FAC'T Gruppe - Hohenzollernring 70 - 48145 Münster

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News

Auf dieser Seite finden Sie aktuelle Informationen und Neuigkeiten aus allen Leistungsbereichen der FAC'T Gruppe sowie zu interessanten und wichtigen allgemeinen Themen rund um Sekundärleistungen in Krankenhäusern und anderen Gesundheitseinrichtungen. Darüber hinaus bieten wir Medien und Journalisten auch das persönliche Gespräch an, um Markt- oder Fachthemen aus erster Hand belastbar zu vertiefen. Ansprechpartner für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ist Heiko Filthuth (0251 935-5790, heiko.filthuth@factpartner.de).


26.02.2018

Auditoren loben Energiemanagement durch FAC'T

Gleich drei von der FAC’T Gruppe in Technik und Energie betreute Krankenhäuser erhielten beim jüngsten Audit ein großes Lob für die vorbildliche und zugleich pragmatische Umsetzung eines wirtschaftlichen Energiemanagements. Sowohl in Bremen, als auch in Telgte und Greven hob die IFTA AG, Auditor des nach ISO 50001 umgesetzten Energiemanagementsystems, das Engagement der Häuser in Verbindung mit den zentralen Strukturen hervor. Der Pflegezustand der technischen Anlagen und die Dokumentationsqualität wurden ebenfalls positiv bewertet.

Erfreut zeigte sich Emanuel Bregulla, Geschäftsführer der encadi, der Tochtergesellschaft der FAC’T, die alle Energieprojekte umsetzt und langfristig begleitet: „Energiemanagement ist immer Teamwork zwischen dem Haus, den technisch Verantwortlichen und unseren Spezialisten. Wir freuen uns sehr, dass die Auditoren dies auch so wahrgenommen haben!“

19.02.2018

Ausbildung und Jobs für Geflüchtete

Die „Job- und Ausbildungsmesse für Geflüchtete“ soll den persönlichen Kontakt zwischen Flüchtlingen und Arbeitgebern ermöglichen und damit eine schnellere Integration in Deutschland und den Arbeitsmarkt unterstützen. Organisiert wird die Kontaktbörse vom Avicenna-Studienwerk im Rahmen des Projektes „Unsere Zukunft. Mit Dir!“ in Zusammenarbeit mit dem Jobcenter Münster sowie der VHS.

„Durch die Vielzahl unserer Leistungsbereiche und sind wir prädestiniert dafür, hier Angebote und Vorschläge zu machen“, findet Lucas Herrmann aus der Personalabteilung der FAC’T Gruppe. Er wird zusammen mit Kolleginnen aus zwei Fachbereichen den Geflüchteten auf der Jobmesse alle Fragen rund um die Möglichkeiten bei FAC’T beantworten und ist davon überzeugt, dass sich sprachliche und kulturelle Hürden überwinden lassen. „Schon heute arbeiten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus rund 20 Ländern bei uns. Erfahrungen haben wir also reichlich“. Die stellvertretende Personalleiterin Laura Fabel sieht das Engagement auch als gesellschaftliche Aufgabe: „Als Teil der St. Franziskus-Stiftung möchten wir unseren Beitrag dazu leisten, Geflüchteten eine Perspektive hier in Deutschland zu bieten. Wenn wir dadurch weitere gute Mitarbeiter für unser Unternehmen gewinnen, ist es eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten.“ Die Jobmesse findet am 23. Februar 2018 in Münster statt.

12.02.2018

Risiken in Bauprojekten beherrschen

Im Gesundheitswesen wird wieder viel gebaut. Anbauten, Umbauten und gelegentlich auch Neubauten beschäftigen Geschäftsführer, technische Leiter und viele andere Beteiligte im Krankenhaus gleichermaßen. Doch Bauprojekte bergen auch Risiken, die abzuschätzen und zu beherrschen nicht immer einfach ist.

Eines der häufigsten Risiken kann dabei gar nicht genug Beachtung finden: die mangelnde prozessuale Verbesserung durch den Neu- oder Umbau. Neben zusätzlichen Ressourcen oder notwendigen Instandsetzungen ist eine gute Baumaßnahme auch ein wesentlicher Baustein bei der Umsetzung mehrwerthaltiger prozessualer Verbesserungen.

