FAC'T Gruppe - Hohenzollernring 70 - 48145 Münster

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News

Auf dieser Seite finden Sie aktuelle Informationen und Neuigkeiten aus allen Leistungsbereichen der FAC'T Gruppe sowie zu interessanten und wichtigen allgemeinen Themen rund um Sekundärleistungen in Krankenhäusern und anderen Gesundheitseinrichtungen. Darüber hinaus bieten wir Medien und Journalisten auch das persönliche Gespräch an, um Markt- oder Fachthemen aus erster Hand belastbar zu vertiefen. Ansprechpartner für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ist Heiko Filthuth (0251 935-5790, heiko.filthuth@factpartner.de).


13.08.2018

Technische Leistungen auf die Primärprozesse abstimmen

Von Einfahrtsschranken über Automatiktüren und Fahrstühle bis zur Energieversorgung und OP-Technik ist eine durchdachte, reibungslos funktionierende und abgestimmte Technik wesentlich für die Abläufe in einem Krankenhaus. Dabei werden viele Leistungen im Hintergrund erbracht: Prüfungen, Wartungen, Instandsetzungen, Partikelzahlmessungen und vieles mehr erfolgen in Zeiten, zu denen sie die Prozesse möglichst wenig stören. Eine vorbeugende Instandsetzung greift, bevor der Defekt passiert. Und ein gut organisierter Objektservice führt Reparaturen nicht nur rasch durch, sondern kommuniziert auch die Erledigung der Aufgabe. Patienten, Ärzte und Pflegepersonal sollen, das ist das Ziel aller Maßnahmen, in ihren oft hochgradig getakteten Abläufen nicht unterbrochen werden. Diese Leistungen nachweislich so zu erbringen, ist ein wesentliches Merkmal prozesserfahrener Facility Management Partner - wie der FAC’T Gruppe für Krankenhäuser Rehakliniken und Pflegeeinrichtungen. Für den reibungslosen Ablauf sorgen dabei neben den technischen Mitarbeitern in den Häusern auch im Gesundheitswesen erfahrene Ingenieure und Techniker in der zentralen technischen Bereichsleitung. Sie planen, steuern und überwachen die Leistungen haus- bzw. einrichtungsübergreifend und leisten so gleichzeitig einen wertvollen Know-how-Transfer. Dieser steht Häusern, die ihre technischen Anlagen selber betreiben, auch als einzelne Dienstleistung zur Verfügung.

06.08.2018

Datenschutz-Kundeninformation Nr. 10

Der Datenschutz im Bewerbermanagement, Neuregelungen zur Strafbarkeit von Berufsgeheimnisträgern und ein Überblick zur gesetzlichen Betreuung im Gesundheitswesen – dies sind drei der Themen in der aktuellen Datenschutz-Kundeninformation der FAC’T Gruppe.

Zu den Neuerungen aus der EU-DSGVO (u.a. Art. 88) und dem KDG (§53) gehören die Möglichkeit einer verschlüsselten Übertragung von Bewerbungen in Online-Bewerberportalen, die Information über die Art und Dauer der Datenverarbeitung sowie die Auskunftspflicht gegenüber Bewerbern darüber, was mit ihren Daten genau geschieht. Für Berufsgeheimnisträger wie Ärzte regelt §203 StGB nun, dass diese sich nicht strafbar machen, wenn sie Informationen an bei ihrer Tätigkeit mitwirkende Personen weitergeben, soweit diese für deren Tätigkeit erforderlich sind. Bei Patienten mit gesetzlichen Betreuern muss dieser für den Aufgabenkreis Gesundheitssorge eingesetzt sein, um für den Patienten einwilligen zu können.

Mehr zu diesen und anderen Datenschutzthemen lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der Datenschutz-Kundeninformation.

