FAC'T Gruppe - Hohenzollernring 70 - 48145 Münster

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Informationstechnologie

Mit unserem über 100-köpfigen Team aus Systemspezialisten, Anwendungsbetreuern, Fachinformatikern, IT-Kaufleuten, Krankenhausspezialisten, Sicherheitsexperten und Datenschutzbeauftragten unterstützen wir Gesundheitseinrichtungen mit allen Leistungen rund um ihre IT. Die Kombination aus Komplettbetreuung der Standort-IT, zentralen Rechenzentrumsleistungen und einer hochqualifizierten Beratung ist unsere Spezialität. Dabei orientieren sind unsere Leistungen am Kernleistungsbereich eines Krankenhauses und sind auf das engste mit den medizinischen und pflegerischen Kernprozessen verzahnt. Mit langjähriger Betriebserfahrung im Gesundheitswesen und dem direkten Zugang zu Medizintechnik, Gebäudebetriebstechnik und Kommunikationstechnik beherrschen wir auch diese Schnittstellen. Wir stellen die richtige strategische Ausrichtung der IT sicher und sorgen für deren Umsetzung sowie eine effektive Unterstützung der Anwender in der täglichen Routine.

Zusätzlich beraten wir Krankenhäuser und deren Träger bei der strategischen, zukunftsfähigen Ausgestaltung ihrer eigenen IT: Von der Struktur und Qualifikation der eigenen IT-Abteilung über Fragen der IT-Sicherheit und Informationssicherheit sowie des Datenschutzes, der Optimierung der jeweiligen Applikationslandschaft oder einzelner Bestandteile des eingesetzten Krankenhausinformationssystems (KIS) bis zur sinnvollen Hardwareausstattung und Infrastruktur decken wir die ganze Bandbreite der Beratung ab. Dazu erstellen wir QuickChecks und übernehmen, falls erforderlich, auch Managementaufgaben.

Zu unseren Leistungen und Erfahrungen gehören:

  • Komplettbetreuung der Standort-IT, inkl. des KIS ORBIS
  • Anwenderservice für die IT-Infrastruktur
  • First- und Second-Level-Support für alle Standard- und Spezial-Anwendungen
  • Anwenderschulungen
  • Compliance, Datenschutz und IT-Sicherheit sowie Informationssicherheit
  • Schnittstellen und Kommunikation zu Medizintechnik, Gebäudebetriebstechnik und Kommunikationstechnik
  • Konzeption und Umsetzung von Schnittstellen und Kommunikation zwischen medizinischen Spezialsystemen unter Einbindung und Koordination der Systemanbieter
  • ORBIS Formularentwicklung und Einführungsbegleitung
  • Sicherstellung der Rechtskonformität
  • Rechenzentrumsbetrieb mit Anbindungsmöglichkeit per MPLS
  • proaktive Überwachung der IT-Infrastruktur, der Applikationen und Schnittstellen
  • Behebung von Hard- und Softwarestörungen im First- und Second-Level-Support
  • Fehleranalysen und Störungsbeseitigungen im Netzwerk
  • Einrichtung und Wartung von Servern und Netzwerkressourcen
  • Update- und Patchmanagement der von uns betreuten IT-Infrastruktur
  • Einbindung von Peripheriegeräten
  • Implementierung von Virenschutzlösungen
  • Serverhosting
  • Serviceprozesse und Qualitätsstandards nach ITIL, ISO 9000 und ISO 27001

Lösungen

Für einen großen Krankenhausträger übernehmen wir beispielsweise sämtliche IT-Aufgaben vom Hosting der Applikationen und Daten im Rechenzentrum über die Vor-Ort-Betreuung sämtlicher Nutzer an allen Standorten. Neben dem Anwenderservice für alle Applikationen einschließlich des KIS ORBIS gehören auch die Standardisierung und zentrale Beschaffung von Hardware, Software und Infrastruktur zu unseren Aufgaben. Dazu halten wir den Vorsitz des etablierten IT-Strategieboards, in dem alle relevanten IT-Entscheidungen diskutiert und trägerweit entschieden werden.

