FAC'T Gruppe - Hohenzollernring 70 - 48145 Münster

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News

Auf dieser Seite finden Sie aktuelle Informationen und Neuigkeiten aus allen Leistungsbereichen der FAC'T Gruppe sowie zu interessanten und wichtigen allgemeinen Themen rund um Sekundärleistungen in Krankenhäusern und anderen Gesundheitseinrichtungen. Darüber hinaus bieten wir Medien und Journalisten auch das persönliche Gespräch an, um Markt- oder Fachthemen aus erster Hand belastbar zu vertiefen. Ansprechpartner für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ist Heiko Filthuth (0251 935-5790, heiko.filthuth@factpartner.de).


20.05.2019

Baubegleitendes Facility Management - Folgekosten bereits in der Bauplanung minimieren

Im Krankenhaus St. Joseph-Stift in Bremen wird neu gebaut. Bauherr, Architekten und Planer, Ingenieure und Handwerker, technische Leiter und kaufmännisch Verantwortliche treiben das Projekt gemeinsam voran. Eine der Aufgaben: das baubegleitende Facility Management. Dass die Bewirtschaftungskosten eines Krankenhauses schon nach wenigen Jahren dessen Baukosten deutlich überschreiten, ist allgemein bekannt. Trotzdem liegt die Aufmerksamkeit vielfach immer noch zu großen Teilen auf der Bausumme und in erschreckend geringem Maße auf den Folgekosten. Wie diese Folgekosten schon bei der Bauplanung und Bauausführung bedacht, kalkuliert, berücksichtigt und im Idealfall minimiert werden können, damit beschäftigt sich seit vielen Jahren die FAC’T Gruppe. Ihre Lösung: das baubegleitende Facility Management. Der Facility Manager weist Planer und Bauherren seit dem Planungsbeginn auf Dinge hin, die im späteren Betrieb schwierig zu bewirtschaften sind und deutliche Mehrkosten verursachen. Und: Er belässt es nicht bei Hinweisen, sondern unterstützt die Baubeteiligten mit Alternativvorschlägen und Informationen zu den Betriebskosten. Die übergroßen Glasflächen und durchdachte Lüftungssysteme, die eine teure Klimatisierung vermeiden, sind inzwischen hinlänglich bekannte Handlungsfelder. Flurwände, Ecken und Türzargen, die schön anzusehen sind aber nach wenigen Monaten durch schwere Ver- und Entsorgungswagen sowie Betten schnell beschädigt und damit teuer im Unterhalt sind, hat hingegen nicht jeder Architekt im Blick. Gleiches gilt für Böden, die nur mit hohem Aufwand gut zu reinigen sind, Beleuchtungen an Stellen, an denen das Tageslicht völlig hinreichend ist, und Lüftungsanlagen, die zwar der heutigen Raumnutzung entsprechen, aber bei Veränderungen nicht sektorenweise gesteuert und abgeschaltet werden können. Der enge Schulterschluss zwischen Betrieb und Bau ist ein wesentlicher Schlüssel für Krankenhausbauten, die sich mit dem Ziel einer bedarfsgerechten technischen Verfügbarkeit bewirtschaften lassen und deren Betriebskosten auch langfristig niedrig bleiben.

13.05.2019

Erfahrungen mit BIM seit 2015

Bereits 2015 hat die mediplan Krankenhausplanungsgesellschaft, ein Unternehmen der FAC’T Gruppe, die Mehrwerte des Building Information Modelling (BIM) aufgegriffen und ein Konzept zur Nutzung von BIM in der Medizintechnikplanung entwickelt. Als Ergebnis daraus wurde schon ein Jahr später die erste gesamte Medizintechnikplanung eines Maximalversorgers mit BIM realisieren.

Entsprechend der Philosophie einer Herstellerunabhängigkeit setzen wurden im Building Information Modelling neutrale Ausstattungselemente und dreidimensionale Ansichten eingesetzt. Die dafür notwendigen technischen Daten sammelt mediplan seit vielen Jahren in eigenen Datenbanken, die gemeinsam mit anderen Quellen BIM-Modelle der Krankenhäuser füllen.

