FAC'T Gruppe - Hohenzollernring 70 - 48145 Münster

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News

Auf dieser Seite finden Sie aktuelle Informationen und Neuigkeiten aus allen Leistungsbereichen der FAC'T Gruppe sowie zu interessanten und wichtigen allgemeinen Themen rund um Sekundärleistungen in Krankenhäusern und anderen Gesundheitseinrichtungen. Darüber hinaus bieten wir Medien und Journalisten auch das persönliche Gespräch an, um Markt- oder Fachthemen aus erster Hand belastbar zu vertiefen. Ansprechpartner für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ist Heiko Filthuth (0251 935-5790, heiko.filthuth@factpartner.de).


11.03.2019

Wechsel in der technischen Leitung: Chancen nutzen

Ein anstehender oder gerade vollzogener Wechsel in der technischen Leitung und das ungute Gefühl, zu wenig über die Strukturen in diesem wichtigen Sekundärbereich zu wissen, sind die beiden häufigsten Gründe, warum QuickChecks in der Technik beauftragt werden. Treiber sind dabei kaufmännisch und technisch Verantwortliche zu gleichen Teilen. Steht eine wichtige personelle Veränderung in der Technik an, gilt es, bestehendes Wissen zu bewahren, insbesondere, wenn dies nur rudimentär dokumentiert ist. Gleichzeitig soll Raum für neue Strategien und Strukturen geschaffen werden. Die interimistische Begleitung oder Leitung der technischen Abteilung ist ein bewährtes Mittel, beides unter einen Hut zu bringen. Ein erfahrener technischer Leiter hilft dem ausscheidenden Kollegen bei der strukturierten Niederlegung und Übergabe von Informationen und arbeitet gleichzeitig mit dem Team und gegebenenfalls bereits einem Nachfolger daran, dieses Wissen so aufzubereiten und dessen Verwaltung so zu systematisieren, dass es der Grundstock für eine Neuausrichtung sein kann. Die Erstellung eines Anforderungsprofils für die technische Leitung kann dabei genauso zum Leistungsumfang gehören wie die fachliche Begleitung von Auswahlgesprächen und die Übergabe der neu geordneten oder gemeinsam reorganisierten Technik an die neue Leitung.

04.03.2019

BIM vereinfacht integrierte Planung

Eine hilfreiche Methode, um alle Bauwerks-, Anlagen-, Aus- und Einbaudaten digital zu modellieren, ist das sogenannte „Building Information Modeling“ (BIM). Mithilfe von Software kann BIM nicht nur sämtliche Gebäudestrukturen, technische Anlagen und Einrichtungen aufzeigen, sondern auch deren Zusammenwirken in den Fokus rücken. Es entsteht eine digitale Transparenz, die dabei hilft, ein Gebäude prozessual, energetisch und wirtschaftlich optimal zu konzipieren. Dank dieses ganzheitlichen Blicks lassen sich Probleme erkennen, die ohne BIM erst im Betrieb sichtbar wären. Außerdem können Synergieeffekte aufgedeckt werden, die langfristig zu Effizienzsteigerungen im Krankenhausbetrieb führen.

25.02.2019

Mobile Serviceteams unterstützen die hauseigene Technik

Keine technische Abteilung kann alle bei ihr anfallenden Leistungen selbst erbringen. Dienstleister übernehmen die Aufgaben, für die eine hauseigene Technik nicht die Ressourcen oder das Know-how hat. Gut, wenn die Abgabe von Leistungen nicht historisch bedingt oder vom Hersteller erzwungen ist, sondern bewusst und geplant erfolgt. Einer der Dienstleister für eine große Zahl verschiedener technischer Inspektionen, Wartungen und Prüfungen ist das mobile Serviceteam der FAC’T Gruppe. Entstanden aus der Überlegung, planbare Leistungen und Aufgaben, die Spezialwissen und -equipment erfordern, aus dem Tagesgeschäft herauszulösen und damit wirtschaftlicher zu machen, ist das Team heute in zahlreichen Krankenhäusern zwischen Hamburg und Bonn sowie der niederländischen Grenze und dem märkischen Land unterwegs. Die Konzentration auf spezialisierte Aufgaben und die Trennung dieser Aufgaben von der technischen Abteilung im Haus hat dazu geführt, dass Leistungen in der Regel schneller und damit effizienter erbracht werden können. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels kommt diese Strategie vielen Häusern zugute, die ihre knapper werdenden Ressourcen dort einsetzen müssen, wo sie akut gebraucht werden.  Die eigenen Erfahrungen gibt die FAC’T er inzwischen auch an größere Träger weiter, für die sich der Aufbau eines eigenen Teams lohnt. Dazu gehört auch die Erkenntnis, dass nicht jeder Techniker, losgelöst von seiner fachlichen Qualifikation, gleichermaßen gut geeignet ist für die Tätigkeiten und Aufgaben im mobilen Serviceteam. Zeitliche Flexibilität, die Bereitschaft, fast jeden Tag in einem anderen Haus zu arbeiten, und eine ausgeprägte Serviceorientierung zählt zu den wichtigsten Eigenschaften für ein gutes Serviceteam.