In der Beratung konzipieren wir zum Beispiel für einen Träger im Gesundheits- und Sozialwesen die technische, organisatorische und personelle Struktur einer zukunftssicheren zentralen IT. Dabei unterstützen wir bei der Umsetzung der IT-Sicherheit nach KRITIS, nehmen interimsweise die Aufgabe der zentralen IT-Leitung wahr und beraten bei einer Vielzahl von fachlichen und informationstechnologischen Entscheidungen mit Richtungsweisung für die kommenden Jahre.

Ansprechpartner

Dipl.-Vww. Oliver Seebass MaHE
Geschäftsführer FAC’T IT GmbH
Telefon 0251 935-5002
oliver.seebass@factpartner.de

Dipl.-Betrw. (FH) Detlef Lübben
Geschäftsführer FAC’T IT GmbH
Telefon 0251 935-5001
detlef.luebben@factpartner.de

Karriere & Jobs

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News

11.06.2018

FAC’T IT realisiert elektronische Fallakte

Das Unternehmen FAC‘T IT GmbH aus Münster entwickelt für die Modellregion Münster-Warendorf eine Plattform für eine elektronische Fallakte (EFA) und wird diese selbstständig betreiben. Im Rahmen des vom Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) durch die EU und das Land Nordrhein-Westfalen geförderten Projektes „I/E-Health NRW“ hat sich das Unternehmen für die InterComponentWare AG (ICW) als Softwarelieferant für die EFA-Plattform entschieden.

Mehr Sicherheit für Patienten und Angehörige In dem Projekt „Versorgungsszenario Geriatrie-Akte“ wird die elektronische Fallakte eingesetzt, um mehr Sicherheit für Patienten und Angehörige zu schaffen. Hierzu ist eine transparente Information und Kommunikation erforderlich. Übergänge in der Behandlungskette müssen besser gestaltet werden, um Fehlsteuerungen zu vermeiden. Die EFA ist zwar eine arztgeführte, einrichtungsübergreifende Patientenakte, allerdings obliegt es dem Patienten, seine Daten den einzelnen, gemeinsam an der Behandlung teilnehmenden Einrichtungen bereitzustellen. So stehen zukünftig relevante medizinische Informationen den jeweilig Weiterbehandelnden – wie Ärzten, anderen Krankenhäusern oder Rehakliniken – zur Verfügung.

Perspektivisch will die FAC‘T Gruppe, die Teil eines der größten konfessionellen Krankenhausträger in Deutschland (der St.-Franziskus-Stiftung Münster) ist, die Fallakte auch in den eigenen Einrichtungen einsetzen. Oliver Seebass, Geschäftsführer der FAC‘T IT GmbH, ist sehr zufrieden mit der Entscheidung: „Es freut uns, dass wir mit ICW einen kompetenten Partner gefunden haben, der bereits von Anfang an der Spezifikation der Fallakte auf Basis von IHE mitgearbeitet und entwickelt hat.“ Das gilt auch für Dr. Ralf Bandner, Vorstand der ICW AG: „Die ICW eHealth Suite unterstützt bereits seit Jahren die Anforderungen der IHE und der EFA Spezifikation. Wir freuen uns mit unserem neuen Kunden, der FAC’T IT GmbH, dieses Projekt umzusetzen“, so Brandner.

(kma, Juni 2018)

05.02.2018

Das neue IT-Sicherheitsgesetz in der Praxis

Das Gesetz zur Erhöhung der Sicherheit informationstechnischer Systeme (IT-Sicherheitsgesetz) regelt, wie Betreiber kritischer Infrastrukturen wie Krankenhäuser, Versorgungs- und Telekommunikationsunternehmen ihre Systeme schützen müssen, um die allgemeine Versorgung der Bevölkerung im Katastrophenfall sicherzustellen. Eine zentrale Rolle spielt dabei die IT, die nach dem aktuellen Stand der Technik abzusichern ist. Seit Ende Juni 2017 sind die Betreiber kritischer Infrastrukturen (KRITIS) im Gesundheitswesen benannt.

Als kritische Infrastruktur gelten Krankenhäuser mit mehr als 30.000 vollstationären Fällen pro Jahr am planungsrechtlich ausgewiesenen Standort. Sie werden künftig zweijährig geprüft und müssen erhebliche Sicherheitsvorfälle, beispielsweise massive Unterbrechungen der IT-Verfügbarkeit nach einem Virenangriff, dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik unverzüglich melden. Tun sie dies nicht, müssen sie spätestens ab Sommer 2019 mit empfindlichen Strafen rechnen.