Ist auf dieser Basis die Planung erfolgreich abgeschlossen, kann aus den BIM-Daten die herstellerneutrale Ausschreibung erfolgen. Die neutralen Daten können nach der Vergabe durch herstellerspezifische Informationen ersetzt werden, so dass ein finaler Prüfungslauf vor der Umsetzung möglich ist.

06.05.2019

Technik muss nicht alles selber machen

Betreiber von Krankenhäusern sollten sich stets vor Augen führen, dass technische Abteilungen eines einzelnen Hauses oft nicht alles selber machen können. Auf die richtige Vernetzung und auf die Kenntnis, die richtigen Dinge selbst zu tun, kommt es an. Auch die Zusammenarbeit mit verlässlichen Partnern ist gefragt – von Wartungen, Prüfungen, Instandsetzungen und Instandhaltungen über das Bau- und Energiemanagement sowie die Medizintechnik bis hin zur IT. Durch eine enge Zusammenarbeit lassen sich Prozesse etablieren, die eine echte Unterstützung für das Haus sind und zudem die Umsetzung normativer und gesetzlicher Veränderungen sicherstellen. Die FAC’T Gruppe aus Münster unterstützt beispielsweise Krankenhäuser, Rehakliniken und Pflegeeinrichtungen mit Beratungs- und Serviceleistungen sowie gegebenenfalls der Bewirtschaftung der gesamten Technik. Das Unternehmen setzt genau dort an, wo das jeweilige Haus es benötigt und übernimmt beispielsweise Wartungs- und Prüfleistungen in Bereichen, in denen die jeweilige Einrichtung keine eigene Kompetenz oder Ressourcen hat.

29.04.2019

Energiemanagement für jede Einrichtungsgröße

Bald ist es wieder so weit: Die nächsten Energieaudits stehen für all diejenigen Häuser an, die sich beim letzten Mal nicht für ein Energiemanagementsystem entschieden haben. Nun heißt es erneut: Akten raus, Daten zusammentragen und einen Auditor bestellen. Oder das Energiemanagement liegt in den Händen von Profis wie der encadi, eine Tochtergesellschaft der FAC’T, die nicht nur punktuell auf das erfolgreiche Audit, sondern vor allen Dingen laufend auf energetische und wirtschaftliche Effekte hinarbeiten.

Bezogen auf die anstehenden Energieaudits hat encadi zwei Ansätze entwickelt:

Einzelhäuser und kleine Verbünde können auf ein laufendes kleines Energiemanagement zurückgreifen. Hier werden Energiesparprojekte konkret definiert und bis zu ihrem Ergebnis verfolgt. Die Einsparungen können die überschaubaren Kosten und das regelmäßige Energieaudit finanzieren. Der Vorteil für das Haus: niedrige laufende Kosten statt wiederkehrende hohe Investitionen ohne deutlichen Nutzen.

Trägerverbünden bietet encadi die Begleitung bei der Einführung eines Energiemanagementsystems an, die auch gefördert werden kann. Und auch hier haben die Ingenieure pfiffige Lösungen parat, die zur wirklichen Umsetzung nachhaltiger Energieprojekte und zur Einsparung von Kosten und Abgaben dienen.

23.04.2019

Datenschutz-Kundeninformation Nr. 12

Die Bewertung von Messengerdiensten aus Datenschutzsicht und die Verschlüsselung von E-Mail-Kommunikation sind zwei der Kernthemen aus der aktuellen Datenschutz-Kundeninformation der FAC'T Gruppe, die ab sofort online verfügbar ist. Regelmäßig werden hier datenschutzrelevante Themen mit dem Schwerpunkt Gesundheits- und Sozialwesen zusammengetragen. Dabei finden insbesondere auch Referenzen zu den kirchlichen Datenschutzgesetzen (KDG-DVO und andere) Berücksichtigung, die im normalen Datenschutzalltag weniger Beachtung finden.

Datenschutz-Kundeninformation Nr. 12

15.04.2019

BIM steigert die Qualität der Krankenhausplanung

Building Information Modelling (BIM) ermöglicht, Gebäudeteile und Geräte schon in der Planungsphase so anzulegen, dass sie Verknüpfungen zu anderen Elementen haben und mehrdimensional in einem Objekt sichtbar sind. Für die Medizintechnikplanung kann dies bedeuten, dass zur OP-Leuchte die notwendigen Anschlüsse verknüpft sind, CT oder MRT mit der Deckenlast verbunden werden und alle Elemente zusammen ein Raumfunktionsprogramm bilden, das seinerseits eine Verknüpfung mit dem Gebäudekörper aufweist. Durch die Verbindung technischer, funktionaler und zeichnerischer Daten in einem Modell wird es für das Planungsteam und den Auftraggeber möglich, gemeinsam an der Entwicklung einer bestmöglichen Lösung zu arbeiten.