Datenschutz-Kundeninformation Nr. 10

30.07.2018

Eiszeit bei 36 Grad

Deutschland ächzt Ende Juli unter einer Hitzewelle – und bei FAC’T geht ein Pinguin ein und aus. Architekt Torsten Gohrbandt war für den Foto-Spaß (Bild inzwischen entfernt, Foto zeigt Gohrbandt mit einem großen Papp-Pinguin unter dem Arm) zu haben, doch der Hintergrund ist ernst. Der Geschäftsbereich Baumanagement der FAC’T Gruppe betreut nämlich den Neubau der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin im St. Franziskus-Hospital Münster. Unter optimalen Bedingungen sollen hier Kinder und Jugendliche künftig noch schneller gesundwerden. Mit bester medizinischer Versorgung und Pflege durch optimale Ausstattung und mehr Platz auf den Stationen. Dazu gehören kindgerechte Patienten- und Familienzimmer mit Übernachtungsmöglichkeiten für die Eltern, das sogenannte Rooming-In, das das Gesunden der kleinen Patienten sehr fördert. Außerdem in Planung sind: Eine größere Kinderintensivstation, neue Spiel- und Stillzimmer sowie spezielle Therapieräume. Mehr zum Projekt unter www.mehr-raum-fuer-naehe.de. Der Pinguin, den Torsten Gohrbandt auf dem Foto unter dem Arm trägt, ist übrigens Teil eines Dekorationsvorschlages.

24.07.2018

Ausgezeichnete Krankenhäuser als Kunden

Die besten Krankenhäuser Deutschlands kürte das F.A.Z.-Institut der Frankfurter Allgemeinen Zeitung im Juni 2018. Qualitätsberichten und Patientenmeinungen aus drei Bewertungsportalen bildeten die Grundlage für die Auszeichnung. In Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen waren immerhin 130 der 535 (Stand 2016) Krankenhäuser unter den Siegern.

„Wir freuen uns, dass fast 50 von diesen 130 Häusern bereits zu unseren Kunden gehören“, sagt Heiko Filthuth, Leiter Geschäftsentwicklung und Kommunikation der FAC’T Gruppe, die Krankenhäuser in 18 verschiedenen Sekundärbereichen berät und operativ unterstützt. Schwerpunktmäßig in NRW und Niedersachen steht das Unternehmen Gesundheitseinrichtungen in den Bereichen Bau und Technik, IT und medizinische Dokumentation, Unterhaltsreinigung, Speisenversorgung und vielen anderen Bereichen mit Rat und Tat zur Seite. Filthuth sieht einen direkten Zusammenhang zwischen den Sekundärthemen und der Patientenzufriedenheit: „Läuft das gesamte Drumherum möglichst geräusch- und schnittstellenfrei ab, merken das auch die Patienten – und wissen es zu schätzen!“

Die FAC’T Gruppe gehört selber zu einem großen christlichen Krankenhausträger und begleitet mehr als 100 Krankenhäuser mit Beratungs- und Betriebsleistungen.

17.07.2018

Medizintechnik und Krankenhaus-IT

Die hohe Integration von IT und Medizintechnik stellt Krankenhäuser immer wieder vor die Frage, wie beide Bereiche sinnvoll zusammenarbeiten können. Versuche, die Abteilungen zu einer Medizintechnik-IT (M-IT) zu verschmelzen, sind häufig an den unterschiedlichen Arbeitsanforderungen sowie an der Qualifikation einer gemeinsamen Leistung gescheitert. In der Praxis bewährt haben sich hingegen aufeinander abgestimmte Prozesse, die vor allen Dingen eines im Blick haben: Die rasche und unkomplizierte Lösung für den Anwender. In ihnen sind die Kernprozesse, die Medizintechnik und IT miteinander verbinden, bereichsübergreifend beschrieben und umgesetzt. Dazu gehören beispielsweise die Beschaffung sowie die In- und Außerbetriebnahme medizintechnischer Geräte und Anlagen, Störungsbeseitigungen, Wartungs- und Prüftermine, Schulungen und Einweisungen sowie alle Themen des Datentransfers, damit entstehende Daten direkt im Krankenhausinformationssystem zur Verfügung stehen. Diese enge Zusammenarbeit zwischen Medizintechnik und IT steigert, das zeigen viele praktischen Beispiele, die Zufriedenheit der Anwender. Und sie sorgt dafür, dass die spezifischen Leistungsmerkmale von Medizintechnik und IT weiter ausgebaut werden können.

10.07.2018

FAC’T RS setzt neues Arenas-Waschverfahren ein

Im Kern geht es darum, Tücher und Mops möglichst effizient aufzubereiten, d.h. zu reinigen und zu desinfizieren. Möglich wird dies nun durch die Kombination einer Mehrfach-Dosieranlage des Herstellers Kiehl und eines neuen Multifunktionsmoduls für gewerbliche Miele-Waschmaschinen.

Im neuen Waschverfahren erfolgt die Versorgung der Waschmaschinen mit Arenas-Reinigungsmittel direkt über die zentrale Dosieranlage, an der bis zu vier Maschinen gleichzeitig betrieben werden können. Sie sorgt dafür, dass für den gesamten Aufbereitungsvorgang die richtige Menge Reinigungsmittel dosiert und in den Maschinen eingegeben wird. Zusätzlich erkennt das System leerlaufende Versorgungsbehälter und schaltet die Maschinen selbsttätig ab, wenn für die ordnungsgemäße Reinigung und Desinfektion nicht mehr ausreichend Mittel zur Verfügung steht. Gleichzeitig erfolgt vollautomatisch ein Anruf bei der Objektleitung, der auf den notwendigen Kanisterwechsel hinweist. So wird einerseits die Dauer der Reinigung von Tüchern und Mops durch minimierte Stillstandzeiten verkürzt, andererseits ist sichergestellt, dass jeder Reinigungsvorgang den für eine Aufbereitung festgelegten Qualitätskriterien entspricht.

02.07.2018

Von der Restakte zur EFA/EPA

Die Elektronische Patientenakte/Fallakte (EPA/EFA) ist immer weiterverbreitet. Doch eine Restakte, deren Inhalte langfristig verwahrt werden müssen, wird es auf absehbare Zeit weiterhin geben. Sie beinhaltet die Dokumente, die nicht digital zur Verfügung stehen oder auf denen relevante Anmerkungen gemacht wurden, die nicht in anderer Form dokumentiert sind. Das Archiv- und Scan-Center der FAC’T Gruppe gehört zu den Dienstleistern, die diese Akten unmittelbar nach Abschluss der Behandlung oder nach Verstreichen der Prüffrist des MDK digitalisiert und der elektronischen Akte hinzufügt. Das moderne Scan-Center in Hamm/Westfalen setzt dabei auf eine Mischung zwischen Technik und Mensch: Aktenvorbereitung und die Qualitätskontrolle erfolgen durch geschultes Personal, der übrige Weg bis zur Erstellung des revisionssicheren digitalen Dokuments und dessen Zuordnung zur elektronischen Akte läuft hochgradig automatisiert ab. Ein ersetzendes, revisionssicheres Scanverfahren ermöglicht es, die Originalakte danach zu vernichten. Einerseits wird so der Entlassprozess abgeschlossen und das Krankenhaus von der Papierakte entlastet, andererseits stehen die elektronischen Daten für eine Wiederaufnahme zur Verfügung und liefern damit ohne Zeitverzug wichtige Informationen für die weitere Behandlung.

25.06.2018

Arztbriefschreibung – von der Anamnese bis zur Entlassung

Ganz gleich, ob die Patientenakte beziehungsweise Fallakte digital oder analog geführt wird – schon die diktierte Anamnese ist ein erster Bestandteil des künftigen Entlassbriefes, der durch den medizinischen Schreibdienst erstellt wird. Dabei ist es unerheblich, ob der Schreibdienst vom Krankenhaus selber oder durch einen professionellen Dienstleister wie FAC’T CONTEXT betrieben wird. Die digitalen Diktatsysteme wie auch die Schreibkräfte sind in beiden Fällen in der Regel mit dem Krankenhausinformationssystem (KIS) verbunden, sodass die Transkription der Diktate direkt im KIS und verknüpft mit dem Patienten erfolgen kann. Schreibdienst und Ärzte arbeiten Hand in Hand, um gesprochene Texte korrekt, vollständig, verständlich und entsprechend den vereinbarten Konventionen zu erstellen. Die im weiteren Prozess entstehenden Befunde, wie auch die Zusammenfassung und weitere Therapieempfehlung für den endgültigen Entlassungsbrief, werden zeitnah – auf Wunsch auch innerhalb kürzester Zeit – nach dem Diktat geschrieben. Informationslücken zwischen Diktat- und Dokumentationszeitpunkt können so rasch geschlossen werden. Der professionell erstellte Entlassbrief ist zudem ein wichtiges Dokument für die zeitnahe und vollständige Abrechnung der Leistungen.

18.06.2018

Alle Optionen betrachten: Eine neue Zentralküche ist oft nicht die einzige Option

Das vom Patienten ausgewählte Essen zur richtigen Zeit korrekt zu servieren, erfordert eine enge Abstimmung zwischen Aufnahme und Pflege, Service, Logistik und Küche. Egal ob die Speisen im Haus produziert oder regeneriert werden, das Essen muss Patienten, Mitarbeitern und Gästen schmecken und korrekt ausgeliefert werden. Die Arbeit mit einer Vielzahl diätetischer Anforderungen gehört zu den täglichen Aufgaben der Köche, Diätassistenten und Servicekräfte. Hier sind Flexibilität und Prozessnähe von großer Bedeutung. Um diese Versorgung zu gewährleisten, setzen Krankenhäuser unverändert oft auf eigene Küchen. Sind diese in die Jahre gekommen, oder wird der Platz dringend anderweitig benötigt, gilt es, nach neuen Produktionsstandorten und -formen Ausschau zu halten. Gerade Verbünde können mit einer sorgfältigen Betrachtung und einem durchdachten Konzept Großinvestitionen in neue Zentralküchen vermeiden und sich dabei die Flexibilität in den Häusern erhalten. Wie die Lösung aussieht, hängt vom Einzelfall ab. So kann die Reduzierung der Küchenzahl im Zusammenhang mit der Umstellung des Produktionsverfahrens Entfernungen überbrücken und die Qualität erhalten helfen. Auch Überlegungen zur Versorgungsart, zur Logistik und zum Wahlleistungsangebot beeinflussen die Möglichkeiten. „Als FAC’T ermitteln gemeinsam mit den Häusern, was ihnen wirklich wichtig ist und denken und rechnen dann die Lösungen durch, die wirklich in Frage kommen“, sagt Verpflegungsbetriebswirt und Koch Dirk Herrmann. Er ist sich sicher: „Für jedes Haus gibt es eine gute Lösung!“

11.06.2018

FAC’T IT realisiert elektronische Fallakte

Das Unternehmen FAC‘T IT GmbH aus Münster entwickelt für die Modellregion Münster-Warendorf eine Plattform für eine elektronische Fallakte (EFA) und wird diese selbstständig betreiben. Im Rahmen des vom Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) durch die EU und das Land Nordrhein-Westfalen geförderten Projektes „I/E-Health NRW“ hat sich das Unternehmen für die InterComponentWare AG (ICW) als Softwarelieferant für die EFA-Plattform entschieden.

Mehr Sicherheit für Patienten und Angehörige In dem Projekt „Versorgungsszenario Geriatrie-Akte“ wird die elektronische Fallakte eingesetzt, um mehr Sicherheit für Patienten und Angehörige zu schaffen. Hierzu ist eine transparente Information und Kommunikation erforderlich. Übergänge in der Behandlungskette müssen besser gestaltet werden, um Fehlsteuerungen zu vermeiden. Die EFA ist zwar eine arztgeführte, einrichtungsübergreifende Patientenakte, allerdings obliegt es dem Patienten, seine Daten den einzelnen, gemeinsam an der Behandlung teilnehmenden Einrichtungen bereitzustellen. So stehen zukünftig relevante medizinische Informationen den jeweilig Weiterbehandelnden – wie Ärzten, anderen Krankenhäusern oder Rehakliniken – zur Verfügung.

Perspektivisch will die FAC‘T Gruppe, die Teil eines der größten konfessionellen Krankenhausträger in Deutschland (der St.-Franziskus-Stiftung Münster) ist, die Fallakte auch in den eigenen Einrichtungen einsetzen. Oliver Seebass, Geschäftsführer der FAC‘T IT GmbH, ist sehr zufrieden mit der Entscheidung: „Es freut uns, dass wir mit ICW einen kompetenten Partner gefunden haben, der bereits von Anfang an der Spezifikation der Fallakte auf Basis von IHE mitgearbeitet und entwickelt hat.“ Das gilt auch für Dr. Ralf Bandner, Vorstand der ICW AG: „Die ICW eHealth Suite unterstützt bereits seit Jahren die Anforderungen der IHE und der EFA Spezifikation. Wir freuen uns mit unserem neuen Kunden, der FAC’T IT GmbH, dieses Projekt umzusetzen“, so Brandner.

(kma, Juni 2018)

04.06.2018

Re-Zertifizierung nach GEFMA 734 für exzellente FM-Beratung

Um ein Krankenhaus, eine Rehaklinik oder eine Pflegeeinrichtung kompetent zu allen Sekundärleistungen beraten zu können, ist es notwendig, die Leistungen und Prozesse in ihrem täglichen Ablauf und ihre Relevanz für die Kernprozesse zu kennen und zu verstehen. Die individuellen Nutzeranforderungen in Bezug auf Prozessanpassungen, aber auch neue technische Lösungen und Erkenntnisse müssen berücksichtigt und mit Betriebserfahrungen abgeglichen werden, um kompetent Auskunft zu geben und nachhaltige, wirklich umsetzbare Verbesserungsvorschläge machen zu können. Fragen der Wirtschaftlichkeit, der Eigen- und Fremdleistungen sind dabei eng mit der Organisation und der vom Kernprozess geforderten integralen Einbindung verbunden. Die dafür notwendige Verfügbarkeit und Flexibilität muss bei aller Wirtschaftlichkeit gewährleistet sein, um den Betrieb nicht zu stören oder zu unterbrechen. Eine große Rolle spielen dabei standardisierte und effiziente, aber dennoch auf den Einrichtungsalltag abgestimmte Sekundärprozesse mit wenigen Schnittstellen, einer ausgeglichenen Risikoverteilung und einem Wertschöpfungsbeitrag als Ergebnis.

Mit der Re-Zertifizierung nach GEFMA 734 („FM Exzellenz“) weißt die FAC’T Gruppe einmal mehr nach, dass Sie über eine außerordentlich hohe Beratungskompetenz verfügt und diese auch strukturiert und abgegrenzt von den Betriebsleistungen erbringt.

29.05.2018

Wieviel Multimedia braucht ein Krankenhaus heute?

Ein Patienten-WLAN ist im Krankenhaus inzwischen ein Muss und spätestens dann unverzichtbar, wenn der Gebäudekörper einen guten Datenempfang über Mobilfunk nicht zulässt. Doch nicht alle Patienten bringen eigene Endgeräte für den Internetzugang und Fernsehempfang mit. Vor allen Dingen ältere Menschen erwartet, sich die Liegezeit mit einem umfassenden Fernsehprogramm und anderen medialen Angeboten wie zum Beispiel elektronischen Zeitschriften verkürzen zu können. Trifft das Krankenhaus diese Erwartungen, kann sich dies bei Entscheidungen für elektive Aufenthalte und in der Patientenbewertung sehr positiv niederschlagen.

Um das richtige Maß an Multimedia-Ausstattung zu finden müssen ist wichtig, die Patientenwünsche zu kennen und mit den Möglichkeiten des Hauses in Einklang zu bringen. Darauf basierend lässt sich ein Patiententerminal maßgeschneidert bestücken – oder auch eine alternative oder ergänzende Lösung schneidern, zum Beispiel mit Smart-TV und WLAN. Über die den Kosten gegenüberstehende Erlösmöglichkeiten kann übrigens eine Patientenbefragung Aufschluss geben. Denn schließlich muss bei allem Komfort die Leistung auch bezahlbar bleiben.

22.05.2018

Querfinanzierung im Facility Management – Ein Blick über den Tellerrand

Ein guter FM-Dienstleister beleuchtet gemeinsam mit seinem Auftraggeber, welche Ziele dieser erreichen möchte – unabhängig davon, ob diese in Eigenregie oder durch den Dienstleister erbracht werden. „Potenziale aufzuzeigen, bedeutet, den Blick über den Tellerrand hinaus schweifen zu lassen“, sagt Heiko Filthuth, Leiter Geschäftsentwicklung der FAC’T Gruppe. Er wirbt dafür, auch jene Bereiche und Leistungen zu betrachten, die von den Betreibern selbst kaum wahrgenommen werden, da sie beispielsweise aufwendig und teuer sind oder nicht im Mittelpunkt des täglichen Geschehens stehen. Zu diesen Bereichen zählen unter anderem das Abfallmanagement sowie die IT-Sicherheit und der Datenschutz. Auch dort kann ein Dienstleister seine Stärken unter Beweis stellen: Indem er gebündelte Pakete anbietet, kann er auch weniger lukrative Leistungen erbringen. Wie sich wirtschaftliche und weniger wirtschaftliche Leistungen gegenseitig tragen können, zeigt Filthuth an einem Beispiel: „Einsparungen bei den Energiekosten können wir für Innovations- und Optimierungsprojekte wie die Ortung von Geräten oder die Verbesserung der technischen Abläufe nutzen. Dadurch können wir wiederum Einspareffekte erzielen, die anderen Stellen zugutekommen.“ Hierbei ist entscheidend, einen ganzheitlichen Blick auf die Prozesse im Haus zu werfen – denn nur so lassen sich Synergien nutzen und Kosten gegenseitig tragen.

14.05.2018

Wie aus Dienstleistern Partner werden

Wer als Dienstleister Krankenhäuser und andere Einrichtungen optimal unterstützen möchten, muss nicht nur sein eigenes Kerngeschäft beherrschen, sondern sich auch genau mit den medizinischen Prozessen auskennen. Schließlich sollten die Sekundär- und Tertiärleistungen, die ein Facility-Management-Dienstleister erbringt, optimal mit dem Primärbereich des Krankenhauses verflochten sein. Das Spektrum reicht dabei von der Übernahme der Verantwortung für die Leistungserbringung über die Bündelung verwandter Leistungen bis hin zur beratenden Unterstützung.

Die Einstellung des Krankenhauses und die Spezialisierung des Dienstleisters auf das Gesundheitswesen sind es, die aus einem Dienstleister einen Partner machen. Dienstleister wie die FAC’T Gruppe zertifizieren sich nicht nur krankenhausspezifisch, sondern bringen auch eigene Praxiserfahrung und Know-how aus dem Kerngeschäft mit. Sie kennen sich also mit den Besonderheiten des Gesundheitswesens bestens aus. Möchte ein Krankenhaus dem Ansatz der partnerschaftlichen Zusammenarbeit folgen und sichergehen, dass ein Dienstleister dies wirklich leisten kann, sollte es auf die ipv®-Zertifizierung setzen. ipv® steht für Integrale Prozessverantwortung und garantiert, dass ein Dienstleister die fachlichen und methodischen Kompetenzen besitzt, um die Betreiberp­flichten eines Krankenhauses übernehmen zu können. Gerade im Bereich von Systemdienstleistungen gibt dieses Zertifikat Sicherheit; denn es zeigt, dass hier auch wirklich Profis am Werk sind. ipv®-zertifizierte Dienstleister leisten mehr als bloße Erfüllungsgehilfen – sie avancieren im Facility Management zum wichtigsten strategischen Partner eines Krankenhauses.

07.05.2018

Datenschutzgrundverordnung und kirchliches Datenschutzgesetz – das Wichtigste in Kürze

Der 25. Mai 2018 zählt zu den wichtigsten Stichtagen des Jahres für alle Datenschützer. Denn an diesem Tag tritt die neue EU-Datenschutzgrundverordnung in Kraft. Regelungen zur Auftragsverarbeitung (früher Auftragsdatenverarbeitung), ein Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten, Datenschutz-Folgeabschätzungen sowie neue Melde- und Informationspflichten gehören zu den wichtigen Änderungen, die auch Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen betreffen. Da es sich um eine EU-Verordnung handelt, sind Übergangsfristen nicht vorgesehen und die Strafen für Missachtungen erheblich. Dieses und andere wichtige Datenschutzthemen sind in der aktuellen Datenschutz-Kundeninformation der FAC’T Gruppe zusammengefasst, die zum Download bereitsteht. Ansprechpartner für die Datenschutzberatung und die Übernahme von Datenschutzmandaten finden Sie hier.

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30.04.2018

Fehlende Rechts- und Normensicherheit aufdecken

Mehr als 1.100 Gesetze und Normen beziehen sich auf technische Anlagen in Gebäuden, ein großer Teil von ihnen ist für Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen relevant. Sie unterliegen Änderungen, die von den technisch Verantwortlichen beobachtet und hinsichtlich ihrer Relevanz für das eigene Objekt geprüft werden müssen. Und nicht nur das: Verstöße stellen Betriebsrisiken dar und werden von den Behörden durchaus schmerzhaft geahndet.

Zur Verringerung des Risikos können Geschäftsführung und technische Leitung zunächst Prozesse etablieren, die sicherstellen, dass Veränderungen erkannt und auf ihr Zutreffen geprüft werden. Datenbanksysteme wie REG-IS informieren über Änderungen und liefern damit zumindest den ersten Teil der Informationen. Sinn macht dies vor allen Dingen dann, wenn eine Instandhaltungsstrategie festgelegt wurde, die je Anlage deren Rechtsvorschriften, die daraus resultierenden Pflichten und schlussendlich auch die konkreten Wartungs- und Inspektionstermine beinhaltet.

Gefährdungsbeurteilungen und andere intervall-verändernde Maßnahmen finden hier ebenfalls Niederschlag. Werden nun relevante Änderungen in Gesetzen oder Normen identifiziert, ist es ein Leichtes zu prüfen, wo diese im eigenen Haus zur Anwendung kommen – und darauf basierend die Instandhaltungsplanung zu verändern. So können Eigenleistungen gezielt angepasst, Fremdleistungen konkret vorgegeben und damit die Instandhaltungskosten gesteuert werden.

Ein bewährter Startpunkt, um Defizite in der Normen- und Rechtssicherheit zu identifizieren und eine ganzheitliche Instandhaltungsstrategie zu entwickeln, sind die QuickChecks der FAC’T Gruppe. Hier wird zunächst in Stichproben ermittelt, wo Handlungsnotwendigkeiten bestehen. Aus der eigenen Betriebserfahrung heraus ermitteln die Prüfer (alle von ihnen haben selber Betriebserfahrung in einem Krankenhaus), wo systematische Probleme liegen, und geben konkret umsetzbare Handlungsempfehlungen, beispielsweise wie eine Instandhaltungsplanung zu erstellen wäre. Risiken werden so reduziert und gleichzeitig Prozesse vereinfacht. Dass dabei oft auch wirtschaftliche Potenziale erkannt werden, ist ein schöner Nebeneffekt.

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