekt wieder überflüssig zu machen“, sagt Gamm. „Wenn nach der Auftragsvergabe an den Wäschedienstleister für das Haus alles reibungslos läuft, haben wir unsere Arbeit richtiggemacht.“ Die Textilberatung ist Teil des Beratungsportfolios der FAC'T Gruppe.

07.11.2016

Starke Partner in der Krankenhauslogistik

Das medicalORDERcenter (MOC), Schwester der FAC’T Gruppe, versorgt aus seinen Standorten in Ahlen und Bochum Krankenhäuser mit Arzneimitteln, Medizinprodukten sowie Sterilgütern. Täglich beliefert das MOC mehr als 50 Kliniken und weitere Einrichtungen. Auf über 16.000 Quadratmetern werden mehr als 35.000 Produkte mit einem Jahresumsatz von über 150 Millionen Euro gehandelt.

Der Umsatz ist seit dem Beginn im Jahr 2001 verzehnfacht worden und zeigt den Erfolg der letzten Jahre. Geschäftsführer und leitender Krankenhausapotheker Georg Rosenbaum ist stolz auf sein Führungsteam und die Leistungen seiner Mitarbeiter. „Die Versorgung mit Arzneimitteln, Medizinprodukten und Sterilgütern – modular und im Einzelnen natürlich auch unabhängig voneinander – ist für ein Krankenhaus an täglich 24 Stunden und 365 Tagen im Jahr betriebskritisch. Egal wie das Wetter ist, egal wie widrig die Umstände sind, wir müssen immer verlässlich für unsere Kunden da sein“, sagt Rosenbaum. Dabei muss der Versorgungsprozess nicht an der Rampe oder der Warenannahme des Krankenhauses enden. Die Logistikkette kann bis auf die Stationen und Funktionsbereiche in der Bestückung und Pflege von Korbmodulsystemen mittels Scanning ausgedehnt werden. Gemeinsam mit den Logistikspezialisten der FAC’T wird dies konzipiert und umgesetzt. Standardisierung ist für Rosenbaum ein Schlüssel zum Erfolg in der Versorgung von Kliniken mit einem großen Spektrum an Medizinprodukten. Die Auswahl der Produkte in enger Zusammenarbeit mit den Medizinern und Pflegekräften einerseits, andererseits die Bündelung der Einkaufspotenziale in einer überregionalen Einkaufsgemeinschaft, Clinicpartner eG, sichert den wirtschaftlichen Erfolg für die Kunden. „Von einfachen Produkten bis zu individuellen und unter höchsten Qualitäts- und Hygienestandards produzierten Chemotherapien bieten wir das gesamte Portfolio der Krankenhausversorgung“, erklärt Rosenbaum. Mehr als 250 Mitarbeiter beschäftigt das Unternehmen inzwischen – „und wir sind offen für weitere Kunden“, zeigt sich Rosenbaum zukunftsorientiert.

31.10.2016

Patienten- und Stationsservice gemeinsam betreiben

Die Idee ist nicht neu, die konsequente Umsetzung schon. Seit gut einem Jahr verknüpft FAC’T in Krankenhäusern die verschiedenen Patienten- und Stationsdienstleistungen zu einem einheitlichen Betriebskonzept – trotz unterschiedlicher Beteiligter, zahlreicher Schnittstellen und herausfordernder Abgrenzungen. „Die Entwicklung von kombinierten Patienten- und Stationsservices ist ein fortlaufender Prozess, den man nicht früh genug beginnen kann“, sagt Nicole Menczik. Die gelernte Hotelfachfrau zeichnet verantwortlich für die Umsetzung der Projekte und behält dabei immer „das große Ganze“ im Blick. „Es gibt keine zwei gleichen Organisationen“, weiß sie aus eigener Erfahrung und betont dabei die Gemeinsamkeiten: „Letztendlich wollen wir alle eines erreichen: Dass jeder Patient auch außerhalb von Medizin und Pflege optimal versorgt ist!“

24.10.2016

KIS-Anbindung erleichtert Arbeit der Krankenhaushygiene

Hygienemanagement setzt voraus, dass die Ergebnisse aller mikrobiologischen Untersuchungen bekannt sind und die zeitnahe Bewertung wie ein Frühwarnsystem funktioniert. Da Entwicklungsdaten kaum verfügbar sind, müssen unterschiedliche Vergleichsanalysen möglich sein. Die bekannten Systeme lösen jedoch nur einen Teil der Probleme. Mit sanidia wurde eine neue Software geschaffen, die das Hygienemanagement durch eine direkte Anbindung an das KIS deutlich vereinfacht. Sie liefert Dokumentation, Aufgabenplanung, Projektmanagement und das mikrobiologische Monitoring inklusive Schnittstellen zum KIS und zum Labor in einem kleinen, preiswerten, einfach zu bedienenden Tool. „Fünf Stunden Zeitersparnis pro Woche sind realistisch möglich“, bestätigt Christoph Huesmann, Leiter der Hygieneberatung der FAC’T Gruppe. Er begleitet die fachliche Seite der Anwendung und schätzt deren Funktion in seiner Eigenschaft als Hygieneberater und als Hygienefachkraft gleichermaßen. Mehr unter www.sanidia.de.

17.10.2016

Neue Stellenanzeigen online

Die Berufe sind vielfältig, das Arbeitsumfeld Krankenhaus ist spannend: Werfen Sie doch einfach einmal einen Blick auf die offenen Stellen der FAC'T Gruppe, die Sie hier finden. Wir wachsen weiter und haben vom Niederrhein bis nach Bremen immer wieder neue Positionen für Fach- und Führungskräfte in den Bereichen IT, medizinische Schreibdienste, Logistik, Medizintechnik, Gebäudebetriebstechnik, Speisenversorgung, Unterhaltsreinigung und in unserer allgemeinen kaufmännischen Verwaltung zu besetzen.

Außerdem freuen wir uns ab sofort über Bewerbungen für unsere offenen Ausbildungsstellen zum 01.08.2017.

10.10.2016

Das Restaurant als Ruheoase

Patienten, Bewohner und Mitarbeiter mit leckeren Speisen zu versorgen, ist das Tagesgeschäft im Geschäftsbereich Gastronomie & Service der FAC’T Gruppe. Neu hinzugekommen ist für die Versorgungsspezialisten jetzt der klassische Restaurantbetrieb. Als FAC’T die erste Anfrage bekam, ein echtes Restaurant eigenständig innerhalb eines Krankenhauses zu betreiben, war man zunächst zurückhaltend. Doch das Team entwickelte rasch Ideen und wurde Feuer und Flamme. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen: Unter dem Namen „momentum Café – Restaurant“ entstand eine eigenständige Marke für ein gehobenes gastronomisches Angebot. Im geschäftigen Treiben des Krankenhauses entstand ein Ruhepol, den Patienten, Gäste und Mitarbeiter gleichermaßen nutzen – sozusagen die Cafeteria 2.0. Dazu werden besondere Serviceleistungen wie die Benachrichtigung von wartenden Begleitpersonen angeboten. Im Vordergrund stehen kleine und größere frisch zubereitete Speisen, denn jedes momentum hat auch einen eigenen Koch direkt im Restaurant. Morgens und nachmittags stehen bei momentum alle Zeichen auf „Café“ beziehungsweise Kaffee, der in unzähligen Varianten frisch gebrüht und gerne mit einem Brötchen oder einem frischen Stück Kuchen genossen wird. Neben den Besuchern der Klinik setzt momentum bewusst auf Mittagsgäste aus der Nachbarschaft. Der Erfolg gibt dem Konzept Recht: Im Gesundheitszentrum PraDus in Düsseldorf und im Krankenhaus Greven gibt es bereits jeweils ein momentum Café – Restaurant. Weitere Standorte sind geplant.

04.10.2016

Die optimale Reinigungsleistung erzielen

Wirtschaftlichkeit und Ansehen eines Krankenhauses hängen auch von dessen Sauberkeit ab. Die Reinigungsleistung bewerten und gleichzeitig Verbesserungspotenziale aufzeigen ist eines der Kompetenzfelder der FAC’T Gruppe. Werden die Eigen- oder Fremdreinigung eines Krankenhauses analysiert, gilt der erste Blick dem Haus aus Sicht der Patienten oder Besucher. Die Spezialisten für die Krankenhausreinigung wissen, wie wichtig ein sauberes Haus als Entscheidungskriterium für elektive Aufenthalte und den Ruf ganz allgemein ist. Der zweite Blick der Profis gilt dem Leistungsverzeichnis, der Leistungsbeschreibung und dem Raumbuch, das sie mit den eigenen Feststellungen abgleichen. Die Erfahrung zeigt dabei oft eine mangelnde Übereinstimmung von vereinbarter und erbrachter Leistung. Hier setzen die Profis an: Sie prüfen das Leistungsverzeichnis detailliert und erarbeiten mit der Reinigungsleitung, den Hygienefachkräften und der Geschäftsleitung notwendige und sinnvolle Anpassungen und begleiten deren Umsetzung. Gesucht wird dabei – wie immer - die Waage zwischen Qualität und Wirtschaftlichkeit.

26.09.2016

Bei Regen rausgehen - vereinfachte Gefährdungsabschätzung wichtigster Schritt

Die vereinfachte Gefährdungsabschätzung ist der erste und wichtigste Schritt, wenn es um die Sicherung vor urbanen Sturzfluten geht. Diese auch als „Starkregen“ bezeichneten Ereignisse treten künftig  immer häufiger auf. Ein Trend, der sich laut Dr. Malte Henrichs vom Institut für Wasser, Ressourcen und Umwelt (IWARU) der Fachhochschule Münster weiter fortsetzen wird. Was also können Krankenhäuser tun, um ihre sensiblen Infrastrukturen zu schützen? Henrichs berichtete anlässlich des Technikleitertreffens der FAC’T Gruppe nicht nur von der nachweislichen Wetterentwicklung, sondern auch von deren Ursachen und Vorgehensweisen zur Problembeherrschung. Eine seiner wichtigsten Empfehlungen lautet: „Bei Regen rausgehen“. Wo potenzielle Gefahren aus starken Niederschlägen lauern lässt sich, so Henrichs, schon bei normalen Regenschauern erkennen. Daraus gelte es Schlüsse zu ziehen und Verbesserungsmöglichkeiten zu entwickeln und umzusetzen. Eine topografische bzw. eine hydraulische Gefährdungsanalyse könne danach sinnvoll sein, wäre aber auch mit erheblichen Kosten verbunden. „Die Zusammenarbeit mit den Kommunen ist ein wichtiges Mittel der Risikobeherrschung“, bestätigt auch Dirk Plenter, Geschäftsbereichsleiter der Gebäudebetriebstechnik der FAC’T Gruppe. Er rät zum Gespräch mit den Tiefbauämtern, um eigene Schwachstellen zu erkennen und geeignete Ableitungskonzepte zu entwickeln, die denen der Kommune nicht entgegenlaufen. Was jeder technische Leiter außerdem tun kann, bringt Plenter so auf den Punkt: „Achten Sie auf Sedimentierungen, die durch den Trend zum Wassersparen noch deutlich eher auftreten und im Falle eines Falles den Wasserablauf behindern. Denken Sie dabei auch an die Dachrinnen. Und berücksichtigen Sie bei Bauvorhaben mit neuen Versiegelungsflächen einen angemessenen Wasserablauf.“ Informationen zur Überflutungsvorsorge finden sich unter anderem in den BWK Fachinformationen Starkregen und urbane Sturzfluten.

19.09.2016

Schwere und sperrige Last zentimetergenau positioniert

Das sieht man nicht alle Tage: Am St. Franziskus-Hospital in Münster ließ die FAC’T Gruppe ein neues Rückkühlwerk installieren. Das Besondere dabei war der Bauplatz, lag er doch neben dem Hubschrauberlandeplatz auf dem Dach des mehrstöckigen Krankenhauses. „Mit rund 8 Tonnen ist der Rückkühler wahrlich kein Leichtgewischt“, so Ulrich Heeke, Leiter TGA-Planung der FAC’T Gruppe. „Auf Grund der räumlichen Gegebenheiten mussten wir einen 500-Tonnen-Autokran bestellen, der die nötige Traglast und Höhe mit der Manövrierfähigkeit am Boden verbindet.“

Das neue Rückkühlwerk emittiert überschüssige Wärme aus den 900kW Kälteanlagen des Hauses und ist wichtig für deren Effizienz und Funktion. Im Geschäftsbereich TGA-Planung der FAC’T Gruppe übernehmen Ingenieure die Fachplanung für Kälte- und Raumlufttechnische und elektrische Anlagen von Krankenhäusern und anderen großen Gesundheitseinrichtungen.

12.09.2016

Wirtschaftsdienste entscheiden mit über den Erfolg

Dass Unterhaltsreinigung, Speisenversorgung, Sterilgutaufbereitung, Wäscheversorgung und viele andere mehr und weniger patientennahe Leistungen Einfluss auf den Erfolg des Kerngeschäftes haben, ist inzwischen unstrittig. Sie stehen mit unterschiedlicher Regelmäßigkeit im Fokus und damit auch auf dem Prüfstand. Nicht so sehr betrachtet wird dabei oft, welche Synergien die Zusammenfassung solcher Leistungen im Kleinen wie im Großen mit sich bringen können. Hier setzen wir mit der neuen FAC’T exklusiv an.

Lesen Sie, wie Häuser mit einfachen Mitteln Ihre Reinigung, Ihre ZSVA oder Ihre Textilversorgung optimieren. Erfahren Sie mehr über die Verbindung der verschiedenen Patienten- und Stationsdienstleistungen und daraus entstehende Synergien. Und werfen Sie einen Blick in die Zukunft mit einem neuen Restaurantkonzept oder einer innovativen Applikation, die Ihren Hygienefachkräften Zeit spart und wertvolle Daten zur Verbesserung der hygienischen Sicherheit liefert.

Download FAC'T exklusiv Nr. 20

05.09.2016

Sportliche Leistung

Foto: Pressestelle St. Franziskus-Hospital

Bei der Disziplin „Leeze & Laufen“ des Franziskus-Rochus-Klinik-Lauf 2016 hat das Team Abelmann/Klug aus der FAC’T den ersten Platz erkämpft. Bei glühender Hitze kamen sie nach der Distanz von 11km als erste ins Ziel, dicht gefolgt vom zweiten Team Gerke/Schulte, die den vierten Platz erreichten. Im Teamsport „Leeze & Laufen“ treten Zweierteams mit nur einem Fahrrad an, die auf der Strecke beliebig häufig wechseln können, jedoch immer zusammenbleiben müssen. In der reinen Laufdisziplin über die Gesamtstrecke platzierten sich von der FAC’T Thomas Benen, Klaus gr. Beilage und Bernd Kreimer.

Die Läufer starteten zum zwölften Mal und erreichten über zwei unterschiedliche Distanzen ihr Ziel. Der Lauf verbindet traditionell die Krankenhäuser St. Franziskus-Hospital in Münster und St. Rochus-Hospital in Telgte.

29.08.2016

Reinigungsaudits steigern Qualität und Leistung

„Geld verdienen Gebäudereiniger oft mit den Flächen, die sie nicht reinigen.“ Sigurd Stuhler, Gebäudereinigermeister mit jahrzehntelanger Krankenhauserfahrung kennt die Kalkulationsmodelle des Marktes genau und plädiert für mehr Transparenz: „Wir müssen Räumbücher und Leistungsverzeichnisse aktuell halten und die Leistungserbringung auch systematisch kontrollieren.“ Genau diese Systematik fehlt jedoch vielen Krankenhäusern. Dabei ist es unerheblich, ob die Reinigung von im Haus angestellten Personal, einer eigenen Servicegesellschaft oder einem externen Dienstleister erbracht wird.

„Wenn wir Reinigungsaudits durchführen oder QM-Systeme implementieren, geht es einerseits um die Übereinstimmung von vereinbarter und erbrachter Leistung und andererseits um die kontinuierliche Verbesserung von Qualität und Quantität“, so Stuhler. Als Bereichsleiter Reinigung & Service der FAC’T Gruppe verantwortet er selber die Leistungserbringung in zahlreichen Krankenhäusern und steht so täglich mit beiden Beinen in der Praxis. Er spricht sich vor allen Dingen für pragmatische Lösungen aus: „Nicht jedes Haus braucht ein hochkomplexes QM-System, manchmal erreichen wir die notwendigen Ergebnisse auch mit kleinen Audits und einfachen Bordmitteln.“

Reinigungsaudits, das externe Reinigungsmanagement und die Unterhaltsreinigung als Systemdienstleistung sind ein Leistungsbaustein der FAC’T Reinigung & Service für Krankenhäuser sowie andere Gesundheits- und Sozialeinrichtungen.

22.08.2016

Gefährdungsbeurteilungen: Chancen für DGUV Vorschrift 3 Prüfungen

Die Erstellung von Gefährdungsbeurteilungen ist gemäß §3 Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) für Arbeitgeber verpflichtend. Sie dienen der Einschätzung und Vermeidung von Risiken am Arbeitsplatz. Mit der Aufhebung der TRBS 2131 „Elektrische Gefährdungen“ hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales den Arbeitgebern mehr Eigenverantwortung übertragen und damit sowohl die Rechte, als auch die Pflichten erweitert. Notwendig wird damit nämlich die Durchführung eigener Gefährdungsbeurteilungen unter anderem für die ortsveränderlichen und ortsfesten Geräte, die heute nach DGUV Vorschrift 3 (früher BGV A3) geprüft werden.

Die Chance für Krankenhäuser liegt dabei auf der Hand: Mit durchdachten und professionellen Gefährdungsbeurteilungen wird es auch möglich, die Prüfungsintervalle im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften auszuweiten und z.B. aus einer jährlichen eine zwei-, drei oder sogar vierjährliche Prüfung zu machen. Der Schlüssel dazu liegt in der DGUV Vorschrift 3 selber. Dort heißt es in §5 Abs. 2. „Die Fristen sind so zu bemessen, das entstehende Mängel, mit denen gerechnet werden muss, rechtzeitig festgestellt werden.“

Eine Unterstützung bei den DGUV Vorschrift 3 Prüfungen leisten die mobilen Serviceteams aus dem Bereich der Gebäudebetriebstechnik der FAC’T Gruppe.

01.08.2016

Medizintechnik wächst weiter

Die Zahl der von der FAC’T Gruppe in der Medizintechnik bewirtschafteten Krankenhäuser wächst auch im Jahr 2016 weiter. Neben der Integration neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter - manche von Ihnen als Angestellte der FAC‘T, andere vom jeweiligen Haus beigestellt - nimmt das Team auch seine Verantwortung für die Ausbildung junger Leute wahr. „Wir freuen uns sehr, auch in diesem Jahr wieder einen sehr vielversprechenden Auszubildenden gefunden zu haben“, so Theo Rolf. Fachbereichsleiter der Medizintechnik für die FAC’T Gruppe. Die Ausbildung zum Elektroniker für Geräte und Systeme Fachrichtung Medizintechnik dauert 42 Monate und ist entsprechend hoch qualifiziert. Neben der schulischen und betrieblichen Ausbildung schließt dies bei der FAC’T auch Fortbildungen im Rahmen der FAC’T Akademie, bei Herstellern sowie in sozialen Themenfeldern ein, denn schließlich bewegen sich die künftigen Medizintechniker tagtäglich im Krankenhaus und stehen in direktem Kontakt mit Pflegekräften, Ärzten und Patienten. „Wir möchten unsere guten Erfahrungen mit der eigenen Ausbildung weiter fortführen“, betont Rolf und sieht dem Fachkräftemangel in seinem Bereich gelassen entgegen.

25.07.2016

QuickChecks sehr gefragt

Dass die Nachfrage so steigen würde, damit hat auch David Neurohr, Bereichsleiter Beratung der FAC’T und Mitglied der Geschäftsführung, nicht gerechnet. Inzwischen reiht sich ein QuickCheck an den nächsten - und das unabhängig vom jeweiligen Fachbereich. QuickChecks werden am häufigsten in der Gebäudebetriebstechnik und Medizintechnik durchgeführt, gefolgt von der IT und der Wäscheversorgung. Im Kern geht es immer darum, einen Überblick zu den Kosten für Eigen- und Fremdleistungen, zur Rechtssicherheit (soweit zutreffend) und zur Organisation mit ihren Prozessen zu bekommen. Dieser Überblick wird nach lohnenden, sinnvollen, notwendigen und auch wirklich umsetzbaren Handlungsfeldern geprüft. Die Häuser erhalten als Ergebnis klare Handlungsempfehlungen, die sie anschließend selber oder mit ein wenig Unterstützung umsetzen. Das Besondere: Die Aufnahme, Bewertung und Empfehlung führen Führungskräfte der FAC’T Gruppe aus den jeweiligen Fachbereichen durch. Sie stehen selber in der täglichen Betriebsverantwortung und können gemeinsam mit den Verantwortlichen des Auftraggebers direkt einschätzen, was wirklich lohnend, sinnvoll und notwendig ist.

18.07.2016

Neues momentum Café – Restaurant in Düsseldorf eröffnet

momentum Café - Restaurant ist eine Marke der FAC'T Gruppe

Herzlich Willkommen! Silvia Nauruhn und ihr Team begrüßen ab heute Gäste im neuen momentum Café – Restaurant Am Kaiserteich in Düsseldorf, Reichsstr. 59. Im Erdgeschoss des PRADUS Medical Center wurde ein moderne Lounge eingerichtet, in der das momentum Team mit einem eigenen Koch kleine und große Mittagsgerichte, eine große Auswahl an Kaffeespezialitäten und - je nach Tageszeit - frische belegte Brötchen oder Kuchen anbietet. Die wöchentlich wechselnde Mittagskarte kann unter http://www.momentum-cafe.de/ eingesehen und abonniert werden, Tischreservierungen nimmt das Team gerne unter 0211 87633852 entgegen. Das momentum Café – Restaurant Am Kaiserteich ist Montag bis Freitag von 7 bis 20 Uhr geöffnet.

11.07.2016

Windows 10 datenschutzgerecht einstellen

Kaum ein Thema ist so eng mit dem Datenschutz verbunden wie die IT. Der Umgang mit den Systemen genauso wie deren Schutz von unbefugtem Zugriff nimmt einen wichtigen Platz in allen Datenschutzberatungen ein. Doch die Sicherungsmaßnahmen beginnen bereits mit der bewussten Einstellung von Funktionen bei der Neuinstallation eines Betriebssystems. Am Beispiel von Windows 10 zeigt Datenschützerin Manuela Säuberlich, wo Informations- und Werbeinteressen des Herstellers auf Datenschutzbedürfnisse von Krankenhäusern und deren Anwendern stoßen. Dies und mehr lesen Sie in der aktuellen Datenschutz-Kundeninformation.

Datenschutz-Kundeninformation Nr. 5

04.07.2016

FAC’T schließt Re-Zertifizierung nach ISO 9001:2015 und GEFMA 730 erfolgreich ab

Die Zertifikate liegen vor, die Re-Zertifizierung war erfolgreich. Qualitätsmanager Jan Zimmermann (links) und Geschäftsführer Tobias Krüer freuen sich, dass die Auditoren ihnen erneut schlüssige und den Anforderungen entsprechende Prozesse und deren Dokumentation bescheinigt haben. Während sich die Zertifizierung nach der neuesten Version der DIN ISO 9001 vor allen Dingen mit den allgemeinen Geschäftsprozessen beschäftigt, geht es bei der GEFMA 730 um die integrale Prozessverantwortung (ipv®), die FAC’T mit seinen Dienstleistungen im Gesundheitswesen übernimmt. „Dieses Zertifikat bestätigt unseren Kunden, dass wir unseren Pflichten aus der ipv® nachkommen und sie uns damit nicht selber auditieren müssen.“ Andernfalls, so Zimmermann, hätten die Geschäftsführer das Risiko eines Organisationsverschuldens. Die GEFMA 730 deckt unter anderem die Prozesse ab, bei denen es um die Umsetzung der laufenden, zahlreichen gesetzlichen und normativen Änderungen im technischen Betrieb geht.

Die FAC’T Gruppe betreut mit rund 1500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern über 60 Krankenhäuser unter anderem in den Bereichen Bau und Technik, IT, medizinische Dokumentation, Unterhaltsreinigung und Speisenversorgung.

24.06.2016

FAC’T IT GmbH zertifiziert Rechenzentrum

TÜV und Sicherheitsberater gratulieren der FAC’T zum erfolgreichen Audit. (vlnr) Ingo Maaß (technischer Leiter Rechenzentrum), Natascha Zacher (Projektleiterin ISO 27001), Christian Aust (TÜV-Auditor), Oliver Seebass (Geschäftsführer FAC’T IT), Dr. Thomas Leonard (IT-Sicherheitsberater)

Eine konsequente Ausrichtung auf die Informationssicherheit bestätigt der TÜV der FAC’T IT GmbH, dem zentralen IT-Dienstleister für die Einrichtungen der St. Franziskus-Stiftung Münster, für ihr Rechenzentrum am Standort Bremen. Die erfolgreiche Zertifizierung nach DIN EN ISO 27001 erfolgte im April 2016.

„Die hohen Anforderungen an die Krankenhaus-IT machen es aus unserer Sicht unumgänglich, ein Managementsystem zur Informationssicherheit einzuführen und zu nutzen“, so Oliver Seebass, Geschäftsführer der FAC’T IT GmbH. Dabei geht es einerseits um die Klassifizierung von Informationen nach Sensibilität, andererseits und die Identifizierung und Bewertung von Risiken im Umgang mit den Daten. Betriebs- und Notfallkonzepte, Prozessbeschreibungen und verbindliche Anweisungen zum Incident- und Changemanagement sind nur einige der Bausteine, deren Umsetzung im Audit für die Zertifizierung nach ISO 27001 nachgewiesen wurden. Dabei sieht Seebass auch die Zukunftsperspektive: „Das IT-Sicherheitsgesetz wird nach unserer Einschätzung viele der Dinge, die wir jetzt getan haben, in absehbarer Zeit ohnehin fordern. Dem haben wir bereits heute vorgebeugt.“

20.06.2016

Datenschutz im Vordergrund

Eine Vielzahl von Gesetzen regelt datenschutzrelevante Themen für Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen. Neben dem Bundesdatenschutzgesetz gehören dazu Landesgesetze und, im Fall kirchlicher Trägerschaften, zusätzlich Kirchengesetze. In den Einrichtungen selber beraten und unterstützen bestellte und qualifizierte Datenschutzbeauftragte die Geschäftsführung bei der Umsetzung der verschiedenen Richtlinien. Für Krankenhäuser, Altenheime und andere Sozial- und Gesundheitseinrichtungen ist die FAC’T Gruppe vielfach der Partner der Wahl. Durch die konsequente Ausrichtung auf das Gesundheitswesen verfügen die Datenschutzbeauftragten nicht nur über eine umfangreiche Expertise, sondern auch über das nötige Augenmaß für eine angemessene Umsetzung der durchaus auch interpretationsbedürftigen Gesetzeslage. Datenschutzaudits gehören genau wie die Übernahme des Datenschutzmandats zum Portfolio. Mehr Informationen zur Unterstützung im Datenschutz erhalten Sie im Qualitätsmanagement.

