FAC'T Gruppe - Hohenzollernring 70 - 48145 Münster

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News

Auf dieser Seite finden Sie aktuelle Informationen und Neuigkeiten aus allen Leistungsbereichen der FAC'T Gruppe sowie zu interessanten und wichtigen allgemeinen Themen rund um Sekundärleistungen in Krankenhäusern und anderen Gesundheitseinrichtungen. Darüber hinaus bieten wir Medien und Journalisten auch das persönliche Gespräch an, um Markt- oder Fachthemen aus erster Hand belastbar zu vertiefen. Ansprechpartner für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ist Heiko Filthuth (0251 935-5790, heiko.filthuth@factpartner.de).


02.05.2016

Arztbriefschreibung beschleunigen

Eine rasche, wirtschaftliche und dabei qualitativ gute Arztbriefschreibung wünscht sich jedes Krankenhaus. Welchen Anteil daran die IT hat, zeigt ein Beispiel aus der Praxis.

Die Zahl der Tastenanschläge ist immer wieder beeindruckend. Wenn Susanne Dirking – selbst erfahrene Schreibkraft im Krankenhaus – heute jedoch durch ihre Abteilung geht, weiß sie, dass die Geschwindigkeit „ihrer Damen“ zwar ein wesentlicher, aber kleiner Schritt auf dem Weg zum raschen Arztbrief ist. Dank des IT-Einsatzes kann auch ihr Team einen hohen Wertbeitrag liefern.

Denn wo früher Kassetten auf den Schreibtischen lagen, findet sich heute – nichts. Die Diktate in allen angeschlossenen Kliniken werden digital aufgezeichnet und gelangen in Sekunden zum Schreibdienst. Dort werden sie beispielsweise anhand des Arztes in die entsprechende Schreibgruppe gegeben. Die Transkription selber erfolgt dann direkt im KIS des jeweiligen Krankenhauses, sodass Textbausteine und Patientendaten genutzt werden können. Der Korrekturversand einer Textdatei per E-Mail ist damit Geschichte. „Innerhalb einer Stunde können wir Arztbriefe schreiben, die Qualitätskontrolle durchführen und den Prozess im KIS für den nächsten Schritt freigeben – den Druck und die Unterschrift“, sagt Dirking. Der Korrekturprozess im Krankenhaus kann durch den datenschutzgerechten Einsatz von gescannten Unterschriften, sogenannten Faksimiles, vollständig digital erfolgen. Abgerechnet werden Diktate nach Diktatminuten – so macht sich die hohe Effizienz auch wirtschaftlich bemerkbar.

Mehr Informationen zum Thema erhalten Sie direkt bei der FAC’T CONTEXT.

25.04.2016

Mobiles Add-On zum CAFM-System auf der FKT-Messe

Die jüngste FKT-Messe in Gelsenkirchen hat es wieder bestätigt: Der hausübergreifende Einsatz von Krankenhaustechnikern und eine vollständige, transparente Dokumentation erfordern clevere und handhabbare Lösungen bei der Nutzung des CAFM-Systems. Die Techniker müssen auf die wichtigsten Geräte- und Prüfinformationen mobil zugreifen, ihre aktuellen Aufträge sehen und dokumentieren sowie Vorlagen von Prüf- und Checklisten einfach und elektronisch nutzen und übertragen können. Gleichzeitig muss die technische Leitung aktuell und transparent informiert sein.  

Die Lösung der FAC’T Gruppe ist eine professionelles, CAFM-Hersteller unabhängiges Add-On, das gemeinsam mit den eigenen Krankenhaustechnikern auf Basis der täglichen Arbeit entworfen und von einem Technologiepartner umgesetzt wurde. Es gehört heute zu den einfachsten und preiswertesten Systemen im Markt und kann auf verschiedenen Tablets wie auch auf PCs eingesetzt werden. Eine schlanke Oberfläche gegenüber dem CAFM-System, die deutliche Reduzierung der Dokumentations- und Verwaltungsaufwände, mehr Flexibilität durch Aktualität und reduzierte Kosten überzeugte auch die Besucher der FKT-Messe.