Nach Expertenansicht müssen in naher Zukunft alle Krankenhäuser die strukturierte Absicherung ihrer Infrastruktur zur Aufrechterhaltung des Betriebes nach dem aktuellen Stand der Technik absichern. Es ist daher ratsam, schon heute eine Bestandsaufnahme der vorhandenen Strukturen zu erstellen, um entsprechende Risiken einzuschätzen und bei Bedarf Maßnahmen abzuleiten.

Das IT-Sicherheitsgesetz ist ein Managementthema und kein IT-Thema. Es verlangt den Aufbau und die kontinuierliche Weiterentwicklung eines Informationssicherheitsmanagementsystems. Der Fokus liegt hierbei auf der Einbindung des IT-Risikomanagements und auf der Verfügbarkeit unternehmenswichtiger Systeme, Prozesse, Daten und Informationen.

Unter www.kritis.bund.de gibt es die Broschüre „Schutz Kritischer Infrastrukturen: Risikoanalyse Krankenhaus-IT“ zum Download. Sie bietet sich als Einstieg in das Thema auch für die Häuser an, die nicht zur KRITIS zählen.

22.01.2018

Wie Ortungssysteme den Alltag im Krankenhaus erleichtern

Zu wissen, wo sich ein bestimmtes Bett befindet ist nützlich. Zu merken, wenn Krankenhausequipment das Gelände verlässt, ist Geld wert. Reagieren zu können, wenn ein Mensch vermisst wird oder ein Übergriff stattfindet ist lebenswichtig. Die Technik dafür gibt es bereits. Wir stellen einige Anwendungsszenarien vor.

Ortung von Betten über RFID-Gates

Hier steht der Dispositionsaspekt im Vordergrund, die Größe eines Bettes macht sein Auffinden in einem eingeschränkten Bereich vergleichsweise einfach. Das Bett wird mit einem passiven RFID-Chip bestückt, der nicht geladen werden muss, sondern lediglich ein elektronisches Signal mit seiner Nummer reflektiert. Passiert das Bett einen Messpunkt, in der Regel einen Durchgang (Gate), wird dies registriert. Werden die Gates an den Zugängen zu Stationen und Funktionsbereichen installiert, ist mit einer cleveren Software bereits eine weitreichende Disposition mit den damit verbundenen Wegezeiten- und Bestandsoptimierungen möglich. RFID-Chips kosten wenige Euro, die Kosten für Gates können sich im vierstelligen Bereich bewegen, verschiedene Logistiksysteme können die Informationen bereits direkt einbinden.

Ortung von Rollstühlen über GPS

Rollstühle werden nicht nur im, sondern auch außerhalb des Gebäudes bewegt. Im Außeneinsatz ist damit eine Satelliten-Ortung mithilfe von GPS-Chips möglich. Auf einer Karte kann damit sichtbar gemacht werden, wo sich der Rollstuhl gerade befindet, theoretisch weltweit.  Die Schwächen der GPS-Ortung kennt jeder Smartphone-User: Die Nutzung frisst Batteriekapazitäten, ein regelmäßiges Aufladen fordert im Krankenhaus Ladestationen und viel Disziplin. Zudem wäre eine Entfernung des Senders, z.B. bei Diebstahl, nur mit einer Festmontage zu verhindern. Zum Einsatz kommt die gleiche Technik übrigens auch bei der Ortung hinlaufgefährdeter Patienten. GPS-Module sind schon für unter 100€ erhältlich, hinzu kommt eine professionelle Ortungssoftware.