13.06.2016

Kontrolle des BAFA zur Durchführung von Energieaudits in Krankenhäusern

Der Text ist in Behördendeutsch gefasst und maschinell unterschrieben: „Ihr Unternehmen wurde im Rahmen eines automatisierten Auswahlverfahrens für die Stichprobe ermittelt. Bitte reichen Sie den erforderlichen Nachweis ein, dass Ihr Unternehmen 1. der Verpflichtung nach §8 Absatz 1 EDL-G nachgekommen ist oder 2. nach §8 Absatz 3 EDL-G von der Verpflichtung nach §8 Absatz 1 EDL-G freigestellt ist.“ - Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) führt die angekündigten Stichprobenkontrollen zur Durchführung des Energieaudits nun durch, Briefe mit diesem Inhalt haben auch die Krankenhauswelt erreicht. Und die Antwortzeiten sind kurz, eine spontane Umsetzung des Audits ist praktisch nicht möglich. Der explizite Verweis auf die Bußgelder bis zu 50.000€ zeigt, wie wichtig die Umsetzung ist.

Energiemanagement ist kein neues Thema. Die encadi GmbH, Tochter der FAC’T Gruppe, beschäftigt sich beispielsweise mit den entsprechenden Audits schon seit vielen Jahren. Denn die Betrachtung, Bewertung und Optimierung der Energieflüsse ist keineswegs ein Selbstzweck. Sie beinhaltet handfeste Vorteile, auch und gerade für Krankenhäuser und andere Gesundheitsunternehmen. Richtig angepackt, ist der interne Aufwand für das Energieaudit überschaubar und der Nutzen praktisch und greifbar. „Machen lassen und abheften“ – das muss nicht sein.

Träger mehrerer Einrichtungen entscheiden sich häufig für die Einführung eines Energiemanagementsystems. Neben der auch auf langfristige und übergreifende Vorteile angelegten Systematik birgt das gemeinsame System häufig nicht nur einen noch höheren Nutzen, sondern ist auch deutlich wirtschaftlicher, als eine Zahl von Einzelaudits.

Sie haben spontane Fragen oder Handlungsbedarf zum Thema Energie? Rufen Sie uns an: 0251 777489-0.

06.06.2016

In der Krankenhaustechnik auf Augenhöhe

Die Messe der Fachvereinigung Krankenhaustechnik (FKT) hat einmal mehr gezeigt: Die FAC’T Gruppe agiert auf Augenhöhe mit den technischen Leitungen der Krankenhäuser. Mit über 20 eigenen technischen Leitern in Krankenhäusern ist die Gruppe seit vielen Jahren mit der FKT verbunden, das Engagement bei der jüngsten Fachmesse Krankenhaus Technologie war damit selbstverständlich. Im Vordergrund des Interesses stand am FAC’T Stand die neue mobile App für CAFM-Systeme und die Unterstützung durch mobile Serviceteams. Die App trägt der steigenden Anzahl von Technikern Rechnung, die hausübergreifend eingesetzt werden und damit mobil über ihre Aufträge, aber auch Prüf- und Checklisten verfügen müssen. Voll integriert in die Prozesse verbindet sie eine erhebliche Reduzierung der im Zusammenhang mit der Dokumentation stehenden Aufwände mit einer extrem einfachen Handhabung. Die mobilen Serviceteams der FAC’T Gruppe unterstützen Krankenhäuser punktuell bei Wartungs- und Prüfleistungen, die diese häufig aus zeitlichen Gründen nicht aus eigenen Ressourcen erbringen können.

30.05.2016

IT an der Seite der Kernprozesse

Unterstützen die klinischen Informationssysteme unsere ärztlichen und pflegerischen Prozesse optimal? Diese Unsicherheit und die Frage nach verborgenen Wirtschaftlichkeitsressourcen beschäftigen nahezu jedes Krankenhaus. Im Vordergrund steht oft die Verfügbarkeit der Informationen am Patientenbett – eine durchaus anspruchsvolle Aufgabe für die IT.

Wo früher infrastrukturelle Themen über den Umfang der Umsetzung von standortübergreifenden Projekten entschieden, wird heute die IT am Wertbeitrag zum klinischen Prozess gemessen. Gemeint ist damit die bestmögliche Unterstützung der Prozesse in jedem Behandlungsschritt – von der Aufnahme über die Diagnose, Behandlung und Operation bis zur Entlassung und Nachsorge. Das Ziel: Möglichst verlustfreie Schnittstellen zwischen Menschen und Maschinen.

Was also braucht ein Krankenhaus? Neben dem Bewusstsein für die Notwendigkeit von IT ist die Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit den entsprechenden Systemen auf ärztlicher und pflegerischer Seite wichtig. Und natürlich eine mit den klinischen Prozessen vertraute IT-Abteilung, die sich als echter Dienstleister versteht und auch so handelt.

Ganau das ist unser Verstähndnis von unserer Aufgabe. Sprechen Sie uns an!

23.05.2016

Werden Medizintechnik und IT eins?

Das Zusammenspiel von Medizintechnik und IT hat viele Facetten. Hand in Hand sorgen beide Bereiche dafür, dass die für den Krankenhausbetrieb so wichtige Technik reibungslos funktioniert. Und: Seit vielen Jahren ist die IT ein wesentlicher Bestandteil in der Medizintechnik. Wurden in den Anfangszeiten die von den Medizintechnikherstellern mitgelieferten PCs im besten Fall von der IT in das hauseigene Netzwerk eingebunden, fassen heute einzelne Krankenhäuser sogar IT und Medizintechnik in einem Bereich zusammen.

Theo Rolf, Bereichsleiter Medizintechnik der FAC’T Gruppe, die mehr als 25 Häuser medizintechnisch betreut, setzt vor allen Dingen auf Kommunikation. „Nur damit“, so Rolf, „kann die Einbindung der Medizintechnik in die IT so klappen, wie die Anwender es benötigen.“ Bei Überlegungen für neue Geräte informiert die Medizintechnik frühzeitig ihre Kollegen in der IT. Beide nutzen ihre Kontakte, um zu schauen, wo gleiche Geräte bereits in ähnlicher Systemumgebung integriert sind. Beginnt dann die Beschaffungsphase, sind die technischen Möglichkeiten bereits bekannt und können die Entscheidungsfindung unterstützen. Rolf: „IT und Medizintechnik müssen nicht ein gemeinsamer Bereich sein. Aber sie müssen ständig miteinander kommunizieren, um den Anwendern Zeit und Arbeit zu sparen.“

13.05.2016

Servicemodelle in der Kommunikationstechnik

„As a service“ – zu Deutsch: als Dienstleistung. Das bedeutet, Software, Hardware und Dienstleistungen lediglich nach Nutzung zu zahlen. Insbesondere in der Kommunikationstechnik - bei Patientenentertainmentsystemen und Telefonanlagen – finden die Servicemodelle in Krankenhäusern großen Anklang, denn gute Einnahmen für die Nutzung von Telefon und Fernseher auf den Patientenzimmern sind heute die Ausnahme.

Moderne Informations- und Entertainmentsysteme sind gefragt, wenn das Haus sich nicht bereits gänzlich von Endgeräten abgekoppelt hat und seinen Patienten ein WLAN für deren eigene Handys und Tablets zur Verfügung stellt. Die Investition in solche Technologien ist in Zeiten knapper Kassen für Krankenhäuser allerdings durchaus eine Herausforderung.

Dienstleistungsmodelle, deren Kosten sich flexibel an die Nutzung anpassen, tragen dem Rechnung. Sie bieten einerseits genau die richtige, zukunftsorientierte Technologie, andererseits lassen sich die Kosten entsprechend der Veränderungen im Haus anpassen. In der Mehrheit der Häuser führt dies zu einem deutlichen Plus an Leistungen bei gleichen Kosten, bei alten Miet- und Leasinganlagen ergeben sich mitunter zusätzlich deutliche Kostenvorteile.

Ihr Ansprechpartner für Telekommunikationslösungen „as a service“ ist der Geschäftsbereich Nachrichtentechnik.

09.05.2016

IT-Strategieboard als Managementinstrument

Die Empfehlungen des IT-Strategieboards sind bindend. Das Gremium ist hausübergreifend und interdisziplinär besetzt. Innovative, zukunftsorientierte Lösungsansätze werden berücksichtigt. Die Standardisierung und Vereinheitlichung aller eingesetzter Soft- und Hardware wird sichergestellt. – Professionell gesteuert, spart das IT-Strategieboard neben Geld vor allen Dingen auch viel Arbeitszeit und ist keinesfalls nur eine Lösung für große Träger. Detlef Lübben, Geschäftsführer der FAC’T IT, ist selber Vorsitzender eines IT-Strategieboards. „Neben dem Ausbau des KIS stellen wir auch die Weichen zur Entwicklung der Krankenhaus-IT insgesamt.“ Der Umgang mit dem IT-Strategieboard sollte fest etabliert werden. Lübben: „Anträge können von den Verantwortlichen in den Häusern gestellt werden. In einem standardisierten Verfahren werden die technischen, prozessualen und kaufmännischen Rahmenbedingungen der Implementierung geprüft und durch die Fachverantwortlichen freigegeben. Wichtig für die Akzeptanz ist, dass dies möglichst rasch geschieht.“ Die Bandbreite der Themen reicht vom Einsatz neuer Software über die technische Ausbauplanung bis zu den umfangreichen Bestandteilen einer elektronischen Patientenakte.

02.05.2016

Arztbriefschreibung beschleunigen

Eine rasche, wirtschaftliche und dabei qualitativ gute Arztbriefschreibung wünscht sich jedes Krankenhaus. Welchen Anteil daran die IT hat, zeigt ein Beispiel aus der Praxis.

Die Zahl der Tastenanschläge ist immer wieder beeindruckend. Wenn Susanne Dirking – selbst erfahrene Schreibkraft im Krankenhaus – heute jedoch durch ihre Abteilung geht, weiß sie, dass die Geschwindigkeit „ihrer Damen“ zwar ein wesentlicher, aber kleiner Schritt auf dem Weg zum raschen Arztbrief ist. Dank des IT-Einsatzes kann auch ihr Team einen hohen Wertbeitrag liefern.

Denn wo früher Kassetten auf den Schreibtischen lagen, findet sich heute – nichts. Die Diktate in allen angeschlossenen Kliniken werden digital aufgezeichnet und gelangen in Sekunden zum Schreibdienst. Dort werden sie beispielsweise anhand des Arztes in die entsprechende Schreibgruppe gegeben. Die Transkription selber erfolgt dann direkt im KIS des jeweiligen Krankenhauses, sodass Textbausteine und Patientendaten genutzt werden können. Der Korrekturversand einer Textdatei per E-Mail ist damit Geschichte. „Innerhalb einer Stunde können wir Arztbriefe schreiben, die Qualitätskontrolle durchführen und den Prozess im KIS für den nächsten Schritt freigeben – den Druck und die Unterschrift“, sagt Dirking. Der Korrekturprozess im Krankenhaus kann durch den datenschutzgerechten Einsatz von gescannten Unterschriften, sogenannten Faksimiles, vollständig digital erfolgen. Abgerechnet werden Diktate nach Diktatminuten – so macht sich die hohe Effizienz auch wirtschaftlich bemerkbar.

Mehr Informationen zum Thema erhalten Sie direkt bei der FAC’T CONTEXT.

25.04.2016

Mobiles Add-On zum CAFM-System auf der FKT-Messe

Die jüngste FKT-Messe in Gelsenkirchen hat es wieder bestätigt: Der hausübergreifende Einsatz von Krankenhaustechnikern und eine vollständige, transparente Dokumentation erfordern clevere und handhabbare Lösungen bei der Nutzung des CAFM-Systems. Die Techniker müssen auf die wichtigsten Geräte- und Prüfinformationen mobil zugreifen, ihre aktuellen Aufträge sehen und dokumentieren sowie Vorlagen von Prüf- und Checklisten einfach und elektronisch nutzen und übertragen können. Gleichzeitig muss die technische Leitung aktuell und transparent informiert sein.  

Die Lösung der FAC’T Gruppe ist eine professionelles, CAFM-Hersteller unabhängiges Add-On, das gemeinsam mit den eigenen Krankenhaustechnikern auf Basis der täglichen Arbeit entworfen und von einem Technologiepartner umgesetzt wurde. Es gehört heute zu den einfachsten und preiswertesten Systemen im Markt und kann auf verschiedenen Tablets wie auch auf PCs eingesetzt werden. Eine schlanke Oberfläche gegenüber dem CAFM-System, die deutliche Reduzierung der Dokumentations- und Verwaltungsaufwände, mehr Flexibilität durch Aktualität und reduzierte Kosten überzeugte auch die Besucher der FKT-Messe.

Download CAFM-Flyer

18.04.2016

Erstes momentum Café – Restaurant in Greven eröffnet

Ein Café – Restaurant in einem Krankenhaus muss weder steril und nüchtern sein, noch einer Betriebskantine gleichen. Ein gutes Beispiel dafür ist das neu eröffnete momentum Café – Restaurant im Maria-Josef-Hospital in Greven. Der Name momentum deutet an, was auch die Beschreibung „Zeit für mich“ verspricht: Eine angenehme Ruheoase in einem Umfeld, das für viele Besucher mit Stress und Aufregung verbunden ist. So gehört in Greven ein Konzertflügel ebenso zur Ausstattung, wie ein Front-Cooking-Bereich, in dem ein Koch zusätzlich zum täglichen Speiseangebot weitere Snacks frisch zubereitet.

Die FAC’T Gruppe hat sich als Betreiber bewusst für die Kombination Café – Restaurant entschieden, um den Besuchern den ganzen Tag über frische Speisen und Getränke anbieten zu können. So reicht das Angebot vom Frühstück in Buffetform über verschiedene Mittagessen bis zu Kuchen und Snacks, natürlich mit den dazugehörigen Eis-, Kaffee- und Teespezialitäten. „Die ersten Rückmeldungen von Besuchern, Patienten und Mitarbeitern haben uns gezeigt, dass wir den richtigen Weg eingeschlagen haben“, sagt Nicole Menczik, Fachbereichsleiterin Service. Sie und ihr Team wollen, dass sich alle Gäste wohl fühlen und  bieten dafür noch weitere Serviceleistungen an, wie die Benachrichtigung von Gästen, wenn diese auf Patienten der Arztpraxen oder der Radiologie warten. Das nächste momentum Café – Restaurant eröffnet in Kürze in einer Düsseldorfer Klinik.

11.04.2016

Schickt Spracherkennung das Diktat in Rente?

Silvia Rodiek leitet den Schreibdienst im Hamburger Marienkrankenhaus und hat regelmäßig Berührungen mit der Spracherkennung: „Bei den Radiologen sehe ich, wie gut die Systeme funktionieren können. Der Arzt diktiert, sieht die Worte auf dem Bildschirm und korrigiert direkt die Fehler. Mit der nötigen Ruhe, Einarbeitung und Erfahrung sind gute Ergebnisse zu erzielen.“
Aber eben nur dann. Denn genau diese Voraussetzungen sind im ärztlichen Alltag selten.

Und: Die Stunden für das Training mit dem System, die Kontrolle der automatisch geschriebenen Texte und die Beschäftigung mit den Prozessen, damit eine weitere Bearbeitung des Dokumentes auch wirklich entfällt und sich ein Mehrwert einstellt, bleiben bei der Anschaffung von Spracherkennungssystemen oft auf der Strecke. „Es sind die technikaffinen Ärzte, die dazu greifen. Die Systeme sind günstig zu haben, wenn man die umfangreiche Arbeitsleistung jedes einzelnen Arztes nicht berücksichtigt.

Doch die Ermüdung tritt oft lange vor der Nutzungsreife ein“, sagt Rodiek. Das zeigen viele gekaufte, aber nicht (mehr) eingesetzte Softwarepakete in den Schränken der Arztzimmer. Ist das klassische Diktat in seiner digitalen Form also die Lösung für alle Fälle? „Nein“, sagt Ingo Baltrusch, Leiter der FAC’T CONTEXT. „Es gilt, an jedem Arbeitsplatz abzuwägen, welche Lösung die richtige ist. Das klassische Diktat und die Spracherkennung in einer Klinik gleichzeitig einzusetzen, ist überhaupt kein Problem.“ Baltrusch plädiert dafür, die Entscheidung mit dem jeweiligen Arzt zu fällen: „Er ist in erster Linie Mediziner. Ob er sich dazu in der Lage sieht, einen Text schreibfertig zu diktieren, auf Orthografie und Grammatik zu korrigieren und das Dokument zu formatieren, weiß er selbst am besten. Fühlt er sich damit wohl, ist die Spracherkennung für ihn genau richtig. In allen anderen Fällen nutzt er besser den Schreibdienst.“

Mehr Informationen zum Thema finden Sie hier oder unter www.factcontext.de

04.04.2016

sanidia – Die Software für Hygienemanagement und mikrobiologisches Monitoring

Hygienefachkräfte und Krankenhaushygieniker können künftig auf eine neue Software zur Unterstützung ihrer Tätigkeiten zurückgreifen: sanidia ist ein Gemeinschaftsprodukt der FAC’T Gruppe („PlanDo“) und der com4cure („iMaik), die den Leistungsumfang ihrer beiden Lösungen in die neue Software eingebracht haben.

  • Planung und Protokollierung von Begehungen und Sitzungen der Hygienegremien
  • Monitoring eingegangener Labordaten und Zuordnung zu den entsprechenden Patienten
  • Unterstützung bei der Erkennung und Dokumentation kritischer Situationen (Ausbrüche)

sandia verarbeitet automatisch die relevanten Daten aus dem KIS und der Laborsoftware und stellt diese für Hygienezwecke strukturiert zur Verfügung. Dies ermöglicht umfangreiche Auswertungen und weitreichende Recherchen. Die Zusammenfassung aller hygienerelevanten Daten an einer Stelle und der hohe Automatisierungsgrad erhöhen die Transparenz und erleichtern die Arbeit der Hygienefachkräfte und Krankenhaushygieniker erheblich.

sanidia wird dem Fachpublikum auf dem 13. Kongress für Krankenhaushygiene vom 10.-13.04.2016 in Berlin erstmalig vorgestellt.

Download sanidia Flyer

21.03.2016

Krankenhaus-IT unterstützt das Kerngeschäft

Große und kleine IT-Projekte beschäftigen heute jedes Krankenhaus. Doch führen Sie wirklich zur angestrebten Prozessverbesserung? Und wie hoch ist eigentlich der Wertbeitrag der IT im Tagesgeschäft? Sind die Arbeitsabläufe optimiert und fühlen sich die Fachleute – Ärzte und Pflege, aber auch Verwaltung und Sekundärbereiche – angemessen unterstützt?

Aus unserer FAC’T IT heraus unterstützen und begleiten wir seit vielen Jahren Krankenhäuser bei diesen diffizilen Fragestellungen, um moderne IT-Werkzeuge wertschöpfend einzusetzen. Mit Rat und mit Tat aus der täglichen Krankenhaus-Betriebspraxis. Mit viel technischem, aber vor allen Dingen auch prozessualem Sachverstand.

In der neuen FAC’T exklusiv betrachten wir aktuelle Beispiele, wie Krankenhäuser Informationstechnologien nutzbringend einsetzen. Wir beleuchten, wie wichtig die menschlichen Schnittstellen sind. Und wir zeigen, was Geschäftsführer und Vorstände konkret tun können, um die notwenige IT-Entwicklung strukturiert und angemessen zu steuern.

Sie möchten mehr zu einem der Themen wissen? Wenden Sie sich einfach an den jeweils unter dem Artikel genannten oder unsere zentralen Ansprechpartner.

14.03.2016

Servicemodelle gemeinsam entwickeln

Die Idee ist so einfach wie überzeugend: Gemeinsam mit allen am Service und Prozess beteiligten Parteien – im Krankenhaus beispielsweise auch inklusive Patientenvertretern - werden spielerisch bestehende Servicemodelle geprüft und neue Servicemodelle entwickelt. Durch die hohe Interaktion der Teilnehmer „im Spiel“ können kreative und innovative Ideen entstehen, gemeinsam diskutiert und direkt weiter verfolgt oder auch verworfen werden.

Möglich macht dies das CoCo Tool Kit®. Es schlägt die Brücke von der Wissenschaft zur Praxis und ermöglicht es, neueste Erkenntnisse des Dienstleistungsmanagements gemeinsam zu durchdenken. Das in Finnland entwickelte Kit funktioniert als „Spiel“ mit vorgefertigten und individuellen Karten, durch die Prozesse abgebildet und Verknüpfungen visualisiert werden können.

Mit Hilfe des CoCo Tool Kit® und für die Nutzung und Anleitung ausgebildeter Begleiter wurden durch die FAC’T Gruppe so in verschiedenen Projekten bereits erfolgreich Servicemodelle für Krankenhäuser überarbeitet und neu entwickelt.

Ansprechpartner für die Unterstützung bei der Entwicklung von Servicemodellen ist der Geschäftsbereich Beratung der FAC’T Gruppe.

05.03.2016

Unterstützung der technischen Eigenleistung: Prüfungen, Service, Reparaturen

Sämtliche technischen Wartungen und Prüfungen macht kaum ein Krankenhaus selber. Verschiedene Dienstleister übernehmen Aufgaben, die nicht von der hauseigenen technischen Abteilung erledigt werden können. Mit unseren mobilen Serviceteams leisten wir genau diese Arbeit. Nur für Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen. Voll integriert in die hausinternen Abläufe. Mit allen erforderlichen Dokumentationen direkt im IT-System. Und für eine Vielzahl unterschiedlichster Aufgaben aus einer Hand.

Unser neues Datenblatt listet die verfügbaren Leistungen für die Gebäudebetriebstechnik und die Medizintechnik auf und nennt den direkten Ansprechpartner für ein konkretes Angebot. Wir freuen uns darauf, von Ihnen zu hören!

Datenblatt Prüfungen

29.02.2016

Textilberatung hilft Kosten sparen

Es gibt Verträge zur Wäscheversorgung, die sind marktgerecht und wirtschaftlich. Und es gibt Verträge, die für das Krankenhaus noch deutliches Potenzial haben. In der Textilberatung stehen letztere im Fokus, wobei die Optimierung der Wäschekosten nur ein erster Ansatz ist. Die Betrachtung des Gesamtprozesses zur Wäscheversorgung, die Hinterfragung gewohnter Abläufe und die Vorstellung neuer und anderer Versorgungsformen bietet mittel- und langfristig häufig ebenfalls erhebliches Verbesserungspotenzial. Abgerundet wird das Leistungsspektrum in der Textilberatung durch die - wenn gewünscht – öffentliche Ausschreibung der Wäscheversorgung. Ansprechpartner für die Textilberatung ist der Geschäftsbereich Beratung der FAC’T Gruppe.

Datenblatt Textilberatung

22.02.2016

Betreiberpflichten statt Betriebsübergang

Ein Haus technisch funktionsfähig zu halten, ist eine Sache. Es sind die Betreiberpflichten, die eine echte Herausforderung darstellen. Die Auditierung der Einhaltung relevanter Gesetze und Normen in der Gebäudebetriebstechnik ist Routine für die FAC’T Gruppe. „In der Medizintechnik gibt es kaum ein Haus, das nicht penibel auf die Dokumentation achtet. In der Gebäudebetriebstechnik ist die Einhaltung der Betreiberpflichten leider längst noch nicht auf einem akzeptablen Stand“, fasst David Neurohr, Leiter Beratung, die Erfahrungen aus vielen Projekten zusammen. „Das sich daraus ergebende Risiko ist für die Geschäftsführer und Vorstände erheblich!“ Dabei ist es gar nicht schwer und teuer, die Betreiberpflichten sauber und sicher zu regeln, z.B. durch die Einbindung der Leitung in Kommunikations- und Organisationsstrukturen, die sicherstellen, dass alle normativen und gesetzlichen Änderungen bekannt sind und zeitgerecht umgesetzt werden. Oder durch die Übergabe der Betreiberpflichten an einen erfahrenen, ipv® zertifizierten Dienstleister. Ohne Betriebsübergang oder „Outsourcing“. Die Betreiberverantwortung, die nicht übertragbar ist, verbleibt bei der Geschäftsführung des Hauses.

15.02.2016

Datenschutzberatung im Gesundheitswesen

Der Schutz personenbezogener Daten ist für ein Krankenhaus heute wichtiger denn je. Durch den technischen Fortschritt und die Vielzahl zu verarbeitender Daten ist der korrekte, gesetzeskonforme Umgang mit diesen Informationen unerlässlich. Wenn Krankenhäuser oder Gesundheitseinrichtungen personenbezogene Daten automatisiert verarbeiten, müssen sie gemäß Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) einen Datenschutzbeauftragten bestellen. Dessen typische Aufgaben sind:

  • Überprüfung relevanter Unterlagen auf die Einhaltung datenschutzrechtlicher Bestimmungen
  • Beratung zum Datenschutz bei der Auftragsdatenverarbeitung
  • Führung von Verfahrensverzeichnissen gemäß den gesetzlichen Bestimmungen
  • Beratung bei datenschutzrechtlichen Fragestellungen, Rückfragen von Mitarbeitern, Anfragen der Aufsichtsbehörde oder Dritten
  • Beratung und Unterstützung bei der Erstellung datenschutzrelevanter Regelungen/Vereinbarungen (z.B. Internet- und E-Mailnutzung)
  • Wahrung von Rechten Betroffener gemäß den gesetzlichen Bestimmungen
  • regelmäßige Information zu aktuellen datenschutzrechtlichen Entwicklungen
  • Bereitstellung von Checklisten zur strukturierten Durchführung datenschutzrechtlicher Aufgaben
  • Durchführung und Dokumentation unabhängiger Kontrollen in Form von Datenschutzaudits
  • Erstellung jährlicher Statusberichte zur Umsetzung/ Einhaltung datenschutzrechtlicher Anforderungen
  • Durchführung von Mitarbeiterschulungen zum Datenschutz
  • Abstimmung zu gesetzlich geforderten Vorabkontrollen von Verfahren gemäß §4d BDSG / §3 KDO
  • Verfahrensverzeichnis mit Hauptsystemen
  • Richtlinie zum Datenschutz
  • Verpflichtungserklärung zum Datenschutz
  • Vertrag zur Auftragsdatenverarbeitung
  • Schulungsunterlagen

Alle Datenschutzleistungen können auch im Qualitätsmanagement der FAC'T Gruppe abgerufen werden.

Datenschutz-Newsletter Nr.

08.02.2016

Systemdienstleistungen aus der eigenen Servicegesellschaft

Viele Merkmale der Systemdienstleistung können Krankenhausträger in der eigenen Servicegesellschaft umsetzen, wie Beispiele der FAC’T Gruppe aus ganz Deutschland zeigen: So wurde in einem Projekt eine klassische Servicegesellschaft wie ein externer Dienstleister aufgestellt – mit einer Marktfähigkeitsprüfung, Ergebnisbeschreibungen und einer autarken Geschäftsführung. Ein anderer Träger nutzt das fachliche Know-how des externen Managements, um die Übertragung der Betreiberpflichten auch im Spannungsfeld der eigenen Organschaft zu etablieren und damit einen Schritt in Richtung Systemdienstleistung zu ermöglichen. Spezialisiert auf die gemeinsame Entwicklung und Begleitung bei der Einführung solcher Modelle hat sich ein Team aus dem Geschäftsbereich Beratung der FAC'T Gruppe.

