FAC'T Gruppe - Hohenzollernring 70 - 48145 Münster

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Beauftragte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Brandschutz, Abfall, Hygiene, Datenschutz und Informationssicherheit

Als externe Beauftragte begleiten wir Einrichtungen des Gesundheitswesens wie Krankenhäuser, Rehakliniken und Pflegeeinrichtungen durch die Wahrnehmung der Mandate als

  • Fachkraft für Arbeitssicherheit
  • Brandschutzbeauftragte
  • Abfallbeauftragte
  • Hygienefachkraft (Hygienebeauftragte)
  • Datenschutzbeauftragte
  • Informationssicherheitsbeauftragte.

In einer qualifizierten Erstaufnahme stellen wir fest, welche Maßnahmen und Prozesse umgesetzt werden müssen, um das Mandant dauerhaft wahrzunehmen und helfen aus der Erfahrung mit zahlreichen Häusern und Einrichtungen aktiv dabei mit, diese kostenschonend und rasch umzusetzen. Im Anschluss daran nehmen wir im gewünschten Umfang das Mandat, also die Leistung der Fachkraft oder des Beauftragten nach innen und nach außen wahr. Dabei sind wir flexibel in der Leistungserbringung und ergänzen beispielsweise auch vorhandene oder in Ausbildung befindliche Mitarbeiter des Hauses temporär oder dauerhaft mit zusätzlichen Ressourcen.

Zu unseren Leistungen und Erfahrungen gehören:

Arbeitssicherheit

  • alle Leistungen der Fachkraft für Arbeitssicherheit
  • Moderation von Arbeitsschutzausschusssitzungen
  • Untersuchung von Arbeitsunfällen
  • Unterstützung bei der Erstellung und Pflege der Gefährdungsbeurteilung nach ArbSchG
  • regelmäßige Betriebsbegehungen
  • Kontrolle der Einhaltung von Arbeitsschutzmaßnahmen
  • allgemeine Beratung zur Arbeitssicherheit, Beantwortung von Anfragen etc.
  • Prüfung der Durchführung von Arbeitsschutzunterweisungen, Gefahrstoffunterweisungen und Biostoffunterweisungen
  • Unterstützung der Durchführung von Arbeitsschutzunterweisungen
  • Unterstützung bei der Erstellung und Pflege des Gefahrstoffverzeichnisses, der Gefährdungsbeurteilungen nach GefstoffV und der Gefahrstoffbetriebsanweisungen, Ersatzstoffprüfung
  • Unterstützung der Durchführung von Gefahrstoffunterweisungen
  • Unterstützung bei der Erstellung und Pflege der Gefährdungsbeurteilungen und der Betriebsanweisungen nach BiostoffV
  • Unterstützung der Durchführung von Biostoffunterweisungen
  • Erstellung und Pflege von Maschinenbetriebsanweisungen

Brandschutz

  • Übernahme aller Aufgaben des Brandschutzbeauftragten gemäß DGUV Information 205-003
  • Pflege des Alarmplans
  • Kontrolle der Einhaltung der Brandschutzordnung
  • Mitwirkung bei der Beurteilung der Brandgefährdung an Arbeitsplätzen
  • Organisation der regelmäßigen Prüfung von Brandschutzeinrichtungen
  • Begleitung bei Brandschutzbegehungen
  • Unterstützung und Prüfung der Durchführung von Brandschutzunterweisungen

Abfall

  • Übernahme aller Aufgaben des Abfallbeauftragten
  • stichprobenartige Kontrolle der Abfallströme (intern und extern)
  • Beratung bei der Auswahl von Entsorgungsfirmen
  • Jahresbericht Abfallbeauftragter
  • Pflege des Abfallregisters
  • Erstellung einer Abfallbilanz, Konzeptentwicklung

Hygiene

  • Übernahme aller Aufgaben der Hygienefachkraft
  • Unterstützung der Hygienefachkräfte vor Ort
  • Erstellen von mandantenspezifischen Arbeitsanweisungen und Verfahrensanweisungen
  • Erstellen von Checklisten zur Compliance-Beobachtung, Durchführung und Auswertung der Beobachtungen
  • Erstellen von Infektions- und Verbrauchsstatistiken
  • Erstellen des Qualitätsberichtes
  • Bereitstellung und Durchführung von innerbetrieblichen Fortbildungen und Unterweisungen
  • Inhouse- und Spezialschulungen, z.B. Fortbildung zur Hygienebeauftragten in der Pflege (VHD zertifiziert)
  • Planung und Durchführung von Umgebungsuntersuchungen mit Probenentnahme (z.B. mikrobiologisch, chemisch) durch zertifiziertes Personal
  • Prüfung und Testierung regelkonform und auf Wunsch mit Service
  • Beratung und Begleitung bei Baumaßnahmen
  • Notfall-Hygieneberatung: Hilfe und Unterstützung im Krisenfall, telefonisch und innerhalb weniger Stunden vor Ort
  • Transparenz in der Hygiene durch optimale Planung, Auswertung und Dokumentation mit der Software Sanidia®, einschließlich Compliance-Beobachtung und Nachverfolgung von Maßnahmen
  • technische Hygiene