Ortung von Patienten über WLAN

WLAN-Netzwerke können so geplant werden, dass sie eine Triangulation zur Ortsbestimmung von WLAN-Sensoren ermöglichen, entsprechende Pilotprojekte gibt es bereits seit Jahren. Patienten tragen beispielsweise Ortungsarmbänder, die über Batterielaufzeiten von bis zu einem Jahr verfügen können. Auch Modelle mit Alarmknöpfen oder Benachrichtigungssensoren sind verfügbar, müssen jedoch täglich aufgeladen werden. Neben dem Datenschutzaspekt, Patienten müssen ihrer Ortung zustimmen, spielt in der Anwendung eine Rolle, dass die Nutzung nur innerhalb der ausgeleuchteten Räumlichkeiten funktioniert. Der Gang in die Raucherecke oder zum Kiosk um die Ecke kann so zum ortungstechnischen Ausfall führen. Die wiederverwendbaren Armbänder kosten oft unter 100€, mit der Ausleuchtung und Ausstattung eines Hauses mit einem ortungsfähigen WLAN sowie der Anschaffung einer geeigneten Software können jedoch oft erhebliche Kosten verbunden sein.

Alarmierung und Ortung bei Notfällen

Übergriffe auf Mitarbeiter, besonders in den Nachtstunden, sind leider keine Seltenheit mehr. Hier kann die vorgestellte WLAN Lösung helfen. Um dem Datenschutz Rechnung zu tragen, sollte die Anwendung den Standort des Mitarbeiters zwar laufend registrieren, jedoch nicht anzeigen und nach kürzester Zeit wieder löschen. Löst der Mitarbeiter einen Alarm an seinem Sender aus, wird der Standort angezeigt und ab diesem Moment verfolgt.

02.01.2018

Das Entlassmanagement mit Hilfe von IT koordinieren

Innerhalb der medizinisch-pflegerischen Arbeit, aber auch in der engen Verknüpfung mit einem Dienstleister, bietet sich die Nutzung digital abgebildeter Prozesse an. Im Entlassmanagement greifen beispielsweise zahlreiche medizinische und infrastrukturelle Themen ineinander, die mit Hilfe von IT koordiniert werden können. Dabei startet eine ganze Reihe paralleler Prozessen, deren Auslösung – und Erledigung – innerhalb und außerhalb des Krankenhausinformationssystems (KIS) erfolgen kann. Bei einer Patientenentlassung könnten beispielsweise folgende Meldungen generiert werden:

  • An den Schreibdienst, den Arztbrief priorisiert zu schreiben und zur Unterschrift bereitzustellen. Die Vollzugsmeldung kann zum Ausdruck an das Arztsekretariat erfolgen.
  • An die Krankenhausapotheke, die benötigte Medikamente zur Übergabe durch den Arzt bereitzustellt. Ist dies geschehen, kann die Inhouse-Logistik einen Transportauftrag erhalten.
  • An die Patientenaufnahme als Vorinformation, dass in Kürze ein freies Bett zur Verfügung stehen wird und damit eine Neubelegung erfolgen kann.
  • An die Unterhaltsreinigung, das Zimmer zeitnah zu reinigen und ggf. zu desinfizieren, damit es für einen neuen Patienten zur Verfügung steht. Die Fertigmeldung kann, analog zur Praxis in Hotels, an die Patientenaufnahme erfolgen.
  • An die Speisenversorgung, für den entlassenen Patienten kein Essen mehr bereitzustellen.
  • An die Inhouse-Logistik, das Patientenbett durch ein gereinigtes Bett zu ersetzen. Auch hier kann die Fertigmeldung an die Patientenaufnahme erfolgen.

Wie und wohin die Übermittlung von Nachrichten erfolgt, hängt von den im Haus zur Verfügung stehenden Systemen ab. Lösungen reichen bereits heute von einer nahezu vollständigen KIS-Integration bis zur Arbeit mit einfachen E-Mail-Benachrichtigungen.

06.11.2017

FAC'T wird Mitglied im EFA e.V.

Die FAC’T ist als Mitglied dem EFA beigetreten, dem zentralen Netzwerk aller im Umfeld der elektronischen Fallakte (EFA) tätigen Akteure. Als zukünftiger Provider für die elektronische Fallakte und Tochterunternehmen eines großen Krankenhausträgers sieht die FAC’T Gruppe den Mehrwert des Netzwerkes vor allen Dingen im Austausch von Erfahrungen. Denn es gilt, mit der Einführung der EFA die Umsetzung der Primärziele der Krankenhäuser, nämlich der IT-technischen Unterstützung des Abbaus von Sektorengrenzen und der Erhöhung der Zuweiserbindung durch digitalen Komfort, in den zentralen Blick zu nehmen. Als EFA-Provider sieht die FAC’T vor allen Dingen die Steigerung der prozessualen Effizienz durch gute IT-Lösungen und die störungsfreie Bereitstellung technisch ausgereifter Anwendungen mit dem dazugehörigen Service als ihre wesentliche Aufgaben. Mit dem Hosting und Providing solcher EFA-Lösungen will das Unternehmen eine noch höhere anwendungsübergreifende  Transparenz und die Erweiterung des eigenen Portfolios um einen für Gesundheitseinrichtungen wesentlichen Baustein erreichen.