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18.04.2016

Erstes momentum Café – Restaurant in Greven eröffnet

Ein Café – Restaurant in einem Krankenhaus muss weder steril und nüchtern sein, noch einer Betriebskantine gleichen. Ein gutes Beispiel dafür ist das neu eröffnete momentum Café – Restaurant im Maria-Josef-Hospital in Greven. Der Name momentum deutet an, was auch die Beschreibung „Zeit für mich“ verspricht: Eine angenehme Ruheoase in einem Umfeld, das für viele Besucher mit Stress und Aufregung verbunden ist. So gehört in Greven ein Konzertflügel ebenso zur Ausstattung, wie ein Front-Cooking-Bereich, in dem ein Koch zusätzlich zum täglichen Speiseangebot weitere Snacks frisch zubereitet.

Die FAC’T Gruppe hat sich als Betreiber bewusst für die Kombination Café – Restaurant entschieden, um den Besuchern den ganzen Tag über frische Speisen und Getränke anbieten zu können. So reicht das Angebot vom Frühstück in Buffetform über verschiedene Mittagessen bis zu Kuchen und Snacks, natürlich mit den dazugehörigen Eis-, Kaffee- und Teespezialitäten. „Die ersten Rückmeldungen von Besuchern, Patienten und Mitarbeitern haben uns gezeigt, dass wir den richtigen Weg eingeschlagen haben“, sagt Nicole Menczik, Fachbereichsleiterin Service. Sie und ihr Team wollen, dass sich alle Gäste wohl fühlen und  bieten dafür noch weitere Serviceleistungen an, wie die Benachrichtigung von Gästen, wenn diese auf Patienten der Arztpraxen oder der Radiologie warten. Das nächste momentum Café – Restaurant eröffnet in Kürze in einer Düsseldorfer Klinik.

11.04.2016

Schickt Spracherkennung das Diktat in Rente?

Silvia Rodiek leitet den Schreibdienst im Hamburger Marienkrankenhaus und hat regelmäßig Berührungen mit der Spracherkennung: „Bei den Radiologen sehe ich, wie gut die Systeme funktionieren können. Der Arzt diktiert, sieht die Worte auf dem Bildschirm und korrigiert direkt die Fehler. Mit der nötigen Ruhe, Einarbeitung und Erfahrung sind gute Ergebnisse zu erzielen.“
Aber eben nur dann. Denn genau diese Voraussetzungen sind im ärztlichen Alltag selten.

Und: Die Stunden für das Training mit dem System, die Kontrolle der automatisch geschriebenen Texte und die Beschäftigung mit den Prozessen, damit eine weitere Bearbeitung des Dokumentes auch wirklich entfällt und sich ein Mehrwert einstellt, bleiben bei der Anschaffung von Spracherkennungssystemen oft auf der Strecke. „Es sind die technikaffinen Ärzte, die dazu greifen. Die Systeme sind günstig zu haben, wenn man die umfangreiche Arbeitsleistung jedes einzelnen Arztes nicht berücksichtigt.

Doch die Ermüdung tritt oft lange vor der Nutzungsreife ein“, sagt Rodiek. Das zeigen viele gekaufte, aber nicht (mehr) eingesetzte Softwarepakete in den Schränken der Arztzimmer. Ist das klassische Diktat in seiner digitalen Form also die Lösung für alle Fälle? „Nein“, sagt Ingo Baltrusch, Leiter der FAC’T CONTEXT. „Es gilt, an jedem Arbeitsplatz abzuwägen, welche Lösung die richtige ist. Das klassische Diktat und die Spracherkennung in einer Klinik gleichzeitig einzusetzen, ist überhaupt kein Problem.“ Baltrusch plädiert dafür, die Entscheidung mit dem jeweiligen Arzt zu fällen: „Er ist in erster Linie Mediziner. Ob er sich dazu in der Lage sieht, einen Text schreibfertig zu diktieren, auf Orthografie und Grammatik zu korrigieren und das Dokument zu formatieren, weiß er selbst am besten. Fühlt er sich damit wohl, ist die Spracherkennung für ihn genau richtig. In allen anderen Fällen nutzt er besser den Schreibdienst.“

Mehr Informationen zum Thema finden Sie hier oder unter www.factcontext.de

04.04.2016

sanidia – Die Software für Hygienemanagement und mikrobiologisches Monitoring

Hygienefachkräfte und Krankenhaushygieniker können künftig auf eine neue Software zur Unterstützung ihrer Tätigkeiten zurückgreifen: sanidia ist ein Gemeinschaftsprodukt der FAC’T Gruppe („PlanDo“) und der com4cure („iMaik), die den Leistungsumfang ihrer beiden Lösungen in die neue Software eingebracht haben.