„Mit jeder Investition muss etwas verbessert werden, möglichst so, dass die Investition rentabel ist“, sagt Ulrich Heeke, Geschäftsbereichsleiter tgaplan der FAC’T Gruppe. Und das heißt auch, dass jede Baumaßnahme die Prozessperspektive integriert. Hier sind krankenhauserfahrene Fachplaner, Ingenieure und Architekten gefragt. Denn nur wer das Kerngeschäft kennt und versteht, kann dieses Wissen in die Baumaßnahme einbringen und dabei helfen, sie rentabel zu machen. „Durch die Vielzahl der Projekte in derselben Branche tragen wir gute Ideen weiter, ganz im Sinne von Know-how-Transfer und Best Practice“, beschreibt Heeke seine Erfahrungen.

Und wie sieht es mit der Erbringung von Eigenleistungen bei der Planung von Baumaßnahmen aus, zum Beispiel durch eine eigene Bauabteilung oder den hauseigenen Architekten? Hier gilt es, die Versicherungsfrage sensibel zu klären, denn viele Versicherer setzen Grenzen für das, was bei einem intern verursachten Schaden geltend gemacht werden kann. Eine gute Mischung aus eigenen Erfahrungen im Haus und kompetenten Spezialisten, die das Primärgeschäft verstehen und den Markt mit seinen Möglichkeiten kennen, sind die beste Versicherung –auch und vor allem für prozessuale Verbesserungen.

05.02.2018

Das neue IT-Sicherheitsgesetz in der Praxis

Das Gesetz zur Erhöhung der Sicherheit informationstechnischer Systeme (IT-Sicherheitsgesetz) regelt, wie Betreiber kritischer Infrastrukturen wie Krankenhäuser, Versorgungs- und Telekommunikationsunternehmen ihre Systeme schützen müssen, um die allgemeine Versorgung der Bevölkerung im Katastrophenfall sicherzustellen. Eine zentrale Rolle spielt dabei die IT, die nach dem aktuellen Stand der Technik abzusichern ist. Seit Ende Juni 2017 sind die Betreiber kritischer Infrastrukturen (KRITIS) im Gesundheitswesen benannt.

Als kritische Infrastruktur gelten Krankenhäuser mit mehr als 30.000 vollstationären Fällen pro Jahr am planungsrechtlich ausgewiesenen Standort. Sie werden künftig zweijährig geprüft und müssen erhebliche Sicherheitsvorfälle, beispielsweise massive Unterbrechungen der IT-Verfügbarkeit nach einem Virenangriff, dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik unverzüglich melden. Tun sie dies nicht, müssen sie spätestens ab Sommer 2019 mit empfindlichen Strafen rechnen.

Nach Expertenansicht müssen in naher Zukunft alle Krankenhäuser die strukturierte Absicherung ihrer Infrastruktur zur Aufrechterhaltung des Betriebes nach dem aktuellen Stand der Technik absichern. Es ist daher ratsam, schon heute eine Bestandsaufnahme der vorhandenen Strukturen zu erstellen, um entsprechende Risiken einzuschätzen und bei Bedarf Maßnahmen abzuleiten.

Das IT-Sicherheitsgesetz ist ein Managementthema und kein IT-Thema. Es verlangt den Aufbau und die kontinuierliche Weiterentwicklung eines Informationssicherheitsmanagementsystems. Der Fokus liegt hierbei auf der Einbindung des IT-Risikomanagements und auf der Verfügbarkeit unternehmenswichtiger Systeme, Prozesse, Daten und Informationen.

Unter www.kritis.bund.de gibt es die Broschüre „Schutz Kritischer Infrastrukturen: Risikoanalyse Krankenhaus-IT“ zum Download. Sie bietet sich als Einstieg in das Thema auch für die Häuser an, die nicht zur KRITIS zählen.

29.01.2018

Top-Innovationsthemen in Krankenhäusern

Unter Berücksichtigung von Umsetzbarkeit und Nutzen zeichnen sich die digitale Koordinierung von Prozessen, z.B. im Entlassmanagement, die vorbeugende Wartung technischer Anlagen anhand von Sensoren erhobenen Daten und die Nutzung von Ortungssystemen als Top-Innovationsthemen in Krankenhäusern ab. Das ist die Essenz einer wissenschaftlichen Arbeit, in der Kira Warnemann für das Gesundheitswesen relevante Innovationen im Facility Management untersucht hat. Das sich umfassend selbst überwachende Gebäude wird trotz eines hohen Nutzens oft erst mit Neubauten Realität werden können und steht daher nicht an einer der ersten Stellen. Wird der Fachkräftemangel in den technischen Bereichen stärker, könnte die Nutzung von Augmented Reality Brillen relevant werden, mit der Mensch von einem zentralen Spezialisten live angeleitet werden.

