FAC'T Gruppe - Hohenzollernring 70 - 48145 Münster

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Medizintechnik-Planung

Von der Grundlagenermittlung über die stufenweise Konkretisierung der Planung (Bauplanung) bis zur Objektüberwachung (Bauleitung) und Dokumentation unterstützen wir seit 1965 Krankenhäuser bei allen Leistungsphasen gemäß HOAI. Herstellerneutral berücksichtigen wir für die geplanten medizin- und labortechnischen Geräte die Auswirkung auf z.B. Lüftung, Statik und Raumdimensionen. Die Anforderungen der Nutzer stimmen wir fachlich kompetent und durchaus auch kritisch mit den Notwendigkeiten und Möglichkeiten ab. Wir unterstützen den Bauherrn bei der Identifizierung förderfähiger Investitionen und natürlich überwachen und informieren wir zu jedem Zeitpunkt der Maßnahme präzise über den aktuellen Kostenstatus.

Zu unseren Leistungen und Erfahrungen gehören:

  • Festlegung der medizintechnischen Ausstattung auf Basis von Raumprogramm, Grundrissentwürfen und sonstigen Anforderungen des Krankenhauses
  • medizintechnische Entwurfsplanung und Ausführungsplanung
  • hervorragende Kenntnis des Medizintechnikmarktes
  • konventionelle 2D Planung, 3D-Rendering und auch Building Information Modelling (BIM)
  • Planung von Notaufnahmen, OP-Abteilungen, ITS, IMC und Neonatalogie, von diagnostische und therapeutische Einrichtungen wie Neurologie, Kardiologie, Endoskopien, von Großgeräten der Radiologie wie CT, MRT und Durchleuchtungen sowie von Nukleardiagnostik und Bestrahlungstherapie (Afterloading-Systeme, Linearbeschleuniger)
  • Planung von Laboren und Aufbereitungsanlagen von Medizinprodukten (ZSVA, AEMP)
  • Beschaffung und Vergabe der Medizintechnik in Firmenwettbewerb und öffentlicher Ausschreibung/EU-Ausschreibung
  • Überwachung von Vormontagen, Montagen und Lieferung der Medizintechnik bis zur Abnahme
  • Betriebsorganisationsplanung für Patientenströme, Personal und Materiallogistik
  • Ermittlung des Kapazitätsbedarfs und der Raumbeziehungen

Lösungen

Für einen großen privaten Klinikkonzern planen wir zum Beispiel die Radiologie, Operationssäle (unter anderem Sektio-OPs und Ambulanz-OPs), eine ITS/IMC mit Intensivstationsbetten, Endoskopie, Sterilisation, Labor, Neurologie, Ophthalmologie, Kardiologie, Physiotherapie, Neonatologie, Pathologie, Urologie, ZSVA, Bettenhaus, Notfallaufnahme und Dialyse. Wir begleiten den Träger von den ersten medizinischen Überlegungen bis zu Übergabe der Bereiche und Geräte in den täglichen Betrieb.

Eine international renommierte Hochleistungsklinik für die Behandlung von Herz-, Thorax- und Gefäßerkrankungen unterstützen wir fortlaufend bei medizintechnischen Umbauten, Modernisierungsmaßnahmen und Ersatzbeschaffungen im laufenden Betrieb. Dazu gehören der Umbau einer Transplantationsstation, Beschaffungen von Sonographie-, EKG- und Labor-Geräten sowie von radiologischen und kardiologischen Großgeräten, die Ausstattung der Zentralsterilisation mit einer neuen Steuerungs-Software, die Sanierung und Erweiterung einer Intensivstation sowie der Bau eines Hybrid-OP inkl. aller Nebenräume.

Ansprechpartner

Dominik Hennemann, Dr. Christine Bertram, Stephan Geiersbach
Geschäftsführung mediplan GmbH
Telefon 040 380208-11
bertram@mediplan.eu
www.mediplan.eu

Karriere & Jobs

Unsere offenen Stellen finden Sie auf www.medipan.eu.

News

13.11.2017

Building Information Modelling

Wäre es nicht schön, schon vor Baubeginn das neue Objekt virtuell begehen und sich umschauen zu können? Wäre es nicht hilfreich, wenn Änderungen am Baukörper direkt Änderungen in allen Gewerken aufzeigen würden?

Die Lösung dafür gibt es bereits und sie heißt Building Information Modelling, kurz BIM. Mit BIM ist es möglich, einzelne Arbeitsplätze, Räume oder ganze Gebäude virtuell zum Leben zu erwecken. Dabei ist vor allen Dingen das Zusammenwirken von Gebäude- und Raumplanungen, technischen Installationen und geplanten Einrichtungen wichtig. Außerdem kann BIM genutzt werden, um Arbeitsabläufe, beispielsweise in Operationssälen und Funktionsbereichen, von Anwendern durchspielen zu lassen und darauf basierend die Einrichtung optimal zu planen. Ingenieure und Fachplaner unterschiedlicher Gewerke arbeiten so an einem gemeinsamen Modell und können Inkompatibilitäten und Überschneidungen schneller erkennen.

BIM ist auch ein Marketing-Tool. Schon bei der privaten Küchenplanung kommen BIM-Elemente zum Einsatz und helfen nicht nur bei der Planung, sondern auch beim Verkauf: Kann ich etwas sehen, kann ich leichter entscheiden. Und so kommen auch bei öffentlichkeitsrelvanten Bauprojekten gerne animierte 3D-Ansichten zum Einsatz, deren Fokus weniger technisch und mehr optisch ist.

Hier liegt auch eine der Einschränkungen von BIM. Wände, Böden, Fenster und Bilder sind zwar schön anzusehen, benötigen aber enorme Rechenkapazitäten. In der täglichen Planung kommen daher eher reine Rastermodelle zum Einsatz, die nicht schön in der Ansicht aber hochfunktionell sind.

Außerdem lebt ein umfassendes BIM von der Bereitstellung möglichst vieler herstellerneutraler Geräte- und Anlagendaten. Nur diese dürfen, zumindest bei Projekten öffentlicher Träger, später in die Ausschreibungsunterlagen eigebunden werden.

Der Einsatz von BIM kann viele Vorteile für Bauherren, Planer und Nutzer bringen. Investitionen in herstellerneutrale Daten und die erheblichen Zusatzaufwendungen bei der Planung mit BIM lassen jedoch viele Architekten und Fachplaner den Einsatz noch mit Zurückhaltung sehen.

23.01.2017

Gerätesharing in der Medizintechnik

Die starke Regulierung der Medizintechnik sorgt für zusätzliche Sicherheit, ist aber mit erheblichem Aufwand verbunden. Ordnungsgemäß arbeitende Geräte tragen zur schnellen Wiederherstellung der Patientengesundheit bei. Neuanschaffungen müssen gezielt und unter Berücksichtigung der eingeschränkten Unterstützung durch die Kostenträger erfolgen. Gerade hierbei wären oft Arbeitsabläufe weiter zu optimieren und damit Betriebskosten zu senken und die Produktivität zu steigern. Doch die Krankenhäuser finden sich in der Situation wieder, auch alte Geräte unter Beachtung der Sicherheitsanforderungen so lange wie möglich einsetzen zu müssen. Den Bewirtschaftern der Geräte – eigenen Mitarbeitern oder externen Dienstleistern – fällt dabei die Aufgabe zu, eine Balance zwischen der sicherheitskonformen Instandhaltung und dem Rat zu neuen Geräten zu finden. Als ein probates Mittel zur Reduzierung der Investitionsbedarfe hat sich dabei die Frage nach deren Notwendigkeit einer Ersatz- oder Neubeschaffung sowie die Auslotung der Möglichkeiten eines hausinternen Gerätesharings erwiesen. Einem geringen Aufwand steht hier ein deutlich messbarer Nutzen gegenüber.

20.07.2015

50 Jahre mediplan

Seit 1965 steht mediplan für herstellerneutrale medizin- und labortechnische Einrichtungsplanung. mediplan plant für Krankenhäuser deren Medizin- und Labortechnik sowie die medizinische IT-Infrastruktur. Zusätzlich unterstützt mediplan Häuser bei der Realisierung der Projekte, analysiert die Betriebsorganisation und entwickelt Vorschläge zur Prozessoptimierung.

Der Ehrgeiz ist es, die beste Lösung zu finden: exakt auf den Bedarf zugeschnitten, innovativ und wirtschaftlich. Dazu wird die operative Expertise mit topaktuellem Fachwissen verknüpft. Alle Projekte profitieren vom Know-how hervorragend ausgebildeter Mitarbeiter und ausgesuchter Partner.

mediplan arbeitet verantwortungsvoll, kostenbewusst und flexibel - anders ausgedrück: mit nachhaltiger Wirkung.

Als FAC'T Gruppe gratulieren wir der mediplan zu ihrer langen Erfolgsgeschichte und wünschen dem ganzen Team auch für die Zukunft alles Gute!

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