Datenschutz

  • Übernahme aller Aufgaben des betrieblichen Datenschützers nach §36-38 Kirchliches Datenschutzgesetz (KDG) für kirchliche Einrichtungen bzw. Art. 37-39 EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) für nichtkirchliche Einrichtungen
  • Prüfung der Vertragsunterlagen mit Patienten/Bewohnern, der Regelungen zur Auftragsverarbeitung und der Mitarbeiterverpflichtung und Schulungssituation
  • Mitwirkung bei der Erstellung, Überarbeitung und Pflege von Verarbeitungsverzeichnissen, Datenschutzrichtlinie, Verpflichtungserklärung und Auftragsverarbeitungsvertrag
  • Kontrolle der Berichte aus den bisherigen Datenschutzbegehungen und der Homepage zum Thema Datenschutz
  • Erstellung von Schulungsunterlagen für Mitarbeiterschulungen
  • Mitwirkung bei Datenschutzfolgeabschätzungen
  • Durchführung von Datenschutzbegehungen/Datenschutzaudits
  • Gewährleistung der Rechte der Betroffenen
  • Analyse der Risiken und besonderen Datenschutzaufgaben
  • Kontakt mit Aufsichtsbehörden oder Dritten im Sinne des Kirchlichen Datenschutzgesetzes (KDG) bzw. des Bundesdatenschutzgesetzes sowie der EU-Datenschutz-Grundverordnung

Informationssicherheit

  • Übernahme aller vereinbarten Aufgaben eines Informationssicherheitsbeauftragten gemäß Richtlinie des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI)
  • Abstimmung der Informationssicherheitsziele und Erstellung einer Leitlinie zur Informationssicherheit
  • Aufbau, Betrieb und Weiterentwicklung eines Informationssicherheitsmanagementsystems
  • Erstellung und Fortschreibung eines Informationssicherheitskonzeptes sowie Anpassung an neue gesetzliche Gegebenheiten
  • Erstellung und Inkraftsetzung von Verfahren und Regelungen der Informationssicherheit
  • Beratung der Leitungsebene in allen Fragen der Informationssicherheit
  • Bericht relevanter die Informationssicherheit betreffender Vorkommnisse an die Leitungsebene bzw. an die im Rahmen des Informationssicherheitsmanagements definierten Stellen; regelmäßiger Bericht über den aktuellen Stand der Informationssicherheit an die Leitungsebene
  • Sicherstellung des notwendigen Informationsflusses für das Informationssicherheitsmanagement sowie die Aktualität, Aussagekraft und Nachvollziehbarkeit der Informationssicherheitsmaßnahmen
  • Planung und Konzeption der Notfallvorsorge, Erstellung eines Notfallhandbuches
  • Leistungen auch für KRITIS Häuser (kritische Infrastrukturen)

Lösungen

Wir begleiten beispielsweise eine Akutklinik ganzheitlich in den Bereichen Arbeitssicherheit und Brandschutz, unterstützen die eigene Hygienefachkraft mit Beratungsleistungen und unserer Software sanidia und decken den betrieblichen Datenschutz sowie das Management der Informationssicherheit ab.

Für einen Krankenhausträger übernehmen wir zum Beispiel das Datenschutzmandat, wobei wir nach einer ersten Bestandsaufnahme zunächst alle datenschutzrelevanten Unterlagen überarbeiten und bei der Erstellung neuer Vorlagen und Formulare unterstützen. Parallel dazu agieren wir als bestellter Datenschutzbeauftragter und Ansprechpartner für Patienten und Mitarbeitern bei Fragen zum Datenschutz.

Ansprechpartner

Dipl.-Ing (FH) Jens Jacobsen
Leiter Beauftragtenwesen
Telefon 0251 935-5926
jens.jacobsen@factpartner.de

Christoph Huesmann
Leiter Hygieneberatung
Telefon 0251 935-4150
christoph.huesmann@factpartner.de

Dipl.-Ing. (FH) Jan Zimmermann
Datenschutz
Telefon 0251/935-5901
jan.zimmermann@factpartner.de

Natascha Zacher, MBA
Informationssicherheit
Telefon 0421 347-4863
natascha.zacher@factpartner.de

Karriere & Jobs

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News

15.07.2019

Datenschutz und DSGVO – Sicherheit geht vor

Mehr als 70 Bußgelder wurden seit Inkrafttreten der DSGVO in Deutschland verhängt – in einer Höhe von bis zu 80.000€. Bestraft wurde damit unter anderem ein Fall, in dem personenbezogene Gesundheitsdaten in einer Publikation veröffentlicht worden waren. Ein weiterer Fall betraf die Verarbeitung von Daten ohne Rechtsgrundlage. Die Beispiele zeigen, dass trotz großer öffentlicher Aufmerksamkeit auch Gesundheitseinrichtungen noch Nachholbedarf im Bereich Datenschutz haben. Dabei muss der Aufwand, datenschutzkonforme Prozesse zu schaffen, nicht riesig groß sein. Eine kurze Erstprüfung und durchdachte sowie erprobte Standards ermöglichen auch kleinen Pflegeeinrichtungen, Seniorenheimen und Einzelkliniken eine rasche Umsetzung der Datenschutzstandards, die neben der DSGVO auch die kirchlichen Datenschutzgesetze einschließen können. Fragen zur Umsetzung eines gesetzeskonformen Datenschutzes im Gesundheitswesen beantwortet der Bereich Datenschutz der FAC‘T Gruppe.

23.04.2019

Datenschutz-Kundeninformation Nr. 12

Die Bewertung von Messengerdiensten aus Datenschutzsicht und die Verschlüsselung von E-Mail-Kommunikation sind zwei der Kernthemen aus der aktuellen Datenschutz-Kundeninformation der FAC'T Gruppe, die ab sofort online verfügbar ist. Regelmäßig werden hier datenschutzrelevante Themen mit dem Schwerpunkt Gesundheits- und Sozialwesen zusammengetragen. Dabei finden insbesondere auch Referenzen zu den kirchlichen Datenschutzgesetzen (KDG-DVO und andere) Berücksichtigung, die im normalen Datenschutzalltag weniger Beachtung finden.