Building Information Modelling steigert die Qualität der Krankenhausplanung, weil alle Projektbeteiligten - Bauherrenvertreter, Architekten, Fachplaner und Nutzer – miteinander an einem einzigen Planungsmodell arbeiten. Veränderungen an einer Stelle können so automatisch Korrekturhinweise an einer anderen auslösen, jede Plananpassung ist damit durchgängig. Zudem versetzt die dreidimensionale Ansicht in BIM vor allen Dingen die Nutzer in die Lage, sich eine Raumausstattung, beispielsweise in einem OP-Saal oder einem Labor, besser vorzustellen. Sie können so durch ihre Erfahrungen noch besser dazu beitragen, dass die Anordnung von Geräten und Raumteilen, aber auch Räumen und ganzen Funktionsbereichen so erfolgt, dass die spätere tägliche Arbeit bestmöglich unterstützt wird.

01.04.2019

Neue Qualifikationskurse Hygienebeauftragte in der Pflege

Die gesetzlichen Hygieneanforderungen in den Einrichtungen des Gesundheitswesens sind in den letzten Jahren stetig angestiegen. Die Krankheitserreger werden zudem immer resistenter.

Um das theoretische Wissen über Keime und die praktische Anwendung von Schutzmaßnahmen zur Verhinderung von Krankenhausinfektionen besser ans Krankenbett transportieren zu können ist es notwendig, Hygienewissen direkt an die Pflegenden weiter zu geben. Diese Aufgabe sollen Hygienebeauftragte in der Pflege übernehmen. Als Multiplikatoren und zur Unterstützung der in den Einrichtungen tätigen Fachkrankenschwestern/­pfleger für Hygiene und Infektionsprävention (Hygienefachkräfte) sollen sie dabei helfen, hygienerelevantes Wissen noch weiter in die tägliche Arbeit zu integrieren.

Das Robert-Koch-Institut hat in einer Empfehlung definiert, dass zur Umsetzung einer adäquaten Hygiene in den Einrichtungen des Gesundheitswesens Hygienebeauftragte in der Pflege einzusetzen sind. Die Vereinigung der Hygienefachkräfte der Bundesrepublik Deutschland e.V. hat die Grundlagen für eine definierte und qualifizierte Fortbildung in einer Leitlinie festgelegt.

Der Qualifikationskurs „Hygienebeauftragte in der Pflege“ für examinierte Pflegekräfte findet als Inhouse-Schulung statt. Bis zu 25 Pflegende (evtl. weitere Beschränkung durch die Raumgröße), auch aus anderen Häusern und Einrichtungen, können an einem Kurs teilnehmen. Die Durchführung und Zertifizierung der Teilnehmer erfolgt unter der Leitung des Geschäftsbereiches Hygieneberatung der FAC‘T Gruppe. Eine Einbindung der Hygienefachkräfte des Auftraggebers ist ausdrücklich erwünscht und im Kursablauf fest vorgesehen. Auch ein Auffrischungskurs wird angeboten.