Zum Thema Marktreife hat Warnemann festgestellt, dass Sensoren und Ortungstechnik schon seit Jahren gibt. Der Einsatz von Brillen, die Realität, Daten und Kommunikation miteinander verknüpfen, beginnt gerade im Konsumentenbereich. Hier sind viele Grundlagen vorhanden, die nun zusammenhängend genutzt werden müssen.

Was bleibt ist die Frage der Innovationsbudgets. Warnemann: „Wichtig ist, Verantwortlichkeiten für die Sammlung und Prüfung von Innovationen festzulegen. Ob es ein Innovationsbudget gibt oder Einzelfallentscheidungen gefällt werden, liegt natürlich beim jeweiligen Träger bzw. Haus. Außerdem sollten auch Fehlentscheidungen einkalkuliert werden.“

22.01.2018

Wie Ortungssysteme den Alltag im Krankenhaus erleichtern

Zu wissen, wo sich ein bestimmtes Bett befindet ist nützlich. Zu merken, wenn Krankenhausequipment das Gelände verlässt, ist Geld wert. Reagieren zu können, wenn ein Mensch vermisst wird oder ein Übergriff stattfindet ist lebenswichtig. Die Technik dafür gibt es bereits. Wir stellen einige Anwendungsszenarien vor.

Ortung von Betten über RFID-Gates

Hier steht der Dispositionsaspekt im Vordergrund, die Größe eines Bettes macht sein Auffinden in einem eingeschränkten Bereich vergleichsweise einfach. Das Bett wird mit einem passiven RFID-Chip bestückt, der nicht geladen werden muss, sondern lediglich ein elektronisches Signal mit seiner Nummer reflektiert. Passiert das Bett einen Messpunkt, in der Regel einen Durchgang (Gate), wird dies registriert. Werden die Gates an den Zugängen zu Stationen und Funktionsbereichen installiert, ist mit einer cleveren Software bereits eine weitreichende Disposition mit den damit verbundenen Wegezeiten- und Bestandsoptimierungen möglich. RFID-Chips kosten wenige Euro, die Kosten für Gates können sich im vierstelligen Bereich bewegen, verschiedene Logistiksysteme können die Informationen bereits direkt einbinden.

Ortung von Rollstühlen über GPS

Rollstühle werden nicht nur im, sondern auch außerhalb des Gebäudes bewegt. Im Außeneinsatz ist damit eine Satelliten-Ortung mithilfe von GPS-Chips möglich. Auf einer Karte kann damit sichtbar gemacht werden, wo sich der Rollstuhl gerade befindet, theoretisch weltweit.  Die Schwächen der GPS-Ortung kennt jeder Smartphone-User: Die Nutzung frisst Batteriekapazitäten, ein regelmäßiges Aufladen fordert im Krankenhaus Ladestationen und viel Disziplin. Zudem wäre eine Entfernung des Senders, z.B. bei Diebstahl, nur mit einer Festmontage zu verhindern. Zum Einsatz kommt die gleiche Technik übrigens auch bei der Ortung hinlaufgefährdeter Patienten. GPS-Module sind schon für unter 100€ erhältlich, hinzu kommt eine professionelle Ortungssoftware.

Ortung von Patienten über WLAN

WLAN-Netzwerke können so geplant werden, dass sie eine Triangulation zur Ortsbestimmung von WLAN-Sensoren ermöglichen, entsprechende Pilotprojekte gibt es bereits seit Jahren. Patienten tragen beispielsweise Ortungsarmbänder, die über Batterielaufzeiten von bis zu einem Jahr verfügen können. Auch Modelle mit Alarmknöpfen oder Benachrichtigungssensoren sind verfügbar, müssen jedoch täglich aufgeladen werden. Neben dem Datenschutzaspekt, Patienten müssen ihrer Ortung zustimmen, spielt in der Anwendung eine Rolle, dass die Nutzung nur innerhalb der ausgeleuchteten Räumlichkeiten funktioniert. Der Gang in die Raucherecke oder zum Kiosk um die Ecke kann so zum ortungstechnischen Ausfall führen. Die wiederverwendbaren Armbänder kosten oft unter 100€, mit der Ausleuchtung und Ausstattung eines Hauses mit einem ortungsfähigen WLAN sowie der Anschaffung einer geeigneten Software können jedoch oft erhebliche Kosten verbunden sein.