Datenschutz-Kundeninformation Nr. 12

01.04.2019

Neue Qualifikationskurse Hygienebeauftragte in der Pflege

Die gesetzlichen Hygieneanforderungen in den Einrichtungen des Gesundheitswesens sind in den letzten Jahren stetig angestiegen. Die Krankheitserreger werden zudem immer resistenter.

Um das theoretische Wissen über Keime und die praktische Anwendung von Schutzmaßnahmen zur Verhinderung von Krankenhausinfektionen besser ans Krankenbett transportieren zu können ist es notwendig, Hygienewissen direkt an die Pflegenden weiter zu geben. Diese Aufgabe sollen Hygienebeauftragte in der Pflege übernehmen. Als Multiplikatoren und zur Unterstützung der in den Einrichtungen tätigen Fachkrankenschwestern/­pfleger für Hygiene und Infektionsprävention (Hygienefachkräfte) sollen sie dabei helfen, hygienerelevantes Wissen noch weiter in die tägliche Arbeit zu integrieren.

Das Robert-Koch-Institut hat in einer Empfehlung definiert, dass zur Umsetzung einer adäquaten Hygiene in den Einrichtungen des Gesundheitswesens Hygienebeauftragte in der Pflege einzusetzen sind. Die Vereinigung der Hygienefachkräfte der Bundesrepublik Deutschland e.V. hat die Grundlagen für eine definierte und qualifizierte Fortbildung in einer Leitlinie festgelegt.

Der Qualifikationskurs „Hygienebeauftragte in der Pflege“ für examinierte Pflegekräfte findet als Inhouse-Schulung statt. Bis zu 25 Pflegende (evtl. weitere Beschränkung durch die Raumgröße), auch aus anderen Häusern und Einrichtungen, können an einem Kurs teilnehmen. Die Durchführung und Zertifizierung der Teilnehmer erfolgt unter der Leitung des Geschäftsbereiches Hygieneberatung der FAC‘T Gruppe. Eine Einbindung der Hygienefachkräfte des Auftraggebers ist ausdrücklich erwünscht und im Kursablauf fest vorgesehen. Auch ein Auffrischungskurs wird angeboten.

Qualifikationskurs Hygienebeauftragte in der Pflege

25.03.2019

Technische Hygiene: Risiken erkennen und beherrschen

Die Art und Anzahl der im Krankenhaus erforderlichen hygienischen Inspektionen und Prüfungen ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Techniker und Hygienefachkräfte müssen gemeinsam Konzepte entwickeln, um die erkannten Risiken zu beherrschen. Die technische Hygiene ist einer der Schlüsselbausteine. Die hygienische Inspektion raumlufttechnischer Anlagen, die Partikelzahlmessungen im OP, ständige Trinkwasserbeprobungen und die Validierung von Sterilgutaufbereitungsgeräten sind nur einige Bereiche, in denen Hygiene, Technik und Mikrobiologie an einem Strang ziehen müssen. In welchem Umfang dies vorgeschrieben und notwendig ist, regeln zahlreiche Normen und Gesetze. Und immer häufiger auch individuelle Abstimmungen zwischen den Hygieneverantwortlichen. Neben den fachlichen Herausforderungen aus Qualifizierung, Erfahrung und Equipment ist die technische Hygiene auch in besonderem Maße zeitlichen Beschränkungen unterworfen. Leistungen müssen zu festen Terminen durchgeführt werden – und das zu Zeiten, die eng mit dem medizinischen und pflegerischen Personal abgestimmt sind, um die Primärprozesse im Haus nicht zu stören. Hygienische Inspektionen in OP-Sälen sind mitten in der Nacht keine Seltenheit. In der FAC’T Gruppe werden die Vorteile eines engen Schulterschlusses von Hygiene und Technik besonders deutlich. Ein Mikrobiologe überwacht und dokumentiert in enger Abstimmung mit der Hygieneberatung der FAC‘T Gruppe und der Hygieneabteilung des jeweiligen Hauses die Leistungen der technischen Hygiene und sichert deren Qualität. Ein eigenes Team aus Spezialisten für technische Hygiene übernimmt dann diese Inspektionen und Prüfungen für zahlreiche Häuser, für die sich der Aufbau von eigenem Spezial-Know-how nicht lohnt.

14.01.2019

Datenschutz-Kundeninformation Nr. 11

Die gesetzliche Betreuung in der Gesundheitssorge, vorgeschriebene Inhalte der Patientenakte und der Datenschutz bei der betriebsärztlichen Vorsorge sind drei der Themen aus der aktuellen Datenschutz-Kundeninformation, die vom Bereich Datenschutz der FAC'T Gruppe herausgegeben wird. Außerdem werden Vorrangregelungen zwischen den verschiedenen Datenschutzgesetzen erläutert und Datenschutzvorfälle sowie Auswirkungen der DSGVO dargestellt. Die Datenschutz-Kindeninformation erhalten Sie über den unten stehenden Link.

Datenschutz-Kundeninformation Nr. 11

17.12.2018

Müll ist nicht gleich Müll

Abfälle können wertvoll sein - eine ganze Industrie bietet Krankenhäusern komplexe Entsorgungsdienstleistungen an. Abfälle können aber auch gefährlich und langfristig umweltschädlich sein. Werden sie falsch behandelt oder nicht ausreichend getrennt entsorgt, kann dies zu erheblichen Mehrkosten führen. Hier kommen die Abfallbeauftragten ins Spiel.