  • Planung und Protokollierung von Begehungen und Sitzungen der Hygienegremien
  • Monitoring eingegangener Labordaten und Zuordnung zu den entsprechenden Patienten
  • Unterstützung bei der Erkennung und Dokumentation kritischer Situationen (Ausbrüche)

sandia verarbeitet automatisch die relevanten Daten aus dem KIS und der Laborsoftware und stellt diese für Hygienezwecke strukturiert zur Verfügung. Dies ermöglicht umfangreiche Auswertungen und weitreichende Recherchen. Die Zusammenfassung aller hygienerelevanten Daten an einer Stelle und der hohe Automatisierungsgrad erhöhen die Transparenz und erleichtern die Arbeit der Hygienefachkräfte und Krankenhaushygieniker erheblich.

sanidia wird dem Fachpublikum auf dem 13. Kongress für Krankenhaushygiene vom 10.-13.04.2016 in Berlin erstmalig vorgestellt.

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21.03.2016

Krankenhaus-IT unterstützt das Kerngeschäft

Große und kleine IT-Projekte beschäftigen heute jedes Krankenhaus. Doch führen Sie wirklich zur angestrebten Prozessverbesserung? Und wie hoch ist eigentlich der Wertbeitrag der IT im Tagesgeschäft? Sind die Arbeitsabläufe optimiert und fühlen sich die Fachleute – Ärzte und Pflege, aber auch Verwaltung und Sekundärbereiche – angemessen unterstützt?

Aus unserer FAC’T IT heraus unterstützen und begleiten wir seit vielen Jahren Krankenhäuser bei diesen diffizilen Fragestellungen, um moderne IT-Werkzeuge wertschöpfend einzusetzen. Mit Rat und mit Tat aus der täglichen Krankenhaus-Betriebspraxis. Mit viel technischem, aber vor allen Dingen auch prozessualem Sachverstand.

In der neuen FAC’T exklusiv betrachten wir aktuelle Beispiele, wie Krankenhäuser Informationstechnologien nutzbringend einsetzen. Wir beleuchten, wie wichtig die menschlichen Schnittstellen sind. Und wir zeigen, was Geschäftsführer und Vorstände konkret tun können, um die notwenige IT-Entwicklung strukturiert und angemessen zu steuern.

Sie möchten mehr zu einem der Themen wissen? Wenden Sie sich einfach an den jeweils unter dem Artikel genannten oder unsere zentralen Ansprechpartner.

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14.03.2016

Servicemodelle gemeinsam entwickeln

Die Idee ist so einfach wie überzeugend: Gemeinsam mit allen am Service und Prozess beteiligten Parteien – im Krankenhaus beispielsweise auch inklusive Patientenvertretern - werden spielerisch bestehende Servicemodelle geprüft und neue Servicemodelle entwickelt. Durch die hohe Interaktion der Teilnehmer „im Spiel“ können kreative und innovative Ideen entstehen, gemeinsam diskutiert und direkt weiter verfolgt oder auch verworfen werden.

Möglich macht dies das CoCo Tool Kit®. Es schlägt die Brücke von der Wissenschaft zur Praxis und ermöglicht es, neueste Erkenntnisse des Dienstleistungsmanagements gemeinsam zu durchdenken. Das in Finnland entwickelte Kit funktioniert als „Spiel“ mit vorgefertigten und individuellen Karten, durch die Prozesse abgebildet und Verknüpfungen visualisiert werden können.

Mit Hilfe des CoCo Tool Kit® und für die Nutzung und Anleitung ausgebildeter Begleiter wurden durch die FAC’T Gruppe so in verschiedenen Projekten bereits erfolgreich Servicemodelle für Krankenhäuser überarbeitet und neu entwickelt.

Ansprechpartner für die Unterstützung bei der Entwicklung von Servicemodellen ist der Geschäftsbereich Beratung der FAC’T Gruppe.