01.02.2016

Vielfältige Betreiberpflichten

Die Betreiberpflichten im Gesundheitswesen sind außerordentlich vielfältig. Sie ergeben sich aus mehreren tausend Dokumenten und Einträgen in Gesetzen, Verordnungen, Normen und Regelwerken. Einer der bekanntesten Dienstleister für die Filterung und Zulieferung der relevanten Daten und Änderungen ist das REG-IS. In der FAC’T Gruppe stellt ein eigener Prozess sicher, dass die so erhaltenen Informationen berücksichtigt und tagesaktuell in Wartungen und Inspektionen umgesetzt werden. Die Prüfung dieses Prozesses ist Teil der ipv®-Zertifizierung. Fragen zur Betrieberpflicht beantworten gerne unsere Ansprechpartner in der Gebäudebetriebstechnik sowie in der Medizintechnik.

25.01.2016

Höheres Risiko eines Haftungsfalls vermeiden

Die neue Betriebssicherheitsverordnung beinhaltet vor allen Dingen einen Paradigmenwechsel in Form der verpflichtenden Durchführung von Gefährdungsbeurteilungen. Krankenhäuser müssen nun an vielen Stellen eigenverantwortlich Gefahren einschätzen und festlegen, wie und wie oft sie diesen zum Beispiel durch Prüfungen begegnen. Das bringt mehr Freiheiten, aber auch ein erheblich höheres Risiko, dass ein Haftungsfall eintritt. Als Teil der Systemdienstleistung, aber auch in separaten Projekten, unterstützen wir Einrichtungen bei der Durchführung von Gefährdungsbeurteilungen und damit der Risikoreduzierung. Ansprechpartner sind die Geschäftsbereiche Beratung bzw. Gebäudebetriebstechnik.

18.01.2016

Outsourcing ist nicht gleich Systemdienstleistung

Die Systemdienstleistung zeichnet sich durch eine Übergabe von Betreiberpflichten sowie eine klare Ergebnisorientierung aus. Sie unterscheidet sich damit vom häufig gleichgesetzten Outsourcing, bei dem die Auslagerung der Arbeitsleistung im Vordergrund steht. „Wenn wir Gespräche über eine Zusammenarbeit beginnen, leisten wir oft zunächst Erklärungsarbeit, um die wichtigsten Unterschiede zwischen Outsourcing und Systemdienstleistung deutlich zu machen. Nur so kann der Träger entscheiden, welche Leistungsart für ihn in dem betreffenden Projekt die richtige ist“, sagt Tobias Krüer, der sich seit über 20 Jahren mit Dienstleistungsmodellen im Gesundheitswesen beschäftigt. Krüer nennt Beispiele: „Hinter der klassischen Ausschreibung mit einer Leistungsbeschreibung und einer Vorgabe, welche Arbeit in welcher Menge erbracht werden muss, steht typischerweise ein Outsourcing. Die Beschreibung der Mengen zielt auf einen direkten Preisvergleich ab. Die autarke Erbringung der Leistungen ist Aufgabe und Ziel zugleich. Diese Dienstleistungsart eignet sich besonders, wenn es ausschließlich um direkte Kosten geht.“ Demgegenüber sieht Krüer bei der Systemdienstleistung eine gänzlich andere Herangehensweise. „Hier stehen gemeinsame, langfristige Ziele von Auftraggeber und Dienstleister im Vordergrund. Das kann zum Beispiel die nachhaltige und wirtschaftliche Entwicklung eines Bereiches sein, bei dem sich die Verteilung der Aufgaben verschiebt, sich Schnittstellen reduzieren und Synergien entstehen. Oft sprechen wir zunächst über die perspektivische Ausrichtung, bevor sich daraus ein Dienstleistungsmodell ergibt, das dann ein geschuldetes Ergebnis und die Übertragung der Pflichten enthält.“ Das gemeinsame Interesse ist dabei alles andere als abstrakt. „Es erspart dem Auftraggeber, eigene Ressourcen für die Begleitung des Dienstleisters bereitzustellen, weil das Ziel das gleiche ist: Ein verantwortungsvoller, wirtschaftlicher und störungsfreier Betrieb, bei dem jeder Partner seine Kernkompetenz einbringt“, erklärt Krüer. Doch diese Zusammenarbeit auf Augenhöhe ist nicht für jeden etwas. „Vertrauen ist die Grundlage für eine Systemdienstleistung. Ist dies vorhanden, sind die wirtschaftlichen und prozessualen Erfolge nachhaltig und langfristig – sowie auch deutlich höher als beim Outsourcing“, fasst Krüer seine praktischen Erfahrungen zusammen.

11.01.2016

Muss ein Krankenhaus alles selber machen?

Muss ein Krankenhaus – eine Gesundheitseinrichtung – alles selber machen? Bei Themen wie Warenversorgung, Wäscherei und Labor wird die Mehrheit der Verantwortungsträger dazu „natürlich nicht“ sagen. Geht es um die Speisenversorgung, die Unterhaltsreinigung oder das Schreiben der Arztbriefe, werden die Meinungen vielfältiger. Und spätestens bei so integralen Themen wie der eigenen Gebäudebetriebstechnik wird das Stimmungsbarometer klar zu einem „natürlich“ ausschlagen.

Und dennoch – oder gerade deshalb – beleuchten wir in dieser Ausgabe der FAC’T exklusiv die Systemdienstleistung. Denn wir sind mit dem „Selbermachen“ genauso vertraut wie mit dem „Abgeben“. Und wir sehen an beiden Seiten Gutes!

Warum also nicht für das eigene Haus aus der Systemdienstleistung nur die Bausteine einsetzen, die dem individuellen Ziel gerecht werden? Wichtig ist eine fundierte Betrachtung. Wichtig sind die richtigen Motive. Und ja, wichtig ist auch der wirklich umsetzbare wirtschaftliche Aspekt.

Lesen Sie in der neuen FAC’T exklusiv, wie Häuser Eigenleistungen mit Bausteinen aus der Systemdienstleistung clever verknüpft haben. Greifen Sie gerne auf unsere Erfahrungen zurück – denn wir kennen und begleiten beide Seiten!

04.01.2016

FAC'T exklusiv zum neuen Jahr

Die Inanspruchnahme von Systemdienstleistungen in Sekundär- bzw. Tertiärbereichen scheint für Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen immer häufiger eine probate Alternative zu Eigenleistung und Outsourcing zu sein. Doch eignet sie sich zur Lösung aller Kostenprobleme? Und ist sie für jedes Haus der richtige Weg?

Seit 15 Jahren begleiten wir Gesundheitseinrichtungen neben der Unterstützung der Eigenleistung auch mit Systemdienstleistungen in so unterschiedlichen Bereichen wie der Medizintechnik, der IT, der Unterhaltsreinigung, der Speisenversorgung und der Arztbriefschreibung, um nur fünf zu nennen. Wir haben dabei gelernt, wo die Systemdienstleistung einen echten Beitrag zur Wertschöpfungskette liefert und wo nicht. Diese Erfahrung teilen wir heute zusätzlich in kleinen und großen Beratungsprojekten in ganz Deutschland.

Die neue FAC’T exklusiv, die in diesen Tagen verschickt wird, vermittelt Ihnen einen Eindruck, welche Alternativen Ihnen bei der Bewirtschaftung Ihrer Sekundär- bzw. Tertiärbereiche zur Verfügung stehen. Lesen Sie über die Erfahrung anderer Häuser und Einrichtungen. Schauen Sie, was Sie für Ihr eigenes Haus, Ihre Trägergesellschaft bzw. Ihre Einrichtung daraus mitnehmen können. Und wenn wir Sie dabei begleiten dürfen, freut uns das umso mehr!

Allen Lesern der FAC'T exklusiv und Besuchern unserer Website wünschen wir ein frohes, gesundes und gesegnetes neues Jahr!

14.12.2015

Systemdienstleistungen im Gesundheitswesen

Die integrale Prozessverantwortung ipv® ist im Gesundheitswesen noch nicht angekommen. Zwei Drittel der befragten kaufmännischen Entscheider in Krankenhäusern sehen laut einer Studie der Fachhochschule Münster einen hohen Wert in der Systemdienstleistung. Allerdings ist die gleiche Gruppe kaum bereit, Verantwortung an einen Dienstleiter abzugeben. Woher kommt dieses Delta?

Das Gesundheitswesen ist eine sehr spezielle Branche. Vermutlich tätigt jeder andere Wirtschaftszweig für sich eine vergleichbare Aussage, dennoch sind auch objektiv Kriterien zu erkennen, die ein Krankenhaus von einem Industrieunternehmen unterscheiden:

Erstens geht es um Menschenleben. Schlussendlich dient das gesamte Haus mit all seinen Einrichtungen nur der Wiederherstellung der Gesundheit. Wer in diesem ohnehin schon risikoreichen Feld wichtige technische wie infrastrukturelle Themen aus der Hand gibt, läuft Gefahr – so die weitläufige Meinung – sein Risiko eher zu erhöhen, als zu verringern. Außer Acht gelassen wird dabei oft, dass ein Dienstleister, der sich auf Krankenhäuser spezialisiert und fokussiert, viele Risiken gar nicht erst entstehen lässt. Er erhebt im Rahmen seiner eigenen Prozesse und seiner ipv®-Zertifizierung die Sekundär- und Tertiärthemen des Krankenhauses zu Primärthemen in seinem Unternehmen und widmend ihnen die gebotene Aufmerksamkeit. Gerade in einem risikoreichen Umfeld bietet dies erhebliches wirtschaftliches Potenzial.

Zweitens: Zwei Drittel aller Häuser – so die niedersächsische Kampagne zur Krankenhausfinanzierung – arbeiten in wirtschaftlichen Grenzbereichen. Die Erwirtschaftung von Gewinnen ist nicht Kernzweck der Einrichtung,  im Vordergrund steht der medizinische und pflegerische Aspekt. Allerdings sind wirtschaftliche Spielräume auch und gerade in diesem Kontext unverzichtbar. Die landläufige Annahme, Eigenleistungen seien günstiger, als extern eingekaufte Systemdienstleistungen, lässt sich mit einem Blick auf die Mehrwertsteuersätze vermeintlich rasch belegen. Schließlich sind Krankenhäuser nicht vorsteuerabzugsberechtigt. Ein zweiter Blick offenbart allerdings eine andere Wahrheit: Die Produktivität des Systemdienstleisters liegt häufig deutlich über der des Eigenbetriebes. Und das nicht etwa, weil die Mitarbeiter mehr arbeiten. Oft sind es Änderungen in den Prozessen, aus denen sich wesentliche Vorteile ergeben. Denn größere Flexibilität, die Nutzung von Synergien, die Einbeziehung von Spezialisten und nicht zuletzt der hohe Grad an Verbindlichkeit sind mit einem Systemdienstleister mitunter leichter umzusetzen, als im Eigenbetrieb. Viele weitere Beispiele dafür lassen sich bei Übergängen von Betriebsteilen an einen Systemdienstleister finden. Doch auch hier gilt: Erfahrung ist Trumpf. Nur der Dienstleister, der sich wirklich auf das Krankenhaus fokussiert und seine ipv®-Zertifizierung im Tagesgeschäft lebt, kann integrale Prozessverantwortung übernehmen und trotz Steuer echte Mehrwerte schaffen. Und dabei die Kosten auch ganz ohne tarifliche Tricksereien senken.

Industrieunternehmen, die zertifizierte Systemdienstleistungen einsetzen, wissen, dass sie nicht umhin kommen, Ihren Dienstleister auf übergeordneter Ebene zu steuern und aktiv in ihr Kerngeschäft zu involvieren. Krankenhäuser hingegen beauftragen oft aus wirtschaftlichen Zwängen Systemdienstleistungen.. Leistungen, die eigentlich mit dem Begriff „Outsourcing“ besser beschrieben wären. Denn oft geht es nicht um eine systemische Leistung oder eine Systempartnerschaft, sondern um das Auslagern von Leistungsbereichen mit dem Ziel, kurzfristig Kosten zu senken. Dutzende von Ausschreibungen im Gesundheitswesen fokussieren Jahr für Jahr auf genau dieses Thema: Wer bietet mir die beschriebene Leistung zum niedrigsten Preis an. Dabei können die Konsequenzen verheerend sein. Nicht nur, dass die Leistungsverzeichnisse selten ergebnis- und oft tätigkeitsbezogen sind und damit zwangsläufig unvollständig. Die Häuser sind sich oft auch nicht bewusst, welcher interne Aufwand für Sie mit dem Outsourcing verbunden ist und welcher Nutzen aus einer echten Systemdienstleistung ihnen entgeht.

Denn die Systemdienstleistung nach ipv® unterscheidet sich deutlich vom Outsourcing. Das Ergebnis steht im Vordergrund, die integrale Vernetzung mit den Kernprozessen und die Einbindung in die strategischen Entscheidungen des Hauses ist das Ziel. Natürlich geht es auch hier um Geld – keine Frage. Doch die grundsätzliche Herangehensweise – ein Fachdialog auf Augenhöhe, die Schnittstellen nicht als trennendes, sondern als verbindendes Element und die nachhaltige Wirtschaftlichkeit als gemeinsames Ziel – ist diametral gegensätzlich.

Die Entscheider in Krankenhäusern sind sensibel. Die ausgeprägte Vernetzung innerhalb der Branche trägt gute wie schlechte Beispiele weiter. Sie lässt das zarte Pflänzchen der Systemdienstleistung wachsen, in eigenen Servicegesellschaften, wie auch mit auf das Krankenhaus spezialisierten Systemdienstleistern.

Es ist nicht der mangelnde Wille und es sind ganz sicher nicht die fehlende Fähigkeiten, die dafür sorgen, dass die Systemdienstleistung im Krankenhaus noch nicht etabliert ist. Es sind vor allen Dingen schlechte Beispiele, durch leere Kassen angetriebene Outsourcingprojekte und der Druck zu kurzfristigen Einsparungen, die echte Systemdienstleistungen blockieren.  Noch.

Autor: Heiko Filthuth

07.12.2015

Serviceleistungen intelligent kombinieren

Die enge Zusammenarbeit zwischen Pflege- und Servicekräften wird für Krankenhäuser gerade im Patienten- und Stationsservice immer wichtiger. Welche Aufgaben jeweils sinnvoll an Servicekräfte übertragen werden können, hängt auch von der individuellen Situation der jeweiligen Station ab. Denn neben der reinen Entlastung der Pflege spielen auch Kriterien wie abwechslungsreiche Aufgaben, die Nutzung der ohnehin vorhandenen Ressourcen und die Wirtschaftlichkeit eine Rolle.

„Unser Ziel ist es, die für die jeweilige Situation beste Lösung zu finden und zusammen mit den handelnden Personen umzusetzen“, sagt Nicole Menczik, Fachbereichsleiterin Hotellerie und Service bei der FAC’T Gruppe. Ihr ist vor allen Dingen daran gelegen, nicht übereilt Maßnahmen umzusetzen, sondern Projekte mit dem gemeinsamen Blick nach vorne aufzugreifen. „Nur, wenn alle Beteiligten, Pflegedienstleitung, Pflege und Service, die gleichen Ziele im Sinne der Patienten haben, können wir eine langfristig gute Lösung schaffen“, betont sie die Bedeutung der Zusammenarbeit.

Mehr Informationen zu Serviceleistungen und Servicemodellen im Krankenhaus erhalten Interessenten im neuen Faltblatt Patienten- und Stationsservice oder über den Fachbereich Hotellerie &S Service.

27.11.2015

Sekundärleistungen im Krankenhaus – neue FAC’T Videos Online

Was genau macht die FAC’T Gruppe? Die Antwort darauf geben in 2 Minuten und 30 Sekunden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, in dem sie einen Einblick in Ihre tägliche Arbeit gewähren. Unter dem Leitsatz „Verantwortung ist unser Geschäft“ wird die Übernahme von Verantwortung in der Medizintechnik, der Krankenhaus-IT, dem Bau- und Fachplanungsbereichen sowie den infrastrukturellen Dienste vorgestellt.

Wer sich etwas mehr Zeit nimmt, erfährt in einem zweiten Film in knapp 6 Minuten wissenswert über nahezu alle der 18 Tätigkeitsfelder, mit denen die FAC’T Gruppe das Primärgeschäft ihrer Kunden im Krankenhaus und in anderen Gesundheitseinrichtungen unterstützt. „Wir wollen Interessenten und Kunden, aber auch Bewerbern und neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein Gefühl dafür geben, wer wir sind, was uns ausmacht. Die tägliche Arbeit in den Häusern unserer Kunden ist dafür das beste Beispiel“, sagt Heiko Filthuth, Marketingleiter der FAC’T Gruppe.

Beide Filme sind direkt auf der Startseite aufrufbar.

23.11.2015

mobiles CAFM-System vorgestellt

„Die Bedienung ist genial einfach!“ Rüdiger Wiewelhove, IT-Leiter und projektverantwortlich für die mobile CAFM-Software der FAC’T Gruppe, nimmt immer wieder die gleiche positive Rückmeldung auf, wenn Gebäudebetriebs- oder Medizintechniker das erste Mal die Anwendung nutzen. Dabei war die Entwicklung der Anwendung ein Spagat: „Wir wollten die für die Techniker wichtigen Funktionen unseres vFM integrieren, uns aber gleichzeitig auf das Wesentlich für Wartungen und Prüfungen beschränken. Und das ist offensichtlich gelungen.“

Die mobile CAFM-Anwendung zeigt den nutzenden Technikern ihre Arbeitsaufträge an und ermöglicht eine Bearbeitung und Dokumentation direkt auf dem Tablett-PC. Prüf- und Checklisten stehen nach den tagesaktuellen Vorschriften bereit. Die Aufgabenverteilung wie auch das Reporting erfolgen komplett digital. Dadurch entfallen zahlreiche nachgelagerte Tätigkeiten bei einer gleichzeitig deutlich besseren Erreichbarkeit und Information der Techniker.

Entstanden ist die Anwendung in enger Zusammenarbeit und auf der Plattform von magic®, auf deren IT Summit Wiewelhove die Anwendung auch anderen IT-Kollegen vorstellte.

16.11.2015

Medizintechnik-Bewirtschaftung in weiteren fünf Einrichtungen

Gleich in fünf Krankenhäusern in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen übernimmt die FAC’T Gruppe zukünftig Verantwortung für die Bewirtschaftung der Medizintechnik. Die Münsteraner Spezialisten für Sekundärleistungen im Krankenhaus haben dazu in den letzten Monaten voneinander unabhängige Ausschreibungen von drei unterschiedlichen Trägern gewonnen. Zwischen Oktober und Januar geht der Medizintechnikbetrieb in den Häuser nach einem festen Zeitplan an die FAC’T Gruppe über. Im Haus tätige Mitarbeiter bleiben dort beschäftigt und werden voll integriert sowie gemeinsam mit den FAC’T Mitarbeitern weitergebildet. Fachbereichsleiter Theo Rolf freut sich auf die neuen Häuser und ‚Kollegen‘: „Jedes Krankenhaus hat eine unterschiedliche Ausgangssituation. Wir haben uns mit allen Einrichtungen intensiv beschäftigt und gemeinsam mit den jeweiligen Trägern ein darauf abgestellten Betriebskonzept vereinbart. So haben wir – bei allen Gemeinsamkeiten – doch je Träger eine individuelle Lösung.“ Während der Übergang im ersten Haus bereits vollzogen ist, folgen im Dezember sowie im Januar die weiteren Einrichtungen.

Die FAC’T Gruppe erbringt Beratungsleistungen, Unterstützungen der Eigenleistung und Systemdienstleistungen für gegenwärtig über 100 Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Bremen und Hamburg in 18 verschiedenen Tätigkeitsfeldern aus den Bereichen Gebäude und Technik, IT, Reinigung, Gastronomie und Dokumentation.

02.11.2015

Fortbildung zum Fachwirt Facility Management mit Schwerpunkt Gesundheitswesen beginnt

Für Kurzentschlossene steht noch ein bis zwei Plätze zur Verfügung, wenn bei der FAC’T Gruppe am 6. November 2015 die nächste Fortbildung zum Fachwirt im Facility Management startet. Die Maßnahme erstreckt sich über zwei Jahre, richtet sich an Fach- und Führungskräfte, die Ihr Know-How im Facility Management weiterentwickeln wollen, und wird mit dem Schwerpunkt Gesundheitswesen durchgeführt.

„Alle bisher angemeldeten Teilnehme sind im Gesundheitswesen tätig“, fasst Tobias Krüer, Geschäftsführer der FAC’T Gruppe und dort auch für die FAC’T Akademie verantwortlich, die bisherigen Anmeldungen zusammen. „Das spricht auch für einen spannenden Austausch untereinander!“ Die FAC’T Gruppe selber bildet seit vielen Jahren einen großen Teil Ihrer aktuellen und zukünftigen Führungskräfte zum Facility Manager aus. „Viele Teilnehmer haben einen technischen Background, arbeiten in der Gebäudebetriebs- oder Medizintechnik eines Krankenhauses. Aber wir haben auch Führungskräfte aus der Gebäudereinigung und anderen FM-Bereichen in der Fortbildung.“

Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen, die kurzfristig noch einen Teilnehmer anmelden möchten, wenden sich bitte an Herrn Thomas Lembeck, Fachbereich Qualitätsmanagement.

27.10.2015

Beratungsprojekte nehmen weiter zu

Den aktuellen Flyer des Geschäftsbereiches Beratung finden Sie hier.

„Wir erweitern noch einmal unsere Ressourcen, um dem Bedarf gerecht zu werden.“ David Neurohr, Bereichsleiter Beratung der FAC’T Gruppe, freut sich über gleich mehrere komplexe Projekte, die dem Unternehmen in den letzten Monaten angetragen wurden. „Es macht sich bezahlt, dass wir nicht einen reinen Beratungsbetrieb haben, sondern immer und ausschließlich auf Kolleginnen und Kollegen setzen, die selber im Tagesgeschäft Betriebsverantwortung tragen.“, erklärt er die Besonderheit seines Bereiches. In der FAC’T Gruppe stellen Führungskräfte aus allen 18 Tätigkeitsfeldern ihre Kompetenz und einen Teil ihrer Ressourcen für die Beratung zur Verfügung. „So ist sichergestellt, dass jedes Projekt auf Augenhöhe stattfindet, die Auftraggeber sich sicher sein können, dass Handlungsempfehlungen fundiert, aktuell und aus der täglichen Praxis entstehen und somit auch wirklich umsetzbar sind.“ Möglich macht dies die FAC’T Akademie, in der junge Kräfte frühzeitig Verantwortung übernehmen und sich zusätzlich weiter qualifizieren. So wächst eine zweite Reihe heran, den Führungskräften die Möglichkeit gibt, sich zum Beispiel bei Beratungsprojekten einzubringen.

19.10.2015

Krankenhäuser beim Energieaudit aktiv

Über 80% der Krankenhäuser in Nordwestdeutschland haben die Vorschriften des EDL-G zum Energieaudit bereits umgesetzt oder beauftragt. Das schätzt die FAC’T Gruppe als führender Sekundärdienstleister für Krankenhäuser. Dabei geht es im Kern um das Energieaudit nach DIN EN 16247-1, das „Nicht-KMU“ bis zum 05.12.2015 umgesetzt haben müssen. „Nicht-KMU“ sind beispielsweise alle Krankenhäuser mit mehr als 250 VK, wobei noch weitere Umsatz- und Bilanzwerte definitionsrelevant sind. Sie müssen entweder ein Energieaudit durchführen oder sich für die Einführung eines Energiemanagementsystems entscheiden.

Das vorgeschriebene Energieaudit ist Teil eines Plan-Do-Check-Act-Zyklus und beinhaltet die Überprüfung, die Analyse, Korrekturmaßnahmen, Vorbeugemaßnahmen und interne Audits rund um den Energieverbrauch und alle energierelevanten Themen. Dabei vereinbaren Auditor und Krankenhaus die Anwendungsbereiche, den Detailgrad und die Messungen/Untersuchungen selber und entscheiden so über die praktische Ausgestaltung des Audits. Am Schluss des Prozesses stehen Handlungsempfehlungen mit priorisierten Maßnahmen, die das Haus umsetzt.

Ganz ähnlich gestaltet sich das Energiemanagement, das im sogenannten Multi-Site-Verfahren vor allen Dingen von Trägern mehrerer Häuser angewendet werden kann. Es berücksichtigt die Einzeldaten der Häuser, konzentriert sich dann jedoch auf eine Gesamtstrategie für den Träger. Entscheiden sich Träger oder Einzelhäuser für ein solches Energiemanagementsystem, entfällt die Pflicht zum Energieaudit. Das Managementsystem muss bis Ende 2016 umgesetzt sein.

Weitere Informationen zum Energiemanagement finden Sie hier.

09.10.2015

„Und … Bitte!“ FAC’T dreht neuen Unternehmensfilm

Regisseur und Kameramann Martin Keller ist die Ruhe selbst – und hochzufrieden. Unter seiner Anleitung entstand über mehrere Tage das Rohmaterial für den neuen FAC’T Unternehmensfilm. „Das Engagement der eingebundenen Mitarbeiter war toll, alles hat reibungslos geklappt!“, ist er voll des Lobes. Sein Team und er werden in den nächsten Wochen den neuen Film entstehen lassen.

„Nicht nur wir haben uns mit neuen Leistungen, Betriebsmodellen und Geschäftsbereichen weiterentwickelt. Auch das Nutzerverhalten ist ein anderes als noch vor ein paar Jahren.“, erklärt Heiko Filthuth, Leiter Geschäftsentwicklung & Marketing der FAC’T Gruppe, die Notwendigkeit für einen neuen Film. „Kurz und prägnant werden unsere Mitarbeiter Aufgaben aus Ihrer täglichen Arbeit bei unseren Kunden filmisch vorstellen. Bei 18 Tätigkeitsfeldern – wir decken den gesamten Sekundärleistungsbereich eines Krankenhauses ab – erfordert das eine durchdachte Konzeption und eine wirklich gute Idee zur Umsetzung. Beides haben wir gefunden.“  Der neue Film wird in rund zwei Minuten zeigen, wo und wie Sekundärleistungen der FAC‘T Gruppe in die Prozesse der Krankenhäusern eingebunden sind.

Und so werden in Kürze Medizintechnik und  IT, Gastronomie und Schreibdienst, Baumanagement und Reinigung, Hygiene und viele andere Bereiche nicht nur fotografisch und textlich, sondern auch in bewegten Bildern ihre Leistungen vorstellen.

06.10.2015

Hilfe zur Selbsthilfe

Eine fertige Lösung, die auf das eigene Haus übertragen wird: Das ist der Wunsch vieler Krankenhausdirektoren, wenn es um ihre Schreibdienste geht. Denn oft sind diese dezentral positioniert. Werner Koch, Vorsitzender der Geschäftsführung des Marienkrankenhauses in Hamburg, kennt dieses Problem aus eigener Erfahrung – und hat bei der FAC’T CONTEXT Unterstützung angefordert.

„Dass wir unsere Schreibdienst-Prozesse optimieren müssen, war uns klar. Die interne Analyse hat die sachliche Grundlage gelegt. Wir brauchten einen Partner, der mit Erfahrungen aus der eigenen Praxis die Umsetzung begleiten konnte“, betont Koch.