04.09.2017

Krankenhaus 4.0 – was ist wirklich umsetzbar?

Krankenhaus 4.0, Facility Management 4.0, Industrie 4.0 – diese Liste ließe sich beliebig fortsetzen. 4.0 steht inzwischen als Synonym für mehr Digitalisierung im Krankenhaus, im Facility Management, in der Industrie. Dabei kommen neue, digitale Technologien zum Einsatz, um die bestehenden Prozesse zu verändern, zu verkürzen und im Idealfall zu verbessern.

Die FAC’T Gruppe beschäftigt sich intensiv mit der Übertragung dieser digitalen Technologien auf die täglichen Arbeitsprozesse in den Sekundär- bzw. Tertiärbereichen von Krankenhäusern und anderen Gesundheitseinrichtungen. IT-Spezialisten, Krankenhausverantwortliche und Anwender aus Pflege und ärztlichem Dienst betrachten gemeinsam, welche Technologie einen nachhaltigen Wertbeitrag leisten kann, ohne Mitarbeiter, Patienten und Besucher zu überfordern.

Einen Auszug aus diesen Ergebnissen liefert die aktuelle FAC’T exklusiv, in der Innovationen aus den verschiedenen Bereichen vorgestellt und kritisch beleuchtet werden. Zu Wort kommen dabei auch Prof. Dr. Markus Thomzik, Professor für Innovations- und Facility Management an der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen, sowie verschiedene Branchenspezialisten.

Die aktuelle FAC’T exklusiv steht hier zum kostenlosen Download bereit.

06.02.2017

IT und Medizintechnik: Miteinander Mehrwerte schaffen

IT und Medizintechnik sind wichtige Partner, für das Krankenhaus und füreinander. Experten sind sich einig, dass Krankenhaus-IT und Medizintechnik in Zukunft immer enger zusammenarbeiten werden, um die für den Krankenhausbetrieb so wichtige Integration abzubilden und zuverlässig herzustellen. Diese Zusammenarbeit kann von Haus zu Haus unterschiedlich ausgestaltet sein. Manche Krankenhäuser fassen IT und Medizintechnik in einem Bereich zusammen, wobei situationsbedingt einer der beiden Bereiche federführend sein kann. Andere Häuser setzen auf einen engen Dialog und gut durchdachte Prozesse, die Spezialisten beider Bereiche im Sinne einer optimalen Lösung und Wertschöpfung mit Ärzten und Pflegekräften zusammenbringen. Für welche Variante sich ein Haus auch entscheidet: Wichtig ist, dass Medizintechnik und IT ständig miteinander kommunizieren. Bereits bei der Überlegung für neue Geräte spielt die Prüfung der Vernetzung nicht nur eine technische, sondern vor allem auch eine prozessuale Rolle, damit der Austausch von Daten krankenhausweit reibungslos abläuft. Dabei kann es auch sinnvoll sein, Zuständigkeiten projektweise zwischen IT und Medizintechnik zu vergeben.

11.07.2016

Windows 10 datenschutzgerecht einstellen

Kaum ein Thema ist so eng mit dem Datenschutz verbunden wie die IT. Der Umgang mit den Systemen genauso wie deren Schutz von unbefugtem Zugriff nimmt einen wichtigen Platz in allen Datenschutzberatungen ein. Doch die Sicherungsmaßnahmen beginnen bereits mit der bewussten Einstellung von Funktionen bei der Neuinstallation eines Betriebssystems. Am Beispiel von Windows 10 zeigt Datenschützerin Manuela Säuberlich, wo Informations- und Werbeinteressen des Herstellers auf Datenschutzbedürfnisse von Krankenhäusern und deren Anwendern stoßen. Dies und mehr lesen Sie in der aktuellen Datenschutz-Kundeninformation.