Einen Abfallbeauftragten benötigen Krankenhäuser, die jährlich mehr als zwei Tonnen gefährliche Abfälle produzieren. Er oder sie entwickelt und pflegt das hausspezifische Abfallkonzeptes, in dem der gesetzeskonforme Umgang mit dem anfallenden Abfall geregelt ist. Die Schulung von Mitarbeitern zum Umgang mit Abfällen und deren ordnungsgemäßer Trennung gehört ebenso zu den Aufgaben wie die Kontrolle der die Einhaltung der Entsorgungsvorschriften. Neben dem Schutz der Umwelt und der Schonung der Ressourcen bietet die Funktion des Abfallbeauftragten auch wirtschaftliches Potenzial: Durch eine gezielte Abfalltrennung bleiben die Entsorgungskosten für das Haus im Rahmen. Der Abfallbeauftragte kann außerdem durch seine Branchenkenntnis und eine professionelle Auftragsvergabe einen Wertbeitrag bei der Vergabe von Entsorgungsaufträgen liefern.

03.12.2018

Innovative Unterstützung im Hygienemanagement

Das Hygienemanagement ist gesetzlich vorgeschrieben und abrechnungsrelevant. Doch auch losgelöst davon steht es im Fokus vieler Krankenhäuser, Rehakliniken und Pflegeeinrichtungen – denn das Team aus Hygienefachkraft, Hygieniker und Hygienebeauftragten hilft auch bei der Verbesserung hygienerelevanter Prozesse.

Das enge Zusammenspiel zwischen den internen Kräften, die sich auf das Tagesgeschäft konzentrieren, und der externen Hygienefachkraft, die zusätzliches Know-how mitbringt und sich auf spezielle Aufgaben wie statistische Auswertungen und Umgebungsuntersuchungen konzentriert, prägt den Alltag. Insbesondere in kritischen Situationen wird die Unterstützung der externen Hygienefachkräfte sehr geschätzt. Sie bringen aus der Vielzahl betreuter Häuser Routine und Souveränität mit, um auch dann bestmögliche Unterstützung zu leisten, wenn hygienerelevante Ereignisse über das Tagesgeschäft hinausgehen.

Um hygienerelevante Umgebungsuntersuchungen, Arbeitsbeobachtungen und die Überwachung von nosokomialen Infektionen, Erregern mit speziellen Resistenzen und multiresistenten Erregern zu vereinfachen, empfehlen externe Hygienefachkräfte heute den Einsatz einer Hygienemanagementsoftware. Sie sollte mit dem Krankenhausinformationssystem (KIS) verbundene sein, den Verwaltungsaufwand durch viele Automatismen und Vorlagen minimieren und helfen, Muster zu erkennen, die sonst nicht sichtbar wären. Wird sie durch ein proaktives hygienisches Frühwarnsystem ergänzt, liefert sie darüber hinaus wertvolle Informationen, die frühzeitig bei der Bekämpfung multiresistenter Erreger oder eines Infektionsausbruchs helfen.

26.11.2018

Gefahren in der Arbeitssicherheit frühzeitig bannen

Zu den häufigsten Schadensfällen gehören Arbeitsunfälle, sie vollständig zu vermeiden, ist kaum möglich. Doch mit durchdachten Konzepten sowie guten und regelmäßigen Schulungen können Fachkräfte für Arbeitssicherheit (FASI) einen erheblichen Beitrag zur Prävention leisten.

Für die arbeitssicherheitstechnische Grundbetreuung eines Krankenhauses durch FASI und Betriebsarzt sind 1,5 Stunden pro Jahr pro Mitarbeiter vorgeschrieben. Sie umfasst die Unterstützung bei der Durchführung von Gefährdungsbeurteilungen an Arbeitsplätzen, die Unterbreitung von Vorschlägen für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen, die Unterstützung bei der Implementierung von Arbeitsschutzmaßnahmen, die Untersuchung von arbeitsschutzrelevanten Vorkommnissen und die allgemeine Beratung von Arbeitgebern und Arbeitnehmern. Hinzu kommen betriebsspezifische Leistungen, deren Aufwand individuell ermittelt wird.

Das richtige Augenmaß und der Pragmatismus einer erfahrenen FASI können Arbeitgebern helfen, diese Vorgaben vorteilhaft zu nutzen, denn ein gutes Gesundheitsmanagement trägt zum Wohlbefinden der Mitarbeiter und damit zur heute so wichtige Arbeitgeberattraktivität bei.

12.11.2018

Beauftragtenwesen – vergeben oder selber machen?

Beauftragtenfunktionen können intern oder durch externe Spezialisten besetzt werden, beides hat seine Vorteile: Ein interner Beauftragter ist ständig im Haus und damit Teil des Tagesgeschäfts. Wenn er die Aufgaben zusätzlich zu seinen eigentlichen Tätigkeiten erledigt, entstehen für das Haus nur geringe Kosten. Eine geeignete Person zu finden und diese dann zeitintensiv und kontinuierlich weiterzubilden ist jedoch nicht immer leicht. Ein externer Beauftragter bringt Know-how und Expertise bereits mit, arbeitet von Beginn an schnell und effektiv und hat dank seiner Fachkunde und Erfahrung aus vielen Häusern einen guten Überblick, welche Lösungen sich für ein bestimmtes Problem bereits bewährt haben. Er schließt keinen Arbeits- sondern einen Dienstleistungsvertrag, dessen Laufzeit und Kosten transparent sind – und er haftet für Beratungsfehler. Als nützlich erweist es sich oft auch, dass externe Beauftragte anders als langjährige Mitarbeiter einen unvoreingenommenen Blick auf die Abläufe haben und nicht nur Probleme aufzeigen, sondern aus ihrer Erfahrung auch gleich erprobte Lösungen vorschlagen können. So entstehen häufig zuvor ungeahnte Einsparpotenziale und Mehrwerte.

02.11.2018

Keine Angst vor der EU-DSGVO

Die EU-Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO), das Katholische Datenschutzgesetz (KDG) oder das Datenschutzgesetz der Evangelischen Kirche Deutschland (DSGEKD) beschäftigen Krankenhäuser und Verbraucher, Datenschützer und klagefreudige Anwälte gleichermaßen. Gut, wenn man einen Datenschutzbeauftragten an seiner Seite hat, der die Neuerungen kennt und bei einer gesetzeskonformen und gleichzeitig pragmatischen Umsetzung helfen kann.