Alarmierung und Ortung bei Notfällen

Übergriffe auf Mitarbeiter, besonders in den Nachtstunden, sind leider keine Seltenheit mehr. Hier kann die vorgestellte WLAN Lösung helfen. Um dem Datenschutz Rechnung zu tragen, sollte die Anwendung den Standort des Mitarbeiters zwar laufend registrieren, jedoch nicht anzeigen und nach kürzester Zeit wieder löschen. Löst der Mitarbeiter einen Alarm an seinem Sender aus, wird der Standort angezeigt und ab diesem Moment verfolgt.

15.01.2018

Ab 2018 EEG-Umlage für viele BHKW 100%

Am 6. Dezember 2017 hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) informiert, dass die europäische Kommission die Begrenzung der EEG-Umlage auf 40% für KWK-Neuanlagen (z.B. Blockheizkraftwerke in Krankenhäusern) mit Inbetriebnahme ab 01.08.2014 nicht mehr als genehmigungsfähig ansieht, sodass diese Sonderregelung ab dem 01.01.2018 zunächst ausgesetzt wird. Dies bedeutet, dass für eine im BHKW erzeugte Kilowattstunde Strom ab Januar 2018 statt 2,717 ct/kWh die volle EEG-Umlage in Höhe von 6,792 ct/kWh vom Netzbetreiber in Rechnung gestellt wird. Als Begründung führt die europäische Kommission eine mögliche Überförderung an. Eine angepasste Regelung für wird im Laufe des Jahres erwartet. Das BMWi strebt an, kleinere Anlagen weiterhin teilweise von der EEG-Umlage zu befreien und ist in Gesprächen mit der europäischen Kommission.

Wichtig: Für Bestandsanlagen mit Inbetriebnahme vor 01.08.2014 sowie ersetzte Anlagen bis zum 31.12.2017 bleiben die Privilegierungstatbestände erhalten, d.h. diese Anlagen bleiben weiterhin von der EEG-Umlage befreit.

08.01.2018

Welches wirtschaftliche Potenzial haben Risiken?

Die Reduzierung von Risiken in den Sekundär- bzw. Tertiärbereichen von Krankenhäusern und anderen Gesundheitseinrichtungen kann auch deutliches wirtschaftliches Potenzial haben. Das ist die Kernaussage der neuen FAC’T exklusiv, dem Magazin der FAC’T Gruppe, das Anfang Januar 2018 erscheint. Wichtig dabei ist, so die Feststellung, die Risiken nicht nur spontan abzustellen, sondern deren Beherrschung auch aus der Prozessperspektive und mit einem Blick ins Umfeld zu adressieren.

Anhand von Beispiele aus so unterschiedlichen Bereichen wie IT und Reinigung, Hygiene und Bau, Technik und Ausschreibungen zeigen Experten, welchen Chancen Krankenhäuser im Zusammenhang mit einer Risikoreduzierung für sich erschließen können und bewerten beides aus der Sicht der Praktiker. Eine direkte Gegenüberstellung von Risiken und Chancen lässt auf den ersten Blick erkennen, wo zu hebendes Potenzial schlummert. Fachliche Ansprechpartner sind für Auskünfte und Rückfragen genannt.

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02.01.2018

Das Entlassmanagement mit Hilfe von IT koordinieren

Innerhalb der medizinisch-pflegerischen Arbeit, aber auch in der engen Verknüpfung mit einem Dienstleister, bietet sich die Nutzung digital abgebildeter Prozesse an. Im Entlassmanagement greifen beispielsweise zahlreiche medizinische und infrastrukturelle Themen ineinander, die mit Hilfe von IT koordiniert werden können. Dabei startet eine ganze Reihe paralleler Prozessen, deren Auslösung – und Erledigung – innerhalb und außerhalb des Krankenhausinformationssystems (KIS) erfolgen kann. Bei einer Patientenentlassung könnten beispielsweise folgende Meldungen generiert werden:

  • An den Schreibdienst, den Arztbrief priorisiert zu schreiben und zur Unterschrift bereitzustellen. Die Vollzugsmeldung kann zum Ausdruck an das Arztsekretariat erfolgen.
  • An die Krankenhausapotheke, die benötigte Medikamente zur Übergabe durch den Arzt bereitzustellt. Ist dies geschehen, kann die Inhouse-Logistik einen Transportauftrag erhalten.
  • An die Patientenaufnahme als Vorinformation, dass in Kürze ein freies Bett zur Verfügung stehen wird und damit eine Neubelegung erfolgen kann.
  • An die Unterhaltsreinigung, das Zimmer zeitnah zu reinigen und ggf. zu desinfizieren, damit es für einen neuen Patienten zur Verfügung steht. Die Fertigmeldung kann, analog zur Praxis in Hotels, an die Patientenaufnahme erfolgen.
  • An die Speisenversorgung, für den entlassenen Patienten kein Essen mehr bereitzustellen.
  • An die Inhouse-Logistik, das Patientenbett durch ein gereinigtes Bett zu ersetzen. Auch hier kann die Fertigmeldung an die Patientenaufnahme erfolgen.

Wie und wohin die Übermittlung von Nachrichten erfolgt, hängt von den im Haus zur Verfügung stehenden Systemen ab. Lösungen reichen bereits heute von einer nahezu vollständigen KIS-Integration bis zur Arbeit mit einfachen E-Mail-Benachrichtigungen.

22.12.2017

Gesegnete Weihnachten und für 2018 alles Gute

Ein Krankenhaus schläft nie. Deshalb sind auch wir als Dienstleister rund um die Uhr im Einsatz, um den technischen und infrastrukturellen Betrieb unserer Kunden sicherzustellen. Deshalb gehen unsere herzlichen Weihnachtswünsche ganz besonders an all diejenigen Menschen, die während der Feiertage berufstätig sind und damit anderen Menschen helfen! Wir wünschen allen ein paar ruhige und besinnliche Tage vor dem Jahreswechsel und zum neuen Jahr Gesundheit und Wohlergehen!

15.12.2017

Selbstfahrende Reinigungsmaschinen sind im Kommen

Selbstfahrende Arbeitsgeräte gibt es schon seit Jahrzehnten. Oft verrichten sie ihren Dienst jedoch dort, wo sie nicht öffentlich wahrgenommen werden, beispielsweise als Transportzüge in weitläufigen Kelleranlagen oder bei der Materialdisposition in Industriebetrieben. Automatische Geräte wie der selbststätige Rasenmäher oder Staubsauger erfreuen sich großer Beliebtheit, wenn die finanziellen Mittel zur Verfügung stehen. Doch wie steht es um den Einsatz im gewerblichen, professionellen Umfeld?

Ist die ethische Frage positiv geklärt, können Häuser bereits heute auf selbstfahrende Reinigungsmaschinen zurückgreifen. Sie erkennen häufig anhand von Induktionsschleifen ihre fest vorgegebenen Wege, doch auch alternative Lenktechnologien wie Sensor- oder Funksignale existieren bereits. Eine Erkennung und Umfahrung von Menschen oder Hindernissen ist damit kein Problem mehr. Grenzen erfährt die Technologie, wenn es beispielsweise um das Öffnen und Schließen von Türen ohne Kraftbetätigung, die Nutzung von Aufzügen und die Versorgung mit Reinigungsmaterial geht. Doch auch diese Barrieren sind zu überwinden. Insbesondere bei Neubauten können Aufzüge für selbstfahrende Geräte eingeplant, Induktionsschleifen und Antennen für die Lenkung und die Türöffnung verbaut und Nachfüllsilos für Reinigungsmaterial an den Ladepunkten berücksichtigt werden.

Bleibt die Frage der Wirtschaftlichkeit. Ob die Maschinen wirklich günstiger sind als manuelle Arbeit, insbesondere wenn sie nur in Teilbereichen der Reinigung eingesetzt werden können, muss individuell betrachtet werden.

11.12.2017

Das neue kirchliche Datenschutzrecht ist da

Die KDO ist bald passee: Am 20.11.2017 hat die Vollversammlung des Verbandes der Diözesen Deutschlands getagt und sich mit der Novellierung des kirchlichen Datenschutzrechts befasst. Das Kirchliche Datenschutzgesetz (KDG) wurde einstimmig beschlossen; den Diözesen hat die Vollversammlung die Inkraftsetzung zum 24.05.2018 und die entsprechende Veröffentlichung im jeweiligen Amtsblatt der Diözese empfohlen. Das KDG ist inhaltlich fast übereinstimmend mit der EU Datenschutzgrundverordnung (DSG-VO), die ebenfalls im Mai 2018 in Kraft tritt.