Diesen Wunsch der „Hilfe zur Selbsthilfe“ unterstützt Projektleiter John Ahrens vom Marienkrankenhaus: „Die Schreibkräfte, aber auch die Ärzte müssen mit im Boot sein. Nur so kann es funktionieren!“ Und so standen am Anfang des Beratungsprojektes Fachgespräche mit den Mitarbeiterinnen. Karin Lüpken, Projektleiterin der FAC’T CONTEXT, erklärt, warum: „In den Sekretariaten und Schreibdiensten laufen eine Vielzahl von Tätigkeiten auf, die es zu kennen gilt. Hier funktioniert jedes Haus anders. Erst wenn wir genau wissen, was dort gemacht wird, können wir eine optimierte Handlungsempfehlung erarbeiten, die den qualitativen sowie wirtschaftlichen Zielen entspricht.“

Gemeinsam mit den Projektbeteiligten entstand so ein Drei-Säulen-Modell für das Krankenhaus. Es stellt transparent dar, wo welche Tätigkeiten angesiedelt sind, und legt die Grundlage für die Aufgabenbeschreibungen, die Ressourcenplanung und die Steuerung der Dienste. „Wir greifen hier in einen integralen Prozess ein. Da war es extrem hilfreich, vor allen wichtigen Entscheidungen die Konsequenzen transparent zu machen. Das kann so nur jemand leisten, der selber im Krankenhausbereich tätig ist“, beschreibt Ahrens die Vorteile der Praxiserfahrung.

28.09.2015

Einweihung neues Medizintechnisches Servicecenter

Nach einer Umbauzeit von mehreren Monaten wurde das neue Medizintechnische Servicecenter der FAC’T Gruppe in Münster eingeweiht. Unter einem Dach finden sich dort nun gleich drei Facetten des Fachbereichs Medizintechnik, erklärt Fachbereichsleiter Theo Rolf: „Wir haben hier zum einen das zentrale Kompetenzzentrum für die Medizintechnik unserer mehr als 20 Betriebsstätten und Medizintechnik-Standorte. Dazu kommt der Anlaufpunkt für die überregionalen mobilen Serviceteams in der Medizintechnik, die unsere Kunden nur mit ausgewählten Wartungs- und Prüfleistungen unterstützen und nicht permanent in einem einzelnen Haus sind.  Und schließlich haben wir hier auch die Medizintechnik für die verschiedenen Krankenhäuser im zentralen Münsterland integriert.“ Er freut sich über die geballte Kompetenz in den neuen Räumlichkeiten.

Andreas Flüthmann, Leiter der Münsteraner Medizintechnik hat die neuen Räumlichkeiten wesentlich mitgeplant und die Neueinrichtung konzipiert. Er erwartet vor allen Dingen auch prozessuale Verbesserungen, die sich auch in die Betriebsstätten übertragen lassen. „Die rasche und unkomplizierte Auftragsannahme steht dabei im Vordergrund“, sieht Flüthmann seinen Bereich einmal mehr kundenorientiert. „Außerdem haben wir uns Prozesse in großen Werkstattbetrieben angesehen und geschaut, wie dort mit ein- und ausgehenden Reparaturgeräten umgegangen wird.“ Dem folgend wurden neue Regalsysteme installiert, Durchlaufstationen festgelegt und die Mitarbeiter entsprechend geschult. „Letztendlich geht es uns darum, ein defektes Gerät so schnell wie möglich und so wirtschaftlich wie sinnvoll wieder dem Betrieb zur Verfügung zu stellen.“

21.09.2015

FAC’T und encadi bieten gemeinsam Wartung & Prüfung von RLT-Anlagen im Krankenhaus

Für Lüftungsanlagen im Krankenhaus gelten besondere Anforderungen, nicht nur bei Planung und Errichtung, sondern auch im laufenden Betrieb. Zu deren Wartung und Prüfung haben die FAC’T Gruppe, Spezialist für alle Sekundärleistungen im Krankenhaus, und die encadi GmbH, Dienstleister für die kostenoptimierte Energieversorgung in Krankenhäusern, ein gemeinsames Leistungsportfolio geschaffen.

Die Reichweite und Vielfalt von RLT-Anlagen im Krankenhaus erstreckt sich von der normalen Lüftung in unreinen Arbeitsräumen über die Klimatisierung von Bettenhäusern bis zu Reinluftanlagen in OP-Bereichen. So vielfältig wie die Einsatzbereiche sind auch die normativen Anforderungen an die Anlagen. Sie reichen von den Grundsätzen der VDI 6022 bis zur DIN 1946-4 in den unterschiedlichen Fassungen.

Wartung und Instandhaltung nach VDI 6022-1 und VDMA 24186-1, energetische Prüfungen und hygienische Prüfungen gehören zu den Leistungen.  Gerade die Art und der Umfang der hygienischen Prüfungen sind u.a. abhängig von Anlagenalter, Planungsgrundlagen, landesspezifischen Richtlinien und Vorgaben der jeweiligen Überwachungsbehörden. FAC’T und encadi prüfen den bisherigen Messumfang und schlagen mögliche Verbesserungen vor. Alle Wartungen und Prüfungen werden so geplant, dass sie den Routinebetrieb während der Kernarbeitszeiten in Ihrem Krankenhaus nicht behindern.

Eine Übersicht der Leistungen zur Wartung und Prüfung von RLT-Anlagen im Krankenhaus finden Sie hier.

14.09.2015

Schreibdienstleistungen – schnell, sicher und zuverlässig

Die zügige Erstellung von Arztbriefen und Befunden nach deren Diktat ist Spezialistensache. Doch manchmal reichen die Kapazitäten des eigenen Schreibdienstes dafür nicht aus. Hier nehmen wir Ihnen gerne Arbeit ab: Als zeitlich begrenzte Beauftragung - z.B. bei Urlaub oder Krankheit - oder als langfristige Lösung. Für Ihre Ärzte und Ihr medizinisches Personal ändert sich dabei kaum etwas. Sie diktieren Befunde oder Briefe wie gewohnt, wir übernehmen die Verantwortung für die Qualität des Dokuments. Denn unser Service für die medizinische Dokumentation im Gesundheits- und Sozialwesen ist flexibel, sicher und liefert erstklassige Ergebnisse.

Ihre von uns geschriebenen Dokumente fließen nahtlos in Ihr Klinik-Informations-System ein und können dort weiter bearbeitet, verwaltet und archiviert werden. Auf bereits vorhandene Daten kann im Zuge der Arztbrieferstellung direkt zugegriffen werden, sodass für Ärzte und medizinisches Personal die aktuellste Dokumentation schnell und zuverlässig vorliegt. Unsere Abrechnung der medizinischen Dokumentation erfolgt transparent, nachvollziehbar und fair nach Diktatminuten.

Alle Leistungen unserer FAC'T CONTEXT finden Sie in deren neuem Geschäftsbereichsflyer.

07.09.2015

Versteckte Einsparpotenziale im Küchenbetrieb

„Krankenhäuser müssen sparen, aber mit der Küche beschäftigen sich nur wenige. Vielleicht aus Angst, dass sich Essensqualität und damit Patientenzufriedenheit verschlechtern könnten.“, sagt Jens Breinl, Geschäftsführer der FAC’T GS GmbH. Er und Betriebsleiter Frank Appelt prüfen unter anderem Küchen auf ihr Optimierungspotenzial. „Zum einen bietet der Lebensmitteleinkauf immer noch erstaunliches Potenzial. Darüber hinaus können die Speisepläne von den Küchenleitern als Steuerungsinstrument genutzt werden. Kosten und Auslastung von Personal und Geräten können damit bei gleichbleibender Qualität deutlich angepasst werden. Werden zum Beispiel Kippbratpfanne, Kochkessel und Kombidämpfer für die gleiche Anzahl von Komponenten genutzt, entfallen teure Engpässe. Und die Reduzierung der Komponentenanzahl pro Menü bedeutet weniger Arbeitsschritte in der Herstellung und Verteilung. Handlungspotenzial gibt es oft auch bei den anderen Küchenprozessen, wo kleine, clevere Änderungen einen direkten Einfluss auf den größten Kostenblock – die Personalkosten – haben.“ Breinl und Appelt sind sich einig, dass eine hohe Transparenz am Anfang einer jeden Betrachtung steht und Optimierungen sich mit ein wenig professioneller Unterstützung direkt umsetzen lassen. „Noch hat sich jedes unserer Projekte für das Haus direkt gerechnet!“

01.09.2015

Wirtschaftlichkeit der Sekundärbereiche auf dem Prüfstand

Die sorgfältige Prüfung und Bewertung der Ist-Daten steht am Anfang jedes Beratungsprojektes. Danach liegt der Fokus auf dem Dialog mit den Fachbereichen.

Das ganzheitliche Beratungsprojekt in einer niedersächsischen Krankenhausgruppe ist auf wirtschaftliche Fragen fokussiert. Die Zielvorgaben des Geschäftsführers hier: Sinnvoll sollen die Maßnahmen sein, sie sollen nachhaltig Geld sparen und die Umsetzung soll direkt beginnen. Die Kosten für die Maßnahmen sind außerdem sofort zu budgetieren. „Die Gruppe stellt ihre Sekundärbereiche regelmäßig auf den Prüfstand“, weiß Heiko Filthuth, Leiter der Geschäftsentwicklung der FAC’T Gruppe. Er ist mit nahezu allen Trägern in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen regelmäßig im Gespräch und sieht die Tendenz zum nachhaltigen Sparen. „Es ist kein Problem, in einem größeren Haus einmalig einen Betrag X zu sparen. Die Folgekosten daraus übersteigen diese Einsparung jedoch oft um ein Vielfaches. Die Qualität muss gut bleiben, der Spareffekt real vorhanden und tatsächlich umsetzbar sein.“ Das aktuelle Projekt betrachtet im Ganzen 12 Bereiche – von der Nachrichtentechnik über die Reinigung bis zum Schreibdienst. Jeder Bereich wird analysiert und gemeinsam mit den Bereichsverantwortlichen auf sein Potenzial geprüft. Als Benchmark dienen dabei eigene Erfahrungen der FAC’T Gruppe aus dem Betrieb in 60 Krankenhäusern und über 500 Projekten in 17 verschiedenen Sekundärbereichen. Abhängig von einer ersten Kurzprüfung wird entschieden, welche Maßnahmen direkt umgesetzt werden können. So werden die Beratungs- und Kundenressourcen trotz einer ganzheitlichen Betrachtung vor allem dort eingesetzt, wo wirkliches Handlungspotenzial besteht. Die dadurch entstehende Transparenz ist fast ein Nebeneffekt. „Geschäftsführung oder Vorstand stoßen eine Prüfung nicht nur an, um Optimierungspotenziale zu finden. Sie wollen auch Transparenz in ihren Sekundärbereichen“, erklärt Filthuth. 

24.08.2015

Neue Auszubildende besuchen FAC’T Zentrale

Sie kommen aus verschiedenen Schulformen und Orten und haben sich für Berufe entschieden, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Tischler, Fachinformatiker für Systemintegration, Maler und Lackierer, Elektrotechniker für Energie- und Gebäudetechnik… Gemeinsam haben sie den Start ihrer Berufsausbildung am 01.08.2015 bei einem Unternehmen der FAC’T Gruppe.

Sabrina Schmitz, Personalreferentin und Ausbildungsbeauftragte der FAC’T Gruppe, begrüßte die Gruppe in Münster und führte sie in die zentralen Funktions- und Aufgabenbereiche des Unternehmens ein, bevor es auf einen begleiteten, ausführlichen Rundgang über den Campus des St. Franziskus-Hospitals, des Mutterhauses der Franziskanerinnen und der Franziskus-Stiftung ging.  

Ein Überblick über die Aktivitäten der FAC’T Gruppe und ein erstes Kommunikationstraining gaben den neuen Auszubildenden danach mit vielen praktischen Beispielen Einblicke in die Tätigkeit als Dienstleister und die aus der vielfältigen Kundennähe entstehenden Anforderungen.

Wir heißen alle unsere neuen Auszubildenden herzlich willkommen. Die Ausbildungsangebote für 2016 finden Sie hier.

17.08.2015

Neue Kessel schweben ein

„Es ist zwar unser Tagesgeschäft, trotzdem freue ich mich immer, wenn wir so einen wichtigen Meilenstein in einem Projekt erreichen.“ Ulrich Heeke, Leiter der TGA-Fachplanung der FAC’T Gruppe, hat extra einen kurzen Stopp eingelegt, um bei der Anlieferung des ersten neuen Dampfdruckkessels im Krankenhaus dabei zu sein. Dieser wird in rund zwei Wochen den Dampf für die Küchen auf dem Krankenhausgelände sowie die zentrale Bettenaufbereitung liefern. Heeke und sein Team sind im Projekt für die Planung, die Baubegleitung und die Inbetriebnahme verantwortlich und übergeben die im Betrieb befindliche Kesselanlage schlüsselfertig an die Gebäudebetriebstechnik des Hauses. „Gerade die Sensibilität für Energiekosten führt dazu, dass die Erneuerung eines Kessels kein reiner Austausch mehr ist. Längst haben sich die Bedarfe geändert - immerhin ist eine Kesselanlage i.d.R. über 20 Jahre im Einsatz – und mit ihnen die Möglichkeiten, Energie - oder in diesem Fall Dampf - zu erzeugen. Wir sind daher mit unserer TGA-Fachplanung schon früh im Projekt involviert und haben auch ein Auge auf andere energietechnische Änderungen, die für das Haus oder uns absehbar sind.“

11.08.2015

An den richtigen Stellen sparen

„Wir müssen im Sekundär- bzw. Tertiärbereich sparen.“ Es gibt wenige Krankenhäuser, die dieser Aussage nicht zustimmen würden. Wir stellen ein Beispiel für eine ganzheitliche und nachhaltige Beratung vor.

Am Anfang stand eine Frage: „Machen wir in unserer Technik eigentlich alles, was wir machen müssen?“ Michael Derksen, Geschäftsführer des Sankt Josef-Hospitals in Xanten, kann sich noch gut an seinen ersten Kontakt mit der FAC’T Gruppe erinnern. „Wir wollten zudem wissen, ob wir dort wirtschaftlich gut aufgestellt sind.“ 

Die Prüfung ergab: Die Eigenleistungen sollten gestärkt und nur bei Bedarf Leistungen zugekauft werden. „Das Ergebnis hat mir gezeigt, dass wir deutlich mehr Ansätze zur Optimierung haben, als wir dachten“, so Derksen. Es hat ihn bestärkt, auch andere Bereiche seines Hauses unter die Lupe zu nehmen.

Was mit einem kleinen Projekt begann, ist zu einer langjährigen Partnerschaft geworden, die heute zahlreiche Sekundärbereiche umfasst. Hermann Syben, Regionalleiter der FAC’T Gruppe am Niederrhein bringt im monatlichen Jour ­fixe aktuelle Themen und mögliche neue Handlungsfelder auf den Tisch. Er hält den Kontakt zu den Fachbereichen im Haus und nimmt die Themen, die das Haus beschäftigen, auf. „Es ist ein enormer Vorteil, dass FAC’T selber in Krankenhäusern tätig ist. Ich muss nicht viel erklären, wir haben die gleichen Inhalte“, betont Derksen. Praxisorientierte Beratung hat in seinem Haus einen hohen Stellenwert.

03.08.2015

Strategische Ausrichtung der eigenen Krankenhaus-IT

Das Preis-Leistungsverhältnis der eigenen IT richtig einzuschätzen, ist für viele Krankenhausgeschäftsführer eine Herausforderung. Die Anwender sind latent unzufrieden, ein IT-Ausbau soll Besserung bringen, kostet aber auch viel Geld.

Bewährt hat sich als erste Maßnahme eine Mehrjahresplanung über einen Zeithorizont von drei bis fünf Jahren.  Denn im Tagesgeschäft einer Krankenhaus-IT-Leitung kommt die strategische Planung oft zu kurz.

Ein Beispiel ist die Einführung von ORBIS. Ein technisches Gutachten klärt den Investitionsbedarf und zeigt die kurzfristigen, mittelfristigen und langfristig Maßnahmen auf. FAC’T führt dafür eine ABC-Analyse durch, die Analyseobjekte nach ihrer Bedeutung für das Haus klassi­fiziert und somit eine Prioritätensetzung ermöglicht.

Im Fokus der Beratung durch die FAC’T IT stehen die Themen „Infrastruktur“ und „Applikationslandschaft“. Dabei wird z.B. anhand einer Nutzwertanalyse festgestellt, welche Anwendungen genutzt werden, was verzichtbar ist und wie der Wertschöpfungsbeitrag der IT nachhaltig erhöht werden kann. Die FAC’T berät und begleitet neben den Häusern der St. Franziskus-Stiftung auch zahlreiche andere Krankenhäuser.

28.07.2015

Ausbildung 2016

  • Medizintechniker/in
  • Elektroniker/in für Energie- und Gebäudetechnik
  • Fachinformatikerin/Fachinformatiker für Systemintegration
  • Anlagenmechaniker/in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik
  • Maler/in
  • Tischler/in
  • Gebäudereiniger/in
  • Koch/Köchin


 

 

Die ersten Ausbildungsplätze für das am 01.08.2016 beginnende Ausbildungsjahr 2016 sind nun veröffentlicht! In den Regionen Münster, Bremen, Ahlen-Hamm sowie am Niederrhein bieten wir jungen Menschen wieder eine fundierte Ausbildung in verschiedenen technischen und handwerklichen Berufen. 

Sie erhalten von uns eine umfassende, qualifizierte und praxisnahe Ausbildung in einem zukunftssicheren Beruf.
Sie überzeugen uns durch eine hohe Motivation, gute Umgangsformen sowie Ihre Bereitschaft, sich an verschiedenen Orten ausbilden zu lassen.
Wir bieten Ihnen eine leistungsgerechte Vergütung nach den tariflichen Bestimmungen und die Möglichkeit der Übernahme nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung.

Jetzt informieren und bewerben! In jeder Ausbildungsausschreibung finden Sie Ansprechpartner für die jeweiligen Stellen sowie weitere Informationen.

27.07.2015

Aufbau einer Servicegesellschaft: Passende Begleitung – auch für Technik und Bau

Eine eigene Servicegesellschaft in den Bereichen Reinigung oder Gastronomie unterhalten viele Krankenhäuser. Ein großer öffentlicher Träger in Süddeutschland wollte für seine Häuser noch einen Schritt weiter gehen: Mit der Beratung der FAC’T Gruppe plante er die Erweiterung seiner Servicegesellschaft um die Bereiche Technik und Bau – und den Schritt auf den externen Markt.

Qualität steigern, Kosten senken und zusätzlichen Deckungsbeitrag aus Geschäften mit Dritten – die Zielsetzung des Projektes war deutlich fokussiert. Genauso wie die Anforderungen des Trägers an seinen Beratungspartner: Er sollte mit eigenen Erfahrungen einen Know-how-Transfer betreiben und nicht durch räumliche Nähe in einen Interessenkonflikt geraten.

Die Zuordnung der Fachverantwortlichen aus den verschiedenen technischen Bereichen zu jeweils einem – in vergleichbarer Aufgabe tätigen – Mitarbeiter der FAC’T Gruppe war die Grundlagen für Gespräche auf Augenhöhe und den fachspezi­fischen Austausch. So entstanden das Soll-Organisationsmodell mit beschriebenen Kernprozessen und klare Aufgabenbeschreibungen für alle Schlüsselpositionen sowie ein konkreter Umsetzungsplan. Parallel wurden auf Fachebenen die für den Eigenbetrieb vorgesehenen Leistungen kritisch hinterfragt, gegen die Benchmarks der FAC’T Gruppe und Marktdaten geprüft und da, wo notwendig, angepasst. So entstand ein geschärftes Leistungsportfolio.

Über einen Zeitraum von drei Monaten übernahm die FAC’T Gruppe eine enge Begleitung des Probebetriebs und zugleich die Entwicklung der Vertragsmodelle gegenüber Träger und externen Kunden sowie die Vorbereitung des Mitarbeiterübergangs in die Servicegesellschaft. Mit dem parallelen Aufbau des technischen Controllings wurde zudem der Businessplan für die nächsten drei Jahre entwickelt.

Mehr zu diesem und ähnlichen Projekten erfahren Sie im Geschäftsbereich Beratung der FAC’T Gruppe.

20.07.2015

PlanDo erleichtert Arbeit der Hygienefachkräfte

PlanDo – das ist die Hygienemanagement-Anwendung der FAC'T Gruppe, die die Organisation und Dokumentation des Hygienemanagements und damit die tägliche Arbeit der Hygienefachkräfte deutlich vereinfacht. Zum Softwareumfang gehört die standardisierte Erfassung von Begehungsberichten, Umgebungsuntersuchungen, Beratungsgesprächen und Infektionen. PlanDo ermöglicht auch die Erfüllung der Erfassungspflichten nach §23 Infektionsschutzgesetz. Das Protokollmodul erleichtert die Dokumentationsarbeit nach Hygienekommissions- und AG-Sitzungen und erlaubt eine einfache Jahresberichterstellung.

  • einfache Planung und Dokumentation von Hygienebegehungen und Arbeitsbeobachtungen
  • Planung und Dokumentation aller Umgebungsuntersuchungen
  • automatischer Import von Patientenstammdaten, Falldaten und mikrobiologischen Befunden
  • umfassende Abfragen und Berichte
  • schnelle individuelle Anpassung aller Abfragen
  • individuelle Anpassung eines Frühwarnsystems

PlanDo steht Ihnen bereits ab 50€ pro Monat zur Verfügung! Übrigens: Die Hygieneberatung der FAC’T stellt nicht nur ihre Software zur Verfügung, sie unterstützt auch die eigenen Hygienefachkräfte von Gesundheitseinrichtungen mit Rat und Tat und schult mit Hygienetätigkeiten beauftragte Mitarbeiter.

20.07.2015

50 Jahre mediplan

Seit 1965 steht mediplan für herstellerneutrale medizin- und labortechnische Einrichtungsplanung. mediplan plant für Krankenhäuser deren Medizin- und Labortechnik sowie die medizinische IT-Infrastruktur. Zusätzlich unterstützt mediplan Häuser bei der Realisierung der Projekte, analysiert die Betriebsorganisation und entwickelt Vorschläge zur Prozessoptimierung.

Der Ehrgeiz ist es, die beste Lösung zu finden: exakt auf den Bedarf zugeschnitten, innovativ und wirtschaftlich. Dazu wird die operative Expertise mit topaktuellem Fachwissen verknüpft. Alle Projekte profitieren vom Know-how hervorragend ausgebildeter Mitarbeiter und ausgesuchter Partner.

mediplan arbeitet verantwortungsvoll, kostenbewusst und flexibel - anders ausgedrück: mit nachhaltiger Wirkung.

Als FAC'T Gruppe gratulieren wir der mediplan zu ihrer langen Erfolgsgeschichte und wünschen dem ganzen Team auch für die Zukunft alles Gute!

29.06.2015

Beratung aus der Betriebspraxis: die neue FAC’T exklusiv Nr. 17 ist da

Wäre es nicht schön, wenn Berater selber im Betrieb Verantwortung übernehmen würden? Wenn sie sich jeden Tag selbst mit den Herausforderungen - und deren Lösungen - auseinandersetzen würden, zu denen sie beraten? Und wenn sie dann ihre Erfahrungen teilen?

Genau das ist unser Verständnis von einer praxisorientierten Beratung. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die im Tagesgeschäft in der Betriebspraxis tätig sind, unterstützen Krankenhäuser und andere Gesundheits- und Sozialeinrichtungen in den Sekundärleistungsbereichen auf Augenhöhe.

In der neuen FAC’T exklusiv geht es daher schwerpunktmäßig um die Erfahrungen von Einrichtungen mit dieser Art der Beratung. Vom QuickCheck bis zur IT-Strategie lesen Sie viele Beispiele, welche Früchte die Beratung aus der Betriebspraxis bringen kann.

Die FAC'T exklusiv finden Sie hier zum Download. Sie möchten die FAC’T exklusiv auch als Druckversion erhalten – oder sich über unsere Art der Beratung informieren? Nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf!

25.06.2015

Datenschutz-Kundeninformationen

Gerade im Hinblick auf personenbezogene Daten gibt es eine wahren Gesetzesdschungel, den es zu durchblicken gilt. Wir erklären die Verknüpfung und Bedeutung der Gesetze in diesem sensiblen Bereich und erläutern die Vorrangregeln. Außerdem in der neuen Datenschutz-Kundeninformation: Patientenakte Tugce – wo die Grenzen der Akteneinsicht liegen. Informationspflicht bei Datenschutzpannen – wem gegenüber welche Informationen offengelegt werden müssen. Auswahl geeigneter Aktenvernichter – für jede Schutzklasse die richtige Sicherheitsstufe. 

Datenschutz-Newsletter Nr. 2

22.06.2015

Intensivseminar: Optimierung der Sekundärprozesse im Krankenhaus

Das DKI bietet Führungskräften und verantwortlichen Mitarbeitern im Krankenhaus vom 21. bis 22.09.2015 in Düsseldorf ein weiteres Intensivseminar zur Optimierung der Sekundärprozesse an (Veranstaltungs-Nr. 1081). Dazu heißt es:

Der Kostendruck im Gesundheitswesen nimmt weiter zu und die Schere zwischen Erlös- und Kostensteigerung wird immer größer. In vielen Einrichtungen sind jedoch noch Potenziale in den Sekundär- und Tertiärprozessen zu heben. Mithilfe einer Optimierung der Sekundärprozesse in Ihrem Krankenhaus können Sie sowohl Kostenreduzierungen erzielen als auch alle behördlich vorgeschriebenen und qualitativ erforderlichen Maßnahmen einhalten.

Nach dem Seminar haben Sie konkrete Ansatzpunkte, um Sekundärleistungen in vielen Bereichen Ihres Krankenhauses zu verbessern. Profitieren Sie besonders von vielen Fallbeispielen und wertvollen Tipps für eine erfolgreiche Umsetzung.

Quelle: DKI Deutsches Krankenhaus Institut, Fortbildungsprogramm August bis Dezember 2015, www.dki.de

15.06.2015

Blockheizkraftwerke und Energieaudits große Themen

Im Jahr 2014 haben zahlreiche Krankenhäuser Blockheizkraftwerke (BHKW) bauen lassen. Und das Thema ist unverändert akut: „BHKWs sind trotz der geänderten Grundlagen immer noch sehr wirtschaftlich und nutzbringend. Leider sind die energetischen Inspektionen beziehungsweise Optimierungen oft sträflich vernachlässigt worden. Diese Projekte erreichen uns nun. Das Thema Energieeffizienz ist also nach wie vor aktuell für unsere Kunden.“, sagt Stefan Bauer, Geschäftsführer der encadi GmbH, die sich auf Energiemanagement im Krankenhaus spezialisiert hat. Dabei weißt er aber auch auf rechtliche Fallstricke hin: „Die Mitversorgung einer gewerblichen Mieteinheit – zum Beispiel eines Sanitätshauses – macht ein Krankenhaus zum Energieversorger. Überraschend, wie oft dies energierechtlich nicht einwandfrei geregelt ist. Zudem muss die BHKW-Einbindung – zum Beispiel bei zusätzlicher Fernwärmenutzung – in Vergütung, Energie- / Umsatzsteuer etc. den gesetzlichen Vorgaben entsprechen. Das sollte jeder BHKW-Betreiber genau analysieren lassen!“

Sein Team und er sehen außerdem täglich, dass die vorhandenen Möglichkeiten zur Energieeinsparung noch nicht ausgeschöpft werden: „Gerade hatten wir ein Projekt, bei dem es kaum Potenzial zu geben schien. Der Geschäftsführer hatte mich nur aus Neugierde eingeladen. Im Gespräch haben wir dann gesehen, dass viele der investitionsarmen Möglichkeiten zur Verbrauchsreduzierung noch nie in Angriff genommen wurden, weil das Wissen fehlte. Am Ende stand ein Projekt mit erheblichen Einsparungen – und einem Return-on-Investment von unter einem Jahr!“

Neben der Planung und Umsetzung von Energieeinsparmaßnahmen unterstützt die encadi GmbH Krankenhäuser bei der Erfüllung der EDL-Richtlinie und dem damit verbundenen Energieaudit nach DIN EN ISO 16247, das bis zum 05.12.2015 umgesetzt sein muss.