18.02.2019

Baubegleitendes Facility Management

Häufig werden Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen mit einem absoluten Fokus auf die Errichtungskosten gebaut – ohne dabei die späteren Betriebs- und Folgekosten, aber auch die perspektivische Entwicklungsfähigkeit des Gebäudes und seine Lebenszykluskosten zu berücksichtigen. Das baubegleitende Facility Management berücksichtigt schon in der Planungsphase den gesamten Lebenszyklus einer Immobilie und vermeidet damit unnötig hohe Betriebskosten sowie mangelnde Veränderungs- und Erweiterungsfähigkeit. Auch wenn das baubegleitende Facility Management in der Konzeptions- und Bauphase für etwas höhere Aufwände sorgt, amortisieren sich diese durch eingesparte Betriebskosten innerhalb kurzer Zeit. Nachträgliche energetische, prozessuale und wirtschaftliche Verbesserungen am Gebäude wären, wenn überhaupt möglich, um ein Vielfaches teurer.

11.02.2019

Digitalisierung in der Gebäudebetriebstechnik konsequent umsetzen

Die voranschreitende Digitalisierung ermöglicht technische Innovationen, die jedoch nur dann zum Tragen kommen können, wenn sie konsequent umgesetzt werden. Ein Beispiel von vielen sind Fernwartungssysteme. Sie erlauben eine vorbeugende Instandhaltung der Technik, bevor ein Defekt passiert. Doch damit überhaupt ein Großteil der technischen Anlagen in Zukunft fernüberwacht, -gesteuert und gewartet werden kann, bedarf es entsprechender baulicher Maßnahmen und einer intelligenten Vernetzung der technischen Gebäudeausrüstung (TGA). Der rechtssichere Betrieb von Baukonstruktion und TGA einer komplexen Immobilie wie der eines Krankenhauses wird ohne moderne Informations- und Datenverarbeitungssysteme künftig kaum mehr leistbar sein. Der Grundstein hierfür wird bereits während der Konzeption eines Gebäudes gelegt – bei einem Neubau genauso wie bei einem größeren Umbau. Entscheidungen zu einer wirtschaftlichen, effizienten und nachhaltigen Technik werden genau hier getroffen.

04.02.2019

FAC’T RS testet Reinigungsroboter

Die Übertragung industrieller Technik auf das Gesundheitswesen beschäftigt Wissenschaftler und Praktiker nicht erst seit Krankenhaus 4.0 und dem Ruf nach immer mehr Digitalisierung. Doch wie gut sind solche Techniken für den Einsatz im Krankenhaus heute schon geeignet? Dem Praxistest stellte sich Adlatus Robotics mit seinem bereits in der Industrie bewährten und vielfach ausgezeichneten Reinigungsroboter CR 700. Sind die Reinigungsflächen im Gebäudeplan hinterlegt, beginnt das Gerät von einem festgelegten Ausgangspunkt mit der Reinigung. Begegnungen mit Menschen führen eher zu neugierigen Fragen denn zu Ablehnung. Kommen sich Mensch und Maschine zu nah, schaltet die Maschine sich sicherheitshalber ab. Größer sind die Herausforderungen bei der Begegnung mit Betten oder Rollstühlen: Rechts oder links vorbei muss dann ausgetestet werden, denn den bewährten Blick in die Augen und das hinweisende Kopfnicken beherrscht die Maschine natürlich nicht. Weitere Praxistests und betriebswirtschaftliche Betrachtungen werden nun zeigen, ob der Kollege Roboter künftig auch im Gesundheitswesen häufiger anzutreffen ist.