24.06.2016

FAC’T IT GmbH zertifiziert Rechenzentrum

TÜV und Sicherheitsberater gratulieren der FAC’T zum erfolgreichen Audit. (vlnr) Ingo Maaß (technischer Leiter Rechenzentrum), Natascha Zacher (Projektleiterin ISO 27001), Christian Aust (TÜV-Auditor), Oliver Seebass (Geschäftsführer FAC’T IT), Dr. Thomas Leonard (IT-Sicherheitsberater)

Eine konsequente Ausrichtung auf die Informationssicherheit bestätigt der TÜV der FAC’T IT GmbH, dem zentralen IT-Dienstleister für die Einrichtungen der St. Franziskus-Stiftung Münster, für ihr Rechenzentrum am Standort Bremen. Die erfolgreiche Zertifizierung nach DIN EN ISO 27001 erfolgte im April 2016.

„Die hohen Anforderungen an die Krankenhaus-IT machen es aus unserer Sicht unumgänglich, ein Managementsystem zur Informationssicherheit einzuführen und zu nutzen“, so Oliver Seebass, Geschäftsführer der FAC’T IT GmbH. Dabei geht es einerseits um die Klassifizierung von Informationen nach Sensibilität, andererseits und die Identifizierung und Bewertung von Risiken im Umgang mit den Daten. Betriebs- und Notfallkonzepte, Prozessbeschreibungen und verbindliche Anweisungen zum Incident- und Changemanagement sind nur einige der Bausteine, deren Umsetzung im Audit für die Zertifizierung nach ISO 27001 nachgewiesen wurden. Dabei sieht Seebass auch die Zukunftsperspektive: „Das IT-Sicherheitsgesetz wird nach unserer Einschätzung viele der Dinge, die wir jetzt getan haben, in absehbarer Zeit ohnehin fordern. Dem haben wir bereits heute vorgebeugt.“

30.05.2016

IT an der Seite der Kernprozesse

Unterstützen die klinischen Informationssysteme unsere ärztlichen und pflegerischen Prozesse optimal? Diese Unsicherheit und die Frage nach verborgenen Wirtschaftlichkeitsressourcen beschäftigen nahezu jedes Krankenhaus. Im Vordergrund steht oft die Verfügbarkeit der Informationen am Patientenbett – eine durchaus anspruchsvolle Aufgabe für die IT.

Wo früher infrastrukturelle Themen über den Umfang der Umsetzung von standortübergreifenden Projekten entschieden, wird heute die IT am Wertbeitrag zum klinischen Prozess gemessen. Gemeint ist damit die bestmögliche Unterstützung der Prozesse in jedem Behandlungsschritt – von der Aufnahme über die Diagnose, Behandlung und Operation bis zur Entlassung und Nachsorge. Das Ziel: Möglichst verlustfreie Schnittstellen zwischen Menschen und Maschinen.

Was also braucht ein Krankenhaus? Neben dem Bewusstsein für die Notwendigkeit von IT ist die Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit den entsprechenden Systemen auf ärztlicher und pflegerischer Seite wichtig. Und natürlich eine mit den klinischen Prozessen vertraute IT-Abteilung, die sich als echter Dienstleister versteht und auch so handelt.

Ganau das ist unser Verstähndnis von unserer Aufgabe. Sprechen Sie uns an!

09.05.2016

IT-Strategieboard als Managementinstrument

Die Empfehlungen des IT-Strategieboards sind bindend. Das Gremium ist hausübergreifend und interdisziplinär besetzt. Innovative, zukunftsorientierte Lösungsansätze werden berücksichtigt. Die Standardisierung und Vereinheitlichung aller eingesetzter Soft- und Hardware wird sichergestellt. – Professionell gesteuert, spart das IT-Strategieboard neben Geld vor allen Dingen auch viel Arbeitszeit und ist keinesfalls nur eine Lösung für große Träger. Detlef Lübben, Geschäftsführer der FAC’T IT, ist selber Vorsitzender eines IT-Strategieboards. „Neben dem Ausbau des KIS stellen wir auch die Weichen zur Entwicklung der Krankenhaus-IT insgesamt.“ Der Umgang mit dem IT-Strategieboard sollte fest etabliert werden. Lübben: „Anträge können von den Verantwortlichen in den Häusern gestellt werden. In einem standardisierten Verfahren werden die technischen, prozessualen und kaufmännischen Rahmenbedingungen der Implementierung geprüft und durch die Fachverantwortlichen freigegeben. Wichtig für die Akzeptanz ist, dass dies möglichst rasch geschieht.“ Die Bandbreite der Themen reicht vom Einsatz neuer Software über die technische Ausbauplanung bis zu den umfangreichen Bestandteilen einer elektronischen Patientenakte.