08.06.2015

Clevere Tools und Werkzeuge für das Facility Management

Mit einem cleveren Werkzeug lassen sich Arbeiten einfacher erledigen. Wir stellen Ihnen einige unserer Anwendungen vor.

Mobiles CAFM-System

Unsere eigene App als Ergänzung zu einem vorhandenen CAFM-System (z.B. vFM von Loy und Hutz) liefert den Technikern auf Tablets ihre Aufträge sowie Prüfnachweise und übermittelt deren Dokumentation direkt an das CAFM-System. Damit haben die Techniker alle Informationen zum Auftrag mobil verfügbar und die Arbeits- und Prüfdokumentation wird automatisch verarbeitet. Ein echter Gewinn – für die Techniker und für den Prozess!

PlanDo – Hygienemanagement mit System

Die FAC’T Software PlanDo vereinfacht die Organisation und Dokumentation des Hygienemanagements und somit die tägliche Arbeit einer Hygienefachkraft. Dazu gehört die standardisierte Erfassung von Begehungsberichten, Umgebungsuntersuchungen, Beratungsgesprächen und Infektionen. PlanDo ermöglicht auch die Erfüllung der Erfassungspflichten nach § 23 Infektionsschutzgesetz. Das Protokollmodul erleichtert die Dokumentationsarbeit nach Hygienekommissions- und -AG-Sitzungen und erlaubt eine einfache Jahresberichterstellung.

30.05.2015

Geballtes Wissen in 6 Minuten 40

Quelle: Martin Rühle

Als Meister der geschickten Überleitung erwies sich Kolja Tobias Heckes, Geschäftsstellenleiter der Gesundheitswirtschaft Münsterland beim ersten Speedvortragsabend im Franziskus-Carré in Münster. Gastgeber Dr. Nils Brüggemann, Vorstandsmitglied der Franziskus Stiftung, zählte sich dabei selber ausdrücklich nicht zu den Speedvortragsreferenten, die sich auf neun verschiedene Themen vorbereitet hatten. Speedvortrag bedeutet, der Referent trägt sein Thema zu genau 20 Folien vor, wobei ihm für jede Folie exakt 20 Sekunden zur Verfügung stehen. Damit erleben die Zuhörer bei 6 Minuten und 40 Sekunden pro Vortrag innerhalb kürzester Zeit einen Anriss verschiedenster Themen.

Am Speedvortragsabend der Gesundheitswirtschaft Münsterland spannte sich der Bogen  vom mobilen Schmerzmonitoring, Lungenkrebs-Früherkennung und Schädelhirntrauma-Register über den Orthopädie Check-Up und Regeneration durch Resorption sowie das AMD-Netzwerk bis zur Krankenhauserweiterung in Modulbauweise, der digitalen Orientierung in Krankenhäusern und der cleveren Kombination von Eigen- und Fremdleistungen im Facility Management.

26.05.2015

Austausch der Krankenhaus-Technikleiter

Mehrfach im Jahr treffen sich die Technikleiter aller von der FAC’T Gruppe betreuten Krankenhäuser zu einem ausführlichen Erfahrungsaustausch in Münster. Neben dem Dialog untereinander stehen dabei aktuelle Fachthemen und Referaten aus den eigenen Reihen im Vordergrund. So beschäftigten die Technikleiter jüngst die technischen und finanziellen Auswirkungen geplanter DIN-Norm-Änderungen wie auch die guten Erfolge der in vielen Häusern als Projekt umgesetzten RLT-Anlagenoptimierungen.

Die Umsetzung rechtlicher und normativer Änderungen hat im Rahmen der ipv®-Zertifizierung  für die Gruppe einen besonderen Stellenwert, für die RLT-Anlagenoptimierung hat sich eigens ein interdisziplinäres Team gebildet, das die entsprechenden Projekte im Haus umsetzt und so die örtliche Gebäudebetriebstechnik entlastet. 

Die FAC’T Gruppe ist in einem Matrixorganisation aufgestellt: Die disziplinarische Leitung der technischen Abteilungen liegt bei den technischen Leitern in den Häusern; parallel besteht eine zentrale fachliche Leitung der Geschäftsbereiche Gebäudebetriebstechnik, Medizintechnik und Nachrichtentechnik.

18.05.2015

Technische Due Diligence - Vertrauen und Vertraulichkeit

Krankenhausträger benötigen belastbare Einschätzungen von Investitionen und Risiken bei Gebäude und Technik, um weitreichende Entscheidungen treffen zu können. Trotz Kompetenzen im eigenen Haus wird häufig auf die Ressourcen der FAC’T Gruppe und ihre Betriebserfahrung zurückgegriffen.

Eine typische Ausgangslage ist dabei die Erwägung des Trägers, ein Krankenhaus zu übernehmen bzw. zu fusionieren. Damit stehen in der technischen Due Diligence der Investitionsbedarf und die betrieblichen Risiken für die nächsten Jahre im Vordergrund. Erstellt wird eine bauliche, technische und ökonomische Bewertung des betreffenden Hauses. Dabei werden die kurz- und mittelfristigen Investitions- und Instandhaltungsbedarfe ermittelt, potenzielle Bau- und Betriebsrisiken aufgedeckt und Einsparpotenziale benannt. Betrachtet werden die Ressorts Bau (Gebäude, Grundstücke), Gebäudebetriebs- und Medizintechnik, IT-Anwendungen und -Infrastruktur, Telekommunikation und Lichtruf, Brandschutz, Küche und Zentrale Sterilgutversorgung.

Zunächst sichten die Fachspezialisten die technischen Unterlagen, Anlagenverzeichnisse, Instandhaltungskosten, Berichte von Sachverständigen, Brandschützern, Sachversicherern und der Bezirksregierung. Auffälligkeiten und Mängel sowie Abweichungen zu Referenzwerten vergleichbarer Häuser filtern sie heraus. Anschließend führen sie ein ausführliches Gespräch mit dem Ressortleiter des von ihnen bearbeiteten Fachbereichs. Dabei verifizieren sie Informationen aus der Datenlage, klären offene Fragen und führen Ortsbegehungen durch. Mit Hilfe von Checklisten geht das Team komprimiert vor, um den Betrieb so wenig wie möglich zu stören und der Vertraulichkeit sowie dem Projektbudget gerecht zu werden.

Die Entwicklung der Handlungsfelder, priorisierte Investitions- und Maßnahmenpläne je Ressort und eine Fotodokumentation sind Hauptbestandteile des Abschlussberichts. Eine weitere Abstimmung mit den Ressortleitern vermeidet Irrtümer und stellt die Umsetzbarkeit von Maßnahmen sicher. 

11.05.2015

Projekte abgeben - wo es sich lohnt

Aus einer Unterstützung zur Optimierung der Eigenleistung kann eine enge Partnerschaft entstehen, wie das Beispiel des Städtischen Krankenhauses Maria-Hilf Brilon zeigt. Die FAC’T Gruppe erbringt Leistungen, die das Krankenhaus nicht erbringen kann oder will.

Bei welchen Projekten die FAC’T  tätig wird, entscheidet das Haus nach einem klaren Muster. Kehr die Aufgabe wieder? Lohnt sich der Know-how-Aufbau? Ist es zeitlich im Eigenbetrieb umsetzbar? Wenn das nicht der Fall ist, kommt die FAC’T Gruppe zum Einsatz. Das Haus weiß, dass FAC’T dem Eigenbetrieb keine Arbeit wegnimmt. Es entscheidet selber, was es abgibt und bekommt so Dinge kompetent zu einem guten Preis, schnell und ohne eigene Kapazitätsbindung vom Tisch.

Inzwischen hat jeder Geschäftsbereich schon mit der FAC’T Gruppe zusammengearbeitet. Nach IT-Strategie und Medizintechnik kam z.B. die Optimierung der Reinigungsleistung eines externen Dienstleisters, ein Ausfallkonzept für die Sterilgutversorgung, die Einführung  eines CAFM-Systems mit der kompletten Ersterfassung der Daten oder die Planung eines Blockheizkraftwerkes hinzu. Mehr zu den Beratungsleistungen der FAC’T erfahren Sie hier.

04.05.2015

Die tägliche Routine in Frage stellen - und Rückenwind für gute Projekte bekommen

Wie können wir unsere Sekundärbereiche Technik, Logistik, Reinigung und Gastronomie weiter optimieren? Welche nachhaltigen Möglichkeiten stehen uns aus wirtschaftlicher und organisatorischer Sicht zur Verfügung? Wo müssen wir besser werden? Das Klinikum Oldenburg hatte klare Vorstellungen – und ein Ziel: die Stärkung der Eigenleistungen.

Die Produktivität der Eigenleistungen ist insgesamt deutlich und nachhaltig gestiegen. Dieses Fazit zieht Jan Hurling, Abteilungsleiter Wirtschaft und Versorgung des Klinikums. Er nennt als Beispiel die Unterhaltsreinigung, in der die Quadratmeter-Leistung gesteigert und durch eine optimalere Revierzuteilung die Auslastung verbessert wurde. Auch an vielen anderen Stellen brachte die Neustrukturierung von Tätigkeiten die erwartete Produktivitätssteigerung. Parallel wurde außerdem die Qualitätssicherung überarbeitet.

Anderen Häusern rät Hurling, sich die Sekundärleistungen immer wieder anzusehen. „Der Prophet gilt nichts im eigenen Lande“, ist seine Erfahrung. Besser sei es, sich jemanden dazu zu holen, der auf Augenhöhe arbeitet und auch kritische Fragen stellt, um Rückenwind für gute Projekte zu bekommen, die vielleicht schon in der Schublade schlummern. Man muss nicht alles alleine umsetzen, ist seine Erkenntnis. Mehr zu diesen und anderen Projekten erfahren Sie im Geschäftsbereich Beratung der FAC’T Gruppe.

27.04.2015

standortübergreifendes Helpdesk für die Krankenhaus-IT

ACD – Automatic Call Distribution (dt.: automatische Anrufverteilung) ist das Stichwort, unter dem Michael Euteneuer, Gesamt-IT-Leiter der Krankenhäuser Ahlen, Beckum und Hamm, die Erreichbarkeit seiner Mitarbeiter für seine Kunden sicherstellt. Seine Kunden, das sind Ärzte, Pflegekräfte und Verwaltungsmitarbeiter in vier verschiedenen Krankenhäusern und deren Betriebsorganisationen. Euteneuer hatte sich auf das Pilotprojekt der FAC’T Gruppe für den Einsatz von ACD beworben und ist noch heute begeistert: 

„Völlig standortunabhängig können sich Kolleginnen und Kollegen in Sekundenschnelle für den Telefonsupport an- und abmelden. Sind sie angemeldet, stehen in ihrer Fähigkeitsgruppe mit einer Priorität – das kann z.B. sein: erst ein Mitarbeiter, der im Haus ansässig ist – für Anrufe zur Verfügung.“ Für den Kunden ist dabei irrelevant, wo der IT-Mitarbeiter sich befindet. Er wählt seine bekannte Servicenummer und erhält kompetente Hilfe. „Zusammen mit unserem Ticketsystem haben wir sehr gute Erfahrungen mit dem ACD gemacht“, sagt Euteneuer, der seine Erfahrungen gerne mit anderen Häusern teilt.

ACD ist bei der FAC’T Gruppe mit Hilfe von Callflow der Deutschen Telekom umgesetzt. Erreichbarkeitszeiten sind hausspezifisch einstellbar, genauso wie z.B. Verweise auf eine Inanspruchnahme zu Sonderzeiten. Der Einsatz ist für alle Servicebereiche möglich, die mit verteilten Ressourcen arbeiten, also z.B. auch in einer zentralen Störungsannahme. 

20.04.2015

Das Gesundheitswesen trifft sich im Westen

Man kennt sich – und trifft sich – auf dem Gesundheitskongress des Westens. Schon zum neunten Mal kamen rund 900 Teilnehmer aus der Gesundheitswirtschaft und der Gesundheitspolitik zusammen, diesmal im Gürzenich in Köln unter dem Motto „Gute Medizin – eine Frage des Geldes?“.

Fachleute gehen davon aus, dass bis zu ¼ der Kosten eines Krankenhauses auf die Sekundärleistungen (auch als Tertiärleistungen bezeichnet) entfallen. Damit hat das Facility Management (FM) im Krankenhaus einen wichtigen Einfluss auf den Erfolg. Dies, verbunden mit dem bekannten „Wohlfühl-Einfluss“ durch FM-Bereiche wie die Gastronomie und die Unterhaltsreinigung, führt auch dazu, dass sich Krankenhäuser immer wieder aufs Neue mit der Frage auseinandersetzen, wie sie Ihre Sekundärbereiche sinnvoll optimieren können. Die FAC’T Gruppe präsentierte dazu auf dem eigenen Stand Lösungen für die Stärkung der Eigenleistungen, aber auch ihre praxisorientierte Beratung und die umfassende Systemdienstleistung. „Letztlich gibt es keine Pauschallösung. Jedes Haus hat individuelle Anforderungen, eine einzigartige Ausgangssituation und eigene Präferenzen.“, sagt Heiko Filthuth, Leiter Geschäftsentwicklung der FAC’T Gruppe. „Wir können nur mit unseren Erfahrungen aus dem eigenen, praktischen Betrieb in aktuell über 60 Häusern einen Erfahrungstransfer betreiben und daraus gemeinsam mit dem Haus oder dem Träger eine gute und vor allen Dingen auch umsetzbare Lösungen für die spezifische Situation und Anforderung entwickeln.“ Der nächste Gesundheitskongress des Westens findet am 16. und 17. März 2016 statt.

13.04.2015

FAC'T führt JobRad ein

Münsterland ist Fahrradland - was liegt da näher, als nach einer Möglichkeit zu suchen, den eigenen Mitarbeitern das Fahrradfahren noch schmackhafter zu machen?! Gelungen ist der FAC'T Gruppe dies mit dem Partner LeaseRad aus Freiburg. Deren Konzept: Interessierten Mitarbeitern ein "Dienstrad" zur Verfügung stellen, dessen Leasingkosten bereits vom Bruttogehalt abgeführt werden und das damit in der Regel deutlich günstiger ist, als die eigene Anschaffung. Möglich ist dies im Zusammenhang mit der von Firmenwagen bekannten "1%-Versteuerung", die seit einigen Jahren auch für Diensträder anwendbar ist.

In einer ersten Kick-Off-Veranstaltung stellte LeaseRad den interessierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die zum Teil über Videokonferenz aus anderen Betriebsstätten hinzugeschaltet waren, das JobRad Konzept und seine Umsetzung in der FAC'T Gruppe vor. Erste Bestellungen wurden bereits getätigt, denn natürlich ist das neue JobRad - genau wie ein Dienstwagen - auch für die private Nutzung zugelassen!

07.04.2015

Unterstützungsleistungen für Krankenhäuser

Viele Geschäftsbereiche haben sich für die Unterstützung zur Eigenleistung bewährt. Die Illustration zeigt Beispiele von Leistungen, mit denen der Eigenbetrieb von Krankenhäusern gestärkt werden kann.

27.03.2015

Arbeit abgeben, Kontrolle behalten, Transparenz gewinnen

Effizienz und niedrige Kosten sind entscheidend für die Zukunftssicherung jedes Krankenhauses. Spielraum gibt es unter anderem bei den Sekundärleistungen. Hier führen mehrere Wege zum Ziel, mit unterschiedlichen Abstufungen. Viele Häuser setzen darauf, die Zügel in der Hand zu behalten und Dienstleister bei Bedarf nach einem Marktvergleich als Unterstützer heranzuziehen.

Den ganzen Artikel lesen Sie in der FAC'T exklusiv Nr. 16

Arbeit abgeben – Verantwortung und Kontrolle behalten
Das Krankenhaus übernimmt die Sekundärleistungen im Eigenbetrieb, der Dienstleister unterstützt individuell.

Beratung steigert Effizienz und hilft, Kosten zu senken
Durch Beratung und Analysen kann ein Krankenhaus Ressourcen und Personal effizienter einsetzen und Kosten senken.

Enge Vernetzung ermöglicht kurzfristige Anpassungen
Der Dienstleister ist in die Abläufe so integriert, dass auch kurzfristig Leistungen angepasst oder Ausfälle im Eigenbetrieb kompensiert werden können.

24.03.2015

Unterstützung zur Eigenleistung - die neue FAC'T exklusiv ist da!

Manchmal will man Dinge einfach selber machen. Weil man sie selber besser kann. Weil man sie selber günstigster kann. Oder weil das Vertrauen in die eigenen Mitarbeiter höher ist, als in einen Dienstleister – auch und gerade bei Sekundärleistungen. Diese Situation kennen und erleben auch wir in unserem Eigenbetrieb jeden Tag.

Deshalb haben wir uns Gedanken dazu gemacht, wie die Dinge aufzufangen sind, die bei aller Orientierung zur Eigenleistung eben doch nicht selber gemacht werden können; sei es weil die Kompetenz fehlt, oder weil zum Erledigungszeitpunkt nicht ausreichende Ressourcen zur Verfügung stehen. Anregungen und Erfahrungsberichte dazu finden Sie in der neuen FAC’Texklusiv, die wir diesmal ganz der Unterstützung zur Eigenleistung gewidmet haben.

Lassen Sie uns ins Gespräch kommen und miteinander Erfahrungen, Ideen und Ressourcen teilen! Nicht für jede Anforderung haben wir eine perfekte Lösung, aber vielleicht eine Idee und/oder die passende Unterstützung zur Eigenleistung, die Sie weiterbringt.

23.03.2015

Beratung mit Bestnoten

1,4 – 1,8 – 2,2. David Neurohr ist stolz auf die gute Benotung, die seine Kollegen und er für Beratungsleistungen im Jahr 2014 von ihren Kunden erhielten. Organisation, Erreichung der Ziele und Preis-Leistungs-Verhältnis waren dabei nur drei der zu beurteilenden Themenbereiche. „Wir merken immer wieder, dass vor allen Dingen unsere pragmatische Herangehensweise und unsere praktische Betriebserfahrung ausschlaggebend für den Beratungserfolg sind“, sagt Neurohr und freut sich, dass offensichtlich auch das Ergebnis die Kunden sehr zufriedenstellt.

Waren es anfänglich Kostenvergleiche oder Vertragsprüfungen bei Krankenhäusern oder Krankenhausverbünden, so sind die Anforderungen heute oft deutlich komplexer. „Die Träger wollen sicher sein, dass sie nicht nur Leistungen marktgerecht einkaufen. Sie wollen auch wissen, welche Leistungen sie mit ihrer vorhandenen Kompetenz selber erbringen können. Und sie erwarten kompetente und umsetzbare Handlungsempfehlungen, keine rechnerischen Einsparmodelle.“ Neurohr und seine Kollegen aus 18 verschiedenen Fachbereichen von der Technik bis zur Reinigung schöpfen dabei aus dem Vollen. Sie wissen nicht nur, was eine Leistung im Markt realistisch kostet, sie betrachten auch die Mitarbeiterkompetenz, kalkulieren Aus- und Fortbildungen, die Anschaffung von Messmitteln uvm., wenn es darum geht, das optimale Maß an Eigenleistungen für ein Haus oder einen Träger zu finden.

Besonders freut sich Neurohr, dass mit der Strategieberatung ein „alter Bekannter“ wieder neues Interesse findet. „Vor allen Dingen in den Bereichen IT-Strategie und IT-Nutzwertanalyse besteht großes Interesse.“ Und: Auch die Zahl der Verbünde, die sich zur Gestaltung oder Restrukturierung ihrer Sekundärbereiche – ihres Facility Managements – die Hilfe der FAC’T Gruppe holen, steigt stetig. Inzwischen deutschlandweit!

17.03.2015

FAC'T auf dem Gesundheitskongress des Westens

Am 25. und 26. März 2015 findet wieder der Gesundheitskongress des Westens statt. Die Führungsebene von Krankenhäusern, Entscheider aus der Gesundheitswirtschaft und hochrangige Repräsentanten von Verbänden und Politik treffen sich im Kongresszentrum Gürzenich in Köln unter dem Leitwort "Gute Medizin - eine Frage des Geldes?" Nach Ansicht von Fachleuten macht das Facility Management alleine bis zu 25% der Gesamtkosten eines Krankenhauses aus. Prozessual optimal eingebundene Sekundärleistungen können damit wesentlich zum wirtschaftlichen Erfolg beitragen. Deshalb präsentiert sich in diesem Jahr auch die FAC'T Gruppe in Köln und sucht den aktiven Dialog rund um diesen wichtigen Leistungsbereich.

Sie finden uns an beiden Veranstaltungstagen im Foyer Erdgeschoss, Stand 9_E - wir freuen uns auf das Gespräch mit Ihnen!

13.03.2015

Facility Management im Krankenhaus ist Spezialistensache

Das Gesundheitswesen hat seine eigenen Gesetze, nicht nur aus juristischer Perspektive, sondern auch als Branche, in der Normen und Gesetze eine besondere Rolle spielen. Denn es geht um Menschenleben. Facility Management im Krankenhaus ist Spezialistensache – bei Auftraggeber und Auftragnehmer.

Die knapp 2000 Krankenhäuser in Deutschland werden von freigemeinnützigen, privaten und kommunalen Träger betrieben. Sie alle haben das Primärziel, Menschen gesund zu machen. Die dabei eingesetzten Mittel sind unterschiedlich und können über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Laut der niedersächsischen Kampagne 2Drittel können auf Grund der Fallpauschalen zwei von drei Krankenhäusern keinen Gewinn erwirtschaften! Der Einfluss des Facility Management auf diese Zahlen ist erheblich, Fachleute gehen von bis zu 25% der Gesamtkosten eines Krankenhauses aus.

Das Facility Management im Gesundheitswesen – im Krankenhaus spricht man von Sekundärleistungen und fasst den Umfang deutlich weiter – ist vielschichtig. Es umfasst alle nicht-medizinischen und nicht-pflegerischen Tätigkeiten. Die Terminologie ist medizinisch geprägt, im Facility Management übliche Begriffe aus Industrie und Produktion kommen nicht an, stoßen manchmal sogar ab.  Ein Krankenhaus ist kein herkömmliches Unternehmen. Es funktioniert nicht nach den klassischen Gesetzen des Marktes, schlicht weil seine Parameter – Gesundheit vor Ökonomie, Kunden die oft nicht Zahler sind und eine ausgeprägte Regulierung – andere Rahmenbedingungen schaffen. Eine überschaubare Zahl von Dienstleistern hat sich auf dieses Segment spezialisiert. Sie beherrschen die Besonderheiten der Krankenhaus-Branche, kennen und betreuen bereits zahlreiche Häuser, zertifizieren sich krankenhausspezifisch, sind manchmal sogar trotz einer erwerbswirtschaftlichen Tätigkeit rechtlich mit einem Träger verbunden. Sie bieten sich als Partner an, nicht nur mit der klassischen Systemdienstleistung, sondern auch mit kreativen Lösungen für die Unterstützung von Eigenleistungen und einer Beratung aus der praktischen Betriebserfahrung heraus.

Die Möglichkeiten des Facility Management, Krankenhäusern einen ökonomischen Mehrwert zu bringen und zur Wertschöpfung beizutragen, sind noch lange nicht ausgeschöpft. Und auch weil der Primärbereich naturgemäß immer im Fokus steht, kann der Sekundärbereich vieles zu seiner Unterstützung beitragen.

aus: mediaplanet Facility Management, Sonderpublikation in DIE WELT zur Fachmesse Faciliy Management 2015, zur Fair 4 Business Messe in Neumünster, sowie zum FM Kolloquium
2015 in Berlin

10.03.2015

Übersicht Unterstützungsleistungen

Von der Aufzugswartung bis zur Wasserprobenennahme nach Trinkwasserverordnung, von sicherheitstechnischen Kontrollen der Medizintechnik bis zur ORBIS Formularanpassung, vom Projekt- bis zum Interimsmanagement – rund 60 Einzelleistungen aus 18 Geschäftsbereichen haben wir zum Abruf für Sie zusammengestellt.

Dabei geht es im Kern darum, Leistungen zu übernehmen, die Sie im Eigenbetrieb nicht oder nicht wirtschaftlich erbringen können. Vor allem planbare Aufgaben wie Prüf- und Wartungsleistungen werden dabei von den mobilen Serviceteams der FAC’T Gruppe erbracht. Gewerk- bzw. aufgabenspezifisch sind sie regional unterwegs, bestens qualifiziert und ausgestattet – und natürlich erfahren in der Arbeit in Krankenhäusern und anderen Sozial- und Gesundheitseinrichtungen.

Testen Sie uns! Für die Kalkulation vieler Leistungen sind anlagenspezifische Informationen notwendig; was genau wir von Ihnen wissen müssen, erfahren Sie direkt im Telefonat. Mehr Informationen dazu, Rufnummern und Kontaktpersonen finden Sie in unserem neuen Flyer Unterstützung zur Eigenleistung.

02.03.2015

Dienstleistungsmodelle gemeinsam gestalten

Erprobte Erfahrungen und neueste wissenschaftliche Erkenntnisse miteinander verbinden, so dass ein praktisch umsetzbares Service Modell entsteht. Mit Hilfe des in Finnland entwickelten CoCo Tool Kit haben ein Krankenhaus und die FAC’T Gruppe gemeinsam in einem Pilotprojekt das Geschäftsmodell für einen Stations- und Patientenservice entwickelt. Das Besondere dabei: Krankenhaus, Dienstleister und Patienten arbeiteten gemeinsam „co-kreativ“ und fanden so neue Ideen für das Prozessmanagement, die Organisations- und die Kommunikationsstruktur.

Das CoCo Tools Kit funktioniert dabei fast wie ein Spiel. Es wurde im Rahmen eines Workshops mit allen Beteiligten eingesetzt, um den Status-quo zu dokumentieren, Möglichkeiten und Hindernisse aus allen Perspektiven transparent zu machen und schlussendlich ein neues Servicedesign entstehen zu lassen. Nicole Menczik, Leiterin Hotellerie & Service der FAC’T Gruppe, ist von den Ergebnissen begeistert: „Ich hätte nicht gedacht, dass es uns gelingt, so rasch kreativ zu werden und wirklich umsetzbare Ideen zu entwickeln!“ Sie hatte gemeinsam mit Aaron Scheer, der das Tool im Rahmen seiner Studien in Finnland bereits kennengelernt und erfolgreich eingesetzt hat, den Workshop vorbereitet und durchgeführt. Menczik: „Wir sind schon in der Umsetzung und haben die nächsten Projekte bereits im Auge!“ 

26.02.2015

Theologia Curae für Hermann-Josef Syben

Hermann.Josef Syben (rechts) im Kreis der Absolventen.