28.01.2019

FAC'T exklusiv zum Download

Gebäudebetriebs- und Medizintechnik gehören, neben der IT, zu den neuralgischen Aufgaben für einen reibungslosen Betrieb eines Krankenhauses, einer Rehaklinik oder einer Pflegeeinrichtung. Sie ist aber auch komplex und unterliegt ständigen Veränderungen. Trotzdem muss sie entsprechend der sich häufig ändernden Vorschriften betrieben werden und wirtschaftlich sowie transparent sein.

Der QuickCheck ist eines der Werkzeuge, mit dem technische Leitungen und Kaufleute zusätzliche Transparenz und konkrete Handlungsempfehlungen zu der Rechts- und Normensicherheit, Wirtschaftlichkeit und Zukunftsfähigkeit der Organisation ihrer Technik erhalten. Wie dies funktioniert und welche Handlungsfelder sich daraus ergeben lesen Sie in der neuen FAC’T exklusiv. Technische Hygiene und baubegleitendes Facility Management sind zwei weitere Themen, mit denen wir das Schwerpunktthema Technik abrunden.

FAC'T exklusiv Nr. 27

21.01.2019

Gesetze und Verordnungen müssen eingehalten werden

Der Betrieb von technischen Anlagen wird durchgehend komplexer und überschneidet sich in vielen Bereichen eines Krankenhauses. Technische, qualitative und bauliche Anforderungen wollen dabei ebenso berücksichtigt werden wie ökologische und hygienische Aspekte. In Deutschland gibt es rund 2.000 Gesetze, Verordnungen und Normen, die Anwender von technischen Anlagen und Einrichtungen einhalten müssen. Viele davon sind für Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen von Belang. Diese Regelwerke sorgen dafür, die Risiken bei der Anwendung und bei Versagen von Technik zu verringern und dadurch Leben, Gesundheit und Eigentum von Menschen sowie die Umwelt bestmöglich zu schützen. Unabhängig davon, ob ein Krankenhaus seine technischen Anlagen selbst betreibt oder durch einen Dienstleister betreiben lässt, gibt es Hilfsmittel, um bei der hauseigenen Technik trotz vieler Auflagen rechtssicher zu sein. Das Online-Regelwerks-Informationssystem REG-IS bietet sich hier als eine Informationsquelle für den Betrieb von Immobilien an, ins besondere in Hinblick auf Prüfung und Instandhaltung. Der Clou: Grundlegende Informationen werden sowohl juristisch als auch praxisorientiert vermittelt.

14.01.2019

Datenschutz-Kundeninformation Nr. 11

Die gesetzliche Betreuung in der Gesundheitssorge, vorgeschriebene Inhalte der Patientenakte und der Datenschutz bei der betriebsärztlichen Vorsorge sind drei der Themen aus der aktuellen Datenschutz-Kundeninformation, die vom Bereich Datenschutz der FAC'T Gruppe herausgegeben wird. Außerdem werden Vorrangregelungen zwischen den verschiedenen Datenschutzgesetzen erläutert und Datenschutzvorfälle sowie Auswirkungen der DSGVO dargestellt. Die Datenschutz-Kindeninformation erhalten Sie über den unten stehenden Link.

Datenschutz-Kundeninformation Nr. 11

07.01.2019

Energie effektiv einsparen

Das nächste Energieaudit ist in spätestens zwei Jahren fällig, zumindest für Krankenhäuser ohne ein Energiemanagementsystem (EnMS). Der aus den Audits entstehende Aktenordner kann dann bis zum nächsten Mal seinen Vorgänger ersetzen. Oder: Ein Energiemanagementbeauftragter (EnMB) nimmt sich der Energiethemen an und generiert einen echten Nutzen.

Denn die Energiemanagementnorm ISO 50001 ermöglicht Krankenhäusern den Verzicht auf das Energieaudit, wenn sie ein Energiemanagementsystem betreiben. Dies hat unter anderem wirtschaftliche Vorteile durch eine höhere kaufmännische und technische Transparenz. Im laufenden Betrieb sorgen gebündelte Energieeinkäufe, eine optimale Aussteuerung der Eigenproduktion (BHKW) und die Umsetzung sinnvoller Energieeinsparmaßnahmen dafür, dass sich ein wirtschaftlicher Mehrwert einstellt. Werden Teile davon in neue Energiesparmaßnahmen investiert, entsteht ein Verbesserungskreis lauf, der auch der Umwelt zugutekommen kann.