Datenschutz, insbesondere im Zusammenhang mit dem Einsatz von Datenverarbeitung, ist inzwischen auch für viele Seniorenheime und Behinderteneinrichtungen ein immer wichtiger werdendes Thema. Die FAC’T Gruppe unterstützt diese, genau wie Krankenhäuser, bei der Erstellung und Umsetzung entsprechender Richtlinien und übernimmt alle Aufgaben eines Datenschutzbeauftragten.

04.12.2017

Automatisierte vorbeugende Wartung

Dass technische Anlagen alle Aggregatzustände kontinuierlich erfassen, Soll-, und Ist-Vergleiche durchführen und Störungen automatisch melden, ist heute nicht mehr ungewöhnlich. Dass nahezu der gesamte folgende Prozess ohne menschlichen Eingriff abläuft, ist es noch. Ein Blick in die (nahe) Zukunft:

Die Betriebstemperatur der Anlage ist leicht erhöht, der Geräuschpegel steigt und die Schwankungen neuralgischer Werte werden größer und häufiger. Verschiedene Sensoren melden diese Informationen an eine Gebäudeautomationsanwendung (GA), die diese mit den gespeicherten Merkmalen früherer Störungen des gleichen Modells in einer zentralen Datenbank vergleicht und erkennt: Hier ist absehbar mit einem Ausfall zu rechnen.

Diese Anwendung startet nun automatisch einen Beschaffungsprozess. Eine hinterlegte Leistungsbeschreibung für die Wartung wird zusammen mit den Gerätedaten auf einem Beschaffungsportal veröffentlicht, um einen Dienstleister zur Durchführung der Wartung zu ermitteln.

Auf der Dienstleisterseite vergleicht eine Software die im Beschaffungsportal vorliegende Projekte mit dem Leistungsspektrum und der Verfügbarkeit, die sich aus dem eigenen Computer Aided Facility Management (CAFM) ergeben. Bei Übereinstimmung bietet die Software des Dienstleisters automatisiert auf das Projekt.

Ist die Angebotsfrist abgelaufen, wertet das Beschaffungsportal die Angebote automatisch aus und erteilt dem Bestbieter den Auftrag.

Die Dienstleister-Software nimmt den Auftrag an, stellt ihn in seiner CAFM bereit, beauftragt den Servicetechniker auf seinem mobilen CAFM-Client mit der termingerechten Wartung und löst automatisch einen Versandauftrag für die dafür vermutlich benötigten Verschleißteile aus. Erst beim Auftraggeber treffen Servicetechniker und Teile zusammen.

Hat der Servicetechniker die Wartung durchgeführt, dokumentiert er auf seinem mobilen CAFM-Client seine Arbeit und die verbauten Verschleißteile. Diese Meldung fließt zur Abrechnung an das CAFM des Dienstleisters, dessen Software eine Rechnung generiert und diese im Beschaffungsportal einstellt. Gleichzeitig meldet die Gebäudeautomationsanwendung des Auftraggebers die erfolgreiche Wartung, die sie anhand der veränderten Sensordaten festgestellt hat. Die Beschaffungsplattform gibt darauf die Zahlungsfreigabe und der vereinbarte Betrag wird vom Auftraggeber an den Dienstleister überwiesen und auf beiden Seiten automatisch verbucht.

20.11.2017

Gründung eines eigenen Energieversorgers

Immer mehr Krankenhausträger gründen eigene Energieversorger innerhalb ihrer Organschaft, um sich wirtschaftliche Vorteile zu sichern, unter anderem durch die Bündelung von Energiemengen und die umfassendere Umsetzung und Verfolgung von Energieprojekten wie einem Energieaudit. Die zusätzlichen Erträge werden beispielsweise für die Finanzierung wichtiger technischer und infrastruktureller Projekte genutzt.

Ein Referentenentwurf (Stand 06.10.2017) zur dritten Verordnung zur Änderung der Energiesteuer- und der Stromsteuer-Durchführungsverordnung hat jüngst eine Einschränkung der Möglichkeit, selber Energieversorger zu werden, formuliert (§ 1a Abs. 1a  StromStV). Wer ausschließlich Strom in der eigenen Anlage liefert, soll laut Referentenentwurf nicht als Versorger gelten.