Qualifikationskurs Hygienebeauftragte in der Pflege

25.03.2019

Technische Hygiene: Risiken erkennen und beherrschen

Die Art und Anzahl der im Krankenhaus erforderlichen hygienischen Inspektionen und Prüfungen ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Techniker und Hygienefachkräfte müssen gemeinsam Konzepte entwickeln, um die erkannten Risiken zu beherrschen. Die technische Hygiene ist einer der Schlüsselbausteine. Die hygienische Inspektion raumlufttechnischer Anlagen, die Partikelzahlmessungen im OP, ständige Trinkwasserbeprobungen und die Validierung von Sterilgutaufbereitungsgeräten sind nur einige Bereiche, in denen Hygiene, Technik und Mikrobiologie an einem Strang ziehen müssen. In welchem Umfang dies vorgeschrieben und notwendig ist, regeln zahlreiche Normen und Gesetze. Und immer häufiger auch individuelle Abstimmungen zwischen den Hygieneverantwortlichen. Neben den fachlichen Herausforderungen aus Qualifizierung, Erfahrung und Equipment ist die technische Hygiene auch in besonderem Maße zeitlichen Beschränkungen unterworfen. Leistungen müssen zu festen Terminen durchgeführt werden – und das zu Zeiten, die eng mit dem medizinischen und pflegerischen Personal abgestimmt sind, um die Primärprozesse im Haus nicht zu stören. Hygienische Inspektionen in OP-Sälen sind mitten in der Nacht keine Seltenheit. In der FAC’T Gruppe werden die Vorteile eines engen Schulterschlusses von Hygiene und Technik besonders deutlich. Ein Mikrobiologe überwacht und dokumentiert in enger Abstimmung mit der Hygieneberatung der FAC‘T Gruppe und der Hygieneabteilung des jeweiligen Hauses die Leistungen der technischen Hygiene und sichert deren Qualität. Ein eigenes Team aus Spezialisten für technische Hygiene übernimmt dann diese Inspektionen und Prüfungen für zahlreiche Häuser, für die sich der Aufbau von eigenem Spezial-Know-how nicht lohnt.

18.03.2019

Unwissenheit schützt nicht vor Strafe

Bei der letzten Zählung mögen es um die 2.000 Gesetze, Verordnungen und Normen gewesen sein, mit denen sich die technische Leitung eines normalen Akutkrankenhauses beschäftigen muss. Sie muss prüfen, welche dieser Vorschriften für die Gebäude, Anlagen und Geräte des Hauses relevant sind, und diese ständig im Blick halten. Herausforderung dabei ist, dass die Normen und Gesetze sowie auch deren Auslegungen sich in diesem Bereich ständig ändern können. Eine verpasste und nicht zeitgerechte Ergänzung, Modifizierung oder Löschung birgt Risiken in sich, die im besten Fall mit Geld zu korrigieren sind und im schlimmsten Fall zu Freiheitsstrafen führen können – denn Nichtwissen schützt auch hier nicht vor Strafe. Diese Veränderungen im Blick zu halten und damit technische Leitungen zu informieren, hat sich das Unternehmen Rödl & Partner zum Ziel gesetzt. Ihr Dienst REG-IS informiert proaktiv über die Veränderung von technisch relevanten Gesetzen und Normen. Hat eine technische Leitung die in ihrer Verantwortung stehenden Gebäudeteile, Anlagen und Geräte erfasst und im System hinterlegt, erhält sie automatisch Informationen zu Veränderungen, die ihre spezifischen Anlagen- und Gerätegruppen betreffen. Die Entscheidung darüber, welche Maßnahmen daraus abgeleitet werden, trifft die technische Leitung selber. Einen Schritt weiter geht die FAC’T Gruppe mit ihren Leistungen: Hier werden einerseits den relevanten Anlagen schon im Rahmen eines QuickChecks die korrekten Gesetze und Normen zugewiesen, um diese besser verfolgen zu können. Andererseits bietet FAC‘T die Begleitung bei der Entwicklung einer Instandhaltungsstrategie, die für Anlagen klar definiert, welche Inspektion zu welchem Zeitpunkt auf welcher normativen oder rechtlichen Grundlage durchgeführt werden muss. Häuser, die zusätzlich das bei der FAC’T betriebene krankenhausspezifische CAFM-System mitnutzen, erhalten die ständig aktuellen Arbeitsvorschriften sowie Prüf- und Checklisten für ihre Eigenleistungen sogar automatisch und können sich damit auch hier von zeitintensiven Recherchen und Formularanpassungen entlasten.