Akuter Handlungsbedarf ergibt sich bei vielen Häusern, weil bereits bestehende Vorschriften nicht ausreichend beachtet wurden. Auftragsverarbeitungsverträge abzuschließen und Verzeichnisse der Verarbeitungstätigkeiten zu führen, sind keine neuen Vorschriften. Allerdings sind die Strafen für eine Missachtung erheblich gestiegen. Übervorsichtigkeit und Überbürokratisierung sind daher mitunter die Folge. Wenn das Datenschutzrecht allerdings die Behandlung eines Patienten behindert und den Verwaltungsaufwand vervielfacht, wurde möglicherweise übers Ziel hinausgeschossen. Doch die Zahl derjenigen, die künftig den Umgang mit ihren Daten genau prüfen, wird steigen. Gut beraten ist, wer entsprechende Systematiken in seinem Datenschutzkonzept umgesetzt hat.

29.10.2018

Unterschätzter Nutzen der Beauftragtenfunktionen

Eine konsequente Durchführung des Beauftragtenwesens bringt deutliche Vorteile – auch wenn diese manchmal unterschätzt werden. So können nach der Statusaufnahme Maßnahmen und Prozesse umgesetzt werden, die nicht nur die Risiken reduzieren, sondern auch schnellere und störungsfreiere Abläufe im Alltagsgeschäft ermöglichen. Die Zeitersparnis ist hier bedeutend. So können beispielsweise im Datenschutz klar beschriebene Regeln zum Umgang mit personenbezogenen Daten die Zahl der Nachfragen und damit der internen Aufwände deutlich reduzieren. Einen ebenso großen Vorteil bringen Schulungen und Fortbildungen, die Beauftragte im Haus durchführen, denn: Je besser die Mitarbeiter qualifiziert sind, desto störungsfreier läuft der Betrieb. Auch die Prävention in der Arbeitssicherheit ist ein wichtiger Baustein, um unfallbedingte Arbeitsausfälle zu reduzieren, die den Arbeitgeber jedes Jahr viel Geld kosten. Der geschulte Blick eines Beauftragten hilft dabei, dass Problemsituationen schneller erkannt werden. Was gegebenenfalls zu einem größeren Problem heranwachsen könnte, erkennt ein Beauftragter frühzeitig und steuert mit konkreten Maßnahmen dagegen. Auch in der Hygiene gibt es einschlägige gute Beispiele: Wenn der Ausbruch eines Erregers oder die mangelhafte Wirkung eines Antibiotikums frühzeitig erkannt werden, ist ein sofortiges gegensteuern möglich und Schäden und teure Folgemaßnahmen können abgemildert oder sogar ganz eingedämmt werden. Auch dies fällt in den Bereich der Beauftragten.

15.10.2018

Die Pflicht kennen und erfüllen

Die gesetzlichen und behördlichen Anforderungen, die Einrichtungen des Gesundheitswesens zu beachten haben, sind zahlreich. Das Beauftragtenwesen umfasst u.a. Brandschutz und Hygiene, Arbeitssicherheit und Energiemanagement, Abfall, Datenschutz und Informationssicherheit. Egal in welchem Bereich – Beauftragte können als „Fachberater“ verstanden werden. Sie unterstützen die Einrichtungen und übernehmen im Einzelfall auch konkrete Aufgaben selbst, können aus formaljuristischen Gründen aber keine Verantwortung für die Umsetzung empfohlener Maßnahmen übernehmen. Grundsätzlich gilt: Beauftragte haben keine Weisungsbefugnis, sie beraten und betreuen ein Haus auf ihrem Fachgebiet, wirken bei der Überwachung von Maßnahmen mit, sind für Stellungnahmen, Informationen, Dokumentationen und die Zusammenarbeit mit Behörden zuständig. Um den notwendigen Umfang der Beauftragtentätigkeit zu bestimmen, eignet sich meist eine Statusaufnahme; in manchen Bereichen ist der Umfang bereits durch gesetzliche Richtlinien vorgegeben. Dabei sollte für die Tätigkeit ausreichend Zeit bemessen werden, denn nur, wenn die Aufgaben auch wirklich zu schaffen sind, kann der Pflicht genüge getan werden.

08.10.2018

Mehr als nur Pflicht: Beauftragtenfunktionen im Krankenhaus

Zu den zahlreichen Beauftragtenfunktionen, die Gesundheitseinrichtungen unterstützen, gehören Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Brandschutzbeauftragte, Abfallbeauftragte, Datenschutzbeauftragte, Informationssicherheitsbeauftrage, Fachkräfte für Hygiene und Energiemanagementbeauftragte. Sie alle haben die Aufgabe, die Leitungen und Mitarbeiter des Hauses in ihren Fachbereichen weisungsfrei zu unterstützen.

Doch neben der (gesetzlichen) Pflicht, diese Aufgaben zu erfüllen, gibt es auch die Kür. Mit ihr ist es möglich, weitere echte Mehrwerte zu schaffen, die prozessuale, praktische und handfeste wirtschaftliche Vorteile bringen. Diesem zusätzlichen Nutzen haben wie die neue FAC’T exklusiv Nr. 26 gewidmet. Lesen Sie darin, welche Aufgaben die Beauftragten haben und was sie zusätzlich für das Haus tun können. Erfahren Sie mehr über das Spannungsfeld zwischen Pflichterfüllung und Wirtschaftlichkeit und machen Sie sich selbst ein Bild, welchen Vorteil die Unterstützung durch externe Beauftragter bringen kann.