05.03.2016

Unterstützung der technischen Eigenleistung: Prüfungen, Service, Reparaturen

Sämtliche technischen Wartungen und Prüfungen macht kaum ein Krankenhaus selber. Verschiedene Dienstleister übernehmen Aufgaben, die nicht von der hauseigenen technischen Abteilung erledigt werden können. Mit unseren mobilen Serviceteams leisten wir genau diese Arbeit. Nur für Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen. Voll integriert in die hausinternen Abläufe. Mit allen erforderlichen Dokumentationen direkt im IT-System. Und für eine Vielzahl unterschiedlichster Aufgaben aus einer Hand.

Unser neues Datenblatt listet die verfügbaren Leistungen für die Gebäudebetriebstechnik und die Medizintechnik auf und nennt den direkten Ansprechpartner für ein konkretes Angebot. Wir freuen uns darauf, von Ihnen zu hören!

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29.02.2016

Textilberatung hilft Kosten sparen

Es gibt Verträge zur Wäscheversorgung, die sind marktgerecht und wirtschaftlich. Und es gibt Verträge, die für das Krankenhaus noch deutliches Potenzial haben. In der Textilberatung stehen letztere im Fokus, wobei die Optimierung der Wäschekosten nur ein erster Ansatz ist. Die Betrachtung des Gesamtprozesses zur Wäscheversorgung, die Hinterfragung gewohnter Abläufe und die Vorstellung neuer und anderer Versorgungsformen bietet mittel- und langfristig häufig ebenfalls erhebliches Verbesserungspotenzial. Abgerundet wird das Leistungsspektrum in der Textilberatung durch die - wenn gewünscht – öffentliche Ausschreibung der Wäscheversorgung. Ansprechpartner für die Textilberatung ist der Geschäftsbereich Beratung der FAC’T Gruppe.

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22.02.2016

Betreiberpflichten statt Betriebsübergang

Ein Haus technisch funktionsfähig zu halten, ist eine Sache. Es sind die Betreiberpflichten, die eine echte Herausforderung darstellen. Die Auditierung der Einhaltung relevanter Gesetze und Normen in der Gebäudebetriebstechnik ist Routine für die FAC’T Gruppe. „In der Medizintechnik gibt es kaum ein Haus, das nicht penibel auf die Dokumentation achtet. In der Gebäudebetriebstechnik ist die Einhaltung der Betreiberpflichten leider längst noch nicht auf einem akzeptablen Stand“, fasst David Neurohr, Leiter Beratung, die Erfahrungen aus vielen Projekten zusammen. „Das sich daraus ergebende Risiko ist für die Geschäftsführer und Vorstände erheblich!“ Dabei ist es gar nicht schwer und teuer, die Betreiberpflichten sauber und sicher zu regeln, z.B. durch die Einbindung der Leitung in Kommunikations- und Organisationsstrukturen, die sicherstellen, dass alle normativen und gesetzlichen Änderungen bekannt sind und zeitgerecht umgesetzt werden. Oder durch die Übergabe der Betreiberpflichten an einen erfahrenen, ipv® zertifizierten Dienstleister. Ohne Betriebsübergang oder „Outsourcing“. Die Betreiberverantwortung, die nicht übertragbar ist, verbleibt bei der Geschäftsführung des Hauses.

15.02.2016

Datenschutzberatung im Gesundheitswesen

Der Schutz personenbezogener Daten ist für ein Krankenhaus heute wichtiger denn je. Durch den technischen Fortschritt und die Vielzahl zu verarbeitender Daten ist der korrekte, gesetzeskonforme Umgang mit diesen Informationen unerlässlich. Wenn Krankenhäuser oder Gesundheitseinrichtungen personenbezogene Daten automatisiert verarbeiten, müssen sie gemäß Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) einen Datenschutzbeauftragten bestellen. Dessen typische Aufgaben sind:

  • Überprüfung relevanter Unterlagen auf die Einhaltung datenschutzrechtlicher Bestimmungen
  • Beratung zum Datenschutz bei der Auftragsdatenverarbeitung
  • Führung von Verfahrensverzeichnissen gemäß den gesetzlichen Bestimmungen
  • Beratung bei datenschutzrechtlichen Fragestellungen, Rückfragen von Mitarbeitern, Anfragen der Aufsichtsbehörde oder Dritten
  • Beratung und Unterstützung bei der Erstellung datenschutzrelevanter Regelungen/Vereinbarungen (z.B. Internet- und E-Mailnutzung)
  • Wahrung von Rechten Betroffener gemäß den gesetzlichen Bestimmungen
  • regelmäßige Information zu aktuellen datenschutzrechtlichen Entwicklungen
  • Bereitstellung von Checklisten zur strukturierten Durchführung datenschutzrechtlicher Aufgaben
  • Durchführung und Dokumentation unabhängiger Kontrollen in Form von Datenschutzaudits
  • Erstellung jährlicher Statusberichte zur Umsetzung/ Einhaltung datenschutzrechtlicher Anforderungen
  • Durchführung von Mitarbeiterschulungen zum Datenschutz
  • Abstimmung zu gesetzlich geforderten Vorabkontrollen von Verfahren gemäß §4d BDSG / §3 KDO
  • Verfahrensverzeichnis mit Hauptsystemen
  • Richtlinie zum Datenschutz
  • Verpflichtungserklärung zum Datenschutz
  • Vertrag zur Auftragsdatenverarbeitung
  • Schulungsunterlagen

Alle Datenschutzleistungen können auch im Qualitätsmanagement der FAC'T Gruppe abgerufen werden.

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08.02.2016

Systemdienstleistungen aus der eigenen Servicegesellschaft

Viele Merkmale der Systemdienstleistung können Krankenhausträger in der eigenen Servicegesellschaft umsetzen, wie Beispiele der FAC’T Gruppe aus ganz Deutschland zeigen: So wurde in einem Projekt eine klassische Servicegesellschaft wie ein externer Dienstleister aufgestellt – mit einer Marktfähigkeitsprüfung, Ergebnisbeschreibungen und einer autarken Geschäftsführung. Ein anderer Träger nutzt das fachliche Know-how des externen Managements, um die Übertragung der Betreiberpflichten auch im Spannungsfeld der eigenen Organschaft zu etablieren und damit einen Schritt in Richtung Systemdienstleistung zu ermöglichen. Spezialisiert auf die gemeinsame Entwicklung und Begleitung bei der Einführung solcher Modelle hat sich ein Team aus dem Geschäftsbereich Beratung der FAC'T Gruppe.

01.02.2016

Vielfältige Betreiberpflichten

Die Betreiberpflichten im Gesundheitswesen sind außerordentlich vielfältig. Sie ergeben sich aus mehreren tausend Dokumenten und Einträgen in Gesetzen, Verordnungen, Normen und Regelwerken. Einer der bekanntesten Dienstleister für die Filterung und Zulieferung der relevanten Daten und Änderungen ist das REG-IS. In der FAC’T Gruppe stellt ein eigener Prozess sicher, dass die so erhaltenen Informationen berücksichtigt und tagesaktuell in Wartungen und Inspektionen umgesetzt werden. Die Prüfung dieses Prozesses ist Teil der ipv®-Zertifizierung. Fragen zur Betrieberpflicht beantworten gerne unsere Ansprechpartner in der Gebäudebetriebstechnik sowie in der Medizintechnik.

25.01.2016

Höheres Risiko eines Haftungsfalls vermeiden

Die neue Betriebssicherheitsverordnung beinhaltet vor allen Dingen einen Paradigmenwechsel in Form der verpflichtenden Durchführung von Gefährdungsbeurteilungen. Krankenhäuser müssen nun an vielen Stellen eigenverantwortlich Gefahren einschätzen und festlegen, wie und wie oft sie diesen zum Beispiel durch Prüfungen begegnen. Das bringt mehr Freiheiten, aber auch ein erheblich höheres Risiko, dass ein Haftungsfall eintritt. Als Teil der Systemdienstleistung, aber auch in separaten Projekten, unterstützen wir Einrichtungen bei der Durchführung von Gefährdungsbeurteilungen und damit der Risikoreduzierung. Ansprechpartner sind die Geschäftsbereiche Beratung bzw. Gebäudebetriebstechnik.