Verantwortlichkeiten und Aufgaben eines EnMB sind in der ISO 50001 beschrieben, die Zertifizierung erfolgt über den TÜV. Energiemanagementbeauftragte für Kraneknhäuser stellt unter anderem die encadi GmbH ein Tochterunternehmen der FAC'T Gruppe.

02.01.2019

Ein gutes neues Jahr - und was können wir für Sie tun?

Auch im neuen Jahr steht das deutsche Gesundheitswesen vor großen wirtschaftlichen und organisatorischen Herausforderungen. Veränderungen in der Personal- und Kostenstruktur, die Bildung und Erweiterung von Verbünden sowie strukturelle Änderungen der Ausrichtung wirken sich auch auf die Sekundärbereiche wie Technik und Medizintechnik, IT und Kommunikationstechnik, Unterhaltsreinigung, Speisenversorgung, medizinische Dokumentation, Beauftragtenwesen und viele andere Bereiche des Facility Management aus.

Dafür müssen auch diese Sekundärleistungen und ihre Kosten überprüft und neue Ansätze zur effizienten Erbringung erdacht und implementiert werden. Als Spezialisten für Sekundärleistungen in Krankenhäusern, Rehakliniken und Pflegeeinrichtungen sind wir dafür auch an Ihrer Seite. Mit 20 Jahren Betriebserfahrung und mehreren hundert Beratungsprojekten in gemeinnützigen, kommunalen und privaten Einrichtungen bieten wir ein breites Feld an Praxiserfahrung aus dem täglichen Betrieb.

Sprechen Sie uns an – wir sind gerne auch für Sie da!

21.12.2018

FAC’T Gruppe führt Mitarbeiterapp ein

Zeitnah, aktuell und bestens informiert: Die neue Mitarbeiterapp der FAC’T Gruppe liefert allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ab sofort Neuigkeiten und wichtige Informationen direkt auf ihr Smartphone. Dabei steht es jedem Nutzer frei, die zur Verfügung gestellten Inhalte einzelner oder aller Geschäftsbereiche und Betriebsstätten der FAC’T Gruppe zu sehen. Auch eigen Posts mit Fotos, Videos und Sprachdateien sind möglich. Für vielfältige und aktuelle Inhalte sorgt ein internes Team von Redakteuren, die Koordination übernimmt das Unternehmensmarketing. Die Mitarbeiterapp wurde auf Basis der Anregungen vieler Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entwickelt. Sie sollte informativ, einfach, sicher und auch datenschutzrechtlich von privaten Smartphones aus nutzbar sein. Nach einer Projektzeit von neun Monaten ging die Mitarbeiterapp nun in den Betrieb.

17.12.2018

Müll ist nicht gleich Müll

Abfälle können wertvoll sein - eine ganze Industrie bietet Krankenhäusern komplexe Entsorgungsdienstleistungen an. Abfälle können aber auch gefährlich und langfristig umweltschädlich sein. Werden sie falsch behandelt oder nicht ausreichend getrennt entsorgt, kann dies zu erheblichen Mehrkosten führen. Hier kommen die Abfallbeauftragten ins Spiel.

Einen Abfallbeauftragten benötigen Krankenhäuser, die jährlich mehr als zwei Tonnen gefährliche Abfälle produzieren. Er oder sie entwickelt und pflegt das hausspezifische Abfallkonzeptes, in dem der gesetzeskonforme Umgang mit dem anfallenden Abfall geregelt ist. Die Schulung von Mitarbeitern zum Umgang mit Abfällen und deren ordnungsgemäßer Trennung gehört ebenso zu den Aufgaben wie die Kontrolle der die Einhaltung der Entsorgungsvorschriften. Neben dem Schutz der Umwelt und der Schonung der Ressourcen bietet die Funktion des Abfallbeauftragten auch wirtschaftliches Potenzial: Durch eine gezielte Abfalltrennung bleiben die Entsorgungskosten für das Haus im Rahmen. Der Abfallbeauftragte kann außerdem durch seine Branchenkenntnis und eine professionelle Auftragsvergabe einen Wertbeitrag bei der Vergabe von Entsorgungsaufträgen liefern.