Und ganz gleich, ob Sie nun Fragen zu einer Beauftragtenfunktion haben, ob Sie sich einfach einmal austauschen oder selber überprüfen möchten, oder ob Sie externe Unterstützung im Beauftragtenwesen benötigen: Sprechen Sie uns gerne an! Wir freuen uns, wenn wir auch Ihnen helfen können!

06.08.2018

Datenschutz-Kundeninformation Nr. 10

Der Datenschutz im Bewerbermanagement, Neuregelungen zur Strafbarkeit von Berufsgeheimnisträgern und ein Überblick zur gesetzlichen Betreuung im Gesundheitswesen – dies sind drei der Themen in der aktuellen Datenschutz-Kundeninformation der FAC’T Gruppe.

Zu den Neuerungen aus der EU-DSGVO (u.a. Art. 88) und dem KDG (§53) gehören die Möglichkeit einer verschlüsselten Übertragung von Bewerbungen in Online-Bewerberportalen, die Information über die Art und Dauer der Datenverarbeitung sowie die Auskunftspflicht gegenüber Bewerbern darüber, was mit ihren Daten genau geschieht. Für Berufsgeheimnisträger wie Ärzte regelt §203 StGB nun, dass diese sich nicht strafbar machen, wenn sie Informationen an bei ihrer Tätigkeit mitwirkende Personen weitergeben, soweit diese für deren Tätigkeit erforderlich sind. Bei Patienten mit gesetzlichen Betreuern muss dieser für den Aufgabenkreis Gesundheitssorge eingesetzt sein, um für den Patienten einwilligen zu können.

Mehr zu diesen und anderen Datenschutzthemen lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der Datenschutz-Kundeninformation.

Datenschutz-Kundeninformation Nr. 10

07.05.2018

Datenschutzgrundverordnung und kirchliches Datenschutzgesetz – das Wichtigste in Kürze

Der 25. Mai 2018 zählt zu den wichtigsten Stichtagen des Jahres für alle Datenschützer. Denn an diesem Tag tritt die neue EU-Datenschutzgrundverordnung in Kraft. Regelungen zur Auftragsverarbeitung (früher Auftragsdatenverarbeitung), ein Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten, Datenschutz-Folgeabschätzungen sowie neue Melde- und Informationspflichten gehören zu den wichtigen Änderungen, die auch Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen betreffen. Da es sich um eine EU-Verordnung handelt, sind Übergangsfristen nicht vorgesehen und die Strafen für Missachtungen erheblich. Dieses und andere wichtige Datenschutzthemen sind in der aktuellen Datenschutz-Kundeninformation der FAC’T Gruppe zusammengefasst, die zum Download bereitsteht. Ansprechpartner für die Datenschutzberatung und die Übernahme von Datenschutzmandaten finden Sie hier.

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05.03.2018

Besondere Bedingungen beim Bauen im Bestand

Kein Krankenhaus, keine Gesundheitseinrichtung kann sich freisprechen von hygienischen Risiken und wendet entsprechend viel Energie für deren Beherrschung auf. Doch neben den dauerhaften Anforderungen gibt es in der Hygiene auch projektbezogene Themen, wie beispielsweise bei Umbaumaßnahmen im Gebäudebestand.

Bauen im Bestand wird dabei oft mit einer Operation verglichen: Der (Bau-)Körper ist verwundbarer, kleine Fehler können große Folgen haben und es bedarf eines Teams von Spezialisten und einer umsichtigen Planung, um die Risiken überschaubar zu halten. Die Verordnung über die Hygiene und Infektionsprävention in medizinischen Einrichtungen (HygMedVO, z. B. §2) schreibt dabei vor, dass Bauvorhaben vor der Durchführung hinsichtlich der hygienischen Anforderungen zu bewerten und zu begleiten sind.

Diese Aufgabe stellt Hygieniker und Hygienefachkräfte vor zusätzliche Herausforderungen: „Sie müssen nicht nur die Zeit, sondern auch das Fachwissen haben, die besonderen Risiken eines Bauvorhabens einzuschätzen und die Einhaltung der daraus ergangenen Vorschriften zu überwachen“, so Barbara Kemper, die im Kompetenzzentrum Mikrobiologie und Hygiene am St. Franziskus-Hospital in Münster Baumaßnahmen hygienisch betreut. Sie rät dazu, den Baubereich wann immer möglich hygienisch vom übrigen Krankenhausbetrieb zu trennen und separate Zuwege zu schaffen. Ist dies nicht möglich, müssen zusätzliche Reinigungen und Absprachen mit den Handwerkern dabei helfen, das Risiko zu reduzieren. Solche Maßnahmen sind, das weiß Kemper, am besten bereits in der Ausschreibung und Vergabe in enger Zusammenarbeit zwischen Hygiene und Baumanagement zu definieren. Während der Baumaßnahme sind nicht nur auf der Baustelle, sondern oft auch im übrigen Baubestand zusätzliche Reinigungen notwendig, bevor es am Schluss des Umbaus zur hygienischen Abnahme der neuen Bereiche kommt.

Kempers Fazit: Eine hygienisch sinnvolle Sicherung der Baustelle minimiert das erhöhte Infektionsrisiko, die frühzeitige Einbindung der internen und gegebenen falls externer Hygiene-spezialisten unterstützt den störungsfreien Bauablauf.

11.12.2017

Das neue kirchliche Datenschutzrecht ist da

Die KDO ist bald passee: Am 20.11.2017 hat die Vollversammlung des Verbandes der Diözesen Deutschlands getagt und sich mit der Novellierung des kirchlichen Datenschutzrechts befasst. Das Kirchliche Datenschutzgesetz (KDG) wurde einstimmig beschlossen; den Diözesen hat die Vollversammlung die Inkraftsetzung zum 24.05.2018 und die entsprechende Veröffentlichung im jeweiligen Amtsblatt der Diözese empfohlen. Das KDG ist inhaltlich fast übereinstimmend mit der EU Datenschutzgrundverordnung (DSG-VO), die ebenfalls im Mai 2018 in Kraft tritt.