Krankenhausträger die mehrere Liegenschaften versorgen und dafür auch das öffentliche Netz nutzen, sind sie nach Ansicht der Experten von encadi nicht betroffen. Große Einzelhäuser hingegen, beispielsweise Universitätskliniken, werden vermutlich eine Wahlmöglichkeit erhalten, da der Gesetzgeber nicht die Aktivitäten von Energiegesellschaften einschränken, sondern die Abwicklung der immer häufiger werdenden Mieterstrommodelle ändern will.

13.11.2017

Building Information Modelling

Wäre es nicht schön, schon vor Baubeginn das neue Objekt virtuell begehen und sich umschauen zu können? Wäre es nicht hilfreich, wenn Änderungen am Baukörper direkt Änderungen in allen Gewerken aufzeigen würden?

Die Lösung dafür gibt es bereits und sie heißt Building Information Modelling, kurz BIM. Mit BIM ist es möglich, einzelne Arbeitsplätze, Räume oder ganze Gebäude virtuell zum Leben zu erwecken. Dabei ist vor allen Dingen das Zusammenwirken von Gebäude- und Raumplanungen, technischen Installationen und geplanten Einrichtungen wichtig. Außerdem kann BIM genutzt werden, um Arbeitsabläufe, beispielsweise in Operationssälen und Funktionsbereichen, von Anwendern durchspielen zu lassen und darauf basierend die Einrichtung optimal zu planen. Ingenieure und Fachplaner unterschiedlicher Gewerke arbeiten so an einem gemeinsamen Modell und können Inkompatibilitäten und Überschneidungen schneller erkennen.

BIM ist auch ein Marketing-Tool. Schon bei der privaten Küchenplanung kommen BIM-Elemente zum Einsatz und helfen nicht nur bei der Planung, sondern auch beim Verkauf: Kann ich etwas sehen, kann ich leichter entscheiden. Und so kommen auch bei öffentlichkeitsrelvanten Bauprojekten gerne animierte 3D-Ansichten zum Einsatz, deren Fokus weniger technisch und mehr optisch ist.

Hier liegt auch eine der Einschränkungen von BIM. Wände, Böden, Fenster und Bilder sind zwar schön anzusehen, benötigen aber enorme Rechenkapazitäten. In der täglichen Planung kommen daher eher reine Rastermodelle zum Einsatz, die nicht schön in der Ansicht aber hochfunktionell sind.

Außerdem lebt ein umfassendes BIM von der Bereitstellung möglichst vieler herstellerneutraler Geräte- und Anlagendaten. Nur diese dürfen, zumindest bei Projekten öffentlicher Träger, später in die Ausschreibungsunterlagen eigebunden werden.

Der Einsatz von BIM kann viele Vorteile für Bauherren, Planer und Nutzer bringen. Investitionen in herstellerneutrale Daten und die erheblichen Zusatzaufwendungen bei der Planung mit BIM lassen jedoch viele Architekten und Fachplaner den Einsatz noch mit Zurückhaltung sehen.

06.11.2017

FAC'T wird Mitglied im EFA e.V.

Die FAC’T ist als Mitglied dem EFA beigetreten, dem zentralen Netzwerk aller im Umfeld der elektronischen Fallakte (EFA) tätigen Akteure. Als zukünftiger Provider für die elektronische Fallakte und Tochterunternehmen eines großen Krankenhausträgers sieht die FAC’T Gruppe den Mehrwert des Netzwerkes vor allen Dingen im Austausch von Erfahrungen. Denn es gilt, mit der Einführung der EFA die Umsetzung der Primärziele der Krankenhäuser, nämlich der IT-technischen Unterstützung des Abbaus von Sektorengrenzen und der Erhöhung der Zuweiserbindung durch digitalen Komfort, in den zentralen Blick zu nehmen. Als EFA-Provider sieht die FAC’T vor allen Dingen die Steigerung der prozessualen Effizienz durch gute IT-Lösungen und die störungsfreie Bereitstellung technisch ausgereifter Anwendungen mit dem dazugehörigen Service als ihre wesentliche Aufgaben. Mit dem Hosting und Providing solcher EFA-Lösungen will das Unternehmen eine noch höhere anwendungsübergreifende  Transparenz und die Erweiterung des eigenen Portfolios um einen für Gesundheitseinrichtungen wesentlichen Baustein erreichen.

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