11.03.2019

Wechsel in der technischen Leitung: Chancen nutzen

Ein anstehender oder gerade vollzogener Wechsel in der technischen Leitung und das ungute Gefühl, zu wenig über die Strukturen in diesem wichtigen Sekundärbereich zu wissen, sind die beiden häufigsten Gründe, warum QuickChecks in der Technik beauftragt werden. Treiber sind dabei kaufmännisch und technisch Verantwortliche zu gleichen Teilen. Steht eine wichtige personelle Veränderung in der Technik an, gilt es, bestehendes Wissen zu bewahren, insbesondere, wenn dies nur rudimentär dokumentiert ist. Gleichzeitig soll Raum für neue Strategien und Strukturen geschaffen werden. Die interimistische Begleitung oder Leitung der technischen Abteilung ist ein bewährtes Mittel, beides unter einen Hut zu bringen. Ein erfahrener technischer Leiter hilft dem ausscheidenden Kollegen bei der strukturierten Niederlegung und Übergabe von Informationen und arbeitet gleichzeitig mit dem Team und gegebenenfalls bereits einem Nachfolger daran, dieses Wissen so aufzubereiten und dessen Verwaltung so zu systematisieren, dass es der Grundstock für eine Neuausrichtung sein kann. Die Erstellung eines Anforderungsprofils für die technische Leitung kann dabei genauso zum Leistungsumfang gehören wie die fachliche Begleitung von Auswahlgesprächen und die Übergabe der neu geordneten oder gemeinsam reorganisierten Technik an die neue Leitung.

04.03.2019

BIM vereinfacht integrierte Planung

Eine hilfreiche Methode, um alle Bauwerks-, Anlagen-, Aus- und Einbaudaten digital zu modellieren, ist das sogenannte „Building Information Modeling“ (BIM). Mithilfe von Software kann BIM nicht nur sämtliche Gebäudestrukturen, technische Anlagen und Einrichtungen aufzeigen, sondern auch deren Zusammenwirken in den Fokus rücken. Es entsteht eine digitale Transparenz, die dabei hilft, ein Gebäude prozessual, energetisch und wirtschaftlich optimal zu konzipieren. Dank dieses ganzheitlichen Blicks lassen sich Probleme erkennen, die ohne BIM erst im Betrieb sichtbar wären. Außerdem können Synergieeffekte aufgedeckt werden, die langfristig zu Effizienzsteigerungen im Krankenhausbetrieb führen.

25.02.2019

Mobile Serviceteams unterstützen die hauseigene Technik

Keine technische Abteilung kann alle bei ihr anfallenden Leistungen selbst erbringen. Dienstleister übernehmen die Aufgaben, für die eine hauseigene Technik nicht die Ressourcen oder das Know-how hat. Gut, wenn die Abgabe von Leistungen nicht historisch bedingt oder vom Hersteller erzwungen ist, sondern bewusst und geplant erfolgt. Einer der Dienstleister für eine große Zahl verschiedener technischer Inspektionen, Wartungen und Prüfungen ist das mobile Serviceteam der FAC’T Gruppe. Entstanden aus der Überlegung, planbare Leistungen und Aufgaben, die Spezialwissen und -equipment erfordern, aus dem Tagesgeschäft herauszulösen und damit wirtschaftlicher zu machen, ist das Team heute in zahlreichen Krankenhäusern zwischen Hamburg und Bonn sowie der niederländischen Grenze und dem märkischen Land unterwegs. Die Konzentration auf spezialisierte Aufgaben und die Trennung dieser Aufgaben von der technischen Abteilung im Haus hat dazu geführt, dass Leistungen in der Regel schneller und damit effizienter erbracht werden können. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels kommt diese Strategie vielen Häusern zugute, die ihre knapper werdenden Ressourcen dort einsetzen müssen, wo sie akut gebraucht werden.  Die eigenen Erfahrungen gibt die FAC’T er inzwischen auch an größere Träger weiter, für die sich der Aufbau eines eigenen Teams lohnt. Dazu gehört auch die Erkenntnis, dass nicht jeder Techniker, losgelöst von seiner fachlichen Qualifikation, gleichermaßen gut geeignet ist für die Tätigkeiten und Aufgaben im mobilen Serviceteam. Zeitliche Flexibilität, die Bereitschaft, fast jeden Tag in einem anderen Haus zu arbeiten, und eine ausgeprägte Serviceorientierung zählt zu den wichtigsten Eigenschaften für ein gutes Serviceteam.