21.03.2016

Krankenhaus-IT unterstützt das Kerngeschäft

Große und kleine IT-Projekte beschäftigen heute jedes Krankenhaus. Doch führen Sie wirklich zur angestrebten Prozessverbesserung? Und wie hoch ist eigentlich der Wertbeitrag der IT im Tagesgeschäft? Sind die Arbeitsabläufe optimiert und fühlen sich die Fachleute – Ärzte und Pflege, aber auch Verwaltung und Sekundärbereiche – angemessen unterstützt?

Aus unserer FAC’T IT heraus unterstützen und begleiten wir seit vielen Jahren Krankenhäuser bei diesen diffizilen Fragestellungen, um moderne IT-Werkzeuge wertschöpfend einzusetzen. Mit Rat und mit Tat aus der täglichen Krankenhaus-Betriebspraxis. Mit viel technischem, aber vor allen Dingen auch prozessualem Sachverstand.

In der neuen FAC’T exklusiv betrachten wir aktuelle Beispiele, wie Krankenhäuser Informationstechnologien nutzbringend einsetzen. Wir beleuchten, wie wichtig die menschlichen Schnittstellen sind. Und wir zeigen, was Geschäftsführer und Vorstände konkret tun können, um die notwenige IT-Entwicklung strukturiert und angemessen zu steuern.

Sie möchten mehr zu einem der Themen wissen? Wenden Sie sich einfach an den jeweils unter dem Artikel genannten oder unsere zentralen Ansprechpartner.

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03.08.2015

Strategische Ausrichtung der eigenen Krankenhaus-IT

Das Preis-Leistungsverhältnis der eigenen IT richtig einzuschätzen, ist für viele Krankenhausgeschäftsführer eine Herausforderung. Die Anwender sind latent unzufrieden, ein IT-Ausbau soll Besserung bringen, kostet aber auch viel Geld.

Bewährt hat sich als erste Maßnahme eine Mehrjahresplanung über einen Zeithorizont von drei bis fünf Jahren.  Denn im Tagesgeschäft einer Krankenhaus-IT-Leitung kommt die strategische Planung oft zu kurz.

Ein Beispiel ist die Einführung von ORBIS. Ein technisches Gutachten klärt den Investitionsbedarf und zeigt die kurzfristigen, mittelfristigen und langfristig Maßnahmen auf. FAC’T führt dafür eine ABC-Analyse durch, die Analyseobjekte nach ihrer Bedeutung für das Haus klassi­fiziert und somit eine Prioritätensetzung ermöglicht.

Im Fokus der Beratung durch die FAC’T IT stehen die Themen „Infrastruktur“ und „Applikationslandschaft“. Dabei wird z.B. anhand einer Nutzwertanalyse festgestellt, welche Anwendungen genutzt werden, was verzichtbar ist und wie der Wertschöpfungsbeitrag der IT nachhaltig erhöht werden kann. Die FAC’T berät und begleitet neben den Häusern der St. Franziskus-Stiftung auch zahlreiche andere Krankenhäuser.