Datenschutz, insbesondere im Zusammenhang mit dem Einsatz von Datenverarbeitung, ist inzwischen auch für viele Seniorenheime und Behinderteneinrichtungen ein immer wichtiger werdendes Thema. Die FAC’T Gruppe unterstützt diese, genau wie Krankenhäuser, bei der Erstellung und Umsetzung entsprechender Richtlinien und übernimmt alle Aufgaben eines Datenschutzbeauftragten.

26.06.2017

Namensschilder, Rufnummern und Fotowände - Fallstricke im Datenschutz

In vielen Krankenhäusern ist es üblich, dass Beschäftigte Namensschilder mit ihrem Vor- und Nachnamen tragen. Dass es sich dabei um einen Vorgang nach dem Bundesdatenschutzgesetz handelt, ist vielfach nicht bewusst. Auch der Aushang von Mitarbeiterfotos, auf Stationen hilfreich für die Orientierung der Patienten und Besucher, sollte mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern abgestimmt sein. Und selbst die Aufnahme einer privaten Rufnummer in den Alarmplan ist datenschutzrechtlich abzustimmen. Diese und weitere Themen behandelt die aktuelle Datenschutz-Kundeninformation der FAC'T Gruppe. Wünschen Sie eine Beratung zum Datenschutz oder möchten Sie ein Datenschutzmandat im Sozial- oder Gesundheitswesen in erfahrene und professionelle Hände geben, so sprechen Sie gerne unser Qualitätsmanagement an!

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14.04.2017

EDV und Kirche – Änderungen im Datenschutzrecht

Die neue Anlage 2 zu §6 der KDO regelt den Einsatz von Arbeitsplatzcomputern. Sie enthält nun unter anderem das konkrete Verbot, private Programme auf dienstlichen Geräten zu nutzen und personenbezogene dienstliche Daten auf privaten Geräten zu verarbeiten. Die IT-Richtlinie zur Umsetzung der Anlage 2 definiert drei Datenschutzklassen und leitet aus diesen Mindestanforderungen zum Schutz ab. Auch geregelt ist die Nutzung von Cloud-Dienstleistungen. Hier ist der Anbieter künftig auf die KDO zu verpflichten, außerdem muss der physikalische Speicherort der Daten im Geltungsbereich des BDSG liegen.

Die aktuelle Datenschutz-Kundeninformation der FAC’T Gruppe behandelt dieses Thema und erläutert außerdem, was sich durch die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in anderen Gesetzen ändert, welche Gefahren bei Autofill-Mechanismen drohen und wie Datenschützer Smart-Watches und andere Wearables bewerten.

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16.01.2017

Alle Hygienethemen aus einer Hand

Hygieneberatung, technische Hygiene, Software für das Hygienemanagement und der direkte Laborzugriff: Die FAC’T Gruppe hat ihre Kompetenzen im Bereich der Hygieneberatung und der Hygieneleistungen für Krankenhäuser sowie andere Gesundheits- und Sozialeinrichtungen weiter ausgebaut. Zu den klassischen Leistungen der Hygienefachkräfte, die unverändert erbracht werden, sind weitere Bausteine hinzugekommen, die Einrichtungen helfen, sich hygienisch optimal aufzustellen. Die technische Hygiene konzentriert sich auf alle Hygieneaspekte raumlufttechnischer Anlagen (RLT-Anlagen) und nimmt z.B. die regelmäßigen Partikelzahlmessungen oder Wasserbeprobungen vor. Mit sanidia (www.sanidia.de) ist aus den Voranwendungen PlanDo und iMaik ein neues Softwareprodukt entstanden, das Hygienefachkräften erhebliche Zeiteinsparungen ermöglicht und unter anderem hygienisch relevante Daten als Teil eines Frühwarnsystems direkt aus dem KIS übernehmen kann. Durch das mikrobiologische Labor sind zudem die Wege extrem kurz. Die Kombination aus öffentlicher Aufmerksamkeit, Handlungsbedarf und eingeschränkten Ressourcen in den Einrichtungen ist ein wesentlicher Grund für die Nachfrage nach Hygieneleistungen.

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16.12.2016

Kirche organisiert Datenschutz neu

Der Start des katholischen Datenschutzzentrums für NRW ist nur eines der Themen in der neusten Ausgabe der Datenschutz Kundeninformation der FAC’T Gruppe. Weitere Themen sind die Nutzung öffentlicher Hotspots, der Datenschutz bei Facebook-Seiten, Datenschutzverstöße aus der Praxis und aktuelle Rechtsprechungen zum Thema. Die Datenschutz Kundeninformation erscheint 3-4 Mal jährlich und ist auf der Website der FAC’T Gruppe im Bereich News-Downloads abrufbar. Möchten Sie mehr zum Datenschutz in Gesundheits- und Sozialeinrichtungen wissen, wenden Sie sich gerne an das Datenschutzteam der FAC'T Gruppe unter datenschutzbeauftragter@factpartner.de.

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24.10.2016

KIS-Anbindung erleichtert Arbeit der Krankenhaushygiene

Hygienemanagement setzt voraus, dass die Ergebnisse aller mikrobiologischen Untersuchungen bekannt sind und die zeitnahe Bewertung wie ein Frühwarnsystem funktioniert. Da Entwicklungsdaten kaum verfügbar sind, müssen unterschiedliche Vergleichsanalysen möglich sein. Die bekannten Systeme lösen jedoch nur einen Teil der Probleme. Mit sanidia wurde eine neue Software geschaffen, die das Hygienemanagement durch eine direkte Anbindung an das KIS deutlich vereinfacht. Sie liefert Dokumentation, Aufgabenplanung, Projektmanagement und das mikrobiologische Monitoring inklusive Schnittstellen zum KIS und zum Labor in einem kleinen, preiswerten, einfach zu bedienenden Tool. „Fünf Stunden Zeitersparnis pro Woche sind realistisch möglich“, bestätigt Christoph Huesmann, Leiter der Hygieneberatung der FAC’T Gruppe. Er begleitet die fachliche Seite der Anwendung und schätzt deren Funktion in seiner Eigenschaft als Hygieneberater und als Hygienefachkraft gleichermaßen. Mehr unter www.sanidia.de.

20.06.2016

Datenschutz im Vordergrund

Eine Vielzahl von Gesetzen regelt datenschutzrelevante Themen für Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen. Neben dem Bundesdatenschutzgesetz gehören dazu Landesgesetze und, im Fall kirchlicher Trägerschaften, zusätzlich Kirchengesetze. In den Einrichtungen selber beraten und unterstützen bestellte und qualifizierte Datenschutzbeauftragte die Geschäftsführung bei der Umsetzung der verschiedenen Richtlinien. Für Krankenhäuser, Altenheime und andere Sozial- und Gesundheitseinrichtungen ist die FAC’T Gruppe vielfach der Partner der Wahl. Durch die konsequente Ausrichtung auf das Gesundheitswesen verfügen die Datenschutzbeauftragten nicht nur über eine umfangreiche Expertise, sondern auch über das nötige Augenmaß für eine angemessene Umsetzung der durchaus auch interpretationsbedürftigen Gesetzeslage. Datenschutzaudits gehören genau wie die Übernahme des Datenschutzmandats zum Portfolio. Mehr Informationen zur Unterstützung im Datenschutz erhalten Sie im Qualitätsmanagement.

04.04.2016

sanidia – Die Software für Hygienemanagement und mikrobiologisches Monitoring

Hygienefachkräfte und Krankenhaushygieniker können künftig auf eine neue Software zur Unterstützung ihrer Tätigkeiten zurückgreifen: sanidia ist ein Gemeinschaftsprodukt der FAC’T Gruppe („PlanDo“) und der com4cure („iMaik), die den Leistungsumfang ihrer beiden Lösungen in die neue Software eingebracht haben.

  • Planung und Protokollierung von Begehungen und Sitzungen der Hygienegremien
  • Monitoring eingegangener Labordaten und Zuordnung zu den entsprechenden Patienten
  • Unterstützung bei der Erkennung und Dokumentation kritischer Situationen (Ausbrüche)

sandia verarbeitet automatisch die relevanten Daten aus dem KIS und der Laborsoftware und stellt diese für Hygienezwecke strukturiert zur Verfügung. Dies ermöglicht umfangreiche Auswertungen und weitreichende Recherchen. Die Zusammenfassung aller hygienerelevanten Daten an einer Stelle und der hohe Automatisierungsgrad erhöhen die Transparenz und erleichtern die Arbeit der Hygienefachkräfte und Krankenhaushygieniker erheblich.

sanidia wird dem Fachpublikum auf dem 13. Kongress für Krankenhaushygiene vom 10.-13.04.2016 in Berlin erstmalig vorgestellt.

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15.02.2016

Datenschutzberatung im Gesundheitswesen

Der Schutz personenbezogener Daten ist für ein Krankenhaus heute wichtiger denn je. Durch den technischen Fortschritt und die Vielzahl zu verarbeitender Daten ist der korrekte, gesetzeskonforme Umgang mit diesen Informationen unerlässlich. Wenn Krankenhäuser oder Gesundheitseinrichtungen personenbezogene Daten automatisiert verarbeiten, müssen sie gemäß Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) einen Datenschutzbeauftragten bestellen. Dessen typische Aufgaben sind:

  • Überprüfung relevanter Unterlagen auf die Einhaltung datenschutzrechtlicher Bestimmungen
  • Beratung zum Datenschutz bei der Auftragsdatenverarbeitung
  • Führung von Verfahrensverzeichnissen gemäß den gesetzlichen Bestimmungen
  • Beratung bei datenschutzrechtlichen Fragestellungen, Rückfragen von Mitarbeitern, Anfragen der Aufsichtsbehörde oder Dritten
  • Beratung und Unterstützung bei der Erstellung datenschutzrelevanter Regelungen/Vereinbarungen (z.B. Internet- und E-Mailnutzung)
  • Wahrung von Rechten Betroffener gemäß den gesetzlichen Bestimmungen
  • regelmäßige Information zu aktuellen datenschutzrechtlichen Entwicklungen
  • Bereitstellung von Checklisten zur strukturierten Durchführung datenschutzrechtlicher Aufgaben
  • Durchführung und Dokumentation unabhängiger Kontrollen in Form von Datenschutzaudits
  • Erstellung jährlicher Statusberichte zur Umsetzung/ Einhaltung datenschutzrechtlicher Anforderungen
  • Durchführung von Mitarbeiterschulungen zum Datenschutz
  • Abstimmung zu gesetzlich geforderten Vorabkontrollen von Verfahren gemäß §4d BDSG / §3 KDO
  • Verfahrensverzeichnis mit Hauptsystemen
  • Richtlinie zum Datenschutz
  • Verpflichtungserklärung zum Datenschutz
  • Vertrag zur Auftragsdatenverarbeitung
  • Schulungsunterlagen

Alle Datenschutzleistungen können auch im Qualitätsmanagement der FAC'T Gruppe abgerufen werden.

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