10.12.2018

Baucontrolling – Kostentransparenz und Verlässlichkeit

Es ist im Interesse jedes Bauherrn, die Baukosten laufend und lückenlos zu kontrollieren und insbesondere Nachträge auch gegenüber dem von der Bausumme honorierten Architekten kritisch zu hinterfragen. Hier setzt das Baucontrolling der FAC‘T an. Wir kontrollieren die Baukosten im Sinne des Bauherrn und sorgen für die Transparenz und Nachvollziehbarkeit aller Kosten. Das Baucontrolling umfasst unter anderem die Erstellung unterschriftsfähiger, geprüfter und von den Planern freigegebener Auf- und Nachträge, die Prüfung von Sicherheiten, Versicherungen und Freistellungsbescheinigungen der Vertragspartner, die rechnerische und fachtechnische Prüfung der Honorarrechnungen sowie die Plausibilitätsprüfung und den monatlichen Baukostenreport. Sachstandsberichte zu Maßnahmen, Kosten und Terminen können und auf Wunsch hinzukommen, genauso wie Mittelanforderungen inkl. Bauausgabebuch und Abstimmung mit dem staatlichen Baumanagement.

03.12.2018

Innovative Unterstützung im Hygienemanagement

Das Hygienemanagement ist gesetzlich vorgeschrieben und abrechnungsrelevant. Doch auch losgelöst davon steht es im Fokus vieler Krankenhäuser, Rehakliniken und Pflegeeinrichtungen – denn das Team aus Hygienefachkraft, Hygieniker und Hygienebeauftragten hilft auch bei der Verbesserung hygienerelevanter Prozesse.

Das enge Zusammenspiel zwischen den internen Kräften, die sich auf das Tagesgeschäft konzentrieren, und der externen Hygienefachkraft, die zusätzliches Know-how mitbringt und sich auf spezielle Aufgaben wie statistische Auswertungen und Umgebungsuntersuchungen konzentriert, prägt den Alltag. Insbesondere in kritischen Situationen wird die Unterstützung der externen Hygienefachkräfte sehr geschätzt. Sie bringen aus der Vielzahl betreuter Häuser Routine und Souveränität mit, um auch dann bestmögliche Unterstützung zu leisten, wenn hygienerelevante Ereignisse über das Tagesgeschäft hinausgehen.

Um hygienerelevante Umgebungsuntersuchungen, Arbeitsbeobachtungen und die Überwachung von nosokomialen Infektionen, Erregern mit speziellen Resistenzen und multiresistenten Erregern zu vereinfachen, empfehlen externe Hygienefachkräfte heute den Einsatz einer Hygienemanagementsoftware. Sie sollte mit dem Krankenhausinformationssystem (KIS) verbundene sein, den Verwaltungsaufwand durch viele Automatismen und Vorlagen minimieren und helfen, Muster zu erkennen, die sonst nicht sichtbar wären. Wird sie durch ein proaktives hygienisches Frühwarnsystem ergänzt, liefert sie darüber hinaus wertvolle Informationen, die frühzeitig bei der Bekämpfung multiresistenter Erreger oder eines Infektionsausbruchs helfen.

26.11.2018

Gefahren in der Arbeitssicherheit frühzeitig bannen

Zu den häufigsten Schadensfällen gehören Arbeitsunfälle, sie vollständig zu vermeiden, ist kaum möglich. Doch mit durchdachten Konzepten sowie guten und regelmäßigen Schulungen können Fachkräfte für Arbeitssicherheit (FASI) einen erheblichen Beitrag zur Prävention leisten.

Für die arbeitssicherheitstechnische Grundbetreuung eines Krankenhauses durch FASI und Betriebsarzt sind 1,5 Stunden pro Jahr pro Mitarbeiter vorgeschrieben. Sie umfasst die Unterstützung bei der Durchführung von Gefährdungsbeurteilungen an Arbeitsplätzen, die Unterbreitung von Vorschlägen für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen, die Unterstützung bei der Implementierung von Arbeitsschutzmaßnahmen, die Untersuchung von arbeitsschutzrelevanten Vorkommnissen und die allgemeine Beratung von Arbeitgebern und Arbeitnehmern. Hinzu kommen betriebsspezifische Leistungen, deren Aufwand individuell ermittelt wird.

Das richtige Augenmaß und der Pragmatismus einer erfahrenen FASI können Arbeitgebern helfen, diese Vorgaben vorteilhaft zu nutzen, denn ein gutes Gesundheitsmanagement trägt zum Wohlbefinden der Mitarbeiter und damit zur heute so wichtige Arbeitgeberattraktivität bei.