„Für uns als Krankenhaus-Dienstleister ist die Identifikation mit den christlichen-sozialen Werten wichtig.“ So einfach bringt Hermann-Josef Syben, Regionalleiter der FAC’T Gruppe am Niederrhein, seine Motivation, das Weiterbildungsstudium Theologia Curae zu absolvieren, auf den Punkt. Dabei ist es laut Syben unerheblich, ob ein Haus in freigemeinnütziger, kommunaler oder privater Trägerschaft ist. „Die Grundgedanken von Fürsorge und Werten sind allen Trägern, mit denen ich zu tun habe, gemeinsam.“ An der Philosophisch-Theologischen Hochschule der Kapuziner wird seit über zehn Jahren der berufsbegleitende Studiengang angeboten. Er richtet sich an Führungskräfte, die im Krankenhaus oder deren direktem Umfeld tätig sind und befasst sich unter anderem intensiv mit den Grundlagen des Krankenhauswesens und dem christlichen Werte- und Menschenbild sowie der Integration einer Wertekultur in komplexen Organisationsstrukturen.

Mit Hermann-Josef Syben schlossen insgesamt sechs Absolventen die Weiterbildung Theologia Curae ab. Sie werden ihr Wissen und ihre Erkenntnisse nun in ihre Einrichtungen und Unternehmen tragen. Wir gratulieren ganz herzlich!

23.02.2015

Videokonferenzen sinnvoll nutzen

Kommunikation ist wichtig. Kommunikation ist persönlich. Kommunikation muss aber manchmal auch über weitere Strecken rasch und ohne Reisezeitverluste erfolgen. Seit 2013 setzt die FAC’T Gruppe intern daher zusätzlich zur klassischen Konferenz eine PC-basierte Videokonferenzlösung ein. „Uns ist wichtig, dass die Kommunikation sicher ist und wir organisatorisch eng am klassischen Besprechungsraum sind!“, betont Tobias Krüger, Geschäftsführer der FAC’T Gruppe. So hat man sich für diese Form der Besprechung gegen ein Bewegtbildsystem entschieden. 

Stattdessen gruppieren sich die Teilnehmer in einem virtuellen Konferenzraum rund um einen fiktiven Konferenztisch, auf dem Präsentationen, Tabellen und andere Elemente von jedem Teilnehmer gezeigt, aber auch gemeinsam bearbeitet werden können. Die Raumreservierung erfolgt genau wie bei den „echten“ Konferenzräumen über Microsoft Outlook. Krüer: „Inzwischen nutzen wir die Lösung parallel zu klassischen Besprechungen. Gerade, wenn es nur kurze Abstimmungstermine sind, die Kolleginnen oder Kollegen aus mehreren Standorten betreffen, spart uns das viel Zeit.“ Mehrere Betriebsstätten und auch ein erster Kunde sind darüber hinaus mit einem klassischen Videokonferenzsystem mit Echtbildübertragung ausgestattet. Auch hier gilt: Wenn die persönliche Anwesenheit nicht zwingend erforderlich oder nicht machbar ist und eine Telefonkonferenz sich nicht eignet, ist dies die gern genutzte Alternative. Die Videokonferenz ist eine echte Alternative - aber eben auch nur das. Ein persönliches Gespräch mit all seinen zwischenmenschlichen Facetten kann und soll sie nicht ersetzen.

18.02.2015

55 Einzelleistungen zur Auswahl

Aus allen 18 Geschäftsbereichen hat ein Team der FAC’T Gruppe jetzt die Leistungen extrahiert, die besonders häufig als Ergänzung zu den Eigenleistungen eines Krankenhauses oder Seniorenheimes erbracht werden. Wichtig dabei: Viele der Leistungen sind standardisiert und haben damit einen festen Leistungspreis. Das sorgt für Budgetsicherheit und Transparenz bei der Entscheidung. Erbracht werden diese Leistungen über mobile Serviceteams, die Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen, Bremen und Hamburg abdecken. 

Das Prinzip ist dabei ganz einfach: Das Haus entscheidet, welche Leistungen die FAC’T erbringen soll. Dort, wo Wartungspläne im Einsatz sind, werden diese umgesetzt und die Leistungen termingerecht erbracht. Sind die Intervalle nicht zeitabhängig, stimmt die Leitung des Hauses mit der Disposition der FAC’T die Einsätze ab.

Zu den Leistungen gehört beispielsweise die Wartung von Fördertechnik, Brandschutzklappen, Steckbeckenspülen, Patienten- und Pflegebetten, Türen und Lichtrufsystemen. Bei der RLT-Wartung sind auch Leistungen wie die Partikelzahlmessung und die Luftkeimzahlbestimmung verfügbar. Gängig sind außerdem Funktionstest und Wartungen der Brandschutzvorrichtungen und die Prüfung ortsveränderlicher Geräte nach DGUV Vorschrift 3 (früher BGV A3).

Insgesamt 55 verschiedene Leistungen hat die FAC’T Gruppe so im Portfolio.  Andreas Imholt und Dirk Plenter aus dem Geschäftsbereich Gebäudebetriebstechnik sind erste Ansprechpartner für einen Kontakt.

06.02.2015

Betriebserfahrung statt Beteiligung am rechnerischen Potenzial

Die Betriebskompetenz steht für die meisten Krankenhäuser über der Methodenkompetenz. Dies ist eines der Ergebnisse des  Beratertages der FAC’T Gruppe am 5. Februar 2015 in Münster. Die 23 Verantwortlichen für Beratungsprojekte in 15 verschiedenen Fachbereichen sahen sich damit in der Ausrichtung ihrer Arbeit bestätigt und diskutierten über die Vermittlung des Wertes einer nachhaltig erfolgreichen Beratung in Zeiten, in denen oft schnelle Ergebnisse im Vordergrund stehen. „Die durchgängige Orientierung an der Praxis, an den eigenen Betriebserfahrungen, unterscheidet uns von allen anderen Beratern“, fasst David Neurohr, Bereichsleiter Beratung der FAC’T Gruppe, seine Erfahrungen zusammen.  Die initiale Suche nach Ansätzen – der QuickCheck – ist der häufigste Startpunkt einer Erstberatung. Betriebs- und Projektanalysen in einem oder mehreren Bereichen, eine Strategieberatung z.B. in der IT oder die technische Due Diligence, die alle Beratungsbereiche interdisziplinär miteinander verbindet, sind die gängigsten Folgeprojekte.

Dr. Armin P. Wurth, Geschäftsführer von PRO-KLINIK und Gesellschafter der Deutschen KlinikUnion, die ebenfalls eigene Krankenhäuser betreibt, sieht noch bei nahezu allen Häusern Produktivitätsreserven. Er verweist aber auch darauf, dass gerade kleineren Häusern schlicht die Ressourcen fehlen, Projekte umzusetzen. „Geben Sie dem Geschäftsführer nicht weitere Dinge für seinen Wichtig-Stapel, sondern nehmen Sie ihm Aufgaben aus seinem Wichtig-Und-Dringend-Stapel ganzheitlich ab!“, gibt er den Beratern mit auf den Weg.

Mehr Informationen zu Beratungsfeldern und Referenzprojekten erhalten Sie im Bereich Beratung.

30.01.2015

Datenschutz-Kundeninformationen

Der richtige Umgang mit Passwörtern ist unverzichtbar (Seite 2).

Wie vernichten wir Datenträgervernichtung korrekt? Was ist beim Umgang mit Passwörtern zu beachten? Welche Fallstricke gibt es beim Einsatz von Videoüberwachung? Diese und andere Themen beleuchten wir künftig viermal im Jahr aus Sicht der Datenschützer. Mit unserem neuen Informationsdienst zum Datenschutz halten wir Sie zudem über aktuelle Themen und wichtige Veränderungen in diesem sensiblen Segment auf dem Laufenden. Laden Sie sich den aktuellen Newsletter herunter oder nehmen Sie Kontakt zum Fachbereich Datenschutz der FAC'T Gruppe auf unter datenschutzbeauftragter@factpartner.de.

Datenschutz-Newsletter Nr. 1

27.01.2015

Es muss nicht immer die Systemdienstleistung sein

Die Systemdienstleistung durch einen erfahrenen Dienstleister und der gut aufgestellter Eigenbetrieb sind zwei Wege, Sekundärleistungen im Krankenhaus prozessual und wirtschaftlich sinnvoll zu erbringen. Welcher davon wo optimal ist, hängt von der individuellen Situation des Hauses ab. Gut, wenn ein Partner wie die FAC’T Gruppe mit ihren Erfahrungen bei der Beschreitung beider Wege helfen kann.

Mit regelmäßigen technischen Betriebsleistungen in rund 60 Krankenhäusern gehört die Zusammenarbeit mit Abteilungen im Eigenbetrieb für die FAC’T zum Alltag. Entwickelt hat sich daraus ein gezielter Know-How-Transfer. Mit QuickChecks, VertragsChecks und Organisationsanalysen sowie komplexen Due Diligences werden auch die Optimierungsmöglichkeiten der Eigenleistungen in den Fokus genommen.

Dort, wo Eigenleistungen durch externe Dienstleistungen ergänzt werden, bietet die FAC’T Gruppe eine Vielzahl von Einzelleistungen in allen 18 Geschäftsbereichen an. Von der Übernahme einzelner technischer Wartungen und Prüfungen durch die regionalen, mobilen Serviceteams über den punktuellen Schreibdienst bei erhöhtem Arbeitsanfall bis zur Bereitstellung einer temporären personellen Unterstützung  in Baumanagement, IT, Technik sowie Reinigungs- oder Gastronomieleitung ist das Handlungsfeld auch hier breit gesteckt.

19.01.2015

CAFM wird mobil - vFM im dezentralen Einsatz

Im Rahmen des Enterprise Mobility Summit 2014 in Frankfurt stellte Rüdiger Wiewelhove die Lösung als Referent im Praxiseinsatz vor und berichtete von der erfolgreichen Umsetzung. Mehr Informationen zum krankenhausspezifischen Hosting von vFM® bei der FAC’T und zur mobilen Anwendung erfahren Sie hier.

Das CAFM-System vFM® (visual Facility Management) von Loy & Hutz ist bei der FAC’T Gruppe um eine Anwendung reicher geworden. Gemeinsam mit den Entwicklern der Magic Software Deutschland haben die CAFM-Spezialisten der FAC’T auf der Entwicklungsplattform xpa eine APP(likation) für den mobilen Einsatz geschaffen. Damit greifen Techniker, die an mehreren Standorten oder in großen Liegenschaften tätig sind, über ein beliebiges Endgerät (Android- oder iOS-Tablet, Notebook) auf ihre Arbeitsaufträge zu. Was bisher oft mit Zeitverzögerungen, ohne Nachverfolgbarkeit und mit Mehrfacherfassungen von einer zentralen Disposition über Papierausdrucke und Postfächer verteilt wurde, können die Techniker nun eigenständig und mobil abrufen. Der Vorteil: Serviceaufträge werden nur einmal verwaltet, bearbeitet und zurück gemeldet. Das spart Zeit und Kosten und führt zu einer höheren Transparenz und Effizienz der Serviceleistung. Ebenfalls Teil der Lösung ist die revisionssichere - und wenn gewünscht am Endgerät unterschreibbare – Auftrags- oder Prüfdokumentation. Letztere entspricht dabei den Anforderungen der Bezirksregierungen. „Uns war es wichtig, etwas zu schaffen, das im Technikeralltag praktikabel ist. Die Anwendung wurde so gestaltet, dass sie einfach bedienbar ist, dazu haben wir passende Endgeräte ausgewählt.“ Rüdiger Wiewelhove, Fachbereichsleiter CAFM-Systeme bei der FAC’T Gruppe, legt großen Wert auf den Input seiner Kollegen in der Gebäudebetriebs- und Medizintechnik. „Nur wenn die Anwender wirklich einfach mit der Lösung umgehen können und selber davon profitieren, haben wir unser Ziel erreicht. Das ist uns hier gelungen!“ Inzwischen steht die Lösung auch auf wandhängenden Touchscreens zur Verfügung, so dass die Techniker auch im Büro den papierlosen Prozess nutzen können.

12.01.2015

Green Hospital – Nachhaltigkeit statt grüner Anstrich

Prof. Dipl.-Ing Architekt BDA Linus Hofrichter ist geschäftsführender Gesellschafter der sander.hofrichter architekten GmbH und unterrichtet an der Technischen Hochschule Mittelhessen in den Studiengängen KrankenhausTechnik-Management und KrankenhausPlanungTechnik. Er ist ein leidenschaftlicher Verfechter des „Green Hospital“. Haustechnische Gewerke, wie die FAC’T sie erbringt, sieht er als einen Baustein der Energieeffizienz. Dazu kommen für ihn die Gebäudehülle, die intelligent durchdacht sein muss und der optimale Flächenansatz. Hofrichter plädiere dafür, Räume multifunktional zu planen und so bestmöglich auszulasten. Dafür müssen Fachplaner, Architekten und Bauherren auf Augenhöhe miteinander arbeiten - und dabei auch mal Konventionen durchbrechen: Die Decke muss nicht immer abgehängt sein, der Baukörper kann seinen Teil zur Nachhaltigkeit beitragen, von Normen kann man sich mitunter auch befreien lassen und weniger Technik kann auch mal mehr sein. Er empfiehlt den Krankenhäusern die Lebenszykluskosten eines Bauvorhabens zu berücksichtigen und rät zu einer 10-Jahres-Betrachtung.  Ein gutes Ergebnis aus einem nachhaltig geplanten und betriebenen Krankenhaus freut, so Hofrichter, die Patienten und die Menschen, die in den Gebäuden arbeiten. Und so wird das „Green Hospital“ in Zukunft auch für den Bauherrn ein Mehrwert im Wettbewerb.

05.01.2015

Energieverbrauch – es geht noch deutlich besser

„Wir haben unsere Energiekosten im Griff: Regelmäßig überprüfen wir unsere Einkaufspreise und die Haustechnik kümmert sich um die Wartung und Steuerung der RLT-Anlagen.“ Das hört Andreas Imholt oft – und hat es als Ansporn genommen, zu prüfen, ob nicht doch noch „etwas geht“. Mit überraschendem Ergebnis.

Die raumlufttechnischen Anlagen (RLT-Anlagen) sorgen für klimatisierte und hygienisch reine Luft in den OP-Sälen und anderen Räumen des Krankenhauses. Sie gehören zu den großen Energieverbrauchern und genießen damit besondere Aufmerksamkeit. Das Pilotprojekt: Ein modernes Ärztehaus mit Facharztpraxen, Operationssälen und Dienstleistern. Der erste Schritt: Feststellen, wie und wann die Räume genutzt werden und demnach belüftet sein müssen. Die so ermittelten Daten werden mit den aktuellen Einstellungen der RLT-Anlage verglichen, die Anlage entsprechend optimiert. Der organisatorische Ansatz ist dabei übrigens in der Regel nicht Aufgabe der Haustechnik, denn deren Fokus liegt auf dem technisch optimalen Betrieb. Das Ergebnis aus dem Optimierungsprojekt ist überzeugend. Der Betreiber spart Geld und die Raumnutzer merken keinen Unterschied.

Eine besondere Herausforderung ist die Optimierung in den OP-Sälen, denn deren Klimatisierung kann aus hygienischen Gründen nicht einfach abgeschaltet werden. Hier sind von Anfang an die Hygienebeauftragten des Hauses und das Gesundheitsamt einbezogen. Als rechtliche Grundlage greift eine Norm, die vielfach nicht bekannt ist, die Situation aber passend abbildet.

Im Pilotprojekt betrug die effektive Kosteneinsparung 50% für die allgemeine Raumlufttechnik und 30% für die OP-Raumlufttechnik. Der Return-On-Investment (ROI) trat damit bereits innerhalb weniger Monate ein. Kontaktdaten zur Gebäudebetriebstechnik finden Sie hier.

17.12.2014

Nicht am falschen Ende sparen

Bernd Schulte, langjähriger Geschäftsführer eines städtischen Krankenhauses, sieht die Verantwortlichen in den Krankenhäusern in der Pflicht, sich neue, nachhaltige Kooperationen zu suchen. Der Begründer des 5-Phasen-Campus-Modells von der Prävention über die ambulante/stationäre Versorgung bis hin zur modifizierten Reha und Pflege inklusive der Psychosomatik hat dies hautnah erlebt. Nicht Outsourcing schlechthin, sondern die integrierte Systempartnerschaft sieht er als das Zukunftsmodell und verweist auf Erfahrungen in anderen Branchen, in denen die Fokussierung auf die Kernkompetenz bereits noch stärker im Vordergrund steht. Eine Qualitäts- und Profitabilitätssteigerung sind aus seiner Erfahrung die Folge. Schulte warnt davor, am falschen Ende zu sparen. Er rät, den Systempartner in alle strategischen und operativen Überlegungen von Anfang an mit einzubeziehen. Der Systempartnerschaft, so seine Erfahrung, gehört die Zukunft.

Fragen zur Systempartnerschaft beantworten Ihnen gerne unsere zentralen Ansprechpartner.

08.12.2014

Hygiene in die Planung der Unterhaltsreinigung einbinden

„Eine gute Zusammenarbeit zwischen Reinigung und Hygiene kann gar nicht hoch genug bewertet werden“, sagt Birgit Steffen, verantwortlich für die Hygiene von einer ganzen Reihe norddeutscher Krankenhäuser. Sie sieht dabei die aktive Einbindung der Hygieneverantwortlichen in die Reinigungsprozesse als den Schritt, der die besten Ergebnisse liefert und fordert deren Einbeziehung schon bei der Erstellung des Leistungsverzeichnisses. "Wir legen hier den Grundstein. Wenn die Leistungen nach einer Risikobewertung pro Bereich richtig und vollständig beschrieben sind, stellt sich später nicht die unangenehme Frage nach ungeplanten Kosten, wenn wir den Reinigungskräften auf die Finger schauen!“ Auch Gregor Lindemann schlägt in die gleiche Kerbe: „Ein vollständiges, abgestimmtes Leistungsverzeichnis ist das A und O für eine nachhaltige und gute Reinigungsleistung. Bei Hygiene denkt man oft an OP- und Infektionsräume. Dabei sind dort, wo sich kranke Menschen bewegen, alle Bereiche wichtig! Ist das Immunsystem angegriffen, kann auch eine nicht ausreichend hygienische Reinigung des normalen Patientenzimmers schlimme Folgen haben. Und weil die Hygieneverantwortlichen von Haus zu Haus durchaus unterschiedliche Vorstellungen haben, wie die optimalen Ergebnisse zu erreichen sind, stimmen wir unsere Leistungen inzwischen hausbezogen ab.“ Lindemann ist Leiter der FAC’T RS Reinigung & Service und damit täglich im Spannungsfeld zwischen Kosten und Leistungen unterwegs. Dass trotz der hohen Sensibilität für die Hygiene die Anzahl der „Sichtreinigungen“ weiter steigt, sieht er zurückhaltend und hygienisch bedenklich, versteht aber auch den wirtschaftlichen Druck. „Wir haben in den Jahren unserer Tätigkeit immer wieder Wege gesucht und gefunden, das erforderliche Hygienemaß bei niedrigstmöglichen Kosten zu erreichen. Aber irgendwann ist der Spielraum einfach erschöpft.“ Es werden mehr Fachkräfte benötigt. Politik und Kostenträger werden hier Wege finden müssen, die eine patientengerechte Umsetzung der Hygienemaßnahmen wieder bezahlbar machen.

Hier finden Sie mehr Informationen zu den Themen Unterhaltsreinigung und Hygieneberatung.

03.12.2014

Zertifikate und Fördergelder für "grüne" Krankenhäuser

Bundesweit gibt es verschiedene Initiativen und Gruppen, die sich für eine nachhaltige Arbeitsweise in Kliniken einsetzen. Krankenhäuser können sich prüfen lassen und verschiedene Zertifikate bekommen. Für das BUND-Gütesiegel „Energie sparendes Krankenhaus“ können sich Kliniken seit dem Jahr 2001 bewerben. Die Idee hinter dem Gütesiegel ist einfach: Es gibt vier Kriterien, von denen mindestens zwei erfüllt werden müssen:

  1. Das Krankenhaus muss den Ausstoß von Kohlendioxid innerhalb von fünf Jahren um 25 Prozent reduziert haben.
  2. Die Energieverbrauchskennwerte sind im Vergleich zu den Mittelwerten der Richtlinie VDI 3807 des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) in der Summe gesunken.
  3. Die Kennwerte für Wärme und Strom werden ebenfalls VDI-Zahlen gegenübergestellt, wobei ein Verbrauchswert unter dem Richtwert von Strom oder Wärme liegen muss.
  4. Das Krankenhaus muss nachweisen, dass es ein Energiemanagement umsetzt, in dem sowohl die technischen Anlagen kontrolliert als auch Strategien zur Verbrauchsreduzierung angewendet werden.

Dafür beauftragt der BUND einen externen Gutachter, der ebenfalls die Werte überprüft. Das Siegel gilt fünf Jahre lang, danach wird der Verbrauch von Neuem angesehen (www.energiesparendes-krankenhaus.de). Ein Aspekt der Zertifizierung kann die Auswirkung auf die öffentliche Wahrnehmung sein. Einerseits, bietet sich den Einrichtungen die Chance, ihre Berufsbilder und ihr Haus als Arbeitgeber mit der zertifizierten Nachhaltigkeit zu verknüpfen und damit attraktiver zu gestalten. Andererseits hat jede positive öffentliche Wahrnehmung auch Einfluss auf das Patientenverhalten bei der Auswahl des Hauses für einen elektiven Krankenhausaufenthalt.

Unterstützung auf dem Weg zum "grünen" Krankenhaus erhalten Sie in unserem Bereich Energiemanagement.

27.11.2014

Berufsbild Medizintechniker im Krankenhaus

Funktioniert ein medizinisches Gerät nicht so, wie es soll, kommt die Abteilung Medizintechnik zum Einsatz. In über 20 Krankenhäusern und weiteren Einrichtungen in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen, Bremen und Hamburg verantwortet die FAC'T Gruppe die gesamte Medizintechnik. Der berufliche Werdegang der Techniker ist dabei durchaus sehr unterschiedlich und reicht vom augebildeten Elektrotechniker für Geräte und Systeme in der Fachrichtung Medizintechnik bis zum Diplom-Ingenieur. In der durchstarten Infomappe "Pflege, Therapie, medizinische Assistenz 5.1" der Bundesagentur für Arbeit (2014, Übersicht siehe www.biz-medien.de) erzählt Andreas Flüthmann, Leiter Medizintechnik in der FAC'T Gruppe, aus seinem Arbeitsalltag. Eine lesenswerte Reportage, nicht nur für junge Menschen, die sich für einen der vielen Ausbildungsberufe bei der FAC'T interessieren!

24.11.2014

Drei-Säulen-Modell im Facility Management

Dieses Modell lässt sich auch auf das Facility Management in Krankenhäusern übertragen:

  • Bei der Ökologie steht die Ersparnis von Energie im Mittelpunkt. Die für das Facilitiy Management Verantwortlichen entwickeln mit der Klinikleitung Modelle, mit denen der Energieverbrauch reduziert wird. Dies kann zum Beispiel mit der an den aktuellen Bedarf angepassten Belüftung beginnen und bis zur Nachtabschaltung sensibler RLT-Anlagen wie der eines Operationssaals reichen. Auch die Versorgung benachbarter Immobilien mit im Klinikum erzeugter Energie zählt zu den ökologischen Aspekten.
  • Die ökonomische Arbeit fußt auf klaren Berechnungen, ob Investitionen wirtschaftlich sind. Dazu können die Nutzungskosten nach den Richtlinien der GEFMA 812 herangezogen werden. Ob Aufgaben oder Instandsetzungen durchgeführt werden, wird für jede Maßnahme separat nach Vorrang, Risiko und vorhandenen Geldern entschieden. Zur Ökonomie gehören auch die klassischen „Make or Buy“-Entscheidungen für Dienstleistungen und die Abwägung zwischen der Reparatur und einem Neukauf.
  • Die soziale Säule der Nachhaltigkeit bezieht sich auf den unmittelbaren Einfluss auf den Menschen. Eine clevere Raumstruktur mit abgestimmten Prozessen hilft Wege zu vermeiden und reduziert damit die Verschwendung von Arbeitszeit. Die geräuschhemmende Abtrennung einer Baustelle schont die Nerven vieler Menschen und trägt zum Erhalt der Gesundheit bei.

Die Verquickungen zwischen den drei Säulen sind vielfältig. Kürzere Wege haben ökonomische und soziale Komponenten, die Optimierung des Energieverbrauchs ist ökologisch und ökonomisch relevant. Nachhaltigkeit hat viele Aspekte. Sie zu identifizieren und umzusetzen ist auch die Aufgabe eines Facility Management Partners. Haben Sie Fragen zur Umsetzung des Drei-Säulen-Modells im Facility Management Ihres Krankenhauses, so nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf!

21.11.2014

Einsegnung der neuen Räume

Pater Gisbert Schütte brachte nicht nur den Segen für die Räume, sondern auch für die Menschen, die darin arbeiten. Mit einer Feierstunde beging die FAC’T Gruppe die Einweihung ihrer neuen Büros am Hohenzollernring in Münster. Adresse und Rufnummern blieben gleich, lediglich das Gebäude und der Zugang haben sich geändert. „Wir befinden uns in der ehemaligen Oberpostdirektion, die Teil eines denkmalgeschützten Ensembles aus den Zeiten der Weimarer Republik ist. Dazu gehört auch das St. Franziskus-Hospital nebenan“, erläutert Geschäftsführer Alois Beulting dazu in seiner Ansprache. Auf das Wachstum der Gruppe und die Erfordernis für mehr Platz ging Geschäftsführer Tobias Krüer in seinem Grußwort ein. Er betonte, dass bei der Raumauswahl und –gestaltung weniger auf Hierarchien und mehr auf die Anwesenheitszeit der Mitarbeiter geachtet wurde. „Den Behördenmief haben wir definitiv vertrieben!“ reflektiert er auf die Gestaltung nicht nur der Räume, sondern auch der Flure, die nun mit Teppichböden und Wandtischen zu Begegnung und Gesprächen im Tagesgeschäft einladen. Die neue Wegbeschreibung zur FAC’T finden Sie hier.

17.11.2014

Kostenunterschiede in der Bettenaufbereitung kleiner als bisher angenommen – GEFMA zeichnet FAC’T Mitarbeiter aus

Jörg Behrens (links) im Kreis der Preisträger des GEFMA-Förderpreises 2014 © Annette Schrader

Wieder hat mit Jörg Behrens ein FAC’T Mitarbeiter den GEFMA-Förderpreis gewonnen. Behrens, Objektleiter FM im St. Josef-Krankenhaus Hamm, schrieb seine Projektarbeit im Rahmen der Fachwirtausbildung über den „Vergleich von Bettenaufbereitungsformen und Berücksichtigung des Facility Management“. Dafür wurde er von der GEFMA mit dem 1. Preis ausgezeichnet.