18.02.2019

Baubegleitendes Facility Management

Häufig werden Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen mit einem absoluten Fokus auf die Errichtungskosten gebaut – ohne dabei die späteren Betriebs- und Folgekosten, aber auch die perspektivische Entwicklungsfähigkeit des Gebäudes und seine Lebenszykluskosten zu berücksichtigen. Das baubegleitende Facility Management berücksichtigt schon in der Planungsphase den gesamten Lebenszyklus einer Immobilie und vermeidet damit unnötig hohe Betriebskosten sowie mangelnde Veränderungs- und Erweiterungsfähigkeit. Auch wenn das baubegleitende Facility Management in der Konzeptions- und Bauphase für etwas höhere Aufwände sorgt, amortisieren sich diese durch eingesparte Betriebskosten innerhalb kurzer Zeit. Nachträgliche energetische, prozessuale und wirtschaftliche Verbesserungen am Gebäude wären, wenn überhaupt möglich, um ein Vielfaches teurer.

11.02.2019

Digitalisierung in der Gebäudebetriebstechnik konsequent umsetzen

Die voranschreitende Digitalisierung ermöglicht technische Innovationen, die jedoch nur dann zum Tragen kommen können, wenn sie konsequent umgesetzt werden. Ein Beispiel von vielen sind Fernwartungssysteme. Sie erlauben eine vorbeugende Instandhaltung der Technik, bevor ein Defekt passiert. Doch damit überhaupt ein Großteil der technischen Anlagen in Zukunft fernüberwacht, -gesteuert und gewartet werden kann, bedarf es entsprechender baulicher Maßnahmen und einer intelligenten Vernetzung der technischen Gebäudeausrüstung (TGA). Der rechtssichere Betrieb von Baukonstruktion und TGA einer komplexen Immobilie wie der eines Krankenhauses wird ohne moderne Informations- und Datenverarbeitungssysteme künftig kaum mehr leistbar sein. Der Grundstein hierfür wird bereits während der Konzeption eines Gebäudes gelegt – bei einem Neubau genauso wie bei einem größeren Umbau. Entscheidungen zu einer wirtschaftlichen, effizienten und nachhaltigen Technik werden genau hier getroffen.

04.02.2019

FAC’T RS testet Reinigungsroboter

Die Übertragung industrieller Technik auf das Gesundheitswesen beschäftigt Wissenschaftler und Praktiker nicht erst seit Krankenhaus 4.0 und dem Ruf nach immer mehr Digitalisierung. Doch wie gut sind solche Techniken für den Einsatz im Krankenhaus heute schon geeignet? Dem Praxistest stellte sich Adlatus Robotics mit seinem bereits in der Industrie bewährten und vielfach ausgezeichneten Reinigungsroboter CR 700. Sind die Reinigungsflächen im Gebäudeplan hinterlegt, beginnt das Gerät von einem festgelegten Ausgangspunkt mit der Reinigung. Begegnungen mit Menschen führen eher zu neugierigen Fragen denn zu Ablehnung. Kommen sich Mensch und Maschine zu nah, schaltet die Maschine sich sicherheitshalber ab. Größer sind die Herausforderungen bei der Begegnung mit Betten oder Rollstühlen: Rechts oder links vorbei muss dann ausgetestet werden, denn den bewährten Blick in die Augen und das hinweisende Kopfnicken beherrscht die Maschine natürlich nicht. Weitere Praxistests und betriebswirtschaftliche Betrachtungen werden nun zeigen, ob der Kollege Roboter künftig auch im Gesundheitswesen häufiger anzutreffen ist.

28.01.2019

FAC'T exklusiv zum Download

Gebäudebetriebs- und Medizintechnik gehören, neben der IT, zu den neuralgischen Aufgaben für einen reibungslosen Betrieb eines Krankenhauses, einer Rehaklinik oder einer Pflegeeinrichtung. Sie ist aber auch komplex und unterliegt ständigen Veränderungen. Trotzdem muss sie entsprechend der sich häufig ändernden Vorschriften betrieben werden und wirtschaftlich sowie transparent sein.

Der QuickCheck ist eines der Werkzeuge, mit dem technische Leitungen und Kaufleute zusätzliche Transparenz und konkrete Handlungsempfehlungen zu der Rechts- und Normensicherheit, Wirtschaftlichkeit und Zukunftsfähigkeit der Organisation ihrer Technik erhalten. Wie dies funktioniert und welche Handlungsfelder sich daraus ergeben lesen Sie in der neuen FAC’T exklusiv. Technische Hygiene und baubegleitendes Facility Management sind zwei weitere Themen, mit denen wir das Schwerpunktthema Technik abrunden.

FAC'T exklusiv Nr. 27