18.01.2016

Outsourcing ist nicht gleich Systemdienstleistung

Die Systemdienstleistung zeichnet sich durch eine Übergabe von Betreiberpflichten sowie eine klare Ergebnisorientierung aus. Sie unterscheidet sich damit vom häufig gleichgesetzten Outsourcing, bei dem die Auslagerung der Arbeitsleistung im Vordergrund steht. „Wenn wir Gespräche über eine Zusammenarbeit beginnen, leisten wir oft zunächst Erklärungsarbeit, um die wichtigsten Unterschiede zwischen Outsourcing und Systemdienstleistung deutlich zu machen. Nur so kann der Träger entscheiden, welche Leistungsart für ihn in dem betreffenden Projekt die richtige ist“, sagt Tobias Krüer, der sich seit über 20 Jahren mit Dienstleistungsmodellen im Gesundheitswesen beschäftigt. Krüer nennt Beispiele: „Hinter der klassischen Ausschreibung mit einer Leistungsbeschreibung und einer Vorgabe, welche Arbeit in welcher Menge erbracht werden muss, steht typischerweise ein Outsourcing. Die Beschreibung der Mengen zielt auf einen direkten Preisvergleich ab. Die autarke Erbringung der Leistungen ist Aufgabe und Ziel zugleich. Diese Dienstleistungsart eignet sich besonders, wenn es ausschließlich um direkte Kosten geht.“ Demgegenüber sieht Krüer bei der Systemdienstleistung eine gänzlich andere Herangehensweise. „Hier stehen gemeinsame, langfristige Ziele von Auftraggeber und Dienstleister im Vordergrund. Das kann zum Beispiel die nachhaltige und wirtschaftliche Entwicklung eines Bereiches sein, bei dem sich die Verteilung der Aufgaben verschiebt, sich Schnittstellen reduzieren und Synergien entstehen. Oft sprechen wir zunächst über die perspektivische Ausrichtung, bevor sich daraus ein Dienstleistungsmodell ergibt, das dann ein geschuldetes Ergebnis und die Übertragung der Pflichten enthält.“ Das gemeinsame Interesse ist dabei alles andere als abstrakt. „Es erspart dem Auftraggeber, eigene Ressourcen für die Begleitung des Dienstleisters bereitzustellen, weil das Ziel das gleiche ist: Ein verantwortungsvoller, wirtschaftlicher und störungsfreier Betrieb, bei dem jeder Partner seine Kernkompetenz einbringt“, erklärt Krüer. Doch diese Zusammenarbeit auf Augenhöhe ist nicht für jeden etwas. „Vertrauen ist die Grundlage für eine Systemdienstleistung. Ist dies vorhanden, sind die wirtschaftlichen und prozessualen Erfolge nachhaltig und langfristig – sowie auch deutlich höher als beim Outsourcing“, fasst Krüer seine praktischen Erfahrungen zusammen.

11.01.2016

Muss ein Krankenhaus alles selber machen?

Muss ein Krankenhaus – eine Gesundheitseinrichtung – alles selber machen? Bei Themen wie Warenversorgung, Wäscherei und Labor wird die Mehrheit der Verantwortungsträger dazu „natürlich nicht“ sagen. Geht es um die Speisenversorgung, die Unterhaltsreinigung oder das Schreiben der Arztbriefe, werden die Meinungen vielfältiger. Und spätestens bei so integralen Themen wie der eigenen Gebäudebetriebstechnik wird das Stimmungsbarometer klar zu einem „natürlich“ ausschlagen.

Und dennoch – oder gerade deshalb – beleuchten wir in dieser Ausgabe der FAC’T exklusiv die Systemdienstleistung. Denn wir sind mit dem „Selbermachen“ genauso vertraut wie mit dem „Abgeben“. Und wir sehen an beiden Seiten Gutes!

Warum also nicht für das eigene Haus aus der Systemdienstleistung nur die Bausteine einsetzen, die dem individuellen Ziel gerecht werden? Wichtig ist eine fundierte Betrachtung. Wichtig sind die richtigen Motive. Und ja, wichtig ist auch der wirklich umsetzbare wirtschaftliche Aspekt.

Lesen Sie in der neuen FAC’T exklusiv, wie Häuser Eigenleistungen mit Bausteinen aus der Systemdienstleistung clever verknüpft haben. Greifen Sie gerne auf unsere Erfahrungen zurück – denn wir kennen und begleiten beide Seiten!

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