Der ganzheitliche FM-Ansatz unter Berücksichtigung von Lebenszykluskosten ist ein wesentlicher Schwerpunkt der Fachwirtausbildung nach GEFMA 620 und Grundlage für die eingereichten Projektarbeiten. Behrens nahm die Fallkosten der zentralen und dezentralen Bettenaufbereitung unter die Lupe, analysierte und verglich diese aus Lebenszyklus- und Prozessgesichtspunkten und kam zu einem überraschenden Ergebnis: Unter der ganzheitlichen Kostenbetrachtung unterscheiden sich die beiden Aufbereitungsformen deutlich weniger, als bisher angenommen. Ein Kostenunterschied von nur ca. 10% hat Behrens ermittelt. Seine Feststellung zeigt Krankenhäusern damit neue Handlungsmöglichkeiten auf, denn bisher gingen Betrachtungen immer von einem Faktor von 2,5-4,5 zugunsten der dezentralen Bettenaufbereitung aus. Mehr zum Thema Bettenaufbereitung finden Sie hier.

10.11.2014

Die neue FAC'T exklusiv ist da!

Die 15. Ausgabe der FAC'T exklusiv ist nun hier online verfügbar, der postalische Versand erfolgt ab dem 10.11.2014. Aus dem Inhalt:

  • Langfristig denken, nachhaltig arbeiten - Geld sparen, die Umwelt schützen und nebenbei Patienten heilen – die Ansprüche an Krankenhäuser sind so hoch wie selten zuvor
  • Hygiene und Reinigung - Was Hygiene fordern und die Reinigung liefern kann, um zu einer nachhaltigen Gesundwerdung beizutragen
  • Nicht am falschen Ende sparen - Auf Kernkompetenzen fokussieren und mit Expertenwissen Qualität und Profitabilität steigern
  • So schmeckt Nachhaltigkeit - Der Spagat zwischen Nachhaltigkeit, Patientenwunsch und Wirtschaftlichkeit in Großküchen
  • Energieverbrauch reduzieren - Einsparpotenzial: Raumlufttechnische Anlagen – sie gehören zu den großen Energieverbrauchern und genießen damit besondere Aufmerksamkeit
  • Das grüne Krankenhaus - „Green Hospital“ und die Chancen nachhaltig geplanter und betriebener Krankenhäuser
  • Dran bleiben! - Systemdienstleistungen und Beratungen für die Eigenleistung
  • Nachhaltig nach Plan - Neu und einmalig in Europa: Die GEFMA 160 Richtline regelt nachhaltiges Arbeiten im Facility Management
  • RICHTIG SPAREN - Nachhaltig und trotzdem vielfach investitionsfrei. Wo Krankenhäuser noch sparen können.
03.11.2014

Nachhaltigkeit und Kostenoptimierung schließen sich nicht aus

Nachhaltigkeit ist weit mehr als Energiesparen. Nachhaltigkeit muss nicht viel Geld kosten. Nachhaltigkeit kann auf vielfältige Weise helfen, Kosten zu senken - und sich ganz nebenbei positiv auf das Image des Hauses auswirken. Wovon nicht zuletzt die Mitarbeiter, Patienten und Bewohner profitieren werden.

RICHTIG sparen – das ist dabei unser Stichwort. Denn es geht hier nicht um das kurzfristige Reduzieren der Ausgaben, sondern um Maßnahmen, die Bestand haben. Kosten einfach zu verschieben und damit später vielleicht sogar eine Erhöhung in Kauf zu nehmen, ist nicht die Lösung. Gut, wenn Sie in den zum Facility Management gehörenden Bereichen auf entsprechende Erfahrung zurückgreifen können – wie zum Beispiel bei der FAC’T. Egal, ob Sie die Ihnen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten in der Breite prüfen oder ganz konkrete Optimierungsprojekte umsetzen wollen: Gerne stehen wir Ihnen mit unserer Erfahrung zur Seite.

Die neue FAC’T exklusiv erscheint Anfang November. Lesen Sie dort über Initiativen, die nachhaltiges Arbeiten in Kliniken dokumentieren. Erfahren Sie, was Verantwortungsträger im Gesundheitswesen für die wirtschaftliche Nachhaltigkeit tun. Und sammeln Sie Ideen, wie Sie mit wenig Aufwand mehr für die Nachhaltigkeit in Ihrem Haus tun können.

Ihr Exemplar der FAC’T exklusiv können Sie kostenfrei im Bereich Marketing (0251 935-5790, heiko.filthuth@factpartner.de) bestellen.

27.10.2014

Wirksam und Innovativ dem Fachkräftemangel vorbeugen

Es ist keine neue Erkenntnis, dass die Zahl der Arbeitnehmer nach jetzigem Stand in den nächsten Jahrzehnten abnehmen wird. Das betrifft nicht nur Fachkräfte, sondern auch Menschen mit Studienabschlüssen und Hilfskräfte. Für das Gesundheitswesen und damit die FAC’T ist dabei von besonderer Bedeutung, dass gleichzeitig die Zahl derjenigen, die Gesundheitseinrichtungen in Anspruch nehmen, auf Grund der längeren Lebenserwartung steigen wird.

Alois Beulting, Geschäftsführer der FAC’T Gruppe, sieht sein Unternehmen auf dem richtigen Weg, dem zu begegnen: „Natürlich werden wir die Zahl unserer Ausbildungsplätze in einem vernünftigen Maß weiter ausbauen. Wir wollen aber nicht - wie ich es leider schon oft gesehen habe – unser Geschäft mit Auszubildenden betreiben, sondern unsere Verantwortung für eine fundierte Lehrzeit wahrnehmen. Unsere Auszubildenden sollen zu den besten eines jeden Jahrgangs gehören. Dann haben sie Spaß an ihrem Beruf und fühlen sich bei uns wohl.“ Überhaupt sieht Beulting die Mitarbeiterzufriedenheit als einen wichtigen Schlüssel, einem Fachkräftemangel vorzubeugen. „Zufriedene Mitarbeiter bleiben langfristig im Unternehmen. Das ist ein Gewinn für beide Seiten!“

Ganz andere Maßnahmen zum Umgang mit dem Fachkräftemangel hat die FAC’T schon vor einigen Jahren ergriffen. So unterstützen zum Beispiel mobile Teams die Techniker vor Ort mit genau den Leistungen, die diese nicht oder nicht mehr sinnvoll selber erbringen können. „Wir sehen hier eine kontinuierlich steigende Nachfrage, weil Techniker mit den benötigten Qualifikationen immer weniger verfügbar sind. Daher entscheiden sich Krankenhäuser immer häufiger dafür, sich auf die allgemeinen technischen Arbeiten zu konzentrieren und Spezialistenleistungen, die nur punktuell benötigt werden, bei uns zu buchen.“,  so Beulting. Auch eine externe Bauabteilung und die Schreibdienste der FAC’T CONTEXT gehört zu den Leistungen, bei denen ein lokaler Fachkräftemangel durch unterstützende Dienste ausgeglichen wird. Offene Stellen der FAC'T Gruppe sinden Sie hier.

20.10.2014

Prüfung endständiger Filter (S-Filter)

Die jährliche Überprüfung der endständigen Filter (S-Filter) ist ein wesentlicher Bestandteil der Anforderungen an die raumlufttechnischen Anlagen im Krankenhaus und seit Neuestem Bestandteil des Leistungsportfolios der FAC’T Gruppe. Die rechtlichen Rahmenbedingungen an die S-Filter legt die DIN 1946-4 fest. Teil der Vorgabe ist die dreistufige Filterung der Luft in Räumen der Raumklasse I (OP). Eine jährliche Überprüfung beinhaltet die Reinigung und Flächendesinfektion hinter der dritten Filterstufe und der von den RLT-Anlagen versorgten Räume sowie Partikelzählungen.  Außerdem wird die Temperaturdifferenz zwischen Zuluft und Raum bestimmt. Zusätzlich werden bei Zuluftdeckenfeldern an allen Zuluftauslässen Luftkeimzahlbestimmungen und Messungen der Luftströmungsrichtungen nach DIN 1946-4:1999 durchgeführt. Alle drei Jahre erfolgt die hygienische Prüfung der raumlufttechnischen Anlagen entsprechend der VDI 6022 (bei raumlufttechnischen Anlagen mit Befeuchtung alle zwei Jahre). Die erfolgreiche Prüfung bestätigt die FAC’T am Filter sowie in der hygienischen und technischen Dokumentation (CAFM-System). Auch die Reparatur eventueller Lecks und ein Filteraustausch werden dabei übernommen. „Wir freuen uns, dass wir unser Leistungsportfolio hier erweitern konnten“, so Dirk Plenter, Leiter Gebäudebetriebstechnik bei FAC’T. Mehr Informationen zur S-Filter-Prüfung erhalten Sie bei den Ansprechpartnern der FAC'T Gebäudebetriebstechnik.

17.10.2014

Kundenzufriedenheit unverändert hoch

„Wir konnten die Zufriedenheit unserer Kunden mit unseren Leistungen noch ein wenig weiter steigern!“ Jan Zimmermann, Leiter Qualitätsmanagement der FAC’T Gruppe, freut sich über die durchweg positiven Bewertungen. Seit mehreren Jahren bittet die FAC’T regelmäßig ihre Kunden um die Bewertung der erbrachten Leistungen. Das Besondere: Nicht nur die Entscheider werden befragt, sondern auch die Nutzer, die tagtäglich mit den Systemdienstleistungen der FAC’T zu tun haben. Die Ergebnisse der separaten Befragung zur Nutzerzufriedenheit sind gleichermaßen positiv. „Natürlich heißt dies nicht, dass alle Bereiche gleichermaßen gut bewertet wurden. Es gibt Abstufungen, allerdings auf einem hohen Niveau“, so Zimmermann. Die Ergebnisse der Umfrage werden in den regelmäßigen Jour-Fixes intern mit den Mitarbeitern und mit den Kunden und Nutzern besprochen. Dort, wo Handlungsbedarf besteht, wird dieser konkret vereinbart. „An den Stellen, wo wir noch Luft nach oben haben, wollen wir uns natürlich weiter verbessern.“ Herausforderungen für künftige Bewertungen sieht der Qualitätsmanager durch die Anpassungen der Leistungsbausteine, die einige Häuser aus wirtschaftlichen Gründen vornehmen mussten. „Nur eine klare Kommunikation kann den Nutzern im Vorfeld aufzeigen, welche Leistungen warum nicht mehr in der bekannten Form erbracht werden. Geschieht dies nicht, entsteht Unzufriedenheit.“ Ein großes Lob spricht Zimmermann den über 1500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der FAC’T Gruppe aus – sein Dank geht an die Kunden und Nutzer.

06.10.2014

Krankenhaus-Essen muss nicht ungesund sein

„Krankenhaus-Essen ist ungesund“ titelte jüngst das GESUND-Magazin und bezog sich damit auf die Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Demnach isst nur die Hälfte der Patienten ihr Mittagessen auf. Schuld daran: Die schlechte Qualität, weil Betreiber die Wirtschaftlichkeit vor die Gesundheit stellen. „Wir können diese Aussage nicht nachvollziehen“, sagt Jens Breinl, Geschäftsführer der FAC’T GS Gastronomie & Service und Fachmann für den Betrieb von Krankenhausküchen. „Wir wissen aus unseren eigenen Küchen und zahlreichen anderen Häusern, dass ein schmackhaftes, gesundes Essen auch den Krankenhausverantwortlichen wichtig ist. Zwei Dinge kann jeder Patient vergleichen: das Essen und die Sauberkeit. Wie sinnvoll ist es da, an diesen Stellen übermäßig zu sparen?“ Spannend findet Breinl, dass der Patientenwunsch ungenannt bleibt. Denn ein Küchenchef weiß genau, welche Essen in seinem Haus gut gehen – und welche nicht. Schnitzel und Kartoffel, Nudeln mit Soße… das sind die typischen Gerichte, die Patienten wählen. Bewusst gesundes Essen und Speisen mit hohem Bio-Anteil gehören in die Kategorie „Ausnahme“. Dennoch bieten viele Häuser Tag für Tag Ihren Patienten ausgewogene und besonders gesunde Speisen an. „Mit unserem Service der Menüwunscherfassung nehmen wir in Absprache mit der Krankenhausleitung bewusst Einfluss auf die Auswahl und machen den Patienten die gesündere Alternative schmackhaft. Aber entscheiden muss letztendlich der Patient selber.“ Mehr Informationen zu den Serviceleistungen der FAC’T GS finden Sie hier.

30.09.2014

Due Diligence für den Krankenhauskauf/Krankenhausverkauf und Investitionsplanung

Käufe und Verkäufe von Krankenhäusern von einem Träger an einen anderen sind heute keine Seltenheit. Dienstleiter für die technische Due Diligence bei solchen Projekten ist die FAC’T Gruppe. Als Spezialisten für das Facility Management im Gesundheitswesen verfügen wir nicht nur über das Wissen, sondern auch über langjährige praktische Erfahrungen mit solchen Projekten. Technische Due Diligence, das bedeutet, den Gebäudezustand und die medizin- und gebäudebetriebstechnischen Anlagen und Geräte zu sichten, zu bewerten und eine mehrstufige, belastbare Investitionsplanung zu erstellen. Ergänzt wird diese i.d.R. durch eine Einschätzung des aktuellen Risikopotenzials und – wenn gewünscht - eine realistische Vorschau der Betriebskosten. Der Vorteil: Käufer und Verkäufer erhalten neutrale, fachlich hoch qualifizierte und belastbare Daten als Grundlage für Kauf- und Verkaufs- sowie Investitionsentscheidungen. Vorteil außerdem: als Spezialisten im Gesundheitswesen beschäftigen wir uns ausschließlich mit genau diesen Einrichtungen – und kennen das Umfeld aus dem täglichen Betrieb, nicht nur der Beratung. Dazu gehört auch das Wissen, wie eine technische Due Diligence in einem vernünftigen wirtschaftlichen Rahmen durchzuführen ist. Ihr Ansprechpartner für vertrauliche Anfragen ist unser Geschäftsbereich Beratung.

26.09.2014

Grün heißt stehen - SNMP-Monitoring bei FAC'T

Wenn alles grün ist, können die Techniker stehen bleiben – im übertragenen Sinne natürlich, freut sich Oliver Seebass. Der Geschäftsführer der FAC’T IT GmbH erläutert im Gespräch, warum der Einsatz von SNMP-Monitoring-Tools inzwischen zum Standard der Gruppe gehört. SNMP steht für Simple Network Management Protocol und liefert in Echtzeit Informationen über den Betriebszustand aller eingebundenen Komponenten. Dazu gehören Router und Switches, unterbrechungsfreie Stromversorgungen (USV), Server und zahlreiche anderen Komponenten. Kundenspezifisch und je nach Wichtigkeit der Komponente im Netzwerk legen die SNMP-Spezialisten der FAC’T die Mitteilungswege bei Störungen fest. Im einfachsten Fall ist dies die visuelle Meldung – grün heißt: alles in Ordnung, keine Aktion notwendig -, die die FAC’T zentral für alle Krankenhäuser überwacht. Im kritischsten Fall erfolgt eine mobile Benachrichtigung an den Systemverantwortlichen 24 Stunden am Tag, 7 Tage pro Woche, 365 Tage im Jahr. „Wir sind uns der Verantwortung, die wir für den Betrieb der Krankenhaus-IT haben, sehr bewusst.“, unterstreicht Seebass die Bedeutung solcher und anderer Werkzeuge. „Es sind wichtige Tools, die uns helfen, unsere Arbeit optimal zu machen. Schlussendlich geht aber nichts ohne qualifizierte Administratoren und auf das Ziel des reibungslosen Betriebs ausgerichtete Prozesse.“, ist er sich sicher. Mehr zum Einsatz von SNMP-Tools für Ihr Krankenhaus erfahren Sie bei den Ansprechpartnern der FAC’T IT.

23.09.2014

Mit einem Lächeln zum Patienten

„Herein!“. Wenn möglich wartet Marianne G. den Ruf aus dem Patientenzimmer ab, bevor Sie mit einem herzlichen „Guten Morgen! Ich würde jetzt gerne Ihr Zimmer reinigen, ist das in Ordnung?“ eintritt und die Reinigung des Zimmers beginnt. Ein „Nein“ hat sie auf Ihre Frage noch nicht als Antwort bekommen, wohl aber viele positive Rückmeldung in der Bewertung der Patienten über ihren Krankenhausaufenthalt. „Uns ist es wichtig, unseren Teil dazu beizutragen, dass der Aufenthalt des Patienten so angenehm wie möglich ist“, sagt Nicole Menczik dazu. Sie ist Fachbereichsleiterin Hotellerie & Service bei FAC’T und mitverantwortlich für die Kommunikation zwischen Mitarbeitern und Patienten. „Natürlich ist ein Krankenhaus kein Hotel - auch wenn Wahlleistungsstationen dem sehr nahe kommen -, aber warum nicht die Dinge übernehmen, die im Krankenhaus umsetzbar sind und das Miteinander ein klein wenig angenehmer machen?“, fragt die gelernte Hotelfachfrau. Und so trainiert sie nicht nur Reinigungskräfte, sondern auch Mitarbeiter in anderen Servicebereichen wie die Gastronomie oder der Technik. Wichtig ist ihr, dass die Kommunikation nicht aufgesetzt klingt, sondern authentisch ist. Deshalb achtet die FAC'T Gruppe bei der Einstellung neuer Mitarbeiter auch auf diese natürliche Freundlichkeit. Und fährt gut damit, zum Beispiel wenn es um die Betriebszugehörigkeit geht: „Unsere Fluktuation bei Reinigungskräften ist unter anderem deshalb weit unter dem Durchschnitt, weil die Patienten und Bewohner unserer Kunden das freundliche Wort aufnehmen und ihrerseits mit Wertschätzung antworten. Das freut unsere Mitarbeiter und trägt erheblich zum guten Arbeitsklima bei“, so Menczik. Und so verabschiedet sich auch Marianne G. mit einem „Auf Wiedersehen und alles Gute für Sie!“, bevor sie zum nächsten Zimmer geht. Dankeschön!

15.09.2014

Ganzheitliche Planung für die Zytostatika-Herstellung

Die Zubereitung von Zytostatika ist eine Aufgabe, die viele Krankenhäuser über ihre Zentralapotheke selber durchführen. Die dafür erforderlichen aseptischen und sterilen Herstellungsschritte sind laut GMP in einem Raum der Reinraumklasse B durchzuführen. Die raumlufttechnischen Anforderungen an diese Räume orientieren sich am EU-GMP-Leitfaden. Spezialist für die Planung solcher Arbeitsbereiche ist die tgaplan, das Planungsteam (nicht nur) für die technische Gebäudeausstattung in der FAC’T Gruppe. „Der Bedarf an einer ganzheitlichen Planung von Räumen und Arbeitsplätzen für die Zubereitung von Zytostatika ist im Moment auffällig hoch“, so Ulrich Heeke, Bereichsleiter tgaplan. Sein Team und er haben in den letzten Monaten zahlreiche Projekte umgesetzt und sind dabei auch tief in die Prozesse eingestiegen. „Aus den ursprünglichen TGA-Planungsprojekten sind komplexe, ganzheitliche Aufgaben geworden, die von A wie Ablaufplanung bis Z wie Zugangssteuerung reichen. Dass wir mit der medicalORDERpharma eine eigene Krankenhaus-Apotheke in der Gruppe haben, bei der wir gleiches umsetzen konnten, war außerordentlich hilfreich.“ Dokumentiert werden muss die Aufrechterhaltung der Reinraumklasse über die Messung von Raumdruck, Raumtemperatur, Raumfeuchte und Partikelzahl.  Die Gesamtplanung führen die TGA-Planer daher in enger Abstimmung mit der FAC’T Hygieneberatung und den Hygieneverantwortlichen des jeweiligen Hauses durch. Die Kontaktdaten der tgaplan finden Sie hier.

09.09.2014

Ausbildung in der FAC'T Gruppe - 20 verschiedene Berufe

Die Auszubildenden des Jahres 2014 haben Ihre Ausbildung in den verschiedenen Unternehmen der FAC'T Gruppe bzw. den Betriebsstätten begonnen. Von klassischen, handwerklichen Berufen bis zum Fachinformatiker für Systemintegration ist die Bandbreite wieder groß. Wir sagen allen neuen Auszubildenden Herzlich Willkommen!

Gleichzeitig beginnt bereits jetzt die Bewerbungsphase für den Ausbildungsbeginn 2015. Die aktuell verfügbaren Ausbildungsstätten finden Sie hier. Wir freuen uns über Bewerbungen von gut informierten und motivierten jungen Menschen, die gemeinsam mit uns das Facility Managemment im Gesundheitswesen weiter gestalten wollen.

Zusätzlich bieten wir auch in diesem Jahr wieder einigen sehr gut qualifizierten Nachwuchskräften im Facility Management die Möglichkeit, bei uns als Trainee ihre Berufslaufbahn zu starten. Mehr dazu finden Sie im folgenden Dowload.

29.08.2014

Neue Betriebsstätte in Düsseldorf

Der Betrieb läuft! Nach einem umfangreichen Auswahlprozess und der detaillierten Abstimmung der Leistungen ist die FAC'T nun als ganzheitlicher Systemdienstleister für eine Düsseldorfer Klinik tätig. Neben allen technischen Leistungen sind auch die gesamte Unterhaltsreinigung und die Speisenversorgung Teil des Leistungsportfolios. Außerdem wird in Kürze ein Restaurant eröffnet, das ebenfalls von der FAC'T betrieben wird. "Die Entscheider haben den Gedanken der integralen Prozessverantwortung (ipv) konsequent aufgegriffen und umgesetzt", freut sich Projektleiter David Neurohr über das Vertrauen des Kunden.

Auch an diesem Standort buchen die im Objekt befindlichen gewerblichen Mieter Zusatzleistungen der FAC'T. Das Spektrum reicht von der Wartung der Medizintechnik über die hygienische Reinigung und Desinfektion, die Bettenaufbereitung, behördlich geforderte Prüfungen und einem IT-Anwenderservice bis zu medizinischen Schreib-, Scan- und Archivdiensten. Die vorwiegend aus dem medizinischen Umfeld stammenden Mieter entscheiden dabei selber, was sie in welchem Umfang benötigen. 

Die neue Betriebsstätte bildet ein weiteres Standbein im Großraum Düsseldorf-Köln, von dem aus ebenfalls zusätzliche Krankenhäuser und andere Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens versorgt werden können.

25.08.2014

Umzug wirft seine Schatten voraus

Die gute Nachricht zuerst: die Postanschrift und die zentralen Rufnummern werden sich nicht ändern, wenn die FAC’T Verwaltung Anfang September in die neuen Räumlichkeiten umzieht.

Der Weg von alt nach neu ist kurz. Das Gebäude der ehemaligen Oberpostdirektion, in dem die FAC’T die erste Etage beziehen wird, liegt direkt neben dem St. Franziskus-Hospital. Schon heute haben dort das Baumanagement, die TGA-Planung, das Qualitätsmanagement und die FAC’T CONTEXT ihren Sitz, jüngst ist die FAC’T IT hinzugekommen. Vor allen Dingen mehr Platz für die in den letzten Jahren immer weiter gestiegene Mitarbeiterzahl und kürzere Wege bei der Kommunikation soll der Umzug zur Folge haben.

Im Moment bereiten die FAC'T-eigenen Handwerker, IT-Mitarbeiter und Umzugsspezialisten alles für den reibungslosen Wechsel vor, denn die Unterbrechung der Arbeit natürlich so gering wie möglich sein. Ein ansprechendes, dezentes Farbkonzept, den Bedürfnissen entsprechende, helle Räume und eine dem Kommunikationsbedarf angepasste Raumnutzung sollen dafür sorgen, dass trotz der größeren Räumlichkeiten das persönliche Gespräch und die gemeinsame Tasse Café nicht zu kurz kommt.

21.08.2014

Wieder gute Werte in der Nutzerbefragung

„Die Nutzer bewerten unsere Leistungen unverändert gut“, freut sich Tobias Krüer, Geschäftsführer der FAC’T Gruppe über die Ergebnisse der jüngsten Nutzerbefragung unter den Kunden der Gruppe. Das Besondere: seit einigen Jahren misst die FAC’T im Rahmen des Qualitätsmanagement auch die Zufriedenheit der Menschen, die täglich mit ihren Leistungen zu tun haben – eben der Nutzer. „Ein großer Teil unserer Kunden setzt auf uns als Systemdienstleister, d.h. wir übernehmen in mindestens einem Sekundärbereich sämtliche Betreiberpflichten. Die daraus resultierende integrale Einbindung in die täglichen Prozesse macht das Geschäft so sensibel und die Nutzerzufriedenheit für unsere Weiterentwicklung so wichtig!“, so Krüer. Im Einzelnen wurde (soweit zutreffend) die Zufriedenheit in den Bereichen Gebäudebetriebstechnik, Medizintechnik, IT, Nachrichtentechnik, Reinigung, Bettenaufbereitung, Gastronomie, Stationsservice, Logistik, Schreibdienst, Archivierung, Arbeitssicherheit und Baumanagement bewertet. „Die zusätzlich zu der Beurteilung abgegebenen Kommentare werden nun in den Fachbereichen Punkt für Punkt bearbeitet, so dass keine wichtige Information auf der Strecke bleibt.“ Besonders erfreulich findet Krüer, dass die gute Bewertung gehalten werden konnte, trotzdem die Häuser immer häufiger gezwungen sind, Leistungen zu reduzieren, weil die Krankenhausfinanzierung die notwendigen Mittel nicht hergibt. „Die Anpassung der Leistungen auf das wirtschaftlich machbare lässt sich oft nur durch Systemdienstleister wie die FAC’T Gruppe umsetzen. Denn nur so entstehen Synergien, können qualifizierte Arbeiten noch preiswert erbracht werden, weil die entsprechenden Spezialisten für mehrere Häuser tätig sind.“, bestätigt auch er den Trend im Gesundheitswesen.

19.08.2014

Jetzt Wartungspreise und Verträge prüfen

Ein Servicebetrieb macht die Wartung der Steckbeckenspülen, ein anderer die der Aufzüge. Ein Dienstleister übernimmt die zeitintensive BGV A3-Prüfung und auch für die RLT-Wartung kommt eine externe Fachfirma... Alleine die Verwaltung und Dokumentation aller Leistungen im CAFM-System kann eine einzelne Person beschäftigen. Für Leistungen, die nicht die eigene technische Abteilung erbringt, ist häufig eine Vielzahl von Dienstleistern im Einsatz, ganz gegen den allgemeinen Trend der Konsolidierung von Leistungen. Als FAC’T Gruppe decken wir daher in den Fachbereichen Gebäudebetriebstechnik und Medizintechnik alle technischen Wartungs- und Prüfleistungen aus einer Hand ab. Der Vorteil: hohe Kompetenz, weniger Schnittstellen, alles aus einer Hand, übergreifendes Wissen, eine ordnungsgemäße Dokumentation – und das alles preislich hoch attraktiv! Denn die Vielzahl der von uns betreuten Einrichtungen mit vergleichbarer Technik ermöglicht den Einsatz von Spezialisten genau dort, wo dies erforderlich ist. Diese Konzentration sorgt für eine optimale Auslastung und damit niedrige Kosten. Der erste Kontakt mit uns ist nur ein kleiner Aufwand verglichen mit dem möglichen Nutzen! Wir freuen uns auf Ihren Anruf!

29.07.2014

Urlaubszeit verzögert oft Arztbriefschreibung

Die zügige Fertigstellung der medizinischen Dokumentation, und hier besonders der Arztbriefe, ist nicht nur für die Patienten wichtig. Auch im Dokumentationsprozess können bis hin zur Liquidität viele Faktoren von einem raschen und reibungslosen Durchlauf abhängen. Doch was passiert in der Urlaubszeit?

Geschrieben mit Ihren Textbausteinen und Vorlagen, direkt in Ihrem KIS, fachbereichsübergreifend und hoch professionell: Mit diesen Merkmalen präsentiert sich im Moment die FAC'T CONTEXT in einer Kampagne zu Ihren Schreibdiensten.

  • nur für Krankenhäuser – nur von erfahrenen Schreibkräften mit fachspezifischem Wissen und Verständnis für die Systematik medizinischer Dokumente und deren Nomenklatur
  • Transkription direkt in Ihrem KIS, mit Ihren Bausteinen nach Ihren Konventionen
  • abschließendes Lektorat zur durchgängigen Qualitätssicherung
  • datenschutzgerechte Prozesse
  • flexibel buchbare Dienste
  • kurzfristig zur Überbrückung von Urlaub, Krankheit oder bei hohem Diktataufkommen
  • langfristig als effizienter Partner für alle Schreibdienste
  • fest vereinbarte Bereitstellungszeiten mit zusätzlicher Priorisierungsoption
  • klar kalkulierbare und nachvollziehbare Kosten durch Abrechnung pro Diktatminute

Darüber hinaus ist die FAC'T CONTEXT auch kompetenter Partner für die herstellerneutrale Umstellung vom analogen auf das digitale Diktat. Mehr dazu erfahren Sie hier oder auf der Website www.factcontext.de.

22.07.2014

IT-Strategie Grundlage für Kostensenkung

Für Krankenhausgruppen ist es oft die Harmonisierung der Systeme in den einzelnen Häusern, für alle Einrichtungen meist die Reduzierung der über Jahre hinzugekommenen Subsysteme: die IT-Strategieplanung bekommt wieder größere Aufmerksamkeit. Waren in den letzten Jahren vielfach operative Themen, neue Serverlandschaften, Releasewechsel und Support-Lösungen im Fokus, geht es nun darum, wieder den Blick für das "große Ganze" aufzugreifen. Gefragt sind dabei nicht hochtrabende Konzepte, sondern der bodenständige Blick auf die Perspektiven und Möglichkeiten der nächsten Jahre unter besonderer Berücksichtigung der Entwicklung bei den klinischen Systemen. Denn letztendlich sind sie es, die den Klinikalltag informationstechnisch bestimmen. Das Team der FAC'T IT um Oliver Seebass und Detlef Lübben ist dabei nicht nur als ORBIS-Spezialist (u.a. Formularservice) tätig, sondern konzipiert ganze Kliniknetze und betreibt - lokal und im eigenen Krankenhaus-Rechenzentrum - verantwortlich ganze Krankenhaus-IT-Abteilungen. Konsequenterweise ist die IT-Strategieberatung dabei ein wichtiger Baustein, der ohne Input der Spezialisten kaum realitätsnah abzudecken ist. Ist die Richtung klar, lassen sich nicht nur alle Investitionen darauf ausgerichtet planen, sondern sukzessive im Rahmen laufender Maßnahmen Infrastrukturen aufbauen, wie sie für künftige Technologien unverzichtbar sind. Fragen rund um die IT-Strategieberatung, Nutzwertanalysen und den wirtschaftlichen IT-Betrieb beantwortet Ihnen unsere FAC'T IT GmbH.

07.07.2014

kma Das Gesundheitswirtschaftsmagazin zu Servicegesellschaften von Krankenhäusern

"Buchen Sie uns!" heißt es im Titel des kma Magazins in der Ausgabe 06/2014 zum Hauptstadtkongress. Adalbert Zehnder und Mathias Hamann haben darin Servicegesellschaften unter die Lupe genommen, die ihren Ursprung im Krankenhaus haben, jedoch inzwischen erfolgreich über das eigene Haus bzw. die eigene Gruppe hinaus tätig sind. Mit dabei: die FAC'T Gruppe.

Mal mit dem Schwerpunkt Wäsche, mal mit einem Fokus auf das Catering: Viele der Unternehmen haben dabei ein einzelnes Standbein, mit dem Sie gute Erfahrungen gesammelt haben und das Sie auch bei externen Kunden positionieren. Anders die FAC'T: "Die Abdeckung praktisch aller Sekundärbereiche im Gesundheitswesen findet eine entsprechend große Zielgruppe. Die Konzentration auf eben diese Gruppe - das Gesundheitswesen - ist nicht nur ein klares Bekenntnis zur Herkunft, sondern auch die Garantie für das höchstmögliche Know-How", sagt Tobias Krüer, Geschäftsführer der FAC'T.

Den ausführlichen Bereicht der kma finden Sie unter www.kma-online.de oder hier sowie zum Download.

23.06.2014

Systemdienstleistungen immer interessanter

Man muss vieles im Kopf haben, will man einen Sekundärbereich (z.B. Gebäudebetriebstechnik, Medizintechnik, Informationstechnologie, Reinigung, Gastronomie u.a.) nicht nur operativ betreiben, sondern auch kontinuierlich und nachhaltig weiterentwickeln. Aus dem reinen "machen" wird damit auch dank steigener Anforderungen der Patienten und des Gesetzgebers immer mehr auch ein "strategisch denken". Die Folge: Mit der Konzentration auf die Kernprozesse (Primärleistungen) erwärmen sich mehr und mehr Häuser für die Systemdienstleistung, bei der ein qualifizierter Partner wie FAC'T einen oder mehrere Sekundärbereiche ganzheitlich und mit allen Pflichten im Sinne der integralen Prozessverantwortung (ipv) übernimmt. Die Vorteile liegen dabei auf der Hand:

  1. Das Betriebsrisiko für das Krankenhaus ist durch planbare Kosten und einen       fachkompetenten Partner mit spezialisiertem Personal minimiert.
  2. Gemeinsame Ziele sichern gemeinsames Denken und Handeln im Sinne einer   gelebten Partnerschaft und eines lebenden Vertrages, wenn nötig  auch einmal mit Atmungsfähigkeit in wirtschaftlich schwierigen Zeiten.

Die Bereitschaft des Krankenhauses, nicht mehr alle Kompetenzen selber vorzuhalten, steht vor der Entscheidung für eine Systemdienstleistung. Gespräche mit in der Branche tätigen Systemdienstleistern wie der FAC'T Gruppe und deren Kunden helfen dabei, sich ein Bild zu machen. Eine ergebnisorientierte Leistungsbeschreibung, am besten an den Vorschlägen der GEFMA orientiert, legt den gewünschten Leistungsumfang fest.

Sie möchten wissen, welche Vorteile Ihnen die Systemdienstleistung bringen kann? Wenden Sie sich einfach den Leiter des für Sie interessanten Fachbereiches oder an unsere Regional- oder Geschäftsleitung!

16.06.2014

Gastronomie: Wirtschaftlichkeit UND Qualität

Wirtschaftlichkeit und Qualität müssen zusammenpassen, um eine dauerhaft gute Speisenversorgung sicherzustellen. Jens Breinl, Geschäftsführer der FAC'T GS, und sein Team sind dabei nach wie vor überzeugt, dass die Qualität auch bei angespannten wirtschaftlichen Situationen gut sein muss - und kann! Eine detaillierte Planung, die Veränderung von Produktionsprozessen und die Standardisierung von Beschaffungs- und Vertriebswegen sind nur vier der Ansätze, die sein Team verfolgt, wenn die FAC'T eine Gastronomie oder Zentralküche "unter die Lupe nimmt". Auch die Zusammenfassung mehrerer Produktionsstandorte und die grundsätzliche Hinterfragung einer Eigenproduktion können bei gleichbleibend guter Qualität helfen, die Produktions- und Betriebskosten zu reduzieren. Doch wann ist ein Essen qualitativ gut? Zunächst einmal sind der Gast und dessen Wahrnehmung von Angebot und Qualität der Speisen der Maßstab. Das Team von Köchen, Ernährungswissenschaftlern und Diätassistenten stellt dann z.B. anhand von medizinischen und regionaltypischen Vorgaben ein ernährungsphysiologisch ausgewogenes, patientengerechtes und vor allen Dingen geschmackvolles und abwechslungsreiches Speisenangebot zusammen, das auch Sonderkostformen berücksichtigt. Gutes Essen ist wichtig, denn es trägt seinen Teil zum Wohlfühlen der Gäste und Patienten bei! Mehr zu den gastronomischen Dienstleistungen der FAC'T finden Sie im Geschäftsbereich Gastronomie & Serviceleistungen.

13.06.2014

Fachkonferenz Wohnen mit Zukunft

Innerhalb der LINGA, der Landesinitiative Niedersachsen Generationengerechter Alltag, tauschen sich Krankenhäuser, Rehakliniken, Senioreneinrichtungen, Pflegeeinrichtungen und ambulante Pflege- und Servicedienste über die Zukunft des Wohnens im Alter aus. Mit dem Living Lab „Pflege und Wohnen“ wollen Träger und Hochschulen die Zusammenarbeit zwischen Forschung und Anwendung fördern und denjenigen, die daran mitwirken wollen, einen Andockpunkt geben. Als FAC'T verfügen wir gleich über mehrere Schnittstellen zu diesem Thema: Die Berücksichtigung der Technologie bei Bauprojekten, die operative Umsetzung in der Informations- und Nachrichtentechnik und die haushaltsnahen Dienstleistungen in der Verzahlung mit den Pflegediensten. Im Rahmen einer Fachkonferenz im Mai in Osnabrück wurden Trends betrachtet und erste Modelle reflektiert. "Technische Assistenzsysteme sind gerade in den Niederlanden schon weit und vielfältig verbreitet. Es ist spannend zu sehen, was dort bereits operativ passiert!", so Annette Lauke, Bereichsleiterin von FAC'T mobil. "Letzendlich muss alles, was wir neu einsetzen, dem Menschen dienen. Sonst erreichen wir genau das Falsche." Auch Klaus gr. Beilage aus dem FAC'T Baumanagement nimmt wertvolle Anregungen mit: "Überall dort, wo wir in den Bau von Gesundheits- und Sozialimmobilien eingebunden sind, werden wir proaktiv an diesem Thema arbeiten. Wir legen Wert darauf, die Kosten im Gebäudelebenszyklus im Fokus zu haben. Da ist es unverzichtbar, schon heute zu schauen, welche technische Gebäudeausstattung künftig zumindest einfach nachzurüsten sein muss." Möchten Sie sich über das Thema Assisted Living austauschen, so nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf - wir freuen uns auf einen anregenden Dialog!

10.06.2014

Messbare Qualität und Flexibilität

Wie muss ein modernes Betriebsmodell für Facility Management im Krankenhaus aussehen? Dr. Nils Brüggemann, Vorstand der Franziskus Stiftung (13 Krankenhäuser, knapp 4000 Betten), erklärt seine Vision: „Krankenhäuser sind Spezialisten für das Heilen von Menschen, das ist ihre Kernkompetenz. In den Bereichen Technik, Reinigung oder Gastronomie sind sie gut beraten, die Leistungen professioneller Dienstleister in Anspruch zu nehmen.“

Brüggemann hebt dabei den Risikoaspekt hervor: „Im Krankenhaus sehen wir eine immer intensivere Unterstützung medizinischer Prozesse durch Technik. Gleichzeitig beobachten wir in der Technik eine Steigerung der gesetzlichen Vorgaben. Beides bedeutet für das Haus ein gesteigertes Risiko. Der Einsatz externer Dienstleister für Sekundärleistungen – und nur die – ist damit auch eine Frage des Risikomanagements: Mit einem kompetenten Partner reduziere ich die Betriebs- und regulatorischen Risiken.“ Dazu benennt Brüggemann auch die Umsetzungsverantwortlichen. „Für die Geschäftsführer geht es dabei nicht nur um die
Zukunftssicherung ihres Hauses, sondern auch um die Begrenzung ihrer persönlichen Haftung.“ Das Thema kann darüber hinaus mit hohem wirtschaftlichem Nutzen verbunden sein. Die Eigeninteressen eines jeden Krankenhauses sind eine hohe Qualität und damit ein geringes Risiko. „Wenn man dabei auch noch Geld sparen kann – umso besser. Allerdings gibt es Bereiche, in denen die Qualität – man muss sagen, fast kostenunabhängig – kompromisslos ist.“
Und wie sind die Ergebnisse messbar? „Zukünftige Betriebsmodelle müssen eine Messbarkeit beinhalten, denn nur damit ist Ergebnisverantwortung umsetzbar. Oft wird der Fehler gemacht, erst anzufangen und dann zu fragen, wann etwas gut ist; richtig wäre es umgekehrt. Dies lässt sich aus meiner Erfahrung leichter mit einem externen Partner umsetzen, denn für die Objektivierung von Leistungen braucht man Erfahrungen, die in Krankenhäusern oft noch nicht vorhanden sind.“ Die gleiche Form der Messbarkeit stellt sich Brüggemann auch für integrierte Dienstleister vor, die echte Prozessverantwortung übernehmen. „Schlussendlich muss ein zukunftsfähiges Betriebsmodell vor allen Dingen auch flexibel sein. Durch Einflüsse des Gesetzgebers und den Wettbewerb ändern sich die Rahmenbedingungen ständig. Häuser, die auch im Sekundärbereich flexibel sind, haben damit die Nase vorn. Und das kann ein Dienstleister in der Regel leichter abbilden als ein Krankenhaus“, bringt Brüggemann seine Vorstellungen auf den Punkt.

02.06.2014

Abzugsfähige Wasserverlustmengen

"Viel Wasser wird im Krankenhaus nicht in die Kanalisation abgeleitet, sondern in den Untergrund oder die Luft abgegeben oder anders verbraucht. Für die Berechnung genau dieser Wassermengen als Schmutzwasser fehlt aber die sachliche Grundlage", ist sich Dirk Plenter, Leiter Gebäudebetriebstechnik der FAC'T, sicher. Brunnen und Teiche, Schwimmbäder, Duschen und Bäder, die Speisenzubereitung und die Wäscherei, Gebäudereinigung, Außenanlagenbewässerung, Kühl- und Klimaanlagen - auch für OP-Säle - Kläranlagen und Absetzbecken... In vielen Häusern summieren sich die Werte auf 5 bis 15% der gesamten Frischwassermenge. Ein entsprechender Erstattungsantrag bei der jeweiligen Kommune lohnt sich also.

Neben Indikatoren, Literatur- und Erfahrungswerten gilt vor allen Dingen der direkte Nachweis: "Wir konzipieren für die Häuser eine passgenaue Dokumentation, schaffen die technischen Voraussetzungen und begleiten sie bei der Antragstellung." Denn oft sind es kleinteilige Arbeiten und Recherchen, die viel Zeit kosten. "Die Einsparungen sind dauerhaft - Jahr für Jahr. Da lohnt sich der Einsatz eines erfahrenen Dienstleisters schnell", ist sich Plenter sicher. Mehr Informationen zu diesem Thema erhalten Sie im Fachbereich Gebäudebetriebstechnik.

26.05.2014

Ausschreibung bewerten

Eine Ausschreibung führt nicht zwangsläufig zu einem niedrigeren Preis. Was also macht sie erfolgreich? „Der Ausschreibende muss genau wissen, was er will – und dies in seiner Organisation und mit allen Gremien abgestimmt haben“, sagt Marcel Benteler, Prokurist bei Canzler Ingenieure.

„Ein guter Ausschreibungsbegleiter liefert eine belastbare Kostenschätzung, damit der Ausschreibende vorher weiß, was er erwarten kann.“ Heilsversprechen, mit denen Krankenhäusern riesiges Einsparungspotenzial vorhergesagt wird, sieht Benteler kritisch, zeigt aber Verständnis: „Es ist nachvollziehbar, dass ein Direktorium unter Kostendruck solchen Versprechen glaubt, und welche Krankenhausleitung hat schon einen FM-Spezialisten in den eigenen Reihen?“ Daraus ergibt sich die Frage, was ein Haus für eine erfolgreiche Ausschreibung tun kann. Benteler erklärt: „Ich muss meine Mitarbeiter mitnehmen, in der Vorbereitung auf einen Wechsel und auch danach. Denn in der Anfangsphase einer neuen Partnerschaft läuft längst nicht alles rund. Dem steht die Erwartung einer 110-prozentigen Leistung ab dem ersten Tag gegenüber. Wenn hier nicht involviert und mitgenommen wird, beginnt eine Zusammenarbeit mit dem schlechtesten Start. Und das kann doch niemand wollen“, ist sich Benteler sicher. „Überhaupt wird in der FM-Welt im Moment zum Teil ‚mit Gewalt‘ ausgeschrieben. Offenbar erwarten alle, dass dadurch alles besser wird“, fasst Benteler seine Marktbeobachtung zusammen.

In vielen Branchen ist es üblich, dass sich Auftraggeber und Dienstleister regelmäßig zusammensetzen und sich gemeinsam Ziele für die Weiterentwicklung der Zusammenarbeit setzen. „Das ist preiswert und pragmatisch. Denn wenn beide grundsätzlich mit dem jeweiligen Partner und dessen Konditionen zufrieden sind, ist eine Ausschreibung überflüssig“, so Benteler. Der Ingenieur erklärt, dass bei gleichen Leistungen die Kosten spätestens in der zweiten
Ausschreibung kaum noch zu senken sind. „Wir sehen nicht selten, dass die Gesamtkosten wieder steigen – insbesondere, wenn die erste Ausschreibung kostenmäßig deutlich unter dem prognostizierten Niveau lag“, sagt Benteler und vermutet, dass Ausschreibungen immer wieder auch erkauft werden. „Letztendlich muss eine Ausschreibung qualifiziert begleitet werden. Sie muss auf realistischen Erwartungen beruhen und langfristig durchdacht sein“, fasst Benteler zusammen.

12.05.2014

Investitionen je Bundesland

Die späteren Folgekosten spielen bei Investitionen meist nur eine untergeordnete Rolle. Aus Sicht des Facility Managements sollten diese aber von Anfang an im Blick behalten werden.

Wie viel Geld eine Klinik für Investitionen erhält, ergibt sich aus dem sogenannten Krankenhausplan. Jedes Bundesland ist verpflichtet, einen solchen Plan aufzustellen. Das Fördervolumen der dualen Krankenhausfinanzierung variiert von Bundesland zu Bundesland. Nordrhein-Westfalen stellt jährlich knapp 500 Millionen Euro zur Verfügung: Knapp 40 Prozent sind für bauliche Vorhaben und knapp 60 Prozent für die Beschaffung von medizinischen Geräten und Ausstattungsgegenständen vorgesehen. In Niedersachsen erhalten alle Kliniken vom Land neben den Investitionsmitteln für Baumaßnahmen jedes Jahr Pauschalmittel von insgesamt 120 Millionen Euro. Damit können sie beispielsweise medizinische Geräte kaufen oder die Infrastruktur verbessern.

Unser FAC'T Baumanagement ist bestens mit den Antragsmöglichkeiten und -formalitäten vertraut und unterhält gute Kontakte zu den entsprechenden Ministerien, um die individuellen Fördermöglichkeiten eines Bauvorhabens rasch und qualifiziert ermitteln zu können. Sprechen Sie uns einfach an!

30.04.2014

Neue FAC'T exklusiv

Die neue FAC'T exklusiv mit vielen spannenden Themen rund im die Sekundärleistungen im Krankenhaus ist nun verfügbar und wird in den nächsten Tagen verschickt.

Aus dem Inhalt: Die Optimierung der Sekundärleistungen ist für Krankenhäuser inzwischen genauso wichtig, wie der Blick auf das Kerngeschäft. Lesen Sie, welche Wege Verantwortungsträger und Branchenkenner im Gesundheitswesen ausprobieren, was sie herausgefunden haben und welche Chancen sie als erfolgversprechend für die Zukunft ansehen. Außerdem berichten Menschen aus der täglichen Praxis von der Zusammenarbeit mit einem professionellen Dienstleister und erzählen, was das Haus selber einbringen muss und welche Fallstricke es bei der Auftragsvergabe zu vermeiden gilt. 

Möchten auch Sie die FAC'T exklusiv 2x im Jahr erhalten, so wenden Sie sich bitte an unser Marketing.

29.04.2014

Einsparungen beim Energieeinkauf als Nebeneffekt

Unabhängige von allen Energie- und Produktlieferanten - so positioniert sich encadi, der Energiedienstleister aus Münster. Dabei ist der Einkauf von Energie für die Spezialisten nur ein Nebeneffekt. Das weitaus größte Einsparungspotenzial liegt in der technischen, kaufmännischen und energiewirtschaftlich-rechtlichen Optimierung.

  • Auf der technischen Seite erfolgt die Prüfung der Technik auf Effizienzoptimierung und technische Möglichkeiten, auch im Hinblick auf bauliche Veränderungen.
  • Der kaufmännische Aspekt beinhaltet die Wirtschaftlichkeitsberechnung über lange Zeiträume sowie die Suche nach Fördermitteln, Finanzierungen und Contractinggebern.
  • Die energiewirtschaftlich-rechtliche Prüfung beinhaltet die Ermittlung rechtlicher Rahmenbedingungen (z.B. Gemeinnützigkeit vs. wirtschaftlichem Geschäftsbetrieb durch Stromverkauf an Dritte).

Und weil sich die Rahmenbedingungen kontinuierlich verändern, ist die langfristige Betreuung das "Kernprodukt" der Berater. encadi wendet sich mit seinen Leistungen nicht nur an Einrichtungen aus dem Gesundheitswesen, sondern auch an andere erwerbswirtschaftliche Unternehmen. Mehr dazu unter www.encadi.de.

22.04.2014

Mehr Effizienz durch Mobilität

„Das Projekt ist fast abgeschlossen, der Pilotbetrieb läuft. Jetzt sind wir gespannt auf die praktischen Erfahrungen.“ So beschreibt Rüdiger Wiewelhove, Projektleiter und CAFM-Spezialist bei FAC’T, den aktuellen Stand zur jüngsten technischen Neuerung. Worum es dabei geht: technische Serviceaufträge und Arbeitsvorschriften sollen künftig elektronisch an mobile Geräte der Servicemitarbeiter geschickt, und die Erledigung elektronisch dokumentiert werden. Das Ziel: noch kürzere Reaktionen und deutlich weniger Arbeit bei der Dokumentation.

Die Veränderungen, die sich aus der mobilen Lösung ergeben, sind einfach aber nachhaltig: der erfasste Auftrag wird einem einzelnen Techniker oder einer Gruppe zugeordnet und auf deren mobiles Gerät sowie wandhängenden Terminals übertragen. Ist der Auftrag erledigt, erfolgt die Dokumentation revisionssicher in vereinfachter Form direkt am mobilen Gerät und wird von dort in das CAFM-System übertragen. Auch das Helpdesk erhält eine Statusmeldung und kann den Kunden sofort über die Erledigung des Auftrags informieren. Schneller und einfacher geht es kaum!

Zum Einsatz kommen mobile Endgeräte (das System läuft auf Windows, Android und iOS) für die Techniker und Wandterminals mit Touchscreen in der Werkstatt. Die Software wird von der FAC’T selber gepflegt, gewartet und weiterentwickelt.

09.04.2014

Catering zum Tag der offenen Tür - Spende für die Palliativstation

Medizinische Vorträge, der Neubau, die neuen Pflegestationen und natürlich der Notarztwagen waren die großen Anziehungspunkte beim Tag der offenen Tür im St. Bernhard-Hospital in Kamp-Lintfort. Damit die mehr als 2.000 Gästen bei so viel Programm nicht hungrig blieben, lag das Catering in den bewähren Händen der FAC’T. Das Team von Dirk Herrmann bot Leckeres frisch vom Holzkohlegrill und hatte natürlich auch zahlreiche weitere Speisen im Angebot. „Neben der Krankenhausgastronomie bieten wir schon seit Jahren auch einen Catering-Service in der Region Kamp-Lintfort an“, beschreibt Herrmann ein weiteres Geschäftsfeld der FAC’T. Und weil das St. Berndhard-Hospital noch tatkräftige Unterstützung für die Palliativstation benötigt, gingen für jedes Getränk 25ct als Spende an diesen guten Zweck. Na dann: Guten Appetit!

07.04.2014

Leistungen für die Reha-Klinik

Die reha bad hamm GmbH ist ein fachübergreifendes ambulantes Rehabilitationszentrum mit den Indikationen Orthopädie, Neurologie und Kardiologie. Sie arbeitet dafür eng mit den anderen Gesundheitseinrichtungen der Region zusammen. Wir freuen uns, die reha bad hamm in ihrer Arbeit mit verschiedenen Betriebsleistungen ganzheitlich unterstützen zu dürfen. Dazu gehören Gebäudebetriebstechnik, Medizintechnik, , Informationstechnologie, Reinigung & Service, Gastronomie & Serviceleistungen, Hygieneberatung, Schreibdienst und Archivierung. Möchten Sie mehr zu unserem leistungsspektrum für Reh-Einrichtungen wissen, so nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf!

01.04.2014

Vorher schon zu Ende denken - Zielplanung und Gebäudelebenszykluskosten

Hinter dem sperrigen Terminus "Gebäudezykluskosten" verbirgt sich nichts anderes als die frühzeitige Ermittlung und Planung der Folgekosten bei Neu- und Umbauten, ein Thema, das die FAC'T schon seit Jahren umtreibt. Denn die Fixierung auf Investitionskosten läßt die Erfahrungen aus dem Facility Management oft außer acht. "Neben dem Personal resultieren circa 40 Prozent der Ausgaben aus Sachkosten.", schreibt die kma in Ihrer Aprilausgabe. Systemdienstleistern wie FAC'T kommt dabei eine besondere Rolle zu, denn durch die Übernahme der Prozessverantwortung und der Betreiberpflichten sind die Münsteraner integral in die Kernprozesse und damit auch die Kostenstrukturen eingebunden. Schon deshalb legen die Geschäftsführer Alois Beulting und Tobias Krüer großen Wert auf das im deutschen Gesundheitswesen einzigartige Leistungsportfolio. "Wir nutzen in unseren Geschäftsbereiche Baumanagement, TGA-Planung und Medizintechnik-Planung intensiv die Erfahrungen, die wir täglich in der Gebäudebetriebstechnik, der Medizintechnik, der Informationstechnologie aber auch der Reinigung und der Gastronomie sammeln. Durch die Vernetzung dieser Bereiche unter einem Dach entsteht ein Vorteil, der mehr als sein Geld wert ist." Und das wissen die Krankenhäuser zu schätzen, denn mehr und mehr treten aus genau diesem Grund ganzheitliche Leistungen in den Vordergrund ihres Interesses. Dazu gehört auch die gezielte Frage nach den langfristigen Kosten: "Die Überprüfung bereits geplanter Bauvorhaben unter dem Gesichtspunkt ihrer langfristigen Kosten ist eine Tätigkeit, die immer häufiger beauftragt werden wird", sagt Klaus gr. Beilage, Leiter Baumagement der FAC'T. Er freut sich über entsprechende Anfragen