27.04.2015

standortübergreifendes Helpdesk für die Krankenhaus-IT

ACD – Automatic Call Distribution (dt.: automatische Anrufverteilung) ist das Stichwort, unter dem Michael Euteneuer, Gesamt-IT-Leiter der Krankenhäuser Ahlen, Beckum und Hamm, die Erreichbarkeit seiner Mitarbeiter für seine Kunden sicherstellt. Seine Kunden, das sind Ärzte, Pflegekräfte und Verwaltungsmitarbeiter in vier verschiedenen Krankenhäusern und deren Betriebsorganisationen. Euteneuer hatte sich auf das Pilotprojekt der FAC’T Gruppe für den Einsatz von ACD beworben und ist noch heute begeistert: 

„Völlig standortunabhängig können sich Kolleginnen und Kollegen in Sekundenschnelle für den Telefonsupport an- und abmelden. Sind sie angemeldet, stehen in ihrer Fähigkeitsgruppe mit einer Priorität – das kann z.B. sein: erst ein Mitarbeiter, der im Haus ansässig ist – für Anrufe zur Verfügung.“ Für den Kunden ist dabei irrelevant, wo der IT-Mitarbeiter sich befindet. Er wählt seine bekannte Servicenummer und erhält kompetente Hilfe. „Zusammen mit unserem Ticketsystem haben wir sehr gute Erfahrungen mit dem ACD gemacht“, sagt Euteneuer, der seine Erfahrungen gerne mit anderen Häusern teilt.

ACD ist bei der FAC’T Gruppe mit Hilfe von Callflow der Deutschen Telekom umgesetzt. Erreichbarkeitszeiten sind hausspezifisch einstellbar, genauso wie z.B. Verweise auf eine Inanspruchnahme zu Sonderzeiten. Der Einsatz ist für alle Servicebereiche möglich, die mit verteilten Ressourcen arbeiten, also z.B. auch in einer zentralen Störungsannahme. 

22.07.2014

IT-Strategie Grundlage für Kostensenkung

Für Krankenhausgruppen ist es oft die Harmonisierung der Systeme in den einzelnen Häusern, für alle Einrichtungen meist die Reduzierung der über Jahre hinzugekommenen Subsysteme: die IT-Strategieplanung bekommt wieder größere Aufmerksamkeit. Waren in den letzten Jahren vielfach operative Themen, neue Serverlandschaften, Releasewechsel und Support-Lösungen im Fokus, geht es nun darum, wieder den Blick für das "große Ganze" aufzugreifen. Gefragt sind dabei nicht hochtrabende Konzepte, sondern der bodenständige Blick auf die Perspektiven und Möglichkeiten der nächsten Jahre unter besonderer Berücksichtigung der Entwicklung bei den klinischen Systemen. Denn letztendlich sind sie es, die den Klinikalltag informationstechnisch bestimmen. Das Team der FAC'T IT um Oliver Seebass und Detlef Lübben ist dabei nicht nur als ORBIS-Spezialist (u.a. Formularservice) tätig, sondern konzipiert ganze Kliniknetze und betreibt - lokal und im eigenen Krankenhaus-Rechenzentrum - verantwortlich ganze Krankenhaus-IT-Abteilungen. Konsequenterweise ist die IT-Strategieberatung dabei ein wichtiger Baustein, der ohne Input der Spezialisten kaum realitätsnah abzudecken ist. Ist die Richtung klar, lassen sich nicht nur alle Investitionen darauf ausgerichtet planen, sondern sukzessive im Rahmen laufender Maßnahmen Infrastrukturen aufbauen, wie sie für künftige Technologien unverzichtbar sind. Fragen rund um die IT-Strategieberatung, Nutzwertanalysen und den wirtschaftlichen IT-Betrieb beantwortet Ihnen unsere FAC'T IT GmbH.

16.01.2014

Klinik-IT: Gut geschützt und voll vernetzt

Die Einführung einer effizienteren IT-Infrastruktur im Krankenhaus erfordert oft einen externen und neutralen Blick über die vorhandenen Einrichtungen. Hier zu investieren, kann den Zugang zu innovativen Lösungen und damit neuen Wegen zum Umgang mit Patientendaten eröffnen. Ein hervorragendes Beispiel dafür ist die gemeinsame IT-Struktur des St. Franziskus-Hospital in Münster und der geriatrischen Klinik Maria Frieden in Telgte. Hier ermöglicht eine WLAN-basierte Infrastruktur den gesicherten Zugang zu Patientendaten für Ärzte und Pflege. Die gleiche Infrastruktur wird auch für eine VoIP-Telefonanlage genutzt, was die Strahlungsemmission gegenüber der alten DECT-Technik deutlich verringert. Lesen Sie, was Michael Battige zu diesem Thema im Facility Managament Jahrbuch 2014 